Ich stimme Deiner Argumentation zu. Man muss aber Valve schon zugute halten, dass ohne diese Firma, âSpielen auf Linuxâ immer noch ein Nischendasein fristen wĂŒrde.
An meinem X1 Carbon Gen 3 von 2016 oder so, in Kombination mit meiner nicht ganz standardmĂ€Ăig eingerichteten Fritzbox funktioniert das Aufwachen an sich einwandfrei und auch vertretbar schnell, aber IPv6 tut dann nicht mehr richtig. Ich habe mir zwischenzeitlich beholfen mit einer systemd-Unit, die beim Aufwachen generell das Netzwerk neustartet. Nicht ganz fein, dauer so auch nochmal 2-3 Sekunden lĂ€nger, aber funktioniert.
Den Fingerabdruckscanner habe ich irgendwann mal installiert und eingerichtet, das hat Softwareseitig auch super funktioniert. Hardwareseitig musste ich aber meinen Finger immer betont gerade und gleichmĂ€Ăig da drĂŒberziehen, das nervte schnell. Ich benutze zum Entsperren am liebsten meinen per/als U2F eingerichteten Yubikey. Wenn der eingesteckt ist, kommt beim Anmelden/Entsperren/sudo eine entsprechende Meldung, wo ich einmal Enter drĂŒcke, und dann den Yubikey betĂ€tige.
Das ist echt merklich. Ich war vor kurzem auf der KDE-Konferenz in Berlin und es scheint auch KDE und anderen Tools sehr gut zu tun. Da reden viele gut ĂŒber Valve.
Wer ĂŒbrigens nen richtigen Retro-Kracher fĂŒr Linux sucht: fs2_open ist ein richtiger Knaller. Das ist die modernisierte Freespace-Engine. LĂ€uft mit FS1 und FS2 und hat Massen an weiteren Kampagnen.
Kann sein, habe ich nicht verfolgt. Ich weiss aber, dass sowohl Legin Go 1, als auch Go 2 offiziell seitens Lenovo mit SteamOS versorgt werden. Darum habe ich bei den Handheldeditionen, die ausdrĂŒcklich fĂŒr dieses GerĂ€t gedacht sind, auch was Anderes erwartet als SteamOS mit anderem Logo.
Dem wĂŒrde ich widersprechen wollen.
The CachyOS Handheld Edition provides a GameMode-like experience and comes with preinstalled gaming tools. It officially supports the ROG Ally, Steam Deck OLED and LCD, Legion Go, and Lenovo Legion Go S. At the moment, only KDE Plasma is supported.
Ja leider. Es wĂ€re viel einfacher Valve zu verachten, wenn Sie nicht durch ihr SteamOS mehr fĂŒr das Spielen unter Linux getan hĂ€tten, als alle Anderen vorher zusammen. Aber es rĂŒckt mein Weltbild âGott sei Dankâ wieder grade, dass Valve offenbar doch nur das Spielen mit Steam gepushed hat.
Vielleicht hast du Recht. Ăndert aber fĂŒr mich nichts. Allein der Umstand, dass GOG wirtschaftlich recht erfolgreich ist zeigt mir, dass ich nicht allein im Universum bin.
Es ist eh vieles Ansichtssache. Als Steam rauskam wurde es gehasst, nun lieben es die Leute. Der Epic Launcher macht im Prinzip dasselbe, verwchuSpiele⊠und wird gehasst ![]()
Am Ende wirst Du halt fĂŒr deine Ăberzeugung immer wieder Kompromisse machen mĂŒssen.
Ich hab da keine Erfahrung aber ev geht was mit dem Pegasus Frontend oder wenn Du ĂŒber AntiMicroX den Controller mappst
Wie man an dem Thread sieht, gibt es viele Linux Gamer ![]()
Und einige, die es versucht haben, aber nicht dabei geblieben sind.
Gaming unter Linux hat viele Aspekte:
Im ersten Beitrag ging es sehr um Open Source Spiele, die es ja meist nicht nur fĂŒr Linux sondern auch fĂŒr Windows und MacOS gibt. Ich habe diese Spiele gar nicht so auf dem Schirm, auch wenn es mittlerweile sogar in den Distributionen sehr viele davon gibt. Ich habe nur sehr wenige installiert. Die meisten sind nicht in der Distribution und von manchen lasse ich lieber die Windows Version mit Proton laufen statt der nativen Linux Version, weil ich besonders bei sehr alten Spielen, die nicht mehr gepflegt werden, Probleme hatte, deren Binaries auf meiner aktuellen Linux Distribution zum laufen zu bringen. Das gleiche Problem hatte ich auch schon mit Linux Spielen aus GOG und Steam.
Damit wÀren wir beim nÀchsten Thema. Kommerzielle Spiele unter Linux:
Ich benutze den Heroic Games Launcher, weil GOG mein primĂ€rer Shop ist. Und habe mich sehr geĂ€rgert, dass unabhĂ€ngig vom Launcher die Cloud Saves von nativen Linux Spielen nicht unterstĂŒtzt werden. Ein weiteres Argument, sie lieber als Windows Version mit Proton laufen zu lassen, da ich doch ab und an nicht am Desktop sondern am Laptop spiele.
Auch Steam ist davor nicht gefeit. Es unterstĂŒtzt grundsĂ€tzlich Cloud Saves, aber ich war doch sehr enttĂ€uscht, als ich festgestellt habe, dass ein altes Spiel von 2013 (Space Hulk) weder als native Linux Version noch als Windows Version mit Proton unter Steam Cloud Saves unterstĂŒtzt. Das ist wohl grundsĂ€tzlich abhĂ€ngig vom Spiel, ob das unterstĂŒtzt wird oder nicht, also unabhĂ€ngig vom Betriebssystem.
Was Windows Spiele unter Linux betrifft war es lange Zeit so, dass Wine/Proton mit jedem Update einfach besser wurden und ich weniger mit winetricks und irgendwelchen Windows DLLs hantieren musste. Seit ein paar Jahren hat man in Wine/Proton aber die Wahl, ob man Direct3D Spiele via WINED3D auf OpenGL oder via DXVK auf Vulkan laufen lĂ€sst. Seit es DXVK gibt, wird gefĂŒhlt in WINED3D weniger gefixed. Aber DXVK ist gefĂŒhlt noch Beta, vor allem beim Grafikkarten RAM Verbrauch. DXVK hat Memory-Leaks, die man gut erkennt, dass das Spiel mittendrin anfĂ€ngt zu ruckeln und nach einem Neustart fĂŒr die nĂ€chste Stunde wieder normal geht. Aber generell ist es sehr RAM verschwenderisch programmiert und fĂŒr eine 2 GB Grafikkarte immer am Limit. Man sollte bei jedem Spiel beide Varianten probieren. Dabei fĂ€llt mir ein wichtiger Tipp ein, der sogar unabhĂ€ngig vom Betriebssystem ist:
Achtet darauf, wie viel physisches Grafikkarten RAM belegt ist. Unter Linux kann man das so feststellen:
glxinfo | grep -i VBO
VBO free memory - total: 1046 MB, largest block: 1046 MB
VBO free aux. memory - total: 7823 MB, largest block: 7823 MB
Ich habe eine 2GB Grafikkarte, und wie ihr seht nur noch etwas mehr als 1GB frei. Der Grund sind die modernen Browser. Egal ob Firefox oder Chrome. Durch die GPU Beschleunigung schlucken die sehr viel Grafikkarten RAM. Und zwar das echte Grafikkarten RAM und nicht den aux. Speicher, wo sich die Grafikkarte beim Hauptspeicher bedient. Wenn ich den Firefox beende, habe ich 1814 MB frei statt 1046 MB. Den Tipp habe ich aus einem Windows Forum
Ich könnte die GPU Beschleunigung im Browser abschalten, aber dann werden manche Internetseiten echt langsam. Darum beende ich ihn bei neueren 3D Spielen.
Ăbrigens steckt der Chrome Browser auch in vielen Chat Programmen und die fressen auch viel Grafikkarten RAM. Signal und Threema basieren auf dem Electron-Framework, welches einen Chrome Browser startet um eine Webanwendung anzuzeigen. Davon kriegt man nichts mit und es sieht aus wie eine normale Anwendung. Ich starte beide Chat Programme mit --disable-gpu um die Chrome GPU Beschleunigung abzuschalten.
Open Source Engines fĂŒr kommerzielle Spiele sind ein weiteres Thema, das immer wieder mal am Horizont erscheint. Vor allem wenn es um Retro-Spiele geht. Z.B. ist ScummVM fĂŒr viele Adventures unverzichtbar. Bei solchen Engines gilt das gleiche wie oben zu Open Source Spielen beschrieben. Die gibt es fĂŒr alle Betriebssysteme.
Meine persönlichen Erfahrungen auĂerhalb von ScummVM sind durchwachsen. Es liegt vielleicht auch am Genre. Shooter und Ă€hnliche Spiele, vor allem wenn die Engine wie die von ID Software irgendwann freigegeben wird, werden wohl sehr gut unterstĂŒtzt. Aber bei alten Rollen- und Strategiespielen hatte ich hĂ€ufiger mal das GefĂŒhl, dass das Reverse-Engineering zu kompliziert ist und die Engine auch nach ĂŒber 10 Jahren noch nicht ĂŒber das Beta-Statium hinausgewachsen ist, wenn die Entwicklung denn nicht ganz abgebrochen wird.
Emulatoren fĂŒr Retro-Systeme sind ein weiteres Thema. Da habe ich die wenigsten Probleme, auĂer vielleicht bei Nicht-Wissen ĂŒber das emulierte System (Hallo FS-UAE), aber das ist ja wieder unabhĂ€ngig vom Betriebssystem. Ich nutze nur Open Source Emulatoren und die kommen fast alle aus meiner Linux-Distribution. Naja, ich backporte mir die aktuelle Version immer selber auf mein aktuelles Stable Debian ![]()
Damit wÀre ich bei meiner Historie. Linux nutze ich seit Ende 1995. Damals noch parallel zu DOS und OS/2. SpÀter wichen DOS und OS/2 einem Windows 98, was ich nur noch zum Spielen benutzt habe. Windows 98SE war mein Letztes Windows, das noch parallel zum aktuellen Linux auf der Platte war, bis ich Mitte der 2000er komplett auf Linux gewechselt bin. Genau zu der Zeit war auch meine Odyssee durch die diversen Linux Distributionen wie Slackware, Redhat, etc. vorbei und ich seitdem bin ich bei Debian ![]()
Oh, die Variante kannte ich gar nicht, ich bezog mich auf die Desktop-Version. Aber da ist dann ja auch das beschriebene Problem, dass es neben den Steam Big Picture-Modus kein Konsolen/Handheld-Interface gibt.
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass bei Gog oft/manchmal die Windows-Version+Proton besser laufen als die nativen Linux-Versionen.
Das scheint vor allem die DOSBox zu sein, die unter Linux bei den wenigsten zu laufen scheint. Mir war das zuerst bei Ultima Underworld aufgefallen, aber bei Wacky Wheels hatte ich das neulich auch: https://youtu.be/dKHv9OmfI4E
Mein erstes Video mit âAnleitungâ ![]()
Ich nehme noch mehr Tipps entgegen fĂŒr die âvier Mausklicksâ Problemkandidaten. ![]()
Mir ist ein Unterschied zwischen dem Heroic Games Launcher und Steam bezĂŒglich Linux Spielen aufgefallen. Steam bringt drei unterschiedliche Linux-Runtimes mit. Die kann man in Steam an der selben Stelle auswĂ€hlen, wo man auch die Proton Version einstellt. Eine Runtime ist glaube ich nur ein dummy, bei dem das Spiel einfach nativ auf dem Linux lĂ€uft, so wie man es installiert hat. Die zwei anderen dagegen beinhalten einen groĂen Satz an Bibliotheken/Libraries/.soâs. Die sind hĂ€ufig das Problem. Z.B. dass bei der eigenen Linux-Distribution eine Bibliothek Ă€lter oder neuer ist als das Spiel sie braucht oder sie fehlt ganz fehlt. Und hĂ€ufig behebt eine der beiden Runtimes das Problem.
Ich habe alle meine GOG-Linux-Dosbox Spiele zum laufen gebracht, indem ich die Datei libFLAC.so.8.3.0 und den Symlink darauf libFLAC.so.8 in den das SPIELNAME/dosbox/libs/x86_64 Verzeichnis kopiert habe.
Bei GOG-Windows-DosBox Spielen mit Proton (ich versteh nicht, wieso sie DosBox Spiele nicht grundsĂ€tzlich fĂŒr alle Betriebssysteme rausbringen) musste ich in den DosBox Conf Dateien immer den \ gegen / tauschen damit es ging. Aber ich bin auch noch nicht auf Proton 10 wie Du.
Ausgerechnet die DOSBox hat sich eine AbhÀngigkeit von libFLAC eingefangen? Das wÀre wohl die letzte Bibliothek gewesen, an der ich ein Problem vermutet hÀtte.
Na vermutlich wegen genau so etwas. Ist ja eine Herkulesarbeit, hinter diesen AbhĂ€ngigkeiten her zu arbeiten. Ăberhaupt BinĂ€rdateien fĂŒr mehr als eine Distribution anzubieten bietet ja endlose TĂŒcken.
DosBox-Spiele fummele ich deswegen auch immer manuell aus dem Installationsordner raus, passe die Config an und pflege das in meine Dos-Sammlung ein. Dann kann ich die auch mit modernen DosBox-Forks spielen, die auch so etwas wie Savestates können. Hab ich schon zu Windowszeiten gemacht, da war dann der Umstieg auf Linux ganz schmerzfrei.
So ungewöhnlich finde ich das gar nicht, Audio erstmal verlustfrei zu speichern. SpÀter kann man immer noch ein MP3, AAC, Vorbis, etc. daraus machen.
Das hat mehrere Aspekte:
Man könnte DOSBox auch statisch linken.
Oder man könnte alle dynamisch gelinkten Bibliotheken mit ausliefern.
Aber nur einen Teil mitzuliefern, so wie GOG das macht, ist ein Garant fĂŒr Probleme. DOSBox braucht 72 Bibliotheken. Und nur 6 (libmikmod, libpng12, libSDL-1.2, libSDL_net-1.2, libSDL_sound-1.0, libsmpeg-0.4) bringt es selber mit.
Aufgrund der Vielfalt an Linux Distributionen gibt es auch eine groĂe Versionsvielfalt. Also welche Bibliothek in welcher Version vorliegt. Dann hĂ€ngt es auch noch individuell davon ab, was die Leute fĂŒr Programme installiert haben. Wenn irgendein Programm schon installiert ist, was die libFLAC braucht, dann ist sie halt schon da. Bei jemand anderem, der kein Programm installiert hat das libFLAC braucht, halt noch nicht.
Programme anzubieten, die unter allen Distributionen laufen, ist sicher schwerer als es nur fĂŒr eine Distribution anzubieten. Aber es gibt Firmen die tun das. FĂŒr meine Frau habe ich dieses Softmaker Office gekauft, weil es von der Bedienung viel nĂ€her an Microsoft Office ist. Die kriegen das auch hin.
Aber ich hĂ€tte einen ganz anderen Vorschlag. DOSBox hat Optionen, den âvirtuellenâ DOS PC zu konfigurieren. Also welche Soundkarte, Grafikkarte, wie viel RAM, CD Image mounten, etc. Und es hat es jede Menge Optionen wie man dieser âvirtuellenâ DOS PC auf den eigenen Rechner anpasst. Also Vollbild, Scaler, Joystick Mapping, etc. Das kann man in getrennten Konfigurationsdateien speichern. Ich habe mir eine initiale Super-Config gebastelt und habe fĂŒr meine Spiele dann eine minimale, wo ich vielleicht mal eine Einstellung der Super-Config ĂŒberschreibe und ansonsten nur das Mounten und starten drin ist. GOG macht das zwar Ă€hnlich, aber nicht so konsequent. Im Prinzip könnten sie nur solche Spiele-Configs ausliefern und das DOSBox der Distribution starten. Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben. Zugegeben, die Anpassung der GOG Spiele an mein DOSBox ist meist nicht schwer.
Hallo liebe Linux-Gamer,
mal ein anderes Thema: Habe in letzter Zeit versucht ein paar nicht mehr weiterentwickelte âSpartenâ-Emulatoren mit wine unter Linux laufen zu lassen. Es handelt sich um folgende Emulatoren: u64emu, viva nonno, zinc, model2emu und radikal bikers. Habe mit etwas âGefrickelâ alles zum Laufen bekommen.
Habt Ihr hier Erfahrungen, bzw. benutzt diese noch, auch gerne unter Windows? Finde schade, dass diese Emulatoren nie weiterentwickelt wurden. Diese sind ja jetzt eigentlich auch schon retro! ![]()
Es heiĂt ja, AMD lĂ€uft besser als Nvidia beim Linux-Gaming. Meine RTX 3060TI lief ganz gut, hat aber hier und da Probleme gemacht.
Vor zwei Wochen hab ich diese durch eine Radeon 9060XT ersetzt und es lĂ€uft jetzt irgendwie alles besser. Gut, mehr Leistung und doppelt so viel VRAM helfen natĂŒrlich, aber darĂŒber hinaus lĂ€uft das ganze System jetzt viel stabiler. Vorher hatte ich gelegentliche Freezes oder AbstĂŒrze beim Video-Abspielen und Google-basierte Browser haben sich hin und wieder aufgehĂ€ngt, wenn die Website irgendwas mit OpenGL gemacht hat (vermute ich zumindest). Diese Probleme sind jetzt alle weg.
Den Nvidia-Treibern wird auch nachgesagt, dass sie Probleme haben, wenn der VRAM ausgeht stattdessen den normalen RAM zu nutzen. Das Problem hatte ich bei Icarus. Es ist unspielbar langsam geworden, sobald die 8GB aufgebraucht waren (unter Windows nicht). Jetzt lÀuft es stabil mit 60FPS.
Das Upgrade hat mit jetzt 250⏠gekostet. Die 3060 wurde mir fĂŒr 200⏠von Arbeitskollegen quasi aus der Hand gerissen ![]()
Falls also jemand ein Grafikkartenupgrade plant und Linuxgaming in Zukunft in Betracht zieht empfehle ich AMD. Ich war seit 1999 mit der TNT2 bei Nvidia, der Wechsel jetzt hat sich aber gelohnt.
Kurios, dass NVIDIA Grafikkarten auch heute noch solchen Ărger unter Linux machen. Dabei mĂŒssen die doch vor allem in Rechenzentren auf den ganzen KI Servern stabil unter Linux laufen. Ich habe mich schon gefragt, ob bei NVIDIA nur die Xorg, OpenGL, Vulkan, libVA und VDPAU Treiber instabil sind. Zum Rechnen auf der Grafikkarte braucht man soweit ich weiĂ nur OpenCL und/oder CUDA.
Als ich Mitte der 90er mit Linux anfing hatte ich eine gebrauchte Trident ISA und ein gebrauchte Trident VLB Grafikkarte. Denen folgten eine gebrauchte S3 Trio und eine gebrauchte S3 Virge 3D Grafikkarte. Zu der gesellte sich eine gebrauchte Voodoo 1. Weiter ging es mit einer gebrauchten Voodoo 2. Die S3 habe ich dann mit einer gebrauchten ATI Rage ersetzt. Erst dann machte eine gebrauchte Voodoo 3500 TV Schluss mit den 2 Grafikkarten im PC. Das lief unter Linux ganz stabil. Auch wenn die Einrichtung und Anpassung an meinen NEC Multisync XL Monitor nicht leicht war.
Nie werde ich aber die Absturzorgien unter Debian 5 und 6 mit einer NVIDIA Geforce vergessen! Seitdem habe ich nur noch ATI/AMD Radeons. Der kommerzielle Radeon Treiber war anfangs auch nicht ganz stabil, aber seit Debian 7 nutze ich nur noch die stabilen Open Source MESA Treiber!
Viel Ărger ist vielleicht ĂŒbertrieben, aber AMD lĂ€uft schon besser auf dem Desktop und beim Gaming.
Im KI-Rechenzentrum sind ja nochmal ganz andere Anforderungen und rein vom Technologiestack ist vermutlich der Desktop+Steam+Proton+Spiel komplexer und fehleranfÀlliger als ein KI-Modell, dass ja einfach nur Unmengen schnellen Speicher braucht. Und irgendwelche 8GB-Consumerkarten werden ja auch nicht im Rechenzentrum verbaut. Nvidia hat ja auch ewig lange gebraucht, um Wayland-Support einzubauen. Da liegen halt gerade die PrioritÀten woanders ![]()
Aber alles nur Vermutungen meinerseits ![]()
In den 2000ern hieĂ es ja auch noch, wenn man 3D unter Linux will braucht man Nvidia.
Hallo Linuxoidenâ![]()
Mit dem Ende von Windows 10 bin ich letztes Jahr auf Linux umgestiegen. Weil meine CPU zu alt ist kann ich nicht einmal auf W11 wechseln.
Ich habe zuerst Bazzite ausprobiert, weil ich hobbymĂ€Ăig auch entwickle war mir da das Installieren von zusĂ€tzlicher Software zu umstĂ€ndlich (CLI Commands etc.). Dann habe ich CachyOS ausprobiert und bin bisher dabei geblieben.
Weil das ganze just war als ich ein Hobby-Projekt gestartet habe und ich auch gerade nichts zum Spielen hatte was mich interessierte, habe ich seit dem nicht groĂartig gespielt. Ich habe aus Interesse wir es gut geht ein paar Spiele von Steam und GoG installiert und ausprobiert, aber keine Stunden investiert.
Das letzte waren 40h in EA von No Rest for the Wicked. Das will ich erst wieder zum Release spielen. Es lÀuft unter Linux.
Als jemand der auf der Arbeit regelmĂ€Ăig mit Linuxen zu tun ist, war der Wechsel nicht all zu schreib ö schwierig.
Vielleicht habe ich irgendwann etwas zu berichten.
Auf bald ![]()
Ich spiele auch auf Linux. Bin seit ca. 10 Jahren voll auf Linux, ohne Dual Boot unterwegs.
Wenn es etwas gibt was partout nicht auf Linux lÀuft wird es auf der Konsole gespielt, wenn ich es denn unbedingt spielen will.
Werde demnĂ€chst mal meinen Desktoprechner auf CachOS umziehen. Muss allerdings mein /home/ verzeichnis noch sicher, da ich dafĂŒr keine separate Partition habe, sodass bei einer neuen Installation das Verzeichnis und damit alle Daten ĂŒberschrieben wĂŒrde.
Suchte ich zur Zeit. Ist ja schon ewig âprominentâ weil quasi immer der erste Eintrag auf sĂ€mtlichen alphabetischen Linux-Package-Listen. Aber es ist wirklich gut!