Worum geht's? 1986 erschien, nach langer Entwicklungsarbeit, beim damals noch nicht so ganz allmächtigen Publisher Electronic Arts ein ungewöhnliches Spiel von einem neuen Team: Starflight, ein Weltraumrollenspiel mit einem gigantischen, frei erforschbaren All voller Geheimnisse und Aliens. Ein ambitioniertes Spiel, dessen Technik und spielerische Tiefe deutlich über das hinausgingen, was zu seiner Zeit machbar erschien. Chris und Gunnar analysieren das Spiel in gewohnter Manier und steigen tief in die Historie ein, wofür sie mit vier der ursprünglichen fünf Entwickler gesprochen haben. Herzlichen Dank an unsere Gesprächspartner für diese Folge: Rod McConnell, Alec Kercso, Greg Johnson und Bob Gonsalves.
Diese Folge gibt es mit deutscher Synchro der englischsprachigen Interview-Schnippsel und ohne.
Vielleicht ist das etwas neurotisch, aber über diesen Satz musste ich eine ganze Weile nachdenken.
Man kann jemandem Meilen oder sogar Lichtjahre voraus sein, das ist eine räumliche Metapher für einen riesigen Vorsprung. Man ist seiner Zeit aber Jahre, Monate oder Jahrzehnte voraus sein, also man kann einen zeitlichen Vorsprung haben, also ein Konkurrent bräuchte so viel Zeit um an den Punkt zu kommen an dem man jetzt ist.
Deshalb stolpere ich über die Formulierung „seiner Zeit Lichtjahre voraus“. Ein Lichtjahr ist eine Entfernung und keine Zeiteinheit. Man würde ja auch nicht sagen: „seiner Zeit hundert Meilen voraus“.
Vielleicht ist das einfach eine umgangssprachliche eine Verschmelzung der beiden Redewendungen „jemandem Lichtjahre voraus“ und „seiner Zeit Jahrzehnte voraus“.
Verstehen tuts natürlich jeder, aber mein innerer Erbsenzähler hat sich daran aufgehängt.
Voll fein die Folge! Ich liebe ja Science Fiction Games und tatsächlich habe ich Starflight erst Jahre später nach dem Erscheinen gespielt (liegt an meinem Alter) - und bin prompt gescheitert.
Die Stimmung des Spiels hat mich aber damals total mitgenommen!
Dann habe ich an alles SF-thematische gedacht, was danach kam und vieles habt ihr ja wunderbar besprochen.
Jetzt noch mein Anliegen: so um den November nächsten Jahres herum wird Mass Effect 20 Jahre alt. Just saying…
Übrigens: meine Autokorrektur fand, es solle „Maß Effekt“ heißen. Falls jemand mal einen Titel für ein Oktoberfest-Spiel braucht… OK, der war grottenschlecht, aber so um kurz vor Mitternacht bitte ich um Nach(t)sicht.
…
Danke für die tolle Starflight-Folge wollte ich eigentlich nur sagen.
Ja, das ist ein Witzchen. Das ist trotz seiner offensichtlichen Quatschigkeit halt eine so häufig gebrauchte Wendung, dass ich das lustig fand. Auf der nächsten Con trage ich ein T-Shirt: „Ich weiß, was ein Lichtjahr ist“.
Ich finde die Folge ist richtig gut geworden. Ich habe von dem Spiel zwar noch nie gehört aber sie ist sehr interessant. Danke das ihr mein Spielehorizont erweitert habt.
Kurz dazu: Die Folge lässt sich auf der Webseite laden (der Feed ist also nicht kaputt) und offenbar haben Leute sie gehört. Das deutet auf ein spezifisches Problem, nicht auf ein allgemeines.
Bei individuellen Problemen bräuchten wir aber bitte einen Hinweis darauf, was dein Setup ist, OS, App, wann hast du es wie versucht, betrifft es nur den Download oder auch das Streamen etc. - und um den Thread nicht zu derailen, wäre es gut, diese Info per Mail (an support@stayforever.de) zu bekommen. Wir versuchen immer, uns auch Edge Cases anzuschauen.
Ich kenne das Spiel nur vom Namen und sogar das Power Play Cover da oben. Trotzdem habe ich gerade während dem Training die erste Stunde schon gelauscht. Mittlerweile habt ihr eine Qualität, die mich auch unbekannte Spiele mit Genuss hören lassen und Klassiker für mich wie Freelancer, Pirates, Monkey Island ( warte sehnsüchtig auf Teil 3) sogar mehrmals in meinem Ohr landen. Das sollte ein Kompliment sein. Macht weiter so.
Kannst du mir erklären, wie das Spiel funktioniert? Ich begreife dort irgendwie nix, egal wo ich etwas bauen möchte, kommt sofort die Meldung, dass das jemandem schon gehört. Meine Leute haben nie genug zu essen und ständig kommen diese Kackwürmer, die kämpfen wollen!
In der Unterhaltungsliteratur wird das schon sehr häufig gemacht, eben weil da mindestens 1000 Leser \ Hörer aufspringen und schreien „das ist eine Entfernung, keine Zeiteinheit“ du bekommst also an der Stelle die Aufmerksamkeit des Lesers\ Hörers, also genau das was Gunnar auch hier gemacht hat.