Inzwischen habe ich mir unter Linux die Steam-Proton-Geschichte angesehen und ich muss gestehen, das an mir da die letzten Jahre tatsächlich etwas vorbei gegangen ist. Alles was ich bislang darüber unter Linux aus meiner Bibo ausprobiert habe läuft out-of-the-box, einiges sogar besser als unter Windows und dabei ist es völlig egal ob das jetzt ein uralter Klassiker ist oder das topaktuelle Hogwarts Legacy für meine Kids. Seit dieser für mich weltverändernden Erkenntnis ist meine Windows-Partition extrem drastisch geschrumpft und ich werde diese Sache weiter engmaschig verfolgen.
Was Lutris angeht bin ich noch etwas gespalten. Mein erster Installationsversuch endete darin, das mir eine der Treiberinstallationen, vermutlich die Grafik, das halbe System zerschossen hatte und ich am nächsten Tag nur mit Mühe ins Homeoffice kam. Das Reparieren hat dann den ganzen nächsten Tag gekostet. Hier muss ich das noch mal auf einer etwas weniger kritischen Infrastruktur erneut ausprobieren, vermutlich habe ich da irgendetwas falsch gemacht.
Stram und seine Proton-API kann ich aber definitiv für Jedermann empfehlen!
Hallo ich bin ein Arch User und ja es ist das Steamdeck.
Ja, jeder der ein Steamdeck besitzt
Ich benutze Linux auch wegen dem Steamdeck.
Durch Lutris auf dem Steamdeck habe ich gelernt, dass manche alten Windows Spiele darauf sogar besser laufen, als auf Windows selbst.
Zum Beispiel habe ich viele alte Reflexive Arcade Spiele wie Ricochet Xtreme, Hamsterball Gold, Water Bugs und viele mehr mit Lutris zum Laufen gebracht.
Darf ich ein altes Thema wiederbeleben?
Mit dem Heroic Launcher gibts fast jede Woche die Gelegenheit, ein kostenloses Spiel aus dem Epic Game Store zu erhalten und zu spielen.
Diese Woche ist Bloons TD 6 kostenlos. Und weil ich weiß, dass nicht jeder hier ein Bastler ist, dachte ich, ich starte mal eine Serie hilfreicher Videos zum Geleit.
https://www.youtube.com/watch?v=8jQlcg-U1kI&pp=0gcJCU0KAYcqIYzv
Wenn das gut ankommt, dann würde ich mir auch die “schweren Brocken” vornehmen und auf meiner alten Linux-Kiste zum Laufen bringen.
Ich spiele eh nicht so viel am PC und war mehr so der Meinung “Warum mich da reinfuchsen und mit Linux rumbasteln, dass der Kram dann irgendwie läuft”.
Nun habe ich mir aber auch ein Steam Deck zugelegt und festgestellt: Alles halb so wild.
Mittlerweile ignoriere ich auch Warnungen von Steam, weil bisher einfach alles lief. Lediglich bei Harvestella hatte ich das Problem, dass ich in einer Cutscene stuck war (schwarzer Bildschirm).
Die Lösung war einfach (wenn man es denn weiß): Neue Proton Version laden und in Steam einstellen. Im Prinzip 4 Mausklicks. Ist aber natürlich schon wieder “Gefrickel”.
Hab dann auch mal am Desktop Nobara auf einer externen SSD installiert und auch da klappt das alles problemlos.
Multiplayer/irgendwelche komischen Launcher ist ev. nochmal ein anderes Thema, aber hat für mich bisher keine Relevanz gehabt.
Sehr gerne sogar!
Darüber freue ich mich und hatte selbst schon den Wunsch, aber aktuell fehlt mir leider(!) die notwendige Zeit dafür. Vielleicht schaffe ich es diesem Thread in den nächsten Monaten ein größeres Update zu spendieren. ![]()
4 Mausklicks sind doch noch kein Gefrickel. ![]()
Ist Ansichtssache aber halt schon :> Vor allem muss man erstmal drauf kommen was die Ursache des Problems ist (die Credits gehen in dem Fall an ChatGPT =P).
Also es ist nicht ganz so smooth wie Windows oder gar die Konsolen, aber man kommt mit sehr wenig Aufwand schnell sehr weit mittlerweile. Als jemand der Gaming unter Linux im Prinzip ignoriert hat, war ich wirklich positiv erstaunt.
Ich spiele jetzt seit 30 Jahren unter Windows und habe immer wieder versucht von Microsoft wegzukommen. Aber erst in den letzten Jahren scheint sich Spielen unter Linux zu einer echten Alternative zu entwickeln. Meine Erfahrung mit Linux beschränkt sich auf eine Dualboot-Installation auf jedem meiner bisherigen Computer, welche mangels Spieletauglichkeit allerdings kaum genutzt wurde.
Ich besitze jetzt ein Lenovo Legion Go 1 und habe mich vor ein paar Monaten durch verschiedene (Spiele-)Linux Distributionen (Bazzite, CachyOS, Nobara) probiert. Ich habe sowohl die Desktop- als auch die Handheldeditionen ausprobiert. Damaliges Ergebnis: genervt abgebrochen.
Ich bin reumütig zu Microsoft zurückgekehrt und hatte vor, Linux irgendwann in 2 Jahren beim nächsten Hardwarewechsel eine neue Chance zu geben. Dummerweise legt Microsoft mit seiner Nutzerentmündigung und dem ganzen nicht entfernbaren KI-Krempel jede Woche noch einen drauf. Ich will da endlich ganz weg.
Was suche ich:
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Einsteigerfreundliche Spiele-Distribution (mein letzter echter Linuxversuch ist jetzt 10 Jahre her). Spielen ist und bleibt die Hauptnutzung. Wichtig: Ich habe nicht mehr die Freizeit, um lange an irgendwelchen Installationen rumzubasteln. Es sollte also einfach funktionieren.
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Ein auf Handhelds zugeschnittenes Userinterface (unkompliziert funktionierende Touchpad- und Controllersteuerung).
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Vollständige und funktionierende Treiber für das Legion Go 1.
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Übersichtliche Möglichkeit (GUI) zur Regelung der wichtigsten „Spiele-Einstellungen“ (Lüfter, Akku, Leistung, Bildschirm, Auflösung, Framerate, …)
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Gleichberechtigte Auswahl der gängigen Spielehöker (Steam, GOG, Epic, Amazon, Gamepass, Retrogames-Emulatoren, …). Ich installiere und starte nur, was ich auch nutze.
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Desktopmodus, bei dem ich freien Zugriff auf die üblichen Linux-Paketlieferanten habe und ab und zu an der Dockingstation arbeiten kann (Office, Mails, Browser, Steuererklärung, …).
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Möglichst Oracle VirtualBox um meine vorhandene VHD-Windows-11-Platte für eine spezielle Windowssoftware weiter nutzen zu können.
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Jederzeit in der Systemsteuerung wählbare Bootoption (Handheldedition, Desktop-Edition oder „Jedes Mal fragen.“)
Wo ist der Schmerz:
Wenn ich die jeweiligen Handheld-Editionen installiere, lande ich automatisch und ohne Wahlmöglichkeit im Handheldmodus. Das war vielleicht erwartbar. Was mir bisher nicht klar war und auch in den gefühlt tausenden Linux-Gaming-Jubelartikeln in der „Fachpresse“ nicht steht: Der Handheldmodus bedeutet offenbar automatisch Steamanmeldung und ausschließlich Steam-Spiele. Ich habe den überwiegenden Teil meiner Spiele aber bei GOG. Die erzwungene Steamanmeldung und der danach händisch nötige Wechsel zum Desktopmodus und das Starten von Lutrix/Heroic ist für mich blanke Zeitverschwendung. Außerdem möchte ich Firma Valve nicht jedes Mal mitteilen, dass ich gerade meinen Rechner gestartet habe.
Wenn ich direkt die Desktopversionen installiere, scheinen die Legion Go Controller und der Touchscreen nicht überall zu funktionieren (Nicht alle Treiber?). Bei der Nobara-Desktopedition haben in meinem Test in Retrodeck z.B. die angebauten Controller nicht funktioniert, der externe Xbox-Controller aber schon. Außerdem finde ich keine übersichtliche und komfortable Systemsteuerung für „Spieleeinstellungen“ (z.B. Lüfter, Framerate, Auflösung, …).
Offenbar will jeder außer mir, der Linux auf dem Legion Go installiert bei jedem Start eine Steam Anmeldung. Wie bringe ich die bspw. Nobara-Handheldedition dazu direkt in den Desktopmodus zu booten? Ohne vorherige Steamanmeldung?
Ach ja, eine Sache habe ich bei meinen ganzen Testinstallationen erst ganz am Ende verstanden. Laufwerksverschlüsselung auf einem Handheld ist scheinbar nicht vorgesehen. Besonders auf einem mobilen Gerät ist eine Laufwerksverschlüsselung für mich aber Pflicht. Selbst wenn die Distribution direkt bei der Installation die gewünschte Verschlüsselung abfragt, ist es offenbar nicht vorgesehen, dass ich das Passwort ohne externe Tastatur eingebe. Ich habe keine Distribution gefunden, die die Passworteingabe per virtueller Tastatur ermöglicht. Dummerweise habe ich das erst sehr spät begriffen, da ich der Einfachheit halber die ganze Installationsarie an der Dockingstation gemacht habe. Da hatte ich eine externe Tastatur. Offenbar bin ich auch nicht der Einzige, der sich sowas wünscht (Reddit).
Wahrscheinlich kommt jetzt (völlig zu Recht) von irgendwem „Falsches Forum“. Ich habe mich da wohl grad in Rage geschrieben. Sorry.
Ich kann jetzt nur für das SteamDeck sprechen. Dass ich mich da bei Steam anmelde war mir logischerweise klar und habe kein Problem damit.
Den Heroic Launcher in dem u.A. auch mein Gog Zeug ist habe ich in Steam eingebunden und starte den darüber. Für die Installation war ich im Desktop Modus aber einmal in Steam eingebunden läuft das.
Das Controller Mapping ist schon ein starker Vorteil von Steam.
Von daher wäre meine Empfehlung trotz deiner Abneigung Steam zu nutzen.
(Ich weiß jetzt gar nicht wie sich der Heroic Launcher Standalone verhält, aber denke dass man dann eben die Controllersteuerung im Launcer selbst halt nicht mehr hat).
Kann Linux mittlerweile eigentlich gscheides suspend am Laptop? Also einfach mittendrin Laptop zu, geht zuverlässig sofort auf Standby und wenn man ihn wieder aufklappt, ist er sofort (< 1 Sekunde) wieder da, ohne irgendwelche Programmfehler, WLAN-Probleme etc.? Das war nämlich in den Nullerjahren ein ziemliches Problem, zumindest mit Ubuntu (und mit Windows übrigens auch), und letztlich der Grund, warum ich dann zu Mac gewechselt bin
Heroic auf dem Steam Deck funktioniert hervorragend. Am besten man trägt ihn direkt als “3rd Party App” im Steam ein und kann ihn mit einem Extraklick direkt von der Startseite ausführen. Das funktioniert dem Grundsatz nachauch für die meisten Spiele, aber nicht für alle.
Das ist erstmal ein Wunsch an den Hardware-Hersteller. Die Frage ist natürlich valide, aber ich glaube nicht, dass das einfach zu bewerkstelligen ist, wenn die Hardware das nicht vorsieht.
Das Steamdeck mit AMD-Hardware kann das in meiner Erfahrung ohne Probleme. Auf meinem Desktop habe ich aber CachyOS und eine Nvidia-GPU. Und Nvidia war da ja immer etwas schwieriger. Neulich hab ich bei Avowed (also modernes forderndes UE5-Spiel) ein Pause gemacht. Nach 15 Minuten ist unbeabsichtigt Standby (Suspend to Ram) angesprungen und ich hab mich schon geärgert, dass ich das Spiel oder sogar den Rechner neustarten muss. Aber nee, ohne Probleme wieder aufgewacht und das Spiel ging weiter. Da hat sich in den letzten 10 Jahren auch bei Nvidia einiges getan. ![]()
Ich hab ein älteres Thinkpad T480 mit Mint und an für sich gehen tut das schon, aber nicht in < 1 Sekunde.
Also Laptop aufklappen, natürlich anmelden und danach dauerts dann halt noch so 1-2 Sekunden bis das Wlan wieder connected.
Anwendungsfehler hatte ich noch nie.
Die Tuxedo-Geräte machen das einwandfrei. Aber ist leider an meiner Desktop-Kiste immer noch kaputt, natürlich wegen der Nvidia. Ich lass den Deskop-Rechner grundsätzlich selbsständig herunterfahren, wenn er zu lange steht.
Ah, das klingt aber schon gut. Damals konnte man das vergessen, hat vielleicht in einem von zehn Fällen halbwegs funktioniert (bei Windows immerhin in einem von zwei
). Anmelden mit Touch geht unter Linux auch?
Nie probiert. Soll aber gehen, wenn der Reader unterstützt wird und die Distribution es bietet.
Ich würde ggf mal testen. Viele Distributionen starten ja in einen Live Modus, bzw Installation auf eine Externe SSD geht auch.
Bei der externen SSD habe ich dann aber gemerkt, dass man im grub ausschalten sollte, dass das Linux die USB Geräte in den Sleep schickt ![]()
Ja, nee. Genau das will ich ja nicht.
Was ich nicht verstehe, ist eigentlich, warum es die anderen (Spiele-)Linux Distributionen (Bazzite, CachyOS, Nobara) überhaupt gibt. Ich wenn ich Steam will, installiere ich SteamOS. Der Rest ist doch dann nur SteamOS in anderer Farbe. Wozu?
Ich gestehe ich bin ein wenig ratlos. Bin ich wirklich der Einzige, der diese Denkweise irgendwie gruselig findet? Das ist wirklich das Letzte was ich möchte. Ich kaufe meine Spiele bei GOG um nicht bei Steam kaufen zu müssen. Ich kaufe mir Spiele doppelt, damit ich Steam nicht starten muss. Für mich sind Funktionen wie Cloudsave, Auswertung meiner Spielgewohnheiten und Spielzeit kein wünschenswertes Extra sondern ein nicht kontrollierbarer Datenabfluss auf Rechner von Firmen, die damit Geld verdienen.
Ich lehne Valve als Firma ab. Spiele gehören mir nicht mehr. Ich bin gezwungen „Spionagesoftware“ auf meinem Rechner zu installieren (Steam). Meine Spielegewohnheiten werden unkontrollierbar verkauft.
Bisher habe ich immer gesagt, dass Valve zumindest einen Teil davon wieder gut gemacht hat, indem sie das Spielen unter Linux vorangebracht haben. Ich lerne aber gerade, dass das Quatsch ist. Valve hat nur das Spielen von Steam-Spielen unter Linux weiter gebracht. Vor ein paar Jahren gab es noch eine riesige Diskussion in der Linuxgemeinde über die Nutzung proprietären Treibern in einzelnen Distributionen. Jetzt erfordern Linuxditributionen einen Account bei einem Spielehöker und keinen interessiert es. Wie gesagt. Mich macht das ratlos.
Das offizielle SteamOS gibt es ja nur für 2-3 Geräte. Und die „Spiele-Distros“, die du meinst (Bazzite z.B.) haben ja die Idee, SteamOS auf weitere (Handheld-)Geräte zu portieren. Und da braucht es natürlich eine Handheld-Oberfläche, und da gibt es mWn nichts neben Steam. Heroic und Lutris sind beides Desktop-Anwendungen.
Und CachyOS ist keine spezielle Gaming-Distro. Das ist nichts vorkonfiguriert und man kann sich einfach installieren, was man will. Geht aber standardmäßig in den Desktop.
Kommt auf das Jahr an. 2005 wärst Du in guter Gesellschaft. 2025 nun ja … aber wir sind ja bei Stay Forever.