Neue Spiele entdecken vs. Spiele erneut spielen

Moin!

Ich stelle immer wieder fest, dass ich sehr gerne Spiele erneut spiele. Ich freue mich dann über nostalgische Gefühle und Erinnerungen, die damit verbunden sind und über das Wiedersehen vertrauter Schauplätze und Figuren.

Natürlich lerne ich auch gerne neue Spiele kennen, aber manchmal ist es mir einfach zu aufwendig und ich habe nicht die Geduld, mich auf etwas Neues einzulassen.

Wie seid ihr da so drauf? Lieber beispielsweise das x-te Mal durch Skyrim streifen oder jeden Monat neue Spiele kaufen?

P.S.: Wenn es einen solchen Thread schon gibt, bitte wieder schließen, ich habe jetzt in der Forensuche nichts gesehen.

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Ja, kenne ich. Das erste Zelda und A Link to the Past gehören dazu, aber auch Super Mario Bros. und Super Mario World (zumindest versuche ich es regelmäßig). Auch immer mal wieder gestartet werden die Lucasfilm Games-Adventure. Und warum das alles? Weil diese Spiele halt sehr gut sind.

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Narrative Spiele spiele ich normalerweise kein zweites Mal. Es gibt eine Handvoll Ausnahmen, aber normalerweise habe ich keine Lust ein beendetes Spiel nochmal von vorne anzufangen. Der Gedanke daran, bereits bekannte Dialogen nochmal durchzuklicken, ermüdet mich mehr als dass er mich elektrisiert.

Eine der wenigen positiven Ausnahmen war das Premium-Modul Mysteries of Westgate zu Neverwinter Nights 2. Das hatte zwei Lösungswege, die sich narrative wirklich mal erheblich unterschieden haben und es war auch insgesamt nicht sonderlich lang.

Das gilt natürlich nicht für sowas wie Civilization, Transport Tycoon oder Warlords. Sowas kann ich natürlich problemlos mehrfach spielen.

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Ich spiele gerne neues, schaue aber auch öfters wieder in altes rein. Da ich alt bin hab ich grad bei Adventures noch den Vorteil eh schon fast alles vergessen zu haben. Das ist toll, da ich dann wohlige Nostalgie mit „Huch, das kenne ich ja garnicht“ kombinieren kann :wink:

Deswegen spiele ich auch gerne Remakes/Remasters.

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Moin,

bei mir scheitern aktuelle Spiele zumeist daran, daß meine Hardware im Schnitt mindestens 10-15 Jahre alt ist. :wink:
Es gibt Ausnahmen, die trotzdem laufen und in die schaue ich gern rein. Aber ich spiele auch gerne alte Spiele, die „damals“ an mir vorbeigegangen sind nach. Hat den Vorteil, daß mittlerweile alle Macken rausgepatcht wurden. :sweat_smile:
Favoriten gibt es auch, in die ich gern „immer mal wieder“ kurz reinspiele, durchspielen tue ich die allerdings selten nochmal. Von der Bandbreite ist da eigentlich alles dabei von Adventure, über RPG, Aufbausim und Shooter.

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Es fällt mir sehr schwer das zu schreiben, aber tatsächlich fällt es mir sehr schwer, ein Adventure noch mal zu genießen, egal wir gut es auch ist. Ich habe einige der schönsten Spiel-Erinnerungen in genau diesem Genre. Aber genau in diesem Genre habe ich auch die meisten noch ungespielten Spiele. Darum möchte ich in diesem Genre eher Spiele neu entdecken. Und natürlich sind für mich als Retro-Gamer diese neuen Spiele fast ausschließlich Alte Spiele :wink:

Bei Strategie fällt es mir dagegen (mittlerweile) sehr schwer, mich auf neue Spiele einzulassen. Ich erwische mich häufig dabei, wie ich lieber wieder Steel Pathers - World at War, Space Hulk oder Shadow Watch starte, und dabei manchmal sogar ein bekanntes Szenario nochmal starte statt ein neues. Ich bin eh kein Kampagnen Spieler und liebe es durch Szenario Listen zu scrollen wie in Steel Pathers - World at War. Auf der anderen Seite spiele ich auch gerne mal eine Zufallsmission wie in Shadow Watch.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass es vermutlich Genre-abhängig ist, ob man lieber neue Spiele entdecken oder bekannte Spiele neu spielen will.

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Also hinsichtlicher meines riesigen Backlogs ist es eigentlich blöd Spiele neu zu spielen. Tatsächlich vermisse ich aber die Zeiten, wo Spiele so kurz waren, das man sie halt an einem Nachmittag durchspielen konnte, wenn man wollte und dann halt auch öfters mal Spiele neu gespielt hat.

Ich hab aber tatsächlich Final Fantasy XII sogar 2x gespielt, weil ich das so toll fand und es nochmal erleben wollte (praktischerweise kam dann auch die PS4-Version raus und dann hab ich die dafür besorgt) und Final Fantasy XV werd ich auch ein zweites Mal spielen. Das erste Mal hab ich nämlich über Stadia gespielt und nun hab ich hier einen nutzlosen Spielstand den ich nirgends mehr benutzen kann :frowning: also werd ich das auf der PS5 nochmal neu anfangen. Aber das Spiel hat mir auch sehr gut gefallen.

Also bei Retrospielen fällt es mir leichter zu sagen, ich spiel das noch mal neu, bei den neueren Spielen ist das aus Zeitgründen immer schwierig :see_no_evil_monkey:

Aber ich hab auch mal überlegt, ich werde wahrscheinlich realistisch gesehen sowieso niemals schaffen meinen Backlog komplett zu spielen :confused: also sollte ich mal versuchen ein wenig davon weg zu gehen zu versuchen Wege zu finden effizienter den Backlog abzuarbeiten, sondern einfach wieder wie früher einfach mehr auf Lust und Bauchgefühl hören, so wie früher, als man für die Spiele noch kein Geld gezahlt hat :joy_cat: (auch wenn das schwer fällt, weil man ja Geld für die Spiele gezahlt hat eben :joy_cat: ).

Horizon Zero Dawn und Forbidden West hab ich aber auch mehrfach gespielt :see_no_evil_monkey: und mir fehlt die Welt auch schon wieder :sweat_smile:

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Ich versuche immer, in “neue” Spiele reinzukommen, die ich in sales abstaube und die auch schon zehn Jahre alt sein können.

Aber ich pralle auch häufiger an Spielen ab. Und nur ganz selten spiele ich etwas bekanntes dann noch einmal.

Aber ich habe gerade wieder Farcry 4 angefangen, und es ist immer noch großartig. Habe es 2016 schon einmal durch gespielt. Ist fantastisch.

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Bei mir kommt es nur selten vor, Spiele mehr als einmal durchzuspielen. Der Zeitaufwand ist mir zu hoch, lieber zocke ich etwas, dass ich noch nicht kenne. Es sind aber oft Spiele, in die ich gut reinkomme und die sich in der Spielmechanik nicht so sehr unterscheiden, z. B. Metroidvanias, Soulslikes und Jump ‘n Runs. Da kommt durchaus ein Gefühl von Vertrautheit auf, auch wenn ich die Spiele noch nicht kenne.

Bei Filmen und Musik ist es anders, da kehre ich immer wieder zum bereits gesehen und gehörten zurück.

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Ich habe die Wishlist bei Steam und kaufe wenn der Titel sehr günstig ist.

Bereits gespielte Titel spiele ich höchst selten nochmal durch, Lands of Lore, Doom.

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Ich spiele in der Regel Shooter öfters mal durch, ich weiß gar nicht, wie viele dutzend Male ich schon Half-Life, Duke Nukem 3D, Quake 2 und Doom 1&2 durchgespielt habe in meinem Leben.

Bei Adventures und allgemein storygetriebenen Titeln ist es natürlich schwer, weil die Story und die ganzen Rätsel dann natürlich schon bekannt sind und es nicht mehr wirklich viel Spaß macht, daran zu knobeln. Ein paar Lucas Arts Adventures, namentlich Monkey Island 1-3 und Day of the Tentacle, spiele ich aber tatsächlich alle paar Jahre nochmal, sind einfach toll.

Im Falle von Survival Horror-Titeln spiele ich diese allerdings auch sehr gerne immer wieder, ich weiß gar nicht, wie oft ich schon Resident Evil 1-5 plus Zero und Code Veronica durchgespielt habe, besonders Teil 1 und 2 auch schon mehrere dutzend mal. Da kenne ich die Story und Rätsel natürlich inzwischen auch fast auswendig, aber das Gameplay und die Atmosphäre etc. machen mir einfach unglaublich viel Spaß, und man kann ja evtl. auch verschiedene Routen und Reihenfolgen wie man was macht ausprobieren usw., gerade beim ersten RE gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten wem man wo begegnet und was das dann wieder triggert oder auch nicht. Ein Bekannter von mir hat Teil 1 in den letzten Wochen auf Twitch gestreamt und es war wirklich interessant zu sehen, dass da lauter Dinge passiert oder auch NICHT passiert sind, die ich in all den Jahren so noch nicht selbst erlebt habe

Spiele wie Fallout, Far Cry und GTA laden natürlich auch zum erneuten spielen ein, weil einfach soooo unglaublich viel verschiedener Content drin ist und je nach Charakterwerten, Zufallsbegegnungen etc. unterschiedliches passieren kann, und man immer und immer wieder neues entdecken kann.

Oh, und sowas wie Rollercoaster Tycoon oder Rennspiele kann man natürlich unendlich oft spielen :slightly_smiling_face:

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Arcade-Action, Casual Spiele ala Minesweeper, Mahjong und die diversen Solitair Kartenspiele sind sicher auch Genres, die man eher immer wieder mal spielt.

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Hallo zusammen,

früher war ich ein notorischer “Ich spiele nur 10 Spiele, aber die immer wieder” Typ. :sweat_smile:

MGS 3 hab ich weit über 50 mal durchgespielt, Final Fantasy X Dutzende Male, Resident Evil 3 vermutlich an die 100 mal.

Heutzutage bin das genaue Gegenteil, ich spiele viel, aber meist nur einmal. Liegt aber teilweise auch an der Struktur von modernen Spielen.

Ein Spiel wie Ghost of Tsushima zieht seine Faszination imo aus dem Entdecken und Abgrasen jeder einzelnen Aufgabe auf der Map. Aber ich würde im Leben nicht darauf kommen, das Ganze nochmal zu machen.

Ironischerweise hab ich aber genau das bei Final Fantasx XV gemacht. :sweat_smile: Ich weiß, paradox.

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