Mhaires Buch hat 99 Charaktere. Ich sag mal so: Es könnte sein, dass ihr die Charaktere ausgehen, bevor sie das Spielbuch durch haben. Je nachdem wie sehr sie ab irgendwann “schummeln”. Und bei dem Buch würde ich ab irgendwann schummeln empfehlen.
Weil dies in der ersten Folge aufgekommen ist. In der englischen Version stellt sich der Hausherr als “Earl of Drumer“ vor.
Das es mehr Leute gibt die englisch können ist schon klar. Die Bücher werden aber trotzdem erstmal für ein bestimmtes Land produziert. Die Version die ich nun in den Händen halte (übrigens von 2017) ist für den britischen Markt bestimmt. Es scheint dort einfach eine höhere Nachfrage nach diesen Produkten zu bestehen. Ich hatte vor etwas über einem Jahr mal in einer lokalen Buchhandlung nachgefragt (will halt nicht unbedingt irgendwelche Onlinehändler unterstützen). Dort war dann allerdings das gesamte Genre dieser Bücher komplett unbekannt und dementsprechend auch nicht vorhanden.
Du willst Spielebücher auf deutsch unterstützen? Dann empfehle ich den Mantikor Verlag (den gibt es auch nur Online, der ist aber ein komplett eigener feiner Verlag). Die haben sogar die beste Jackson Serie, die Sorcery Reihe wieder neu aufgelegt. Da spielt man ein und den selben Helden in 4 Romanen mit echten Entscheidungen über die 4 Romane. Die ist übrigens auch nicht „neu“ sondern stammt ursprünglich aus den Jahren 1983 bis 1985 und man hatte zum ersten Mal die Wahl zwischen einem Krieger oder einem Zauber als Spielfigur zu wählen.
Lokale Buchhandlungen haben meist nur begrenzten Raum und beschränken sich dann sinnigerweise auf das, was die Mitarbeiter auch kennen und empfehlen können.
Jeder lokale Buchhändler kann dir aber jedes Buch bestellen.
Ich hab die Struktur des Spielbuchs visualisiert.
Der Graph zeigt die schiere Masse an Entscheidungswegen, Sackgassen und den oft verschwindend schmalen Pfad zum Ziel. Man sieht hier sehr schön (und schmerzhaft), wie labyrinthartig das Haus eigentlich konstruiert ist. Besonders die langen, fast linearen Passagen, die dann wieder in komplexe Knotenpunkte münden, erklären gut, warum man beim Spielen so oft das Gefühl der Orientierungslosigkeit hatte.
Hier könnt ihr euch den Graphen im Detail ansehen mit seinen 648 Verbindungen (am besten anklicken und reinzoomen, da er sehr langformatig ist):
anbei der direkte Link: Fantasy Abenteuer Spiel Buch 10 Das Höllenhaus Jackson Steve hosted at ImgBB — ImgBB
Lieben Gruß
Stephan
Das ist ein sehr cooler Graph (Ich hab auch einen gemacht, aber meiner war viel unüberisichtlicher und damit nicht vorzeigbar.)
Falls jemand anhand des Graphen ungefähr dem Teil folgen will, den Gunnar und Mhaire inzwischen erlebt haben: Abschnitt 1 ist vor der Eingangstür, daraufhin führen alle Wege (egal ob klopfen oder um das Haus herum gehen) entweder zur Gefangenschaft im Mephisto-Raum (das ist Abschnitt 173) oder zur Übernachtung im Erasmus-Raum mit einigen Ereignissen.
Auf jeden Fall endet man am Ende an zwei möglichen Startpunkten auf der Galerie (350 ist vor dem Erasmus-Raum, 317 vor dem Mephisto-Raum).
Auch wenn ich wie gesagt die Over the Hills Version noch im Gedächtnis habe ist das insgesamt bis hierhin eine tolle Staffel.
Gunnar und Mhaire funktionieren einfach gut. Und das Buch eignet sich gut für diese “wir ziehen los und scheitern” Erzählungen.
Ich musste heute auch mit der Mhaire lachen als Gunnar’s Charakter sich Hunde metzelnd mit einer Wasserflasche begnügen musste
Ich stimme @aryador zu dass das Duo Gunnar und Mhaire sehr gut funtioniert.
Fragt ihr euch auch manchmal was passiert eigentlich mit den ganzen Charakteren aus den Fantasy-Büchern und sagen uns Gunnar und Mháire wirklich die ganze Wahrheit. Ich habe vor kurzen einen alten Spielstand gefunden und eine grausame Entdeckung gemacht…
Als ich den Kühlraum in dem alten Anwesen betrat konnte ich es kaum glauben.
Feedback zur neuen Folge:
Ich hatte sehr viel Spaß, ich finde das weiterhin spannend, ich freue mich auf die neue Folge.
Ich habe aber leider auch ein großes Aber:
Wenn Gunnar die Passagen des Buckligen vorliest, dann sind diese Abschnitte derart stark hochgepitcht und mit einem solchen Verfremdungseffekt versehen, dass ich es als unangenehm empfunden habe.
Das mag darin liegen, dass ich mit In-Ears höre und bei so Geräuschen wirklich sehr empfindlich bin, aber mir wäre normales Vorlesen (ohne irritierenden Voice-Effect) lieber. Die teilweise vorhandenen Hintergrund-Sounds und Musik-Elemente fand ich sogar gut, aber das war mir too much.
