Gab es eine Phase in eurem Leben in der ihr dem Gaming den Rücken gekehrt habt?

Super Einstellung. Sehe ich auch so. Das „neue“ Hobby Gaming-Podcast hören bedeutet ja auch, dass man da keine Zeit hat zum Zocken. Irgendwie muss mal halt Prioritäten setzen und seine Zeit organisieren.

Da bin ich sehr froh, daß ich WoW erst mit 22 für mich entdeckt habe. Da wäre ich schon in Lohn und Brot.

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Man kann das Spielen wunderbar mit Podcasthören verbinden finde ich, weil man ja beide Hände frei hat. Speziell das planlose Rumlaufen in Metroidvania Spielen ist sehr kompatibel damit.

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Yes :slight_smile: Ich liebe die Kombination aus Spiel und Podcast. Geht allerdings nicht bei jedem Spiel. Alles was irgendwie eine Story hat, die ich verfolgen möchte, wird bei mir ohne Podcast gespielt… Oder eben Mechaniken auf die ich mich so konzentrieren muss, dass ich dem Podcast eh nicht folgen könnte. Würde den Konsum von Podcasts als mein anderes, großes Hobby anführen :wink:

Prinzipiell ist das ein scherzhaftes Synonym für „Shooter nach Machart der alten Schule“. Der Begriff „Boomer“ steht für Menschen der „Baby Boomer Generation“, welche die Generation ist die nach dem 2. Weltkrieg geboren wurde, also heute verhältnismäßig alte Leute. Doom & Co sind dank ihres Alters quasi die „Boomer“ ihres Genres.

In den letzten Jahren ist eine lebhafte Szene entstanden, die eben genau solche Spiele macht. Anfangs noch relativ simple Wolfenstein 3D-Klone, inzwischen aber deutlich komplexere Titel die an Doom, Quake etc. angelehnt sind. Großartige Beispiele sind z.B. Dusk, Ion Fury, Selaco, Ultrakill, Project Warlock, Wrath, Graen, Prodeus und viele mehr. Eine ganz gute Liste mit schon erschienenen und noch kommenden Titeln ist z.B. hier: Steam Curator: boomershooter

[edit] Hier noch eine deutlich vollständigere Liste, enthält zwar auch ein paar „echte“ Klassiker, aber auch viele der letzten Jahre: Steam Community :: Guide :: Retro FPS Games on Steam

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Mein Geschmack hat sich von AAA weg zu Indies entwickelt.
Ich wurde AAA immer müder, wollte aber noch nicht ganz wahr haben, dass ich keine Freude mehr an dem hatte was mir Jahrzehnte lang gefallen hatte.
In einer gewissen Zwischenzeit spielt ich kaum, weil zwar AAA mich langweilte und ich wegen meinen Kindern weniger Zeit fand, ich aber auch noch nicht ganz auf dem Geschmack von (den passenden) Indies gekommen war.

Zwei Faktoren sind vermutlich, dass zum einen ich Kinder bekam und damit meine Zeit zum Spielen weniger wurde. Es brauchte etwas, dass sich sinnvoll in kurzen Sessions spielen lässt.
Zum anderen, dass ich mich immer mehr für Gamedesign interessierte, dazu viele Diskussion führte und viel las und schaute. Und damit auch mein Interesse an AAA verlor, auch wenn ich ihm emotional noch etwas verbunden war. Hier war mir auch die Abwechslung zu gering.
Jetzt besteht mein Geschmack auf allem was auch nur entfernt Elemente von Rogue hat und Karten-Strategiespiele. Gerne auch neuartige narrative-interaktive Erfahrungen wir Florence oder What Remains of Edith Finch.

Das ist jetzt schon einige Jahre her. Ich glaube so ganz aufgehört habe nie.
Aber mein Gaming-PC blieb einige Jahre ungenutzt und ich spielte nur auf meinem schwachen Laptop. Und auch weniger als heutzutage.
Jetzt habe ich sogar eine Switch, meine aller erste Konsole.

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Ah Boomer bezieht sich in dem Fall auf das Alter der Shooter. Danke für die Aufklärung. Ion Fury ist mir auch schon mal aufgefallen und ich hatte überlegt, ob ich das mal ausprobieren sollte. Ich kam vor allem darauf, als ich die Quake 1 xbox Veröffentlichung gespielt hatte. Ion Fury ist zumindest schon länger auf meiner wish list.

Welche hast du gespielt und kannst empfehlen?

Coole Links. Mit der Shopsuche kriege ich das nie so schön treffend hin. ^^

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Schönes Thema, vielen Dank dafür :+1:.

Ich denke, dass ich gerade/immernoch in dieser Phase bin. Wobei ich nicht komplett aufgehört habe, nur eben fast nichts mehr spiele.

Geht etwas seit Ende des Studiums und Beginn des Arbeitslebens so. Zuerst sehr viel gearbeitet, teils auch zu viel und da war neben 60-80h-Wochen keine Zeit mehr für kaum was Anderes. Nicht nur das Spiele-Hobby hat darunter gelitten, auch alles andere inkl. Privatleben und Beziehung.
Aber auch seit ich das halbwegs wieder im Griff habe ist der große Reiz (noch) nicht wiedergekommen. Vllt. sind mir da auch andere Dinge in der knappen Zeit, die ein Leben neben Arbeit, Haushalt und co. dann noch lässt, wichtiger.

