Wow, das Ding hat ja alles! Schweizer Armeemesser des Gamings ![]()
Shooter mit Controller. Ich bin so dermaßen auf Maus/Tastatur belegt, dass ich das nicht mehr gescheit lerne.
Aber jeder weiß auch, dass eine Maus unschlagbar ist ![]()
In meinem Fall ist es nicht so, dass ich mich dagegen sträuben würde, sondern ich treffe ständig die falschen Tasten. Das liegt an mehreren Gründen:
- Kognitive Einschränkung
- Große Hände mit sehr langen Fingern
- Die WASD-Tasten sind leicht versetzt angeordnet
Umgewöhnen ist daher keine Option, für mich. Muss es aber auch nicht sein, denn dankenswerterweise wird zunehmend auf immer mehr Bedürfnisse Rücksicht genommen. Stichwort: Accessibility-Features. Wozu ich auch die Möglichkeit zähle, die Tasten frei belegen zu können, wobei ich das nur gelegentlich nutzen muss, weil die Pfeiltasten fast immer funktionieren oder Gamepad-Steuerung angeboten wird. Für alte Retro-Games nutze ich Xpadder, mit dem ich dem ich beliebige Tasten auf das Gamepad legen kann.
Ich spiele ja nur auf der Switch, das ist daher eigentlich immer vorhanden. Komme ich aber auch nicht wirklich mit klar, Ende vom Lied ist eigentlich immer, dass ich stehen bleibe um dann halt den Controller zu bewegen statt mit dem Stick zu zielen. In hektischen Situationen in der Bewegung zielen kann ich ausschließlich mit Maus/Tastatur. Weshalb ich auch kaum noch shooter spiele.
Motion Aiming ist aber dennoch ganz angenehm, weil ich damit die Feinjustierung zumindest besser hinbekomme. Cyberpunk 2077 hat insgesamt ganz gut funktioniert, auch wenn ich die Bosse, die mich aus meinem Stealth-modus raus zwingen echt verflucht habe.
Motion Aiming funktioniert vor allem bei Metroid Prime und fühlt sich unglaublich natürlich an. Ich weiß nicht, warum sich das nicht grundlegend durchgesetzt hat. Okay, irgendwann wird der Arm taub, aber es funktioniert auch mit drehendem Handgelenk auf dem Bein.
Ach, und wo ich selbst Metroid Prime ins Spiel gebracht habe: BACKTRACKING.
Gerade in diesem Spiel habe ich gemerkt, wie sehr mich das nervt (obwohl ich weiß! dass das ein immanenter Bestandteil dieses Spiels ist).
Ich bin dafür echt nicht gemacht. Bin immer froh, etwas hinter mich gebracht zu haben. Dann habe ich diese neue Waffe und kann (muss! ) nicht einmal kompleeeeett zurück.
Es ist wie so oft im Leben: Ach MP, es liegt an mir, nicht an dir ![]()
Ein ewiges Hin und Her.
Ich finde es sehr befriedigend, wenn man an einen Punkt zurückkehrt und dann stark genug ist oder die nötige Ausrüstung gefunden hat um eine Stelle zu meistern.
Ja, bin ich auch kein Fan von. Mich stresst es immer in Metroidvanias, wenn ich an Stellen komme, wo es mehr als deutlich ist, dass ich hier einen bestimmten Gegenstand/Skill brauche, den ich erst (viel) später bekomme.
Das stellt sich bei mir nur bei NewGame+ ein. Es gibt für mich kaum was Besseres, als z.B. in einem Resident Evil mit meiner Ausrüstung aus dem vorherigen Run mal so richtig unter den Gegnern der ersten Levels aufzuräumen. Der Gejagte wird zum Jäger. ![]()
Ich hab noch nie verstanden, warum man WASD zur Steuerung verwendet, wenn doch die Pfeiltasten auf der Tastatur vorhanden sind. Ich spreche noch nicht mal vom Numpad, sondern von den vier separaten Pfeiltasten, die auf jeder handelsüblichen Standardtastatur unten rechts vorhanden sind (sprich: links neben dem Numpad).
Wenn ein Laptop kein Numpad oder keine separaten Pfeiltasten hat: fair enough, dann auf WASD zu wechseln. Aber sonst?
Ist doch naheliegend? Weil man auch Tasten für Befehle wie „Öffnen“, „Nachladen“, Strafen, Ducken oder Springen benötigt. Bei WASD hat man auch mit kurzen Fingern mehr Optionen in der Umgebung als bei den Pfeiltasten.
Weil die meisten Shooter seit mindestens Half-Life halt auch E, R, Left Shift, Space, zum Teil Q, T und F nutzen?
Ich finde es wesentlich schlimmer, dass sich WASD durchgesetzt hat, und nicht etwa ESDF!
Die ersten Shooter, und das hatte ich mir halt bei jemandem abgeguckt, wurden mit ESDF + Maus gespielt. War auch naheliegend, da der linke Zeigefinger so geschmeidig an der F-Taste andockt ![]()
Auch hier kommt man gut an alle umliegenden Tasten ran, vielleicht weniger Shift und CTRL, dafür halt W, R, A und G und natürlich Space. Damals brauchte man auch nicht viel.
Und dann kamen Half-Life und Konsorten, optimiert auf Maussteuerung und verbreiteten WASD… nach über 20 Jahren permanent Umstellens habe ich jetzt klein beigegeben und mühevoll umgelernt ![]()
Da seht ihr mal, wie wenig Ahnung ich von Shootern und dergleichen ab den 2000’er Jahren habe – so ziemlich gar keine.
Noch ein Hot Take zum Thema:
Mir sind in der ersten Hälfte der 90’er Jahre PC-Tastaturen untergekommen, bei denen die Eingabe von diagonalen Bewegungen mittels zweier Pfeiltasten (also bspw. durch gleichzeitiges Drücken von „oben“ und „rechts“) von Spielen nicht erkannt wurde. Es wurde in meiner Erinnerung entweder nur „oben“ oder nur „rechts“ angenommen – vielleicht auch weder noch, ich weiß es nicht mehr mit Sicherheit. Ob’s an den jeweiligen Tastaturen lag oder an den Spielen selbst – keine Ahnung.
Einige Jahre später jedenfalls, als die WASD-Steuerung aufkam, war meine initiale Mutmaßung, dass damit dieses „Diagonal-Problem“, das bei den Standard-Pfeiltasten vorkommen konnte, umgangen werden konnte.
Ich bin mir in der Rückschau sicher, dass dieser Gedanke überhaupt keinen Sinn ergibt, aber damals war das meine erste subjektive Erklärung für dieses seltsame WASD-Gesteuere.
… ist doppelt so schlimm, wenn man für Gegenstände irgendwohin zurückgeschickt wird, die man beim ersten Mal schon problemlos hätte mitnehmen können, aber auf wundersame Weise erst jetzt dort aufgetaucht sind.
Ich bin ein Anhänger der Microsoft Natural Keyboards seit der ersten Stunde. Das beschriebene Phänomen kenne ich so nicht, aber bei der ersten dieser Tastaturen konnte man nur 2 oder 3 Tasten gleichzeitig drücken. Ansonsten hat der speaker gequäkt und nichts ist passiert. Mehr als ein duck jump war nicht drin.
Zum Thema Tastenbelegung erinnere ich mich an Jedi Knight. Damals natürlich noch mit Pfeiltasten gesteuert und die Jedi Fähigkeiten auf den F-Tasten… ich kann mir nicht mehr vorstellen wie das funktioniert hat.
Ich meine, diese alten, dicken Anschlüsse (ISO?) vor PS/2 waren dafür verantwortlich, müsste man aber mal verifizieren.
Ich glaube, das (key rollover) gibt es bis heute bei Billo-Tastaturen. Der Wechsel auf WASD war, denke ich, schlicht eine Frage der Ergonomie - mehr Tasten erreichbar und rechte Hand an der Maus mit der Einführung von mouse look.
Bei mir ist es ähnlich, aber nur bei Rundenstrategie. ![]()
Ich bin, zumindest am PC, ein Kind der 90er und da ganz stark eins aus der zweiten Hälfte. Die Echtzeitstrategiewelle hab ich komplett mitgenommen und liebe diese Spiele bis heute. Ich war, vor langer, langer Zeit auch mal ganz passabel in StarCraft (Multiplayer). Da funktioniert mein Neuronennetzwerk ganz gut und ich freue mich dieses Jahr sehr auf Dawn of War 4!
Aber wenn ich versuche, meine taktischen und strategischen Fähigkeiten in rundenbasierten Kämpfen umzusetzen, geht sehr oft sehr viel sehr schief. Grade in Spielen, die mit Panzern und Artillerie daherkommen. Sobald es irgendwelche Charaktere sind, scheint der Bann gebrochen. Jagged Alliance 2? Baldur’s Gate 3? Kein Problem. Aber ein Panzer General? Keine Chance. Oder auch Into the Breach. Ich kann das nicht.
Ich würde es aber gerne können. Aber ich komm da einfach nicht auf diese eleganten Lösungen, die ich dann in irgendwelchen Let’s Plays sehe. Nicht nur das, ich scheitere regelrecht an solchen Spielen. Ich meistere stressige Situationen in einem RTS relativ gut, aber kaum steht da was von RUNDENLIMIT, verfalle ich in Panik. Was sehr schade ist, denn an sich würde ich davon gerne viel mehr spielen. Aber ich gebe nicht auf! Vorher aber erstmal eine Runde Age of Empires 2.
