Stay Forever Spielt: Circuit's Edge

Original Post: Stay Forever Spielt: Circuit's Edge | Stayforever

Was ist das hier? „Stay Forever Spielt“ ist unser beliebtestes Format bei den Unterstützern auf Steady/Patreon, eine Art Audio-Let’s Play. Das Konzept geht so: Wir versuchen, separat von einander ein Spiel zu lösen, idealerweise ein schwieriges, ein sperriges. Ohne Lösung oder Hilfe von außen. Wir spielen dazu immer ein Stück weit, zeichnen Karten und machen uns Notizen – und führen dann ein Gespräch über unseren Fortschritt, unser Erlebnisse und Erkenntnisse als Podcast. Danach spielen wir weiter, mit den gemeinsamen erarbeiteten Erkenntnissen als Hilfestellung, kommen wieder zusammen und so weiter. So entstehen Staffeln von vier bis zehn Folgen, in der Regel abgeschlossen von einem Interview mit dem Schöpfer des Spiels.

Dieser Podcast ist der nachbearbeitete Zusammenschnitt einer solchen Staffel, allerdings zeitgemäß mit Kapitelbildern, die die ursprünglichen Folgen nicht hatten. Weil bald Weihnachten ist, gibt es diesen Mega-Cut im offenen Feed für alle, solide 8 Stunden und 6 Minuten Podcast. Wer regelmäßig „Stay Forever Spielt“ hören will, der sollte ein Unterstützer-Abo auf Patreon oder Steady in Erwägung ziehen, da gibt es nicht nur 3-4 frische Staffeln pro Jahr, sondern auch das fette Archiv mit rund 40 älteren Staffeln, die man auch noch gut hören kann!

In der Staffel geht es um Circuit’s Edge. Das ist ein Cyberpunk-Adventure mit Rollenspiel-Elementen, ein früher Titel von Westwood (Kyrandia, Command & Conquer, Lands of Lore), veröffentlicht 1990 für MS-DOS von Infocom (Zork, Planetfall). Das Spiel ist eine Kriminalgeschichte im Unterweltmilieu und basiert auf dem Roman When Gravity Fails von George Alec Effinger. Chris und Gunnar suchen einen Mörder im Auftrag eines lokalen Gangster-Bosses, werden eine Verschwörung verwickelt, setzen sich Chips ein, duellieren sich mit Straßenräubern, horchen Sexarbeiterinnen aus und vieles, vieles mehr. Die aufregende Geschichte trägt das dynamische Duo durch sechs Staffeln, an deren Ende Chris dem Spiel nun wirklich alle Geheimnisse entrissen hat und sogar ein paar Sachen besser wusste als der Entwickler selber. Mit dem haben wir auch gesprochen, Michael Legg heißt er und hat später noch an allen möglichen Spielen von Westwood mitgerbeitet. Das Interview bildet das siebte Kapitel des Podcasts, ein Transkript des Interviews gibt es hier.

Begleitmaterial: Chris‘ allumfassendes Super-Excel-Dokument mit Karten, Screenshots, Infos (enthält Spoiler!)

Frühere Megacuts: Zu den folgenden Staffeln gibt es Zusammenschnitte im offenen Feed: Puppen, Perlen und Pistolen, Maupiti Island, Drachen von Laas, Anchorhead und Die Stadt der Diebe (Spielbuch).


Produktions-Credits:

Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Audiobearbeitung: Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik), Impossible Mission (Sample)


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Circuit’s Edge ist immer noch meine Lieblings-SFS-Staffel. Eigentlich könnte ich mir diese nochmal anhören. Es wird Zeit… :headphone: :floppy_disk: :smiling_face_with_three_hearts:

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Ich möchte noch mal hervorheben wie grandios das ist, dass ihr die Kapitalbilder nachträglich eingefügt habt! Ich höre das auf jeden Fall noch mal mit den Kapitelbildern, die dann begleitend mit Screenshots das ganze noch besser machen :slight_smile: Bin mir sicher das ist einiges an Aufwand. Danke!

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Ich mochte die Folge damals genug um tatsächlich die zugrundeliegenden Romane zu lesen, nachdem ich sie hier zufällig in der Grabbelkiste eines Genrebuchladens gesehen hatte. Insofern eine gute Wahl für den Supercut.

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Auch ich hatte damals die Romane gelesen und war durchaus gut unterhalten. Wäre ich im Leben ohne diese Staffel natürlich nicht draufgekommen sonst

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Danke!

Danke, aber warum ladet ihr nicht alle Sachen als Super Cut hoch sobald die Staffel komplett ist? Das Intro und Outro einfach zu entfernen und Anfang und Ende jeder Folge sind doch auch bekannt.

Ich hatte die Staffel vor kurzem erst nachgeholt und für mich ist es leider nur alter Wein in neuen Schläuchen.

Die Frage kommt immer mal auf. Hier hat Chris das mal beantwortet SFS Supercuts - #2 von Chris

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Danke.

Danke, das war wieder ein schönes Playthrough. So schnell geht der Sonnabend vorbei. :sweat_smile:

Nun ja, irgendwie verstehe ich das Konzept hinter dem Mega-Cut nicht wirklich.

Na klar, es soll ja eine Werkschau für Dinge sein, die sich hinter der Paywall verstecken. Soweit ist es für mich auch nachvollziehbar.

Aber Ihr hattet im Laufe des Jahres SFT auf Episoden umgestellt. Eines der Hauptargumente war, dass die schiere Länge Menschen vom Hören abschrecke. Da spracht Ihr über ca. 3,5 h Spieldauer. SPS wird in diesem Mega-Cut auf 8 h hochgezogen. Ich finde, dass die Zugkraft eines SFT eine ganz andere ist als die von SFS und damit eine lange Spielzeit viel mehr rechtfertigt.

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich bin zwar weiterhin überzeugt, dass ein SFT ohne Episoden die bessere Wahl wäre, kann mich aber auch mit dem neuen Konzept anfreunden. Auch kann ich das andere Hauptargument verstehen, dass die Aufnahmelänge ausufert und geteilt werden müsste. Das soll also nicht als Plädoyer für die Rückkehr zum alten Konzept verstanden werden. Und ich höre auch gerne SFS, aber dieses relativ kurze “Häppchen am Freitag” finde ich sehr angenehm, da kann ich mich drauf einlassen.

Aber 8 h SFS am Stück: Das schreckt mich ab, das werde ich mir nicht anhören (obwohl ich damals, als es in Episoden lief noch vor der Paywall war). Und potentiellen neuen Abonnenten wird es ähnlich ergehen.

Kurz: Ich bezweifele, dass Ihr damit neue Abonnenten gewinnen werdet, und ich finde es etwas schade um die reingesteckte Mühe.

Aber vielleicht habe ich etwas übersehen, und jemand kann mich erleuchten. :glowing_star: :wink:

SFS erscheint im offenen Feed einzig und allein deshalb als Megacut, weil wir sonst auf einen Schlag sieben Folgen in den Feed droppen müssten. Und das dürfte noch abschreckender sein als das 8h-Monster. Einen Tod müssen wir in dem Fall sterben.

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Da ich alte Staffeln gerne nochmal höre finde ich die Supercuts toll, weil ich mir dann nicht alle Einzelfolgen aus dem zweiten Feed raussuchen muss. Ich höre die ja auch nicht am Stück, aber man kann das ja gut pausieren. Und dass jetzt Circuit’s Edge zu einem Supercut wurde freut mich besonders, weil es eine von meinen Lieblingsstaffeln ist.

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Um da außerdem noch etwas gegenzureden: Der Anchorhead mega cut im offenen feed war schon ein Hauptgrund dafür, dass ich dann auch mal unterstützt habe. Der Gedanke war zwar schon länger vorhanden, aber die Staffel hatte mich vom Konzept SFS überzeugt.

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Same here. Habe letztes Jahr mit SF Hören angefangen, dann den Megacut von Maupiti Island entdeckt und war wie gefesselt davon. Hatte das mal in meiner Jugend am ST gespielt und nie beendet (no Wonder! ) und das mit viel Mitgefühl angehört. Nachdem ich dann jetzt am Wochenende Circuits Edge weggehört habe dachte ich mir: was soll der Geiz? Und bin jetzt auch Unterstützer! Sehr tolles Format und auch Fan des Megacuts! :slightly_smiling_face:

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Ich werde dieses Argument niemals verstehen. Das ist, wie wenn jemand im Supermarkt einen Liter Milch sieht, und sagt: “So viel Milch trinke ich nicht auf einmal. Das schreckt mich ab, ich glaube nicht, dass das jemand kauft.”

Die Staffel ist schon voll produziert. Wo ist denn der Unterschied, ob sie eine Datei ist, oder 8? In beiden Fällen kann sie in beliebiger Stückelung angehört werden, das ist doch einer der Vorteile vom Medium Podcast.

Ich meine, offensichtlich spielt da irgendwas psychologisches mit rein, denn du bist nicht die erste Person, die sich so äußert, aber trotzdem geht es mir nicht in den Sinn.

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Ich muss sagen, als ich das erste mal eine 10 Jahre klüger Folge mit 2 1/2 Stunden länge gesehen habe, habe ich die erstmal nach hinten verschoben. Hing aber auch damit zusammen, dass ich Podcasts damals noch auf recht umständlichen Weg konsumiert habe. MP3 runterladen, aufs Handy kopieren, im mp3 Player anhören und dabei aufpassen, dass man nicht aus versehen eine andere Audiodatei startet, weil sich der Player den aktuellen Zeitpunkt nicht gemerkt hat.
Seit ich nen Podcatcher nutze, ist mir die Länge recht egal.

Wird es die Folge eigentlich auch auf Youtube geben? Wenn ich am PC sitze und “nebenbei” eine Folge höre, dann mache ich das gerne per Youtube. Das ist schön einfach, und man hat auch die schönen große Kapitelbilder.

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Ich kann Deinen Standpunkt verstehen.

Für mich ist es ein Thema des Interesses. Für Hauptfolgen bin ich sehr wohl bereit diese Zeit zu investieren. Aber SPS ist für mich eben nicht so wichtig. Mal nebenbei zu konsumieren, wenn es in meine Playlist rutscht, empfinde ich als angenehme Abwechslung, fände aber eine geballte Ladung anstrengend. Dann kommt noch meine begrenzte Zeit zum Tragen, so dass ich entscheiden muss, was ich hören kann.

Wer sich stark für Textadventures interessiert, gar sogar mitspielt, viel Pendelzeit hat oder ein sehr großes Interesse an allen Retrothemen hat, der hat naturgemäß eine andere Meinung dazu und ist auch Willens diesen Invest zu tätigen. So gesehen, ja, es ist vermutlich etwas Psychologisches.

Und meine Argumentation bezog sich auf Leute, die an der Schwelle zum Backen sind, so wie ich es vor einem Jahr war. Das ist einfach eine Abwägung. Und jeder negative Eindruck hält einen mehr davon ab. Ich bin der Meinung, dass eine 8 h Podcastepisode einen negativen Eindruck hinterlassen kann. Und Ziel soll es ja sein, mehr Leute für den exklusiven Inhalt zu gewinnen. Stayforever hätte es in jedem Fall verdient.

Aber wie Christian geschrieben hat, sie sind sich des Umstands durchaus bewusst, haben aber das Gefühl, dass es eher hilft (fair enough). Sie werden sicherlich die Downloads auswerten und Rückschlüsse treffen.

Kannst Du damit meinen Standpunkt besser verstehen?

Ach, was jemandem gefällt, ist, was jemandem gefällt. Manche mögen es so, andere so. Ist immer schwierig, zu prognostizieren, was andere denken. Es ist nicht zu vermeiden, dass etwas, was viele mögen, andere abschreckt. Oder dass das, was manche abschreckt, für andere der Grund ist, das Projekt zu unterstützen. Du bist jetzt der erste, der diese spezielle Befürchtung äußert, aber ich will nicht ausschließen, dass andere auch so denken. Es gibt aber diverse andere Leute, die explizit die Mega-Cuts als Grund fürs Unterstützen genannt haben - und die laufen auch von den Downloads/Plays her exzellent.

Ich nehme also nicht an, dass die uns schaden, aber es ist gut, seine Annahmen da immer mal wieder zu überprüfen.

Kontext: Die SFS-Folgen funktionieren gut in ihrem Kontext bei Patreon/Steady: Man hört sie in wöchentlichen Abständen, idealerweise bei Erscheinen und bleibt im Fluss. Sie überschatten das restliche Angebot auch nicht, weil hinter der Paywall ja viel mehr Folgen erscheinen. (Auch da gibt es Leute, nicht wenige, die sie lieber als Megacut hätten.) Wenn wir die jetzt als Einzelfolgen in den Feed bringen und wöchentlich ausstrahlen, dann ist der Feed zwei Monate lang voll mit SFS, was den Fokus von den anderen Folgen nimmt. Und wenn wir sie alle auf einmal raushauen, dann ist das viel abschreckender und auch verwirrender als eine einzelne große Folge.

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