Herzlich Willkommen im Stay Forever Hörerforum.
![]()
Wieder einmal eine wunderbare Folge. Umso schöner, dass ich das Spiel gerade mal dem Namen nach kannte - und es dennoch schon seit Jahren in meinem GoG-Regal vor sich hin gereift ist. Wird just in diesem Moment installiert und ich freu mich drauf.
Okay, ich wollte gerade ganz gemütlich zum Abwasch die “Wo wir stehen”-Folge weiterhören, doch da, BÄMM, Realms of the Haunting, für mich völlig unerwartet. Davon habe ich noch die Verpackung direkt hinter mir im Regal stehen:
So eine schöne Überraschung, da habe ich gedacht, wisster was, ich höre euren Podcast schon so lange, wird Zeit für ein Steady-Abo! Und jetzt höre ich die Folge weiter. ROTH, Alter, sie haben eine Folge über ROTH gemacht ![]()
Die Lain-DVDs sind der wahre Star👌
Die hat mir mir vor vielen Jahren dieselbe Person empfohlen, die auch das Wiki für Realms… erstellt hat
Also biografisch sortiert, das Regal ![]()
Geht mir auch so. Noch nie von gehört. Da bin ich sehr gespannt
Da hat die Sprecherin für die Übersetzung mehrere Varianten gesprochen oder sich verhaspelt und wiederholt und im Schnitt ist es nicht aufgefallen. Ich sehe es als Bonusmaterial für Fans ihrer Stimme. ![]()
Ähnliche Doppelungen habe ich kürzlich öfter mal bei KI Sprechern bei Youtube gehört.
Die Folge war eine schöne Überraschung, habe mit allem gerechnet aber nicht mit RotH. Schade das es so einigermaßen verkorkst ist. So ein Ego / Adventure / Action-Dingen hätte viel Potenzial gehabt und bestimmt auch ein paar Nachahmer aus der Richtung von Chaosium gefunden, lange vor Dark Corners of the Earth.
Ich habe auch noch nie davon gehört.
Als Christian bei Minute 1:40 am Anfang sagt “es hat so Welten mit komischen Namen und eine wo man immer runter fällt” war mein erster Gedank: “Ah der spirituelle Vorläufer von Xen in Half Life” ![]()
Interessantes Ding.
Ganz ganz wunderbare Folge, sehr liebevoller Umgang mit dem Spiel. Vielen Dank dafür!
P.S.
Dazu passend als hilfreiche Veranschaulichung von Ross
Schöne Folge, die einigie Erinnerungen wieder hochgebracht hat. Nicht nur das Spiel selbst, sondern viel drumherum - in den Wintersemsterferien beim Karstadt günstig geschossen und noch schnell durchzocken bevor es zu den Eltern geht.
Hatte all die Jahre nochmal überlegt, das Spiel noch mal auszugraben - aber fürchte, dass ist dann doch so ein Kind seiner Zeit, dass ich heute vor Steuerung und dummer Gegner KI das Grausen bekäme.
Gerade mit der Folge angefangen und… ich habe nicht die leiseste Ahnung, was für ein Spiel das ist. Noch nie gehört. Ich freue mich ![]()
![]()
![]()
Habe das Spiel damals überhaupt nicht wahrgenommen. Finde die Mischung aus Action und Adventure sehr interessant. Wie gut ist das Spiel heute? Hält das Spiel bis zum Ende? Das Intro ist sehr atmosphärisch, obwohl inhaltlich simpel gestrickt. Ich überlege es noch mal komplett durchzuspielen. Ich weiss aber nicht, ob das Spiel im Laufe der Zeit relativ gewöhnlich wird. Die harten subjektiven Wertungen sagen es ist doch eher eine 6 von 10 oder ist es aus heutiger Sicht eine standhafte niedrige 8?
Ich würde denken, es gilt das, was für viele alte Spiele gilt:
2-3 Stunden kann man damit leicht viel Freude haben, wenn man sich drauf einlässt. Der Look ist halt veraltet, das muss man mögen. Ich fand’s sehr schön.
Ob man dem 15 Stunden widmen muss, weiß nicht. Gibt schon nervige Stellen später.
Realms of the Haunting habe ich 1997 in der Demo-Version bei einem Freund gesehen. Der hatte sich damals regelmäßig die PC-Games gekauft und mir dann oft die Zusatz-CD mit den Spiele-Demos geschenkt. Da war dann auch Realms of the Haunting dabei und daher kenne ich das Spiel zumindest in der Demo-Version, die ich damals auf meinem PC gespielt habe. Das Intro-Video machte schon einen starken Eindruck und war sehr stimmungsvoll, ebenso wie die die ersten Schritte in dem gottverlassenen Haus und das opulent eingerichtete Arbeitszimmer. Der Anfang war extrem spannend und vielversprechend und ließ ein konsistentes 3D-Adventure erwarten. Auch die Sound-Kulisse mit der Hintergrundmusik fand ich hervorragend. Bis dahin wirkte das Spiel auf mich als potenziell gleichwertig mit damaligen Neuheiten wie Tomb Raider, die etwa zur gleichen Zeit erschienen. Ich habe die versiegelten Türen in dem Haus immer für eine spezielle Einschränkung in der Demo-Version gehalten. Man konnte dann auch noch durch die Geheimtür in den unteren Bereich gehen. Aus meiner damaligen Sicht schien sich das Gameplay ab dieser Stelle aber immer weiter in die Richtung eines linearen Ego-Shooters zu entwickeln, also immer mehr ballern und immer weniger Story und Rätsel. Das enttäuschte mich, weil das ein ziemlich austauschbares Konzept ist, also so eine Art Hexen II, ohne aber dabei das technische Level der Hexen-Engine zu erreichen. Vielleicht ist das der Grund, warum Realms of the Haunting letztlich nicht so gut angekommen ist, weil es zu früh vom immersiven Konzept eines vollwertigen 3D Horror-Adventures vermeintlich abgekommen ist und auch die Elemente Adventure und Shooter nicht passend kombinieren konnte. Ich habe Realms of the Haunting hinsichtlich seiner Shooter-Ausprägung offenbar falsch eingeschätzt, weil ich nur den Anfang in der Demo-Version gespielt habe. Freut mich, dass hier mein Vorurteil ausgeräumt wurde. Die PC-Player Ausgabe mit dem Testbericht hatte ich auch und kann mich noch an diese eher schlechte Bewertung erinnern. Aber auch Tomb Raider wurde in dieser PC-Player Ausgabe vollkommen unterbewertet und sein Potenzial kaum erkannt. Trotzdem habe ich dann auf Realms of the Haunting verzichtet und mir stattdessen Tomb Raider gekauft. Realms of the Haunting finde ich auch heute noch als Gesprächsthema ziemlich interessant. Die damals noch akzeptable Grafik ist aber leider schlecht gealtert und wirkt auf mich heute zu pixelig, um das Game noch mit Begeisterung zu spielen. Vielleicht macht irgend jemand mal ein passendes Remake oder eine remasterte Version oder auch ein ähnliches Spiel, das davon inspiriert ist.
Anmerkung zu Normality noch: Das hatte zwar keine Videosequenzen mit realen Schauspielern, aber tatsächlich wurden die Animationen per Motion Capture erstellt, in diesem Video sieht man den ganzen Irrsinn:
Das Spiel ist damals komplett an mir vorbeigegangen. Ich fand aber gerade den Podcast umso interessanter, weil ich aktuell Lands of Lore 2 spiele, das ja einen ähnlichen…”eigenartigen” Weg geht.
Allerdings scheint mit hier Realms of the Haunting in fast jeglicher Hinsicht besser zu sein - zumindest was ich nach kurzem anspielen gesehen habe - und nach dem, was im Podcast erwähnt wurde und ich hab mir wiederholt gedacht “So hätte Lands of Lore 2 aussehen müssen”.
Und trotzdem hat Lands of Lore 2 Götterdämmerung damals gute Rezessionen und anscheinend viele Fans gehabt. Lands of Lore 2 wird zwar kein Shooter, tauscht das Schrittbasierte aber gegen Free-Move und entledigt sich noch weiter der Rollenspielmechaniken und macht Kämpfe nahezu zum Beiwerk.
Allerdings sieht Realms of the Haunting dabei deutlich besser aus, weil es anscheinend die Trennung besser hinbekommt zwischen Ingame und FMV. Bei LOLG wurde ja auch das FMV-artige auf die Ingame Grafiken übertragen, was weitestgehend fürchterlich aussieht, mal davon abgesehen, dass man überall im Level auch auf schlampig gesetzte Texturen stoßen wird. Und während man bei Lands of Lore 1 im Shop, wie es ja auch in der LOL1 Folge angesprochen wurde, auf die Unterschiedlichen Gegenstände im Bild klicken konnte um damit zu interagieren, hat man sich in LOLG davon fast vollständig verabschiedet und es wirkt ziemlich tot. Lustigerweise hat aber gerade ROTH das mit seinem “Adventure-Part” aufgegriffen und zumindest in der Mansion, die ich mir angesehen habe, ist alles interagierbarer. Einfach eine logische Fortführung von Lands of Lore 1 - aber in einer besseren Richtung. Also sowohl bei Spielmechaniken (der Kampf in LOLG2 ist btw nur noch fürchterliches Beiwerk) als auch bei Grafik. Ach, und eine anscheinend bessere Nutzung der FMV-Sequenzen: Die Sequenzen die es bei LOLG gibt scheinen weniger zum Spiel beizusteuern als sie es bei ROTH tun, und während die teilweise zwar für die Zeit gut gemacht sind, wirken gerade die Figuren darin höchst albern (zB das Drarakel).
LOLG2 ist im übrigen auch noch etwa ein halbes Jahr neuer als ROTH.
In meinen Augen ein stark überbewertetes Spiel, und jetzt wär es eigentlich für mich als Kontrast naheliegend mal ROTH hinterherzuspielen. Aber mich würd mal interessieren, wie andere diese Spiele vergleichen würden.
Was mir bei Rebecca gleich in den Sinn kam, waren Blobber. Also Spiele wie Lands of Lore, bei denen man ja auch aus der Ego Perspektive einen “Blob” aus mehreren Charakteren spielt. Allerdings kann man mit denen dann auch im Fall von Lands of Lore 1 eingreifen. Aber dort sieht man die Begleiter auch nicht, und die kommentieren ebenfalls ständig das was man tut. Christian hatte hier Baldurs Gate bezüglich der Begleiter-Kommentare erwähnt, aber das gab es ja tatsächlich schon früher, und auch sehr präsent. Also Lands of Lore 1 auf der einen Seite bereits 1993 (bzw ich weiss nicht ob der CD Release dann erst 1994 erschien, aber natürlich deutlich früher als BG). Doch noch viel Präsenter und viel ähnlicher ist es ja bei Stonekeep von 1995. Dort werden auch die Begleiter nicht mehr Omni-Präsent im Interface angezeigt, man kann sie nicht mehr steuern (aber die greifen in den First Person Kampf ein) und sie geben eben ständig Kommentare ab. Gleichzeitig ist Stonekeep natürlich ebenfalls in die Richtung der FMV-Spiele gegangen, wenn auch hier vor allem bei der Spielgrafik.
Über Youtube hat die Folge bei mir reproduzierbar und immer an den gleichen Stellen einen Schluckauf. Youtube muss da kurz nachladen und es wird ein kleines Stück der Folge übersprungen (halbe Sekunde oder so). Das ist sehr seltsam, das hatte ich bei Youtube noch nie.
Andere Video laufen in höchsten Auflösungen hingegen problemlos.
