Sehr coole Folge - vor allem das Clever und Smart Spiel fand ich als alter Comic Fan interessant - umso mehr, als dass es erst letztens beim Comic Podcast „Diagnose: Comics“ eine sehr interessante Folge zum Thema gab ( Clever & Smart | 025 – Diagnose: Comics – Apple Podcasts )
Also da wäre ich im Traum nicht drauf gekommen, dass Unwissenheit Macht ausdrückt. Ich möchte anmerken, dass Du evtl. etwas zu negativ an Dein Gegenüber heran gehst. Vielleicht lieber erstmal gute Absichten unterstellen - lebt sich entspannter
Tolle Folge mit sehr interessanten Spielen. Über drei der Titel würde ich direkt hinterher noch eine „Ein Spiel und seine Geschichte“-Folge hören wollen. Clever & Smart war nie meins und Go gibt vielleicht nicht viel mehr her als die interessanten Geschichten dieser Folge, aber die anderen drei… War of the Worlds schreit ja geradezu danach. Oder nach einem Artikel im nächsten Magazin
Das ist doch hier gar nicht der Fall und bei lebenden Personen geben sich doch die Podcaster alle Mühe. Will sagen man sollte vielleicht mal öfter Fünfe Gerade sein lassen und seinem Gegenüber mal öfter auch mal etwas mehr Luft geben da gewinnen alle davon. Ich hab verstanden wer in der Folge gemeint war, das ist ja der Vorteil von Menschen gegenüber eine KI. Anderseits wenn alles zu 100 Prozent professionell rüberkommt ärgert man sich über die „Seelenlosigkeit“. Man kann nich Beides haben.
Ja, das ist ja ok. Ich fände es ganz nett, da einfach kurz drauf hinzuweisen, anstatt da so hämisch den Verweis zu Sean Connery zu ziehen und dann mir noch reinzureiben, dass ich das bestimmt bei anderen Leute auch voll besserwisserisch kritisieren würde, was irgendwie gleich in die Charakterkritik geht.
Aber mei, das ist zu viel verlangt bei einer öffentlichen Darbietung, ich weiß schon. Insofern alles cool.
Das ist korrekt bei lebenden Personen, vor allem solchen, die im Raum sind. Ist ein Klassiker von mächtigen Personen, die so vor allem Frauen oder Leute mit ausländischen Namen herabsetzen. Trump macht das ja sogar mit Regierungschefs kleinerer Länder.
Ich finde aber schon, dass diese richtige Regel eine etwas zu dicke Kanone zum Abfeuern auf den Spatz des falschen Aussprechens eines Vornamens einer historischen Figur ist, ganz ehrlich. Ist auch ein Unterschied, ob man einfach einen Namen falsch ausspricht, oder ob man einen Namen falsch sagt (Jeanne Arts oder sowas), ist ja klar, dass ich jetzt nicht zu lazy war, nachzugucken, wie die Person heißt, sondern offenbar gedacht habe, ich spräche es korrekt aus.
Wow, direkt in der Besprechung von “Jeanne d’ Arc” wurden zwei Titel aus meiner Kindheit erwähnt, die ich nie bei “Stay Forever” erwartet hätte: “Iron Lord” (am Amiga) und “Day of the Pharaoh” (am PC). Letzteres war sogar eine Art Wiederfinden, da ich mir da nie des vollständigen Namens bewusst war.
“Iron Lord” muss ein Spontankauf oder ein Geschenk gewesen sein, jedenfalls besaßen wir das Original und hatten keinerlei Testberichte vorher gelesen. Allzu weit bin ich damals nie gekommen, weil ich bei manchen Minispielen nicht durchkam. Vor allem ans Armdrück-Turnier erinnere ich mich: dafür musste man den Joystick schnell von links nach rechts und zurück rütteln, und so habe ich auch die schwächeren Gegner normalerweise besiegt, aber gegen den stärksten Gegner war ich dann nie gut genug (vielleicht auch, weil ich ja vorher immer schon minutenlang Arm und Hand gegen die anderen Gegner ausgepowert habe).
“Pharaoh”, wie wir es nannten, hatte mein bester Freund auf seinem Rechner. Ich meine aber, dass mir das mir mehr Spaß als ihm machte. So hat er es nie durchgespielt, und ich konnte es nur spielen, wenn ich zu Besuch bei ihm war, was dann wieder zu kurz war.
Beide Spiele hätte ich nie mit “Defenders of the Crown” in Verbindung gebracht, aber jetzt wo ich die Folge gehört habe: stimmt, beide waren Genremixes mit Minispielen.
Vielen Dank für die Erwähnung beider Spiele, das hat mir den Tag versüßt.
Ich hatte mich immer gefragt: wann kommt denn “Day of the Pharaoh” mal dran? Das war mich ein absoluter Klassiker auf dem Amiga. Dank der Folge weiß ich endlich: ist ein absoluter Nischentitel, der wohl nie eine eigene SF Folge bekommt. Aber vielleicht verleitet euch die Besprechung von Jeanne d’ Arc die Sammlung der Chip Spiele zu vervollständigen: auf eine nächste Neuzugänge Folge!
Clever&Smart! Ich habe Comics insgesamt eher in den 90ern gelesen als in den 80ern, aber das war bei mir auch enorm groß. Ich habe mich streckenweise echt kaputtgelacht an den Comics. Ob ich die heute noch so gut fände will ich gar nicht ausprobieren.
Mir war dann schon damals als Kind aufgefallen, dass das wohl eine spanische Produktion ist. Nicht nur des Namens “Ibañez” wegen, sondern weil es u.a. auch einen Comic gab, der die olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona zum Thema hatte, und selbst mir fiel auf dass das für die titulären Heftcharaktere offenbar eine sehr lokale Angelegenheit war.
Dadurch hab’ ich dann später auch verstanden, warum manche der Hefte manchmal so einzelne Panels mit eindeutig als Karikatur gezeichneten Figuren hatten, die mir damals so komplett seltsam erschienen. Das waren wohl “Cameos” spanischer Berühmtheiten, Politiker und anderweitiger, die ich als 10- bis 14-jähriger deutschfranzösischer Knirps natürlich nie zuvor gesehen hatte, auch nicht in den Nachrichten oder ähnlichem.
Und dann erinnere ich mich noch, dass in den Heften auf jeder Seite mindestens eine kleine “Randzeichnung” war, wo irgendwelche antropomorphen Würmer oder Schildkröten oder sonstwas irgendwas anstellten… das war sowas wie Ibañezs Signatur, glaube ich.
Das hat mich in der Folge auch irre getriggert und ich hab jetzt richtig Bock, mir das reinzuziehen. Aber auf Spotify habe ich jetzt die Qual der Wahl: nehme ich das Original von 1978 … oder:
Nachdem ich die Folge heute abgeschlossen habe, möchte ich mich @MioBerl anschließen: schön, dass Ihr wieder zum alten Format zurückgekehrt seid! Hat Spaß gemacht, dass Ganze anzuhören! (inklusive des Rumgenerdes über Go )
Tolle Folge und sehr interessant, wie Ihr bei “The War of the Worlds” darüber reflektiert, wie der Computerspielejournalismus vor 25 Jahren (verständlicherweise) fokussiert war auf das Game und der Hintergrund (Musik, literarische Vorlage) kaum vorkam.
Da “Jeff Wayne´s Musical Version of The War of the Worlds” Christian nicht bekannt war, vielleicht etwas zum Hören aus der gleichen Zeit. Auch eine Literaturadaptation, etwas düsterer, same, same, but different:
1976 (Remix 1987) erschien “Tales of Mystery and Imagination Edgar Allan Poe” von “The Alan Parsons Project”, was ich immer noch gerne höre.
Die Verbindung? Die Einleitung spricht Orson Welles, kurz vor seinem Tod (der mit dem Hörspiel “The War of the Worlds” aus den 1930ern )
Wer nur mal reinhören möchte, dem empfehle ich “The Cask of Amontillado” aus dem Album.