Und Dank SF bin ich ja auch immernoch gut mit Inhalten versorgt, lediglich das „Eintauchen und sich in einer fremden Welt verlieren“ geht mir ab und an noch etwas ab.
Vllt. kommt das ja nochmal wieder :thinking::blush::sweat_smile:.

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Gespielt sehr viele davon, meine Favoriten wären folgende:

Cultic, düster-dreckig, erinnert an Blood
Dusk, Quake 1-Style mit teils toller Atmosphäre, schönen Ideen und coolem Soundtrack
Fashion Police Squad, flottes Gameplay mit ganz eigenem, witzigen Setting
Hedon Bloodrite, Steampunk-Fantasy mit viel Fokus auf Erforschung und Rätsel
HROT, stark von Chasm: The Rift inspiriert mit Sowjet-80er-Szenario
Ion Fury, absolutes Highlight nach Machart von Duke Nukem 3D und Shadow Warrior
Postal: Brain Damaged, superflotter und abgedrehter Shooter im Postal-Universum
Selaco, erinnert stark an F.E.A.R., bisher nur Demo aber die ist der Wahnsinn
Supplice, Sci-Fi, bisher nur Demo (lohnt sich aber!)
Turbo Overkill, sehr netter und flotter Cyberpunk
Wrath: Aeon of Ruin, sehr schöner Quake 1-Stil

Keine Hits, aber durchaus auch interessant:
Arkos, Netter „Mini“-Shooter mit Voxelgrafik
Arthurian Legends, für Fans von Hexen und Witchaven interessant (Fantasy-Setting mit Fokus auf Nahkampf)
REKKR: Sunken Land, Wikinger-Fantasy-Setting
Vomitoreum, vermischt klassischen Shooter mit Metroidvania

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Wow Danke, da schaue ich mir den ein oder anderen Tipp mal noch näher an!

Danke für die Liste! Ich muss mir Arthurian Legends unebdingt ansehen.
Ich habe Gravon im Eraly Access gekuft, aber da fehlen noch so viele Inhalte. Atmosphärisch holt mich das aber sehr ab. Auch die Grafik finde ich super gemacht.

Ich glaube, ich bin genau wegen dieser Pause jetzt so ein „Getriebener“. Ich habe quasi die PS2, PS3 und 360 „übersprungen“. Und jetzt will ich alles nachholen und gleichzeitig mit dem aktuellen Kram mithalten und on top noch ein bisschen Retro-gaming dazu. Das ist völliger Käse. Aber hey, die Selbsterkenntnis ist da, jetzt muss nur noch die Umsetzung folgen.

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Lustigerweise bei mir fast umgekehrt.

Die Spiele die ich in den letzten Jahren intensiv gespielt habe: Zelda: Breath of the Wild, Civilization 6, Mario Odyssey, XCOM2, Witcher 3, DOOM (2016), DOOM Eternal, Dark Souls ist auch endlich dabei…

Aber sind halt alles so, hmm, „Genre-Größen“? Wuchtige Knaller? Spiele von denen fast „objektiv“ bekannt ist, dass sie auf ihre Art richtig was taugen?

Als eine der wenigen Indie-Ausnahmen ist „Into the Breach“ dabei, das ist eines der praktisch vollendetsten Spiele die ich kenne, das spiel ich immer mal wieder. Für ein Indie-Spiel ist das aber auch schon sehr bekannt und hochgelobt. INSIDE, der LIMBO-Nachfolger, ist mir auch super in Erinnerung geblieben. Aber auch das: Bekannt, bewährt.

Ich glaube, ich habe mit dem Job, der Familie, und den ganzen anderen Hobbies, ein bisschen die Lust und die Zeit fürs Experimentieren verloren. Und mit Breath of the Wild oder Civilization 6 weiß ich halt, dass da viel Tiefe drin ist und dass ich Stunden Spaß haben kann. Bei anderen Spielen wie DOOM (2016) hatte ich einen kurzen Schub an massivem Spaß. Dann war das durch, und ich hab’s als super Erinnerung.

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Zum Thema selbst sei gesagt, dass ich diese Phase in meinem Leben durchaus hatte. Das war so ca. zur Xbox-360-Zeit. Ich habe da viele JRPGs gespielt, weil ich aus irgendeinem Grund die komische Idee hatte, dass das quasi die Königsklasse der Spiele ist. Ich hab mich irgendwann wahnsinnig gelangweilt, und schweren Herzens festgestellt, dass ich den Computerspielen wohl entwachsen bin.

Unsinn. Ich war JRPGs entwachsen, weiter nichts. Meine Frau hat mir eine Switch besorgt, und spätestens beim Spielen vom Mario Odyssey, das alleine schon seiner wahnsinnig ausgefeilten Bewegung richtig Spaß macht, war Spielen für mich wieder eines meiner Hobbies.

Vielleicht tut das auch sein übriges, warum ich seither doch nicht die Lust verliere: Für mich war Spielen immer eines der Hobbies, nie das Hobby. Ich kann da auch mal Wochen bis Monate nix spielen, weil ich eher den Drang verspüre, mit meinen technischen Hobbies rumzubauen.

Aber wenn ich wie jetzt gerade nach den anhaltend hektischen denklastigen Arbeitstagen von Technik-Hobbies verschont bleiben will, ist einfach was spielen himmlisch.

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