Spielemechaniken, die ich nicht beherrsche

Hallo zusammen,

ich spiele seit bald 40 Jahren Video- und Computerspiele, würde mich als fähigen Gamer bezeichnen, aber es gibt eine Spielemechanik, die ich einfach nicht gut beherrsche:

Kontern.

Sei es in Fighting Games (was habe ich damals über Dead or Alive 2 auf der PS2 geflucht) oder beispielsweise bei Onimusha. Ich kriege das Timing einfach nicht hin!!! Und dabei habe ich eigentlich super Reflexe für einen Mitte Vierzigjährigen.

Geht euch das auch so mit bestimmten Spielemechaniken?

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Strategie!

Bei Spielen wie C&C, Age of Empires und ähnliches werde ich immer überrannt. Egal ob KI oder menschliche Spieler. Ich bin einfach komplett überfordert Einheiten parat zu haben und in der richtigen Kombination an der richtigen Ecke der map zu haben. IMMER. Dabei mag ich Echtzeitstrategie-Spiele ein wenig. Wenn es nur nicht immer früher oder später in Streit enden würde…
Meine Basis sieht dafür immer hübsch designed aus! :slight_smile:

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Ja, bin ich bei dir. War auch nie meine Stärke, aber ich mag RTS auch sehr gerne, vor allem die unterschiedlichen Einheiten Designs etc.. Aber meine Freunde haben mich auch regelmäßig bei StarCraft überrannt, während ich noch dabei war, meine ersten Einheiten zu produzieren. :sweat_smile:

Bin ich dabei. Hab super gerne C&C gespielt, aber wenn wir auf LAN dann selbiges oder RA oder Warcraft 2 und Starcraft gespielt haben, hatten meine Freunde komischerweise immer schon viel mehr gebaut und mich platt gemacht.

Was ich auch nicht kann, kontern oder QTE. Wobei die Spiele mit QTE ja meist den Fehler machen, das es entweder in Zwiwchensequenzen passiert, wo ich möglicherweise keinen Controller in der Hand halte oder völlig unvermittelt mitten im Spiel und random und ich guck ehrlich gesagt immer erst auf den Controller wo die Taste überhaupt liegt.

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Bei mir ist es genau anders rum. Je komplexer das Spiel, um so besser bin ich. Factorio, HoI4, Rimworld. Da lach ich drüber.
Sobald es aber an Hand Auge Koordination geht, bin ich raus. In Shootern bin ich schlechter als jeder Bot. Bei Elden Ring komm ich keine 5 Meter weit.
So ist das halt.

Consumables verwenden.

Ich sterbe gerne mit 78 Heil-Items und 143 Buffs im Inventar. Vielleicht werden die ja später noch benötigt?

Richtige Erkenntnis: Consumables sind zum Consumen gedacht.

Erkenn ich halt nicht.

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Oh ja, kenne ich auch gut. :sweat_smile:

Vier Sachen, die ich nie beherrschen werde: Schiebepuzzles, Kopfschüsse, 3D-Unterwasserlevels und Lore in Kojima-Spielen.

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Unterwasserlevels per se bereiten mir immer Probleme, allen voran in Sonic und natürlich der berüchtigte Wassertempel in Ocarina of Time.

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Ja das Kontern ist ein Problem. Ich meine das ist eine Kernmechanik bei Seikiro? Jedenfalls habe ich mich da nie dran getraut, weil ich es mir nicht zutraue.

Ich erinnere mich auch an endlose Momente im Americas Army Training, bis das endlich geschafft war.

Ganz schlimm war auch das Tutorial bei Mortal Kombat 10. 3x einen bestimmten Move oder so hinbekommen. Diese ganzen Special Moves kann ich gar nicht mehr lernen, geschweige denn ausführen.

Eine Zeitlang auch QuickTime Events, bis ich mir endlich die Tasten merken konnte.

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Ja genau, deswegen habe ich mich auch nie an Sekiro rangewagt. :see_no_evil_monkey:

Crafting. Ich sammle alles ein wie ein Waschbär, kaufe brav alle Rezepte, und mache dann genau nie was damit. Weil das Spiel sowieso i.d.R. so gebaut ist, dass man es ohne diesen Schnickschnack meistern kann.

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  1. Schleichen! Ich bin dafür viel zu ungeduldig und ich HASSE diese Spielmechanik. Vorallem ist es meist mega unrealistisch - Ui da ist hohes Gras: Niemand wird mich sehen!!
    Ich erinnere mich an eine Schleichpassage in RDR2, als ich partout nicht gerallt habe, das man DURCH DAS WASSER schleichen könnte. Klar, bekommt die Wache auf dem Steg darüber das nicht mit .. neee is klar …

  2. Endbosse! Auch hier hier wieder - keine Geduld. Gerade bei Exporativen Games. Da ist man so schön im Flow, erkundet alles so schön, macht Fortschritt und dann kommt ein doofer Endboss und man ist dann ne Ewigkeit nur damit beschäftigt Muster zu lernen und im richtigen Zeitpunkt die richtige Taste zu drücken, nervig!

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Ach, da bohrst du in offenen Wunden rum. Ich sag nur AC: Black Flag. Ich liebe das Spiel aber das Schleichen, Belauschen, nicht entdeckt werden… also die Storyline. es ist ein Graus. Und zwar nicht immer, aber manche Missionen haben so dermaßen bescheuerte Levelkonstrukte. Diese Bootstour durch den Sumpf mit Laternen. Ich hasse es so sehr.

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Das ist aber ein Problem des Spiels. Aber ja, Crafting macht für mich auch sehr viel kaputt. Warum soll ich mich über eine mühsam erkämpftes gutes Schwert freuen, wenn ich mir im nächsten Char-Level 80 bessere craften kann, die dann auch wieder Scheiße sind? Generell wie die Loot-Schwemme. Ich brauch ein paar gut platzierte Items, die mich voran bringen und nicht 1000, die meinen Char 0,783% besser machen.

Oh ja. Vor allem wenn man bei 90% der Passage scheitert und dann denkt, jetzt weiß ich wie es geht und ohne Geduld 1cm zu nah am Gegner ist und das am Anfang. Am besten noch eine elendige Animation oder ein langer Ladescreen zum hundertsten mal ansehen.

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Schleichen nervt mich auch. Funktioniert für mich nur in Metal Gear Solid Spielen, aber auch da ist es natürlich extrem unrealistisch. :sweat_smile:

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Ja, z.B. in Wind Waker. Hat mich fast dazu gebracht das Spiel abzubrechen.

Bei den neueren Wolfensteintiteln, wo man oft schleichen soll bzw. kann um keinen Alarm auszulösen, bin ich im Akimbo-Modus losgestürmt, noch bevor das Mission Briefing zu Ende war. :smiley:

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Orientieren. Ich habe kaum einen 90er-Shooter beendet, weil ich mich ohne Wegmarker irgendwann verlaufen habe. Fallout 3 musste ich abbrechen, weil ich ein Missionsziel nicht fand.

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