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Wir steigen heute wieder in eine Staffel Stay Forever Spielt ein!
SFS ist unser „Let’s Play-Format“, Chris und Gunnar spielen parallel ein sperriges Spiel und tauschen sich dann in Podcasts über ihren jeweiligen Fortschritt aus, danach gehen beide mit geteiltem (und so verdoppelten) Wissen wieder zum Spiel zurück, spielen weiter bis zum nächsten Gespräch und so fort.
Mortville Manor (ein französisches Adventure von 1986) ist ein Spiel, das wir schon lange auf der Liste hatten, es ist der Vorgänger zu Maupiti Island. Zu Letzterem haben wir vor vielen Jahren eine Staffel gemacht, die sehr beliebt ist, einen Supercut davon gibt es hier, klick.
Zu Mortville Manor: Es ist Februar 1951, Frankreich liegt unter einem Schneesturm, und der Privatdetektiv Jérôme Lange (gespielt von uns!) erhält einen beunruhigenden Brief seiner alten Schulfreundin Julia Defranck: Sie sei schwer krank, in ernsthafter Gefahr, und bittet ihn dringend, diskret zu ihrem abgelegenen Herrenhaus zu kommen. Als Jérôme schließlich eintrifft, ist Julia bereits tot. Eine natürliche Ursache, sagen die Anwesenden. Wir haben Zweifel.
Damit beginnt ein klassisches Kriminalrätsel im Stil Agatha Christies – eingeschneit, von der Außenwelt abgeschnitten, umgeben von einer kleinen Gruppe Familienmitglieder, die alle etwas zu verbergen scheinen.
Wir machen uns mal dran und setzen les petites cellules grises ein, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Ich habe das Spiel vor einiger Zeit in den USA gekauft, zusammen mit der Originalquittung des Käufers. Ich freue mich sehr, zu den Glücklichen zu gehören, die es noch im Original haben.
Bin gespannt. Ich habe Morteville Manor (oder Der Landsitz von Morteville) irgendwann Mitte der 80er Jahre auf dem Atari ST gespielt. Die Verpackung und das Handbuch hatte ich leider verlegt, aber die Grafik und die Sprachausgabe (mit französischem Dialekt wohlgemerkt) waren sehr faszinierend damals. Das hatte zu der Zeit kein anderes mir bekanntes Spiel.
Ich hatte allerdings keinen Schimmer was ich tun muss. Mein Vater hat dann irgendwo eine Komplettlösung besorgt - die muss aus einem der damals verfügbaren Gaming-Magazine gewesen sein (keine Ahnung aus welchem). Aber auch nur als Kopie einer Kopie einer Kopie - wir hatten ja nichts.
Ohne die Lösung hätte ich das Spiel niemals “durchspielen” können - nach Anleitung “durchklicken” ist wohl der passendere Begriff.
Bin gespannt wie Gunnar und Chris sich schlagen werden. Die zentralen Schritte zur Lösung habe ich jedenfalls noch ganz gut im Kopf. Die “Sicherungskopie” des Spiels habe ich sicher noch irgendwo. Dummerweise funktioniert das Diskettenlaufwerk an meinem ST nicht mehr.
Oha, ich bin sehr gespannt. Maupiti Island war schon (mitfühlend) anstrengend beim Zuhören. Da kann der Vorgänger bestimmt noch eine Schippe drauflegen.
War es nicht Maupiti Island, wo Gunnar gegen Ende nur noch wie ein knatschiges Kind hinter Chris, welcher das Spiel zu Ende gebracht hat, hergetrottet ist? Oder werfe ich was durcheinander und das war ein anderes Spiel?
Ich freue mich auf die neue Staffel, werde wie immer auch reinspielen, bin aber skeptisch ob der Erinnerungen an Maupiti Island.
Ich meine in ein oder zwei Staffeln haben nicht beide den endscreen erreicht. Ich glaube aber das, dass Christian war.
Bei Maupiti haben die beiden am Ende zusammengearbeitet um es irgendwie zu schaffen (danach meine ich erst wieder bei Drachen von Laas). Gunnar hat aber die Mechanik gehasst und hätte am liebsten einen Praktikanten gehabt der für ihn spielt xD
Poetisch. Ein Satz über den ich damals nachgedacht habe, was damit gemeint sein könnte. Würde ich heute durchaus in einen bissigen Noir Detektivkrimi so übernehmen.
Würde mich schon interessieren, was du meinst. Ich wüsste keine Staffel, bei der irgendwer real nicht mehr mitgemacht hätte. Vielleicht hat mal einer in einer Folge weniger rausgefunden oder ein bisschen mehr halb scherzhaft über das Spiel gemault, aber „wie ein knatschiges Kind“ zwei Folgen lang „hinter dem anderen hergetrottet“ ist eine ganz schön krasse Beschreibung, die mir nicht zu unserem professionellen Anspruch zu passen scheint.
Kann nicht ausschließen, dass ich da irgendwas verdränge, sind ja schon einige Staffeln, aber wenn real so passiert wäre, wäre das sicher intern Thema gewesen - und eigentlich denke ich, wir hätten eine Folge nicht gesendet, in der sich einer von beiden der Zusammenarbeit verweigert hat?
Könnte das die Jonathan Staffel gewesen sein? Ich glaube da ist ihnen gegen Ende die Lust vergangen und ich weiß nicht mehr genau ob beide das Spiel beenden konnten.
Aber ein “okay mechanisch aufschreiben und Code knacken ist echt nicht mein Ding, mach du das mal” was dann ja im gemeinsamen erarbeiten des Endes gegipfelt hat. Finde ich immer noch gut und Sinnvoll.
Die Jonathan Staffel finde ich schon immer schwierig das Spiel war schon seltsam und das Interview hat es für mich nicht besser gemacht. Ich meine mich zu erinnern daß das von beiden nicht geschafft wurde und dann das Ende mit Hilfe der Community Erreicht wurde. Meine Motivation das jetzt durchzuhören um das zu verifizieren ist aber gering xD
So nen bisschen “das fand einer aber doof” Gefühl habe ich bei BAT 2 und Outer Wilds. Aber wüsste da auch nichts was doof in Erinnerung geblieben ist.
Ja, die könnte es gewesen sein. Habe grade stichpunktartig reingehört, aber (natürlich) nicht die Stelle gefunden, welche diffus in meinem Hirn rumgeistert.
Von “real nicht mitgemacht” oder Unprofessionalität rede ich ja auch gar nicht. Zumal es ja klar ist, dass ihr solch eine Folge niemals raushauen würdet. Vielleicht zeichnet auch meine Metapher von dem knatschigen Kind in deinem Kopf ein zu starkes Bild.
Ich persönlich leide beim zuhören immer sehr mit, wenn ihr an mangelnder Spielelogik oder kaputten Spielmechaniken verzweifelt, vielleicht macht meine Erinnerung auch aus dem “Gemaule” mehr als es Wert ist, genauso wie das “knatschige Kind” nicht allzuviel Gewicht haben sollte.