Spam-Thread aka lass aus der Lippe fallen

Hatte noch nie so Bock auf 'ne dreistündige Doku. Das Buch über Theranos („Bad Blood“) war schon gut, die Serie („The Dropout“) super, aber der Film kann anscheinend nochmal eine Schippe drauf legen, THR-Review liest sich hervorragend.

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Ich glaube, was DLSS 5 betrifft, kommt es wirklich stark auf das Spiel an, ob es gut passt oder nicht. Witcher mutet auf mich auch komisch an, bei Starfield passt es halt super, weil die Welt ja auch einen gewissen Realismus für sich beansprucht. Solange ich die Option ein- und ausschalten kann, ist das ja ein feines Gimmick.

Spannend ist es eigentlich nur vor dem Hintergrund, dass es den meisten Spieler:innen egal sein wird, ob die Lichtpunkte tatsächlich echt berechnet werden oder das die KI macht und viele Studios einfach nicht die Power in der Engine haben werden und dann trotzdem der Look möglich ist, wenn die das aus künstlerischer Sicht wollen. Spannend ist echt, dass in der Northlight zum Beispiel bei Alan Wake 2 nur ein kaum zu merkender Unterscheid entsteht, wenn ich DLSS5 verwende oder das echte Pathtracing. Heißt halt, kleinere Studios haben die Option, Remedy darf ich trotzdem weiter für die echte Beleuchtung feiern.

Ok. Zweiter Versuch.

(hier stand eine ewig lange Abhandlung über Spiele Remaster, die am Ende in sich keinen Zusammenhang oder Sinn mehr hatte)

Kennt ihr das, wenn man einen Text schreibt, diesen dann (nach Speicherung) mehrfach editiert und irgendwann feststellt, dass man selbst nicht mehr der Meinung ist, die man grade formuliert hat? :sweat_smile: Sorry, soll nicht wieder vorkommen.

@Topic: Ja, exakt. Und das übersehe ich beim ganzen (Anti-) AI Hype gerne. DLSS 5 ist optional und auch die Entwickler selbst werden mal eine grundsätzlich „gültige“ Basisversion eines Spiels veröffentlichen, bei dem die Designer die Farbpalette (wenn nicht selbst erstellt) zumindest als für ihr Spiel passend freigegeben haben. Was danach passiert, kann mir ja egal sein. Kann ja heute auch ne Mod installieren ODER eben halt auch nicht.

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„Lass aus der Lippe fallen“ las ich hier. Insofern, so what, schreib‘s raus :sweat_smile:

Ich bin echt hardcore Anti-KI, sehe es aber anders, wenn da ein Feature auf meinem Rechner läuft. Lasse ja bereits jetzt schon Zwischenbiöder berechnen.

Letztlich ballern sich gerade alle dieses Tool durch Mods auf ihren PC, um zu zeigen, wie gut RDR 2 damit aussieht (aber nur 10 Frames hat) und langfristig wird es doch darauf hinauslaufen, dass die Entwickler das selbst anbieten oder nicht. Bei Bethesda kann ich mir das gut vorstellen (deshalb mein Beispiel), NBA passt auch, die haben es aber auch bereits angeboten (daher kommen ja jetzt die Mods) und ein Witcher sieht halt so nicht aus.

Ich sehe es echt als Möglichkeit für Entwickler, die sagen, sie wollen den Look, aber echtes Pathtracing nicht zahlen können.

Hab mich am Wochenende mit einem Kumpel getroffen und wir haben drüber geredet, wo wir gerne wohnen würden.
Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen.

  1. Ich hab zwar eine große Faszination für Asien und hab auch schon länger in Süd Korea und Japan gearbeitet aber wohnen würde ich da nicht wollen.
  2. In Deutschland fühle ich mich in der Gegend um Landshut oder in der Gegend um Hamburg am wohlsten. Eigentlich mag man das kaum glauben, aber die Menschen beider Regionen haben (pauschalisiert) sehr viel gemeinsam, wenn es um das Mindset geht. Generell spricht man den nicht Großstädtern dieser Gegenden ja eine gewisse kosmopolitische Rückständigkeit zu, aber im Kleinen ist genau das Gegenteil ist der Fall. Du kannst jede beliebige Hautfarbe haben, lesbisch, schwul oder sonst was sein, egal. Solang du kein Arsch bist und Anschluss suchst wirst du immer aufgenommen. Das gilt natürlich auch für andere Regionen, aber ich bin z.B. in Pinneberg besser als in Köln-Merkenich klar gekommen.

Hat der Beitrag jetzt irgend einen Sinn? Eher nicht, aber es ist ja auch der Spam Thread.

Ach ja, Sergej Lochthofen hat, ob des AfD Erfolgs, einen überparteilichen Ministerpräsidenten vorgeschlagen: Nämlich Didi Hallervorden, als bekanntesten Landesvertreter. Das sollte zwar ein Witz sein, aber ich fände Didi kompetenter und besser als alles, was die Parteien gerade stellen. Leider ist er zu alt, als das ich ihm das noch zumuten möchte.
Mein Pick wäre eigentlich Wigald Boning, weil der auch echt was drauf hat. Mir macht nur die FDP Nähe Sorgen.

Mir haben die Person und der Fall vor dem Trailer nichts gesagt, aber von und mit Nathan Fielder schau ich alles ohne wissen zu müssen worums geht.

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Jetzt muss ich noch was kontroverses zu Autos, eBikes und eScootern loswerden, weil ich heute mal wieder eine brenzlige Situation hatte und mir das auf der Seele brennt.
Fahre selber jährlich um die +55,000km beruflich, mit dem PKW. Also als Informatiker im Außendienst und nicht als Lieferfahrer oder so. Hab also nicht wirklich Stress beim Fahren, weil Fahrzeit = Arbeitszeit.
Noch dazu ist meine Karre inzwischen mit kompletter Sensorik ausgestattet (NIO ET7).
In München (und bestimmt auch in anderen Städten) ist es trotzdem schwierig mit den Radfahrern (und eRollern), auch wenn man vorsichtig und aufmerksam fährt. Durch die e-Bikes hat man es inzwischen nicht mehr nur mit den üblichen Rennradfahrern zu tun. Ganz im Gegenteil. Es gibt genug, auch sehr geronte Leute, die mit 25km/h durch die Stadt brettern, die auf einem klassischen Rad vielleicht 5km/h schaffen würden oder, ob der körperlichen Einschränkungen, gar nicht Radfahren könnten. Und dann gibt es noch viele, die ein „illegales“ e-Bike ohne Zulassung, Führerschein oder „minderjährig“ haben, dass dann gerne auch mal 40 Sachen und mehr schafft, ohne das man treten muss.
Was die Leute nicht checken: Man sieht sie im Auto nicht immer. In meinem 7er Golf R (auch volle Hütte) gab es noch mehr tote Winkel. In dem 14 Jahre alten 3er meiner Freundin hast du nur die Spiegel und die Heckscheibe. Da hast du (fast) keine Chance, wenn beim rechts Abbiegen einer mit 25 bis 40km/h an dir vorbeibrettert und gerade aus will. München (Innenstadt) ist da vielleicht auch ein Extrem, weil die Straßen teilweise eh schon voll und eng sind und die Radwege nicht baulich erschaffen, sondern einfach nur aufgemalt wurden. Dazu kommt, dass in der Innenstadt viele Leute leben, die nicht mit dem ÖPNV, effizient an ihre Arbeitsorte in den Industriegebieten außerhalb kommen.
Egal. Wie das in einem Lieferwagen oder gar LKW ist, kann sich jeder denken. Mit der Geschwindigkeit ist ein Rad wie ein Kraftfahrzeug zu behandeln und dann muss man sich verdammt nochmal in den normalen Verkehr einordnen.
Highlight letzte Woche: Ich wollte beim EDEKA (wohlgemerkt bei mir am Land. Hatte im „ich muss los“ mein Essen und Trinken daheim liegen lassen) rückwärts aus der Parklücke und ein Opa brettert mit eBike und Full Throttle 30cm hinter den parkenden Autos vorbei, über den vollen Parkplatz. Ich hätte gar keine Chance gehabt den zu sehen (und hab es auch nicht, obwohl ich geschaut hab und langsam aus der Lücke bin), aber die Sensorik hat die Notbremse gedrückt. Vier Autos weiter ist er dann an einem rückwärts ausparkenden Transit Kastenwagen zerschellt, ohne zu bremsen. Sah echt aus wie der Kojote in den Roadrunner Cartoons, nur mit auslaufendem, roten Körperinhalt. Ich hab meine Aussage gemacht, fürchte aber, den Amazon-Subunternehmer wird trotzdem eine Strafe treffen, obwohl er real (in meinen Augen) keine Chance hatte.
Und noch ne Anekdote aus München 2019: Eine Mercedes B-Klasse will vor mir in die Vorfahrtsstraße (von der Ländstraße in die Steinsdorfstraße, falls wer die Gegend kennt) rechts abbiegen. Hinter mir auch noch min. 7 Autos. Also der Kerl im Auto wartet auf ne Lücke und genau als die Lücke kommt, ist ein Rennradfahrer von ganz hinten angeschossen gekommen und will rechts an ihm vorbei und auch rechts abbiegen. Der Kerl im Auto hat sogar noch die Eisen reingehauen (Auto-Warnblinker an. Keine Ahnung wie der ihn noch gesehen hat) aber der Rennradler musste auch bremsen. Dann fängt der Rennradler plötzlich an, Dinge zu schreien, für die mich meine Mama verhauen hätte, klickt seinen linken Fuss auch noch aus den Rennpedalen, kickt dem Auto vor mir den rechten Seitenspiegel ab und verpisst sich.
Das war schon jenseits von grenzwertig. Ich mein, ja Autofahrer sind auch mehr als schwierig, gerade mit drängeln usw. Aber die Aktion war krass. Selten hatte ich so ne Wut, obwohl ich nicht mal involviert war.

EDIT: Ja, als ich 16 war, ist meine Schwalbe auch 120km/h gelaufen. Aber ich hatte nen Schein (wenn auch nicht für die Ausbaustufe des Kübels) und ich hab mich als Teil des Verkehrs wahrgenommen und nicht als etwas, das um die Kraftwagen, in einem konsequenzfreien Raum, herumschwebt und auf das alle achten müssen. Das macht halt den Unterschied. Auf den eScootern cruisen einfach schon unter 10-jährige, die nicht mal Fahrradfahren können.
Ewiges Horror-Highlight: Richtung Großmarkt war eine Mom auf nem Leih-Scooter und ihre zwei Kids (geschätzt nach der Körpergröße und Aussehen etwa 8 und 6 Jahre. Beide hatten noch die eckigen Scout Ripoff Schulranzen) auf nem zweiten Leih-Scooter hinter ihr, am Gehweg. Die Fußgängerampel wurde rot, die Mom hat gestoppt. Die Kids sind halt, bei roter Fußgängerampel, voll in den fließenden Verkehr gefahren. Also ohne Rücksicht auf Verluste. Die Mom dann Vollgas hinterher. Das Auto auf der ersten Spur hat ne Vollbremsung hingelegt und vor Spur zwei hat die Mom den Roller der Kids umgerissen, so dass sich beide richtig hart auf die Straße gemault haben. Natürlich alles ohne Helm. Das ist halt lebensmüde und ich hab keinen Bock den Splatter zu sehen, wie zwei Kids überrollt werden. Oder gar daran mit Schuld zu sein.
Die Sache ist halt die: Wenn ich jemand mit 50km/h in das KFZ fahre, ist das zwar blöd und teuer aber kein Drama. Wenn ich nen Radler oder eScooterfahrer mit 20km/h überrolle, ist der halt tot. Das brauch ich dann echt nicht.

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Auf der anderen Seite gibt’s aber natürlich auch die Autofahrer, die einen irgendwie als Gegner sehen:

  • Normale Straße, Hindernis auf Seite des Gegenverkehrs. Ich fahr mit dem Fahrrad also in die Verengung rein. Entgegenkommendes Auto kommt auf meine Spur, nach dem Motto „Ach, ist ja noch ein Meter frei, da muss ich keine Vorfahrt gewähren“. Ich fahr dann gerne besonders mittig, damit die verdammt nochmal anhalten und ich mich nicht in voller Fahrt an denen vorbeiquetschen und mit meinem Ellbogen den Seitenspiegel streifen muss.
  • T-Kreuzung, ich will links abbiegen. Von links kommt ein Auto. Ich habe Vorfahrt, also Arm raus und links abbiegen. Das Auto hält auch brav…das Auto hinter mir hingegen nimmt dies zum Anlass, in der Kurve links an mir vorbeizuziehen. Auch kein besonders geiles Gefühl, auf einmal so ein Auto neben sich zu haben und zu beten, dass das jetzt nicht zu schnell wieder rechts rüberzieht…
  • Nachts, ich fahre heim, vor mir eine junge Fahrradfahrerin. Einbahnstraße ist einspurig, nicht besonders breit halt. Mitten auf der Straße steht eine Karre voller Halbstarker, die in aller Seelenruhe Dinge aus dem Kofferraum holen. Man quetscht sich also mehr schlecht als recht an ihnen vorbei. Ein paar hundert Meter weiter heult auf einmal hinter mir ein Motor auf, mit dem klaren Signal: „Wir geben jetzt Vollgas“. Ich fahre so weit rechts wie möglich (Ich bin ein sturer Bock, aber nicht lebensmüde) und die Idioten schießen an mir vorbei. Die Radfahrerin hat weniger Platz gemacht, an der sind sie schön knapp vorbei. Und dann mit Vollgas in die Parklücke und ausgestiegen, also völlig klar: Die hatten es nicht eilig, die wollten die blöden Radfahrer mal so richtig ärgern.
  • EDIT: Fast vergessen, aber ein Dauerbrenner: Die Sprallos, die meinen, ein Radweg auf der Straße sei nur Deko, insbesondere wenn die Sonne erstmal untergegangen ist. Stell dich nicht so an, ich steh hier ja nur kurz. Ja, danke, du Arschloch, ich muss trotzdem mitten auf die Straße ausweichen, nur weil du „mal eben“ in den Kiosk reinhüpfen willst und dir zu fein bist, einen vernünftigen Parkplatz zu suchen.

Gibt echt Idioten in beiden Seiten des Camps. Mit dem Unterschied, dass die Rad- und Escooter-Idioten tendenziell eher sich selbst gefährden und die Autofahrer leider die anderen.

Aber ey, ganz ehrlich: Sechsjährige Kinder gehören nicht auf diese E-Scooter, schon gar nicht ohne Helm. Da bin ich voll und ganz bei dir.

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Ich hab da gar kein so großes Standing in einem der Lager. Wie gesagt fahr ich nur beruflich viel mit dem PKW. Privat bin ich fast immer zu Fuß, mit dem Hund, oder per klassischem Rad unterwegs. Auto nur, wenn ich mal drei Getränkekisten holen oder Sperrmüll zum Bauhof fahren muss. Mal abgesehen von weiteren Fahrten, in andere Städte, Bundesländer für Geburtstage, Hochzeiten etc.
Mein Punkt ist sowieso gegen niemanden gerichtet. Ich finde es nur schwierig, dass man dank eBikes und eScootern Geschwindigkeiten erreicht, die über der Zeit-Schwelle liegen, die man mit einem Schulterblick abdecken kann.
Ich hatte schon so viele beinahe Kills, obwohl ich sehr vorsichtig fahre. Darum der Post.
Wo ich dir recht geben muss: Viele Autofahrer sehen ihr Gefährt echt als „ich bin stärker und ich darf alles“. Darüber könnte ich so kotzen. Dieser Egozentrismus, egal aus welchem Camp man kommt, geht mir so auf den Sack.

Ich versteh deinen Punkt. Aber was bringt das? Ich glaube nur die wenigsten Autofahrer können antizipieren was du willst.
Gerade das Gefühl in „voller Fahrt“ zu sein ist ja eine klassische Trophe, Als Radfahrer vielleicht noch mehr als als PKW Lenker. Im PKW wendest du ein paar Euro an Sprit auf. Als Radfahrer musst du als Mensch körperliche Arbeit leisten.
Aber innerstädtisch hast du halt Stop and Go und keinen freien Raum.

Wenn ich mich am Auto vorbeiquetsche, bringe ich mich in Gefahr, weil da schnell ein Unfall passiert.
Wenn ich so weit mittig fahre, dass ich auf das Auto zufahre, hält er an und ich kann sicher an ihm vorbei.

Klar, ich bin nicht so bekloppt, dass ich im Zweifel auf seiner Motorhaube liege. Aber wenn schon in einiger Entfernung klar wird, dass ich nicht einsehe, mich zwischen Bordstein und Auto entlangzuschlängeln, halten die meisten schon an.
Grundsätzlich fahr ich schon wirklich gerne vorausschauend, winke Leute durch, nehme Blickkontakt auf um festzustellen, ob ein Auto mich auch gesehen hat und fahr auch oft kurz links auf einen freien Parkplatz, damit Autos hinter mir (die brav hinter mir herklüngeln) sicher überholen können. Aber dieses „Ich muss zwar Vorfahrt gewähren, aber der blöde Fahrradfahrer kann sich ja dünn machen“ regt mich einfach auf.

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Ich versteh deinen Punkt und würd auch gern drauf antworten. Nur bin ich grad echt müde und auf dem Weg zu Bett.
Lass uns morgen weiter machen, okay?

Ich fahre nicht so viel Auto wie du, aber in den letzten Monaten habe ich auch das ein oder andere Erlebnis gehabt wo ich dachte, das hätte auch richtig schief gehen können. Sowas wie bei den Parkplatz Unfall den du beobachtest hast, habe ich auch schon ein paar Mal kommen sehen, zum Glück war das aber nie der Fall.

Ich bin generell ein sehr vorsichtiger Mensch und fahre sehr vorausschauend und entspannt. Aber die letzten Monate war es teilweise schwer cool zu bleiben. Ich weiß nicht ob es an der Hitzewelle lag, aber ich hatte das Gefühl, dass die Leute rücksichts- und gedankenloser fahren und ihre eigene Sicherheit und die der anderen überhaupt nicht im Sinn haben.

Motorradfahrer auf Landstraße hinter mir, fährt extrem dicht auf und guckt dann auch noch ständig hinter sich. Dann nach dem Kreisverkehr fährt er über die Fußgängerinsel. Ich dachte echt den legt es gleich hin.

Generell finde ich es lästig, wenn die Leute keinen Abstand halten. Da muss nur jemand/etwas vor mir auf die Straße rennen und ich habe sie im Kofferraum wenn ich bremsen muss.

Und die Fahrrad und Scoooterfahrer…ich bin ich echt froh, wenn ich da mal einen sehe der auch einen Helm trägt. Letztens eine Mutter die ihr kleines Kind hinten im Kindersitz auf dem Gepäckträger hatte und beide trugen keinen Helm…was soll das?

Dann der Autofahrer der konstant 50 gefahren ist, innerorts sowie außerorts wo 100 war. Man konnte ihn aber auch nicht überholen, weil er ständig auf die andere Fahrbahn gefahren ist. Teilweise war mehr als die Hälfte des Fahrzeugs über der Mittellinie. Zum Glück kam kein Gegenverkehr bis zum nächsten Ort. Ich weiß nicht ob der betrunken war oder einfach eine sehr alte Person hinterm Steuer saß, aber es war beunruhigend. Sollte man in solchen Fällen die Polizei rufen?

Und dann noch einen extremen Drängler gesehen.
Ich habe diesen Sommer mehr Rücksichtlose erlebt, als die letzten paar Jahre zusammen. Es ist merkwürdig.

Ich habe mir mittlerweile eine Dashcam zugelegt. Zumindest fühle ich mich dadurch etwas sicherer, wenn es darum geht zu beweisen, dass ich nicht derjenige war der rücksichtlos unterwegs war.

2 Wochen nachdem ich die Dashcam eingebaut habe, hat mir einer beim Einparken eine Beule reingedrückt. Immerhin hat er gewartet bis ich aus dem Supermarkt kam und ohne Aufforderung sofort seine Personalien gezeigt. Ich war von den letzten Erlebnissen im Straßenverkehr noch so „geschädigt“, dass ich mich am Anschluss sogar bei ihm bedankt habe. :face_with_peeking_eye:

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Als ich meinen 45er Roller neu hatte bin ich schön rechts am Rand gefahren … ungefähr 2 Tage lang. Dann war mir mein Leben wichtiger und seitdem fahre ich mittig. Mittig fahren funktioniert sehr gut und verhindert die allermeisten lebensgefährlichen Überholmanöver. Mir ist dabei reichlich egal wie wild der Autofahrer, der meint die Straße gehört ihm, dabei hinter mir gestikuliert. Ich fahre selber viel Auto und es ist nun echt nicht so furchtbar wenn man mal kurz warten muss bevor man überholen kann.

Ich glaube es ist bei vielen Dingen wichtig mal die andere Perspektive zu haben. Beispielsweise ist vielen Motorradfahrern vermutlich nicht in voller Dramatik bewusst wie laut ihre Maschine tatsächlich ist. Einmal 6 Wochen an einer städtischen Durchgangsstraße zu wohnen könnte dem ein oder anderen das bewusst machen.

Vielen Fahrradfahrern scheint auch nicht klar zu sein wie unsichtbar sie tatsächlich sind wenn sie nachts kein Licht an haben (und schwarze Kleidung an … das geht erstaunlich oft Hand in Hand).

Aber mal ein kleiner Schwenker zu einem verwandten Thema: ich sehe in letzter Zeit auf YouTube oft die Werbung von allright[Punkt]de. Aus dem Gedächtnis, es geht etwa so: Ein völlig abgelenkter aber immerhin gut gelaunter Autofahrer wird geblitzt, erschrickt und die Stimme des Werbesprechers setzt ein.

„Na, geblitzt worden? Einmal rechts ranfahren, kurz durchatmen und auf allright[Punkt]de gehen. Lass dein Bußgeld abblitzen. Alles all right mit allright[Punkt]de.“

Ich stelle nun mit Absicht provokant die Frage: An wen richtet sich dieser Spot? Was für Loser sind das, die sich bewusst dafür entscheiden zu schnell oder unaufmerksam zu fahren aber dann nicht die Eier in der Hose haben dafür gerade zu stehen wenn sie erwischt werden?

Die Darstellung des Autofahrers im Spot gibt m.M.n. ein Anzeichen darauf wer die Zielgruppe ist. Menschen die sich für die Krone der Schöpfung halten und sich nicht drum scheren was die Folgen ihres Handelns sind … Hauptsache sie haben keinen Stress.

Genauso diese Blitzerwarner oder die Durchsagen im Radio? Ich raff das nicht, warum ist unsere Gesellschaft so? Wie gesagt, ich fahr auch viel Auto und wurde als ich jünger und wilder war auch ein paar mal geblitzt; musste auch einmal Nachprüfung machen. Aber ich habe immer dafür gerade gestanden und dadurch gelernt, dass es meine eigene Schuld war.

Wenn ich Kollegen so reden höre ist es ein Zeichen von Dummheit und Schwäche Verantwortung für das eigene Fehlverhalten im Straßenverkehr zu übernehmen. Immer alles abstreiten scheint bei den meisten angesagt zu sein.

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Ich kann das auch was leiden, wenn ein Bekannter als mein Beifahrer ständig erwähnen muss, dass er ne App hat, und dass da vorne gleich ein Blitzer kommt .

Der guckt jedes mal dämlich, wenn ich ihm sage, dass ich die Info nicht brauche. Ich hab da son Lifehack, dass ich meinen Tacho den Schildern anpasse und dadurch nie einen Blitzer auslöse.

Ja klar, ich hab mich auch mal ausgetestet, bin aber im Ort nie schneller wie 10 oder auf der Autobahn nie mehr wie 20-30 drüber gewesen, schon gar nicht für eine längere Zeit.
Drängeln, Blinker vergessen, Handy am Steuer, Vorfahrtnehmen, Spurhopping, ausbremsen und sonstige waghalsige Manöver kenne ich nicht.
Schwächere, wie Radfahrer, Fußgänger, auch Motorradfahrer behandle ich nochmal mit einem Quäntchen mehr Respekt (und Abstand). Merke aber auch, dass die sich ebenso viele (Sonder-)Rechte rausnehmen wie die Autofahrer, hier insbesondere Berufskraftfahrer, Lieferanten, Taxis.

Alles für mich schwer verständlich. Gerade als selbst viel Radfahrer und Rollerfahrer merkt man erst, wie kurz das Leben sein kann. Wenn ich nicht permanent für die halbe Straße mitgucken und -reagieren würde, könnte ich diese Zeilen nicht mehr schreiben. Erst neulich im Ort bei 30, ich fuhr 26, von einem Auto knapp überholt worden, sodass ich meinen Blinkerarm nicht ausfahren konnte. Als der vorüber war, habe ich sofort mein Handzeichen gegeben, weil ich links abbiegen wollte. Da hör ich hinter mir nur die Reifen und Bremsen quietschen (auf dem Heimweg hab ich die Bremsspur noch wiedergefunden) vom nächsten, der mir fast den Arm abrasiert hätte.

Nachdem ich links abgebogen bin, hupt der dann auch noch. Da überlegt man auch, ob man wirklich noch am Rand fahren soll.

Sollte man allmählich echt mal investieren … gibts da auch was Gescheites fürs Rad? :grin:

Ich hab jetzt erstmal einen Helm mit Blinker geordert. Bin mal gespannt, wie das so funzt.
Ich wollte eigentlich mal so Blinkerhandschuhe, aber hey, da muss ich ja wieder den Arm ausstrecken.

Ich nutze seit ein paar Jahren das hier:

Radar für hinten. Vor herannahenden Objekten (bis zu 3-4 können gleichzeitig erfasst werden) wird visuell (Display blinkt rot) und akustisch gewarnt. Die Warnintensität ist proportional zur Geschwindigkeitsdifferenz. Zusätzlich erscheint ein Punkt der von unten nach oben durchs Display wandert und den verbleibenden Abstand und die Geschwindigkeit (Punkt bewegt sich proportional schnell) anzeigt.
Erspart natürlich nicht das Umschauen, denn das Gerät spricht auf GeschwindigkeitsDIFFERENZ an. Wenn etwas mit konstanter Geschwindigkeit hinter mir fährt, verschwindet der Punkt nach ein paar Sekunden.

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Postillon did it!

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Doch. Den Kolleg:innen mit abgesägtem Auspuff, rasselnden Ventilen uvm. ist es sehr wohl jederzeit bewusst, wieviel Lärm sie veranstalten. Aber es ist denjenigen im besten Fall schlicht egal, im schlimmsten Fall sind sie stolz darauf, provozieren mit voller Inbrunst und freuen sich über den angeblichen Easy Rider-Knalleffekt.

Da ist es leider kein Trost, dass nur ein geringer Prozentsatz der Moppedfahrer:innen diese Ignoranz oder bloße Provokation an den Tag legen. Ist wie mit Fußballfans oder Hundehalter:innen: Einige wenige Vollspacken reichen, um den Ruf aller anderen mit in den Schlamm zu ziehen.

P.S. Bin selber Moppedfahrer, ich weiß leider, wovon ich rede.

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Ich meinte damit auch, dass selbst völlig unmodifizierte und normal gefahrene Motorräder häufig um ein vielfaches lauter als der restliche Verkehr sind. Und lauter als sie sein müssten. Die Kundschaft will laute Motorräder und deshalb wollen die Hersteller sie auch.

Meines Empfindens nach baut BMW noch die erträglichsten Motorräder aber selbst die sind laut.

Ähnliches gilt für Quads und Motorroller. Sie alle könnten deutlich leiser sein, wenn Kundschaft, Hersteller und Gesetzgeber bereit dafür wären.

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Die Montage der 132kV Kabel war eine hochspannende Angelegenheit. Während der Arbeiten standen alle Beteiligten unter Strom und am Ende gingen sie sichtbar geladen nach Hause.

Bin müde will heim zocken…

Grüsse aus der Schweiz

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Mir fiel gerade auf, dass du voll in eine Falle gelaufen bist, die eigentlich gar nicht als Falle beabsichtigt war. Das tut mir echt leid. Aber es stützt auch irgendwie mein Argument denn dadurch, dass du sagst nur ein kleiner Teil der MoppedfahrerInnen seien tatsächlich ein Problem beweist du in der Tat, dass dir nicht in Gänze bewusst ist wie laut dein Mopped ist.

Ich weiß, unterschiedliche Empfindung und so … aber ich wohne seit Jahren an einer städtischen Durchgangsstraße und weiß schon ganz gut welche VT laut sind. Und da gehören leider auch die „leisen“ Motorräder dazu. Hoffe, dass das jetzt nicht als Belehrung oder Anklage rüberkommt aber vielleicht ein Bisschen als Bewusstseinserweiterung :slight_smile: