Sehr schöne Folge. Ich habe nie einen DS oder GBA in den Händen gehalten, geschweige denn einen besessen. Der Titel war mir trotzdem lange bekannt, aber ich wusste nie wirklich was das für ein Spiel ist. Während der Folge dachte ich öfter, das wäre doch mal ein Spiel zum nachholen, aber dafür extra einen alten DS anschaffen? Daher ist der Hinweis am Ende auf die Steam Version Gold wert. Danke! Hab es gleich mal auf meine Wishlist gepackt. 30 Euro find ich persönlich zum ausprobieren etwas viel, aber im Sale werde ich mir das mal gönnen und dann auf dem Steam Deck ausprobieren.
Fanatical, GamersGate und GamesPlanet sind alles seriöse Shops für Steam-Keys und haben es gerade alle für 8-9 Euro im Angebot. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall!
Yakuza wäre schon echt fett, aber ic glaube auch nicht dran. Es wird wohl irgendwas mit Mario
In der Folge wurde ja auch erwähnt, dass Mia, die direkt am Anfang ermordet wird, stark dieses Anime-Klischee von „Große Brüste, viel Ausschnitt“ erfüllt. Aber wie sehr sie dieses Konzept ans Ende treiben, wurde nicht gewürdigt und hat bei mir vor dem Bildschirm auch für eine Reihe „What the Fuck, Japan?“-Moment gesorgt…
Das geht damit los, dass Mia ja bereits sehr auf sexy gemacht ist (sieh beispielsweise hier). Dann geht’s aber damit weiter, dass sich Maya, wenn Mias Geist in die einfährt, wirklich komplett in sie verwandelt, aber ihre eigene Kleidung beibehält…die für Mia ein paar Nummern zu klein ist.
Und als wäre das nicht genug, fährt sie in der Fortsetzung auch noch in ein kleines Kind rein, wo die Kleidung endgültig unbezahlte Überstunden machen muss, um das alles im Griff zu halten. Japan, ey.
Und dazu noch eine kleine Auswahl von Screenshots meines Playthroughs. Man kann da so viel aus dem Kontext reißen, es ist großartig. Teilweise auch unangenehm. Aber meistens großartig.
Was die Phoenix-Wright-Serie für mich killt, sind halt immer diese „japanischen Adventure“-Abschnitte, in denen man einfach jeden Bildschirm und jede Option abgrast, nur um es nach einem getriggerten Event direkt wieder zu tun.
Davon ab: Ja, es ist gut geschrieben (und übersetzt) … für ein Computerspiel. Am Ende des Tages wird da halt aber doch nur Blödsinn gelabert und in der Zeit hätte man auch ein gutes Buch lesen können.
Als ich das Crossover mit Sherlock Holmes gespielt habe, kam mir in den Sinn, dass ich in dieser Zeit wohl auch alle originalen Sherlock-Holmes-Geschichten und -Romane hätte lesen können – und dabei mehr Spaß gehabt hätte.
Nur das ich die Geschichten vorher gelesen habe und sie haben mir definitiv mehr Spaß gemacht. Habe es nur bis zum letzten Kapitel vom erstem Spiel geschaft.
Es würde mich nicht überraschen, wenn man den Text der beiden „Herlock Sholmes“-Spiele auf ein gängiges Buchseiten-Format packen würde und er vom Umfang her die originalen Sherlock-Holmes-Werke sogar übertrumpfen würde.
Der aller erste Pheonix Wright Teil wirkt im Vergleich echt noch recht flott aber schon im hinzugefügten 5 Kapitel wird es auch schon recht zäh.
Hinzugefügter Gedanke:
In den letzten Wochen kam „The Mermaid Mask“ raus, ein Adventure was sehr ähnlich ist wie Phoenix Wright mir aber echt viel Spaß gemacht hat.
Wer Phoenix Wright mag sollte diesen Titel mal auschecken.
Auch eine „Who dunnit“ Mystery Story.
Die beiden Folgen haben mir sehr gut gefallen!
noch nie gehört, obschon ich ein Riesen-PW/AA-Fan bin.
Danke dafür!
Y17
Kommt drauf an, was man sucht. Das Argument, Visual Novels seien nur schlechtere Bücher, ist ja kein Neues. Dennoch liefern sie mit Musik, Soundeffekten und Grafik inklusive Animationen ein Ambiente, das sie grundsätzlich von der Erfahrung eines Buchs unterscheidet. Dafür hat ein Buch andere Vorteile wie das selbstbestimmte Lesetempo, man kann zurückblättern, sich die Geschehnisse in der eigenen Phantasie ausmalen, etc. Das eine gegen das andere auszuspielen halte ich nicht für zielführend.
Auf das konkrete Beispiel bezogen: Ich mag die Sherlock-Holmes-Geschichten und würde sie jedem Krimi-Liebhaber empfehlen, sofern man sich gern auf historische Settings und antiquierte Sprache einlässt. Allerdings finde ich es beim Lesen ernüchternd, wie sehr man als Watson/Leser im Dunkeln tappt und keine Chance hat, den Hergang des Verbrechens selbst auszutüfteln, während Holmes durch seine brilliante Beobachtungsgabe und umfangreiches Wissen meilenweit voraus ist. Ich hätte halt gern zwischendrin ein paar Infos, nicht erst im großen Abschlussmonolog. Deswegen finde ich die Doyle-Texte von der Struktur her schwer mit Ace Attorney vergleichbar, wo man viel näher an der Detektivfigur dran ist und permanent mit neuen Erkenntnissen und Wendungen konfrontiert wird.







