Gab es eine Phase in eurem Leben in der ihr dem Gaming den Rücken gekehrt habt?

Da bin ich sehr froh, daß ich WoW erst mit 22 für mich entdeckt habe. Da wäre ich schon in Lohn und Brot.

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Man kann das Spielen wunderbar mit Podcasthören verbinden finde ich, weil man ja beide Hände frei hat. Speziell das planlose Rumlaufen in Metroidvania Spielen ist sehr kompatibel damit.

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Yes :slight_smile: Ich liebe die Kombination aus Spiel und Podcast. Geht allerdings nicht bei jedem Spiel. Alles was irgendwie eine Story hat, die ich verfolgen möchte, wird bei mir ohne Podcast gespielt… Oder eben Mechaniken auf die ich mich so konzentrieren muss, dass ich dem Podcast eh nicht folgen könnte. Würde den Konsum von Podcasts als mein anderes, großes Hobby anführen :wink:

sanft

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Mein Geschmack hat sich von AAA weg zu Indies entwickelt.
Ich wurde AAA immer müder, wollte aber noch nicht ganz wahr haben, dass ich keine Freude mehr an dem hatte was mir Jahrzehnte lang gefallen hatte.
In einer gewissen Zwischenzeit spielt ich kaum, weil zwar AAA mich langweilte und ich wegen meinen Kindern weniger Zeit fand, ich aber auch noch nicht ganz auf dem Geschmack von (den passenden) Indies gekommen war.

Zwei Faktoren sind vermutlich, dass zum einen ich Kinder bekam und damit meine Zeit zum Spielen weniger wurde. Es brauchte etwas, dass sich sinnvoll in kurzen Sessions spielen lässt.
Zum anderen, dass ich mich immer mehr für Gamedesign interessierte, dazu viele Diskussion führte und viel las und schaute. Und damit auch mein Interesse an AAA verlor, auch wenn ich ihm emotional noch etwas verbunden war. Hier war mir auch die Abwechslung zu gering.
Jetzt besteht mein Geschmack auf allem was auch nur entfernt Elemente von Rogue hat und Karten-Strategiespiele. Gerne auch neuartige narrative-interaktive Erfahrungen wir Florence oder What Remains of Edith Finch.

Das ist jetzt schon einige Jahre her. Ich glaube so ganz aufgehört habe nie.
Aber mein Gaming-PC blieb einige Jahre ungenutzt und ich spielte nur auf meinem schwachen Laptop. Und auch weniger als heutzutage.
Jetzt habe ich sogar eine Switch, meine aller erste Konsole.

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Ah Boomer bezieht sich in dem Fall auf das Alter der Shooter. Danke für die Aufklärung. Ion Fury ist mir auch schon mal aufgefallen und ich hatte überlegt, ob ich das mal ausprobieren sollte. Ich kam vor allem darauf, als ich die Quake 1 xbox Veröffentlichung gespielt hatte. Ion Fury ist zumindest schon länger auf meiner wish list.

Welche hast du gespielt und kannst empfehlen?

Coole Links. Mit der Shopsuche kriege ich das nie so schön treffend hin. ^^

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Schönes Thema, vielen Dank dafür :+1:.

Ich denke, dass ich gerade/immernoch in dieser Phase bin. Wobei ich nicht komplett aufgehört habe, nur eben fast nichts mehr spiele.

Geht etwas seit Ende des Studiums und Beginn des Arbeitslebens so. Zuerst sehr viel gearbeitet, teils auch zu viel und da war neben 60-80h-Wochen keine Zeit mehr für kaum was Anderes. Nicht nur das Spiele-Hobby hat darunter gelitten, auch alles andere inkl. Privatleben und Beziehung.
Aber auch seit ich das halbwegs wieder im Griff habe ist der große Reiz (noch) nicht wiedergekommen. Vllt. sind mir da auch andere Dinge in der knappen Zeit, die ein Leben neben Arbeit, Haushalt und co. dann noch lässt, wichtiger.

Und Dank SF bin ich ja auch immernoch gut mit Inhalten versorgt, lediglich das „Eintauchen und sich in einer fremden Welt verlieren“ geht mir ab und an noch etwas ab.
Vllt. kommt das ja nochmal wieder :thinking::blush::sweat_smile:.

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sanft

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Wow Danke, da schaue ich mir den ein oder anderen Tipp mal noch näher an!

Danke für die Liste! Ich muss mir Arthurian Legends unebdingt ansehen.
Ich habe Gravon im Eraly Access gekuft, aber da fehlen noch so viele Inhalte. Atmosphärisch holt mich das aber sehr ab. Auch die Grafik finde ich super gemacht.

Ich glaube, ich bin genau wegen dieser Pause jetzt so ein „Getriebener“. Ich habe quasi die PS2, PS3 und 360 „übersprungen“. Und jetzt will ich alles nachholen und gleichzeitig mit dem aktuellen Kram mithalten und on top noch ein bisschen Retro-gaming dazu. Das ist völliger Käse. Aber hey, die Selbsterkenntnis ist da, jetzt muss nur noch die Umsetzung folgen.

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Lustigerweise bei mir fast umgekehrt.

Die Spiele die ich in den letzten Jahren intensiv gespielt habe: Zelda: Breath of the Wild, Civilization 6, Mario Odyssey, XCOM2, Witcher 3, DOOM (2016), DOOM Eternal, Dark Souls ist auch endlich dabei…

Aber sind halt alles so, hmm, „Genre-Größen“? Wuchtige Knaller? Spiele von denen fast „objektiv“ bekannt ist, dass sie auf ihre Art richtig was taugen?

Als eine der wenigen Indie-Ausnahmen ist „Into the Breach“ dabei, das ist eines der praktisch vollendetsten Spiele die ich kenne, das spiel ich immer mal wieder. Für ein Indie-Spiel ist das aber auch schon sehr bekannt und hochgelobt. INSIDE, der LIMBO-Nachfolger, ist mir auch super in Erinnerung geblieben. Aber auch das: Bekannt, bewährt.

Ich glaube, ich habe mit dem Job, der Familie, und den ganzen anderen Hobbies, ein bisschen die Lust und die Zeit fürs Experimentieren verloren. Und mit Breath of the Wild oder Civilization 6 weiß ich halt, dass da viel Tiefe drin ist und dass ich Stunden Spaß haben kann. Bei anderen Spielen wie DOOM (2016) hatte ich einen kurzen Schub an massivem Spaß. Dann war das durch, und ich hab’s als super Erinnerung.

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Zum Thema selbst sei gesagt, dass ich diese Phase in meinem Leben durchaus hatte. Das war so ca. zur Xbox-360-Zeit. Ich habe da viele JRPGs gespielt, weil ich aus irgendeinem Grund die komische Idee hatte, dass das quasi die Königsklasse der Spiele ist. Ich hab mich irgendwann wahnsinnig gelangweilt, und schweren Herzens festgestellt, dass ich den Computerspielen wohl entwachsen bin.

Unsinn. Ich war JRPGs entwachsen, weiter nichts. Meine Frau hat mir eine Switch besorgt, und spätestens beim Spielen vom Mario Odyssey, das alleine schon seiner wahnsinnig ausgefeilten Bewegung richtig Spaß macht, war Spielen für mich wieder eines meiner Hobbies.

Vielleicht tut das auch sein übriges, warum ich seither doch nicht die Lust verliere: Für mich war Spielen immer eines der Hobbies, nie das Hobby. Ich kann da auch mal Wochen bis Monate nix spielen, weil ich eher den Drang verspüre, mit meinen technischen Hobbies rumzubauen.

Aber wenn ich wie jetzt gerade nach den anhaltend hektischen denklastigen Arbeitstagen von Technik-Hobbies verschont bleiben will, ist einfach was spielen himmlisch.

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Als ich meinen Amiga 500 verkauft hatte, waren erst einmal Musik und Mädchen für mich interessanter. Das ging so bis 1995/96 und dem ersten Win PC.

Bin heute aber kein Hardcorespieler. Das sind jetzt vielleicht 6 Stunden pro Woche und meist narrative Spiele aus dem psychologischen Horrorbereich.

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Irgendwann im Studium wurden Computerspiele uninteressant, hatte auch keinen guten PC mehr, nur ab und zu bei Freunden gespielt. Dann hab ich 2012 Gametube, und damit Let’s plays entdeckt. Ich konnte die Spiele zwar nicht spielen, aber konnte mir wenigstens am Handy die Videos anschauen. Es ist ganz schön spektakulär, wenn man ein paar Jahre keine aktuellen Spiele gesehen hat. Dinge die damals nur ständig versprochen wurden, wie dynamische Schatten/Licht waren plötzlich da, und ich musste viele Begriffe und Entwicklungen erst verstehen und nachholen (DLCs, Raids, Seasonpass,…).
Hab durch Gametube dann SF kennengelernt und mir irgendwann wieder einen PC zugelegt.
Der ist mittlerweile auch wieder zu alt, insofern schaue ich wieder mehr Videos, oder spiele ältere Titel.
Mit Kindern hat man sowieso keine Zeit mehr zum Spielen, es sei denn wir spielen gemeinsam eins von den Monkey Islands. Töff Töff können beide auch schon alleine spielen.

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Seit der Geburt von Kind Nr. 1 vor 5 Jahren ging die Zeit, die ich ins Gaming investiere spürbar zurück. Aktuell (Kind 3 kam im Dezember) bin ich bei 5 Minuten Super Mario Run auf dem Handy vor dem Einschlafen. Maximum :smiley:
Denke aber das ist in der Phase durchaus normal. Und der Stapel mit Titeln, die ich dringend nachholen will wird immer größer.

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Die da wären? Sind da diese großen 40-bis-80-Stunden-Maximum-Mammut-RPGs dabei? :grin:

Ganz oben steht tatsächlich Elden Ring. Da sagen alle das sei so toll. Hust.
Aber das muss ich mir echt nicht antun, solange ich mir nur 30-Minuten-Slots fürs Zocken freiräumen kann :smiley:

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Ich hatte Krankheitsbedingt Phasen, wo nichts ging. Da waren mir Spiele Scheißegal, aber sowas von.

Ansonsten kenne ich es auch, dass aus Zeit/Stressgründen nur super-wenig lief in Sachen Games. Vielleicht Abends mal ne Viertelstunde auf dem Smartphone. Aber die Games auf iOS&Android sind in der Summe natürlich viel besser als ihr Ruf, weswegen alleine schon Abends mal eine kleine, kurze Runde voll Bock macht. Und wenn es nur ein Tower Defense-Spielchen ist.

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