Warum eigentlich? Ja! Warum eigentlich?

Ich höre diesen Podcast inzwischen ja schon eine ganze Weile und freue mich auf jede neue Folge. Ich höre Stay forever meist im Auto, auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück. So hab ich manchmal zwei oder sogar drei Tage was von einer Folge. Es macht mir Spaß, mich an die „guten alten Zeiten“ zu erinnern. Aber ist das der einzige Grund, warum ich mir stundenlange Podcastfolgen anhöre? Ich kann’s gar nicht sagen…
Ich bin Jahrgang 77, die 90er waren mein Zocker-Jahrzehnt. Meine Frau hält mich für total bescheuert, weil ich es gut finde, „zwei alten Männern“ dabei zuzuhören, wenn sie über „alte Spiele“ sprechen. Und ich kann ihr noch gar nicht mal so richtig sagen, warum ich das so gerne mache. Sind es wirklich nur die „schönen Erinnerungen??“ Was ist es bei euch?

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Die Nostalgie brachte mich her und hat mir auch unzählige, wundervolle Stunden bereitet. Inzwischen wurde es jedoch noch viel facettenreicher für mich. Ich empfinde StayForever schon als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Spielen an sich und finde es hochspannend zu sehen, wie detailliert man sich einer Spielmechanik nähern kann.
Dazu kommt natürlich der Unterhaltungsfaktor, die Chemie zwischen den Podcastern, und damit meine ich nicht ausschließlich Chris und Gunnar. Das bietet imho kein anderer Podcast.
Aber ja, es ist wohl doch ein Großteil die Nostalgie. Mindestens jedes zweite besprochene erweckt wohlige Gefühle, da ich schon die eine oder andere Erinnerung damit verbinde. Dazwischen kommen Wissenslückenfüller, Technikfolgen, Lore und so vieles mehr. Nannte ich schon Unterhaltung? Quiz, Ausgefragt, 10 Jahre klüger …
Ach so, und das Format ohne Namen natürlich. Also ja: ich höre gern 2 alten Männern beim Reden zu :sweat_smile:

Meine Frau schaut da ähnlich skeptisch von der Seite zu, kann mit Podcasts überhaupt nichts anfangen (ich vor 2 Jahren übrigens auch nicht!)
Als die Livetour angesagt wurde, sagte ich nur „the Boys are coming to town“ und bestellte flugs meine Karte, und sie nur „O keee…“

Ich habe bald alles aus 12 Jahren StayForever nachgehört. Und ab dann werde ich mich wöchentlich auf diverse neue Folgen, Staffeln und Formate freuen, und bei Notstand gibt es so viel Gutes zum immer wieder anhören :smiling_face: bei mir übrigens meistens beim Sport, im Auto und beim Kochen.

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Ich höre Stay forever meist beim alleine spazieren gehen, wenn ich meine, leider viel zu seltene 5km Runde mache. Das ist der Vorteil vom coronabedingten-und-mittlerweile-nicht-mehr-wegzudenkendem-Home-Office bei mir auffa Arbeit, wie man im Ruhrpott sagt.

Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf diesen Podcast gekommen bin, aber schon die erste Folge hat mich getriggert, weil ich gerne Baphomets Fluch gespielt hatte.
Und die beiden Herren machen dass einfach sehr, sehr gut.
Das ist ein einfach ein Hobby, also das Podcast hören, dass ich ohne großen Aufwand durchführen kann. Ich stehe mitten im Leben, bin verheiratet und wir haben drei Kinder, Haus und Garten. Da bleibt nicht viel Zeit und Energie um sich der Lust des Zockens hinzugeben. Außerdem habe ich einfach selbst kein großes Interesse mehr daran selbst zu spielen. Und ich zumindest bleibe in der verklärten Nostalgie meiner Spiele Zeit hängen.

Nur meine Frau drängt immer mal wieder dass wir doch Diablo 2 wieder im Netz zocken sollen :slight_smile:
Oder Civilization, aber dazu fehlt uns beiden gerade ein kompetenter PC.

Und wie auch @dmoeller81 schreibt:
Diese wissenschaftliche Herangehensweise ist einfach sehr gut. Es wird tief recherchiert und z. B. Spielmechaniken werden beschrieben. Ich habe mir vor 30 Jahren nie über Spielmechaniken Gedanken gemacht. Aber die Zwei haben sich ja beruflich damit auseinander gesetzt und tuen es immer noch. Und dies Informationen finde ich äußerst interessant.
Zudem ist es sehr angenehm den beiden zuzuhören. Ich hatte ein, zwei Ausflüge zu anderen Podcasts gemacht, aber ich höre nur diesen. Für mehr hätte ich einfach wieder keine Zeit :slight_smile:

Hach und ich mache es genau wie du @dmoeller81. Ich habe chronologisch von Beginn an alles nachgehört, bin mittlerweile in 2022 und freue mich dann endlich auf brandaktuelle Folgen auf die ich dann sehnlichst jede Woche warten werden.

In diesem Sinne.

Bis zur Convention im nächsten Jahr :wink:

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Einem Punkt von dir muss ich noch aufgreifen: betreute Aufarbeitung von verpassten Erfahrungen :smile: ich habe auch weder Zeit noch Energie, alles nachzuholen, wofür früher das Geld nicht da war.

Aber ich habe es nicht wirklich chronologisch angegangen. Obwohl … na gut in mehreren Etappen vielleicht:

  1. Mit Monkey Island Folge begonnen, Blut gedeckt, Mario Kart, Theme Park, Super Mario Bros 3, wow!
  2. Alle Lieblingsspiele gehört
  3. Alles an verpassten Spielen und interessanten gehört
  4. Alles andere gehört :sweat_smile:
  5. Unterstützer geworden, alle ZJK, FON, Wusstet Ihr schon und Die Welt von
  6. Und jetzt: alle SFS Staffeln, aktuell in 2020
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Bei mir ist es eine Mischung von Erinnerungen, Nachholen von Spielen die ich selber nie gespielt habe und der Zeitmangel die Spiele selber zu spielen.

Ich höre diesen und andere Podcasts primär beim Spazierengehen und Autofahren. Andere Podcasts ohne „Bezahlfunktion“ nutze ich gelegentlich zum Einschlafen. Das