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Gunnar war zu Gast bei Dom in dessen Podcast OK Cool und hat dort mit ihm den Prototypen eines neuen Formats aufgenommen. Das heißt Hommage und beschäftigt sich in jeder Folge mit einem modernen Spiel, das aber in seinem Design und / oder seiner Ästhetik klare Rückbezüge auf klassische Titel macht. Dom und Gunnar ordnen diese Bezüge ein, besprechen das Spiel und befragen dazu auch die Entwicklerinnen oder Entwickler.
In der ersten Episode geht es um den Indie-Titel Faith: The Unholy Trilogy von 2022. Bei OK Cool erschien der Prototyp bereits im Dezember, aufgeteilt auf zwei Folgen. Wir veröffentlichen das Werk in einem leicht überarbeiteten Zusammenschnitt als Einzelfolge mit Kapitelbildern.
Credits:
Redaktion und Sprecher: Dom Schott, Gunnar Lott
Gast: Mason Smith (Airdorf Games)
Schnitt: Dom Schott, Christian Schmidt, Sascha Blach-Butte
Titelgrafik: Johannes DuBois
Folge und Konzept haben mir gut gefallen auch wenn ich zugeben muss dass ich die Stimme von Dom noch etwas gewöhnungsbedürftig finde, aber das liegt wohl einfach daran dass sie mir fremd ist.
Auf jeden Fall fand ich die Zweiteilung eine gute Idee für den Kontrast der Erwartungen und der eigentlichen Aufarbeitung des Spiels. Finde aber man könnte den kürzeren ersten Teil auch hier vorab veröffentlichen, einfach weil das noch mehr Erwartungen schürt und evtl. den ein oder anderen motiviert sich selbst ein Bild zu machen und dann ein paar Wochen später die Analyse zu hören.
Als ich gehört um was für eine Art Spiel es sich handelt, habe ich zuerst mit einer tieferen Story Analyse gerechnet aber ich denke dafür ist diese Format nicht da.
Zum Spiel selbst wollte ich noch anmerken dass es mir schon etwas vorkam als einen dieser typischen Vertreter des Indie Horrospiels die hauptsächlich davon leben dass Leute Lore Videos und Wikis darüber erstellen um die kryptische Story zu verstehen und ein paar Streamer darauf „reacten“ können. Das ist so gar nicht meine Welt, fand es aber trotzdem intressant darüber zu hören.
Die Mondscheinsonate ist übrigens nicht von Mozart. Fun Fact: John Lennon baute seine Komposition „Because“ auf den rückwärts notierten Akkorden der Sonate auf.
Sonst sehr interessantes Konzept. Dom ist mir in seiner Begeisterung häufig etwas zu anstrengend, aber das Duo funktioniert gut
Ich fand es fast ein bisschen kurz, trotz Doppelfolge, fühlte sich an als wenn da noch mehr drin gewesen wäre - gerade was so die (Rück)Bezüge zu klassischen Spielen angeht. Fühlte sich doch eher wie eine Art „Wertschätzung“ an bzw. Dom’s Horrorspielformat bei The Pod, weil ja der Fokus viel auf Story und Autor lag - aber vielleicht war es auch einfach zu launig, weshalb es mir gefühlt zu kurz war, was dann ja für einen unterhaltsamen Cast spricht.
Will sagen: gerne mehr davon
Meine Assoziation bei der Grafik war auf den ersten Blick Apple 2 und dann aber auch viele alte Spielhallenautomaten, so aus den frühen 80ern - in der Regel höhere Auflösung als Heimgeräte und deshalb feinere Grafik aber auch noch ohne Hintergründe / auf schwarzem Grund.
Mir gefällt das Konzept von Hommage und die erste Folge auch echt gut.
Das Spiel selbst, allerdings, wäre nichts für mich; zuviel Religionskram mit dem ich nichts anfangen kann. Und halt Horror ist eigentlich nicht so meins. Technisch klingt es aber durchaus interessant. Optisch schien es mir von der Beschreibung her zwar etwas arg karg. Ich persönlich finde die Sachen vor dem NES halt oft schwierig. Ist mir dann zu abstrakt, steif animiert, und so. Der Screenshot mit dem Haus hier oben sieht jedoch nett und stimmig aus. Und spätestens der Erfolg gibt dem Autor ja Recht.
Okay. Dom und Gunnar zuzuhören war ein wahrer Genuss. Die beiden ergänzen sich wirklich gut. Ich finde das Format wirklich super und es passt sehr gut in das Gesamtwerk von Stay Forever.
Gerne monatlich eine neue Folge. Ich zahle freiwillig 5€ mehr dafür
Ich muss sagen, Anfangs war ich nicht so überzeugt. Es ist schwierig für mich andere als die gewohnten Stimmen zu hören. Insbesondere bei Dom… bis ich drauf gekommen bin warum. Er klingt wie ein “spezieller" Kollege von mir, dem ich die Satanic Panic auch gut zutrauen würde. Der aber nicht so angenehm schnell spricht.
Aber holla, was für eine gute Folge. Die hat echt Spaß gemacht, so dass ich noch in der Garage sitzen geblieben bin, um weiter zu hören.
Gibt es eigentlich nicht wirklich. Der SF-Cut erhält Kapitelmarken + -bilder und entfernt eine redundante Passage. Dazu gibt’s ein bisschen Polish bei ein paar sprachlichen Unebenheiten.
Ich habe noch keinen okay cool Podcast gehört, aber dieser Schnitt war auf jeden Fall super. Was es halt auch so schwierig macht andere Podcasts zu hören.
Wow, cool, vielen Dank! Tolle Folge und spannende Themen.
Die Sache mit der Vergangenheit als Missionar klingt übrigens exotischer, als sie vermutlich ist. Für Mitglieder der Church of Letter Day Saints, vulgo Mormonen, ist die Missionarsreise nach der Schule eine übliche Rite of Passage und da die mit Utah ja quasi einen eigenen Staat in den USA haben, gehen jedes Jahr tausende junge Mormonen auf Missionsreise, bevor sie an der Brigham Young studieren, wo viele dann auch was mit Computern, Medien und Internet machen, weil die LDS da großen Wert drauf legen.
Update: ich schwöre, ich habe eben erst die Linkedin-Seite von ihm gefunden:
Sehr gute Folge, freue mich auf mehr! Finde es auch schön, dass die Folge mal etwas kürzer und knackiger ist, eine schöne Abwechslung mit tollen Gesprächspartnern.
Freunde, zwischendurch mal ein großes Dankeschön von mir für das tolle Feedback - ich freue mich wirklich sehr, dass Hommage bei euch ankommt, selbst wenn meine Stimme an diesen einen komischen Satanic-Panic-Kollegen erinnert oder ich zu begeistert bin - ich wertschätze sehr, dass ihr diesem Format (und der für manche hier neuen Stimme) eine Chance gebt