PC-Netzwerke (SFT 21-2)

Oh ja stimmt, aber bei StarCraft war da auch irgendwas mit 200 Einheiten max, wenn ich mich recht entsinne. Andererseits kam eins selten in die Verlegenheit soviel zu erreichen bei den durchschnittlichen Rundenzeiten, die wir hatten. :sweat_smile:

Mit dem Unterschied, dass es bei Starcraft ein offizielles Einheitenlimit gab - bei C&C war es eine unsichtbare Engine-Beschränkung, von der wir nichts wussten, bis sie uns ereilte.
Das Performance-Problem durch einen langsamen Host gibt es bei C&C RA2 bis heute: Wenn ich mit meinem lahmen Notebook die Partie eröffne, wird sie nach einer Weile unerträglich langsam. Mit dem schnellen PC ist es kein Problem.

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Ja, das mit der Kabeltrommel kenne ich auch.

Bei uns hat der Strom aber gehalten nur der Kunststoffkern der billigen Trommel hat sich verflüssigt aber der Stecker der darin steckte, ließ sich samt den Kontakten der Trommel aus der geschmolzenen Masse ziehen.

Ab da haben wir auf gute 2,5er Verlängerungskabel mit 3 Dosen am Ende umgerüstet.

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Ach wie schön die gute alte Zeit der LANs :slight_smile:

Zeitlich alles schwierig einzuordnen nach so vielen Jahren. Aber ich kann mich erinnern an Doom per Nullmodem, das waren die Anfänge. Und dann gibt es so viele Erinnerungsfetzen, die Lan Party 2 (haha, wie vielsagend das jetzt ist) 1997 in einer Schule in Neuss. Ganz stolz mit einer Voodoo Karte angerollt und dann spielen die cracks Quakeworld in 320x200 und software-rendering. Und das war der Startschuss. Die erste große Lan, die Qonference Anfang 1998 in Dortmund mit ~200 Teilnehmern. Die gXp, Darkbreed, Fusion, Gamers Gathering, Junien, Beben… wir waren fast jedes Wochenende unterwegs.

Unvergessen war einmal die an/abreise: ein Corsa B mit 4 Leuten, Rechnern und CRT Bildschirmen (!!!) - 3 Leute hatten die Bildschirme auf dem Schoß auf der fahrt. Wie wir das damals gemacht haben weiß ich heute auch nicht mehr. Pures Glück das nix passiert ist so retrospektiv, waren 250km fahrt von Düsseldorf nach Wiesbaden zur Darkbreed.

So mit das wildeste wo ich damals war war die Ambience 1999 & 2000 in der Hochschule in Venlo. Das war eigentlich eine Demo-Party mit einem kleinen Gaming-Ableger (die Quakeland). Aber was die Demo-Leute an Equipment angeschleppt haben war einfach unnormal… Beispiel: ein Tisch voller großer Lautsprecher (also so Disco-Level Größe), in der Mitte ein Fernseher und davor: eine Playstation.

Und dann kam halt irgendwann das Internet so richtig durch und die großen LANs wurden weniger…

Die Qonference gibt es immer noch. Mittlerweile ein kleines eher familiäres Event mit ~40 Leuten. Und privat schauen wir im Freundeskreis (4-5 Leute) das wir uns zweimal im Jahr für eine “Brettspiele-Lan” treffen. Tagsüber Brettspiele und Abends werden dann die Laptops ausgepackt und wir bauen stundenlang Türmchen in Warcraft3:Reforged.

Zum Thema “Singleplayer auf einer LAN” hab ich noch einen. Wir hatten damals einen mit auf der Beben in Erfurt. Und er hat sich hingesetzt und das ganze Wochenende Heroes of Might & Magic gespielt. Als wir ihn dann gefragt haben warum war die Antwort: “Zuhause darf ich nicht so viel zocken und das macht mir am meisten Spaß”. Jeder so wie er mag :slight_smile:

Schöne alte Zeit.

Grüße, der Elch

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Ach ja, die LAN-Party Zeit! Ich habe in meinem Leben niemals mehr so viele Freizeitheime und Gemeindehäuser kennengelernt :smiley:

Mein letzter Kontakt mit dem Thema war vor etwa 15 Jahren auf der Dreamhack in Schweden: das war aber irgendwie nicht dasselbe, als damals mittlerweile Mitte-30-Jähriger umringt von 15.000 Teenagern zu sein. Ich glaube, die hielten mich alle für einen Vater, der halt bloß mitgekommen ist.

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Schöner Trip die memory lane runter.

Nachdem die ersten Heimcomputer nur Hot-Seat als Multiplayer kannten, änderte sich das mit dem Commodore Amiga. Das Nullmodem-Kabel war schnell gelötet, und die Belohnung waren Populous (tatsächlich einer von Zehntausenden?), Falcon, Fire Power, Powerdrome und vor allem Stunt Car Racer. Ich bin nicht mehr sicher, ob das auch mit Empire (Wargame of the Century) möglich war, aber mein Bauchgefühl sagt ja.

Während meines Wehrdienstes habe ich meinen Amiga verliehen, und meine Freunde Michael und Thorsten wollten die Kopplung Amiga/Atari ST herstellen. Nun, wer wie ich den 1000er hat, weiß, dass Commodore sich nicht an den Standard hielt, die Belegung modifizierte und sogar Stecker und Buchse vertauschte. Es machte im Ergebnis auf jeden Fall “puff”. Das haben sie mir dann mal gebeichtet, als ich mein Baby auf Heimaturlaub sehen wollte. Das Nullmodem-Kabel barg seine Risiken. Aber war auch cool, denn in meiner zweiten WG waren beide PC permanent verbunden, und ich durfte via CrossPoint nach draußen kommunizieren.

Ich hatte und habe viel Freude an Hardware. Die Verkabelung mit BNC-Steckern war immer ein Ding, und ja, Terminatoren waren gern einmal zuwenige. Und was haben wir uns vom ersten Switch (statt Hub) versprochen - in der Praxis war das bei den wenigen Teilnehmern doch entäuschend. Der wirkliche Gamechanger war der Sprung von 10 auf 100 Mbit.

Es stimmt auch bei mir die These, dass das dort erworbene Wissen später im Beruf sehr nützlich wurde.

Interessant finde ich die zeitliche Entstehung des LAN-Party-Begriffs. Unsere privaten Treffen mit PCs datieren vor der Findung, und wir nutzten z. B. den Begriff “LütjenNet”, weil wir in Lütjenburg spielten. Irgendwann müssen wir aber auch LAN-Party gesagt haben.

Ich erinnere mich mit großer Freude an die privaten LAN-Parties - aber auch die Öffentlichen, die ich bundesweit besucht habe. Meist war der Anlass, die anderen Clans mal persönlich zu treffen und vor Ort in Delta Force vermöbelt zu werden. Und Pornos zu tauschen. Bei Alkohol widerspreche ich. Aber ich bin ja auch schon älter. Natürlich nicht so alt wie Gunnar. Da trennen mich schon noch 11 Monate.

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Mein erstes Netzwerkspiel zu Hause mit meinem Bruder war Command & Conquer: Alarmstufe Rot. Später haben wir auch mal Diablo 1 und GTA 1 zum Testen gespielt.

Sonst habe ich mit drei Freunden die klassische LAN-Party im Keller veranstaltet, bei der wir Half-Life 1 Deathmatch rauf und runter gespielt haben. Auf großen LAN-Partys war ich drei- oder viermal.Neben Blobby Volley und Quake 3 wurde dort auch viel Unreal Tournament 99 gespielt. Ich wundere mich, dass es nicht in den Charts auftaucht.

Von den großen LAN-Partys habe ich mich deshalb rasch verabschiedet, da die meisten nur noch Counter-Strike spielen wollten und auch nur Maps, die sie zu Hause bis ins Detail trainiert hatten. Das war mir zu blöd, denn mir gefielen zufällige Karten von UT oder Quake 3 viel besser.

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AFAIR gab es auch im BTX Netzwerk der österr. Post Mitte der 80er Multiplayer Titel für deren Terminalsystem. Die tourten damals auf jedem Dorffest mir einem Bus rum und wurden von uns Teenagern belagert. Wir kannten ja selber nur C16/64 damals. Da war die weite Welt von BTX ein riesen Thema.

Anekdoten zu schrägen Lans folgen. Immerhin war meine erste 1993 :). Und meine letzte letztes Wochenende.

Kurz mal eine Übersicht was wir als Verein so (mit)organisiert haben seit 2001

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Hatte großen Spaß an der Doppelfolge. Sowohl die Technik/Theorie in Teil 1, als auch die Parties/Praxis in Teil 2. :-) Auch eine prima Art, die aufzuteilen.

So richtig auf ner LAN war ich leider nie. 1997 nahm mich ein Kumpel aber mal mit zu seinem Dad, respektive dessen Freundin. Und Kumpel’s Dad’s Kumpel war auch da. Eigentlich ging’s um Battletech spielen, aber am ersten Abend haben wir an, ich glaube, 4 (vielleicht waren’s nur 3) vernetzten PCs gezockt. Einer davon hatte einen Trackball statt ner Mouse. Aber damals haben wir irgendwie eh noch tendenziell per Tastatur gezielt. Zumindest bis zum gerade rausgekommenen Jedi Knight. Das hatte ich dabei, und Kumpel’s Dad’s Kumpel hat sich ziemlich gefreut, weil er das ebenfalls hatte, und wir so mal den Multiplayer testen können würden. Die meiste Zeit haben wir aber Quake gespielt.

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Das war ein spannender Aspekt dieser frühen LAN-Partys: Neue Spiele im Multiplayer-Modus auszuprobieren - oder altbekannte Spiele auf diese Weise neu zu erleben. Welche Modi gibt es, welche Maps, spielt man gemeinsam oder gegeneinander, die Kampagne oder etwas anderes? Es war oft genug recht enttäuschend, wenn denn endlich alles lief, aber manchmal hat es sich gelohnt :slight_smile:

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An NetBIOS habe ich auch noch „gute“ Erinnerungen. Ich habe 1994/1995 hobbymäßig an Netwerkcode gebastelt. Ich hatte so eine Engine für DOS in einem Assembler/Pascal-Mix geschrieben, die von den Features her irgendwo zwischen Wolfenstein und Doom angesiedelt war.
Der wollte ich dann Netzwerkfunktionalität verpassen und es war für mich damals gar nicht so einfach, dazu Informationen zu finden. In einer alten c’t in der Unibibliothek von Hildesheim habe ich dann einen Artikel über NetBIOS gefunden, der die API-Aufrufe so grob beschrieb.
Damit bewaffnet bin ich dann losgezogen. Natürlich war NetBIOS eine Realmode-API für DOS, mein Programm lief aber über das bei Borland-Pascal mitgelieferte DPMI (DOS Protected Mode Interface) im Protected Mode. D.h. ich konnte NetBIOS nicht direkt aufrufen, sondern nur über das DPMI, was wiederum bedingte, dass ich im unteren (DOS-)Speicher eine Art Austauschspeicher anlegen musste, den das NetBIOS auch sehen konnte (und das ich einen weiteren Artikel aus einer c’t zum Thema DPMI suchen musste…)
Ich wollte auch nicht, dass der von Hennar beschriebene Effekt eintrat, dass der langsamere Client den schnelleren ausbremste (hatte zu der Zeit ein 486DX-50 und einen Pentium 90). Das empfand ich irgendwie als hochgradig unprofessionell und war sehr verwundert, dass das z.B. bei Magic Carpet genauso war.
Threads unter DOS sind ja kein Thema, also habe ich die Threads des armen Mannes verwendet: Den Timer-Interrupt! In dem lief der Netzwerkverkehr und damit war der abgekoppelt von der Spielgeschwindigkeit. Interrupts haben aber die Eigenschaft, dass ihr Auslösen erstmal weitere Interrupts sperrt. Die Netzwerkkarte sollte die ja aber auslösen, also mussten die zumindest teilweise wieder frei gegeben werden. Leider brauchten manche Treiber auch den Timer-Interrupt (warum auch immer!), also musste der auch wieder frei sein. Damit sich die Netzwerk-Routine aber nicht im Interrupt quasi ständig selbst aufruft, war mein Ablauf:

  • Netzwerkroutine im Interrupt aufrufen
  • Timerinterrupt wieder auf die alte Routine umbiegen
  • Alle Interrupts wieder an
  • NetBIOS über DPMI aufrufen
  • Timerinterrupt wieder auf die Netzwerkroutine umbiegen

Damit hatte ich etwas, dass irgendwie lief. Meinstens! In der ganzen Suppe gab es irgendwo ein Problem, das zu einem Deadlock führen konnte, dann stand das Netz. Die anderen Clients merkten das aber nach einer Zeit und entfernten dann den Client, der nicht mehr antwortete. Man konnte auch meist ein paar Stunden spielen, bevor das passierte. Also war nicht so schlimm, ich habe auch nie rausgefunden, warum das passierte.

Geworden ist aus dem Projekt am Ende nichts. Man konnte rumlaufen und sich über das Netz beschießen, aber das alleine war 1995 auch schon ein bisschen wenig und auch die Engine war irgendwann nicht mehr zeitgemäß.

So um 2011 herum habe ich es dann nochmal mit einem 3D-Bomberman-Clone versucht, dann „normal“ mit TCP/IP und UDP. Das hatte alle diese Probleme nicht. War nicht alles besser früher … :grinning_face:

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Im Fall von Jedi Knight war vermutlich der Lichtschwertkampf im Multiplayer interessant. Leider kann ich mich nicht mehr sinnvoll erinnern, wie wir damals geurteilt hatten. Zu lange her. :-D

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Zum Thema: “Mein Rechner startet nicht nach dem Transport.”

Rechner hatte Strom und lief auch geräuschmäßig hoch, aber der Bildschirm blieb schwarz. Kein BIOS Piepsen, nichts. Am Ende hatte ich alles abgezogen. Nichts half. Aus lauter Verzweiflung zog ich die Kabel vom Gehäuse zum Mainboard ab - Rechner bootet…

Dann habe ich den Bösewicht entdeckt: eine verklemmte Reset-Taste. :exploding_head:

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Es war jedes Mal ein Schweiß treibender Moment auf der LAN: Rechner umständlich aufgebaut, alles verkabelt, einschalten - läuft er oder nicht? (In der Regel nicht.)

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So, hier mal ein paar Lanerlebnisse:

Erste LANs 1994
Das muss im Jahr 1994 gewesen sein. Doom war gerade erschienen (wir hatten ein paar Verrückte im lokalen Computerverein die damals über Mailboxen das aus den US saugten). Einer aus dem Verein war der Geschäftsführer einer ESCOM-Filiale in einer nahen Stadt (ESCOM war damals zusammen mit VOBIS der Computerladen schlecht hin für Nerds). Und hat dort seine Schauraumrechner vernetzt. Was dazu führte, das wir regelmässig Samstag Nachmittags (damals noch 12 Uhr Ladenschluss) dort eingefallen sind mit Pizza & Co und bis spät in die Nacht Doom gezockt haben. ESCOM ging dann im Jahr 94/95 Pleite und hat im Zuge dessen den Laden geschlossen. Aber das waren meine ersten Netzwerkzockererfahrungen.

Pause bis 1997:
1997 war das WWW neu, aufregend und dank 56K Modem und Minutenabrechnung auch sauteuer. Was macht man also wenn man eine eigene Wohnung hat und Diablo 1 im Battle.Net liebt? Richtig. Man merkt relativ schnell das da im Diablo Retail AUT-1 ein paar Typen aus der Nachbarschaft (in dem Fall Zentralraum OÖ) rumhängen die ähnliche Probleme haben. Fazit. Wir waren fast jedes Wochenende bei irgendwem und haben dort Diablo 1 (später dann auch Baldurs Gate, ReVOLT, Blood 1+2, DukeNukem3D etc.) gespielt. Anfangs zu 4, schnell bis zu 8-10 Leuten). Dankensweiserwerte kam ICQ in der Zeit raus, sodass man nicht mehr wegen Absprachen sich auf Anwesenheiten im Diablo-Chatroom verlassen musste. Und Mobiltelefone? Nö, waren damals viel zu teuer und hatte keiner. Festnetz war noch angesagt :wink:

Diese Treffen gingen bis ca. 2000 rum. Dann kam ein sensationelles Produkt auf den Markt, das für uns ALLES verändert hat → AON COMPLETE!. Eine ISDN(!) Flatrate! Waren vorher mit Modem und Minutenabrechnung Telefonkosten von weit über 1000 DM “Standard” (meine höchste Monatsrechnung war mal über öS 10.000,00) ….. hatte man plötzlich nur mehr Fixkosten von rund 80 DM (ös 500,00).

Viele aus der damaligen Zeit sind heute noch in der Szene und in “meinem” Verein aktiv. Wir kennen uns als schon mehr als ein “halbes” Leben und sehen uns regelmässig. Auch wenn der eine oder andere ergraut ist, das Hobby gewechselt hat oder dank Familie und Kinder nicht mehr soviel Zeit wie damals ist.

Teil 2 folgt u.a. mit der Antwort was eine KuliLANium ist. Und warum eine LAN in einem Bierzelt im Frühsommer neben einem Fluss keine so gute Idee ist :slight_smile:

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Tolle Folge!

Also wer jetzt nicht zu Ostern die Verwandten für eine Runde LAN-Spielen einspannt, der muss diese Folge nochmal hören! Ich mach auf jeden Fall zwei alte Windows 98-Notebooks startklar und hole einen uralt-Switch aus dem Keller. So eine Runde C&C oder Age of Empires liegt sicher drin.

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Ah, in meinen Notizen fand sich noch dies: Sätze, die auf praktisch jeder LAN-Party fielen:

  • Welche Steckdose kann ich nehmen?
  • Hat noch jemand ein T-Stück?
  • Sieht mich jemand?
  • Wie heißt unsere Arbeitsgruppe?
  • Ist der Ordner wirklich freigegeben?
  • Wolltest Du DAS wirklich freigeben …?
  • ERST den Patch, DANN den Crack!
  • Wie lautet die IP?
  • Ping mich mal an!
  • Äh, wie lautet meine IP?
  • Ich sehe das Spiel nicht.
  • Du siehst mich nicht? Also, ich sehe dich … jetzt nicht mehr.
  • Wie war noch die Tastenbelegung?
  • Macht mal jemand anders auf?
  • Starte mal neu.
  • Ich installiere neu, hat jemand einen Windows-Key?
  • Ich baue jetzt ab, macht jemand was übers Netz?
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Den Windowskey kannte damals jeder auswendig. Gab ja nur einen :wink:

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Und (in meiner Bubble):

  • Ist von jedem die Pizzabestellung auf der Liste?
  • Hat jemand einen Rohling, um ABC zu brennen?
  • Wo ist XY? Schon pennen gegangen?

Was mich auch interessieren würde: wie ausgeprägt die “trash talking”-Kultur in den jeweiligen LAN-Party-Gruppierungen war. Natürlich abhängig vom kompetitiven Level und der Durchmischung der Party. Da kommen sich auch ein paar interessante Phrasen zum Vorschein, die in den jeweiligen Subkulturen geflügelte Worte wurden.

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zu kuriosen Orten für eine LAN kann ich auch eine Geschichte beitragen :person_raising_hand:

Mit vier Kollegen waren wir auf dem Heimweg am Kölner Hauptbahnhof. Da zwei von uns BahnComfort-Status hatten, überredeten wir die anderen, noch kurz in der DB-Lounge abzusacken. An sich sollte das nur eine Tasse Kaffee dauern, aber dann wollte einer wissen, ob man im Bahn-WLAN stabil die Laptops zusammenschließen kann. Kurzum wurden dann gut zwei Stunden Command & Conquer Tiberium Wars gespielt :slightly_smiling_face:

Das kuriose aber kommt noch: Während dieser zwei Stunden war der gesamte Personenverkehr am Hauptbahnhof eingestellt. Wir bemerkten das erst, als der erste Kollege eliminiert war und uns darauf aufmerksam machte, dass überall Polizei herumläuft :hushed_face: Das Spiel war kurz darauf ohnehin zu Ende, und dann rollten die ersten Züge auch wieder, um uns nach Hause zu bringen. Ich fand das Timing klasse :joy:

…und Command & Conquer hat seitdem einen Ehrenplatz in meinem Herzen :smiling_face_with_three_hearts:

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