Für mich sind die Musikfolgen ebenfalls immer ein Highlight und könnten ruhig auf zwei pro Jahr erweitert werden.
Aber mal was anderes. Geht es nur mir so, oder hätte noch jemand anders gern die Gesichter der Teilnehmer im Bild, wenn man sich neckt und lacht? Habe das Bedürfnis auch bei den Quiz Episoden xD
PS: ich bin ja ein Fan der Davig Cage Spiele und saß mehr als einmal mit offenem Mund von einem Spiel. Spontan fällt mir die Szene in Heavy Rain ein, wo man sich den Finger abschneiden kann oder die an KZs angelegte Szene in Detroit become human. Ich fand das auch selten plakativ.
Ich höre gerade die Folge zum Einschlafen und habe mich echt nochmal aufgerafft, um hier auf diese fantastische Version hinzuweisen, nur um festzustellen, dass alles schon gesagt ist. Aber eben noch nicht von allen
@Fabian’s Piratenassoziation konnte ich nachvollziehen, aber ich höre gerade auch oft Alestorm.
Die Erläuterungen bzw. Einordnungen und vor allem der persönliche Bezug sind für mich der maßgebliche Teil dieses Formats. Mich interessiert warum ihr gerade diese Titel ausgewählt habt und was sie besonders macht.
Würde dies fehlen, brauche ich auch keinen Podcast. Dann könnte man sich, wie weiter oben schon einmal geschrieben, die Titel auch einfach auf Spotify oder so anhören.
So. Hust. Ich bin etwas spät dran, aber Budokan muss kurz aufgegriffen werden.
Denn a) kannte das Ding damals wirklich jeder, auch ich hatte es auf meinem PC. War jetzt nicht mein absoluter Lieblingstitel – mir war das Ganze immer etwas zu schwerfällig und langsam – aber die gegenseitige Verhauerei mit Stöcken war unbestreitbar spaßig.
Und b) hatte ich Jahrzehnte später einen witzigen Aha-Moment: Ein Bekannter postete ein Foto von sich in so einem japanischen Kampfanzug-Dingens (mit dem Gesichts-Gitter, ihr wisst schon). Ich schrieb, das erinnere mich total an Budokan. Und er fing dann an zu schwärmen, wie gern er das als Kind gespielt hatte und dass exakt dieses Spiel bei ihm die Faszination für Kampfsport geweckt hat.
Ergo: Spiele sind oft viel verbreiteter, als man denkt. Und was viel wichtiger ist: Sie legen oft den Grundstein für spätere Hobbys. (Oder zumindest mal für interessante Gespräche, wenn man sich in Social Media herumtreibt.)
Das Kendo-Ding besteht aus der Kleidung (Hakama und Kendo-Gi) und der Rüstung (Bogu, die sich in weitere Teile aufsplittet. Das müsste ich jetzt aber über Google erfragen und dann zählt es ja nicht.) Der ikonische Kopfschutz heißt meines Wissens nach „Men“.
Ich hab weniger Budokan im Kopf, mehr die Szene aus Moonraker, im Glasmuseum. Ganz großes Kino. Leider nur etwas zu laut, mit dem ganzen Geschrei.
BTW: Wie die meisten traditionellen, japanischen Sportarten ist wohl auch Kendo stark stilisiert.Ich selbst hab es nie gemacht, aber bei einer Dienstreise zu Toyota hab ich am WE mal Kyudo (Bogenschießen) ausprobiert. Da ging es primär nie darum das Ziel zu treffen, sondern um die Abfolge der Schritte, die Körperhaltung und besonders die „Befreiung des Geistes“ und die damit einhergehende Konzentration. Und das unter Beobachtung von drei „Meistern“, jenseits der 65, die auch gerne mal mit Ruten auf Körperstellen geschlagen haben, die nicht in der korrekten Position waren. War definitiv ein Erlebnis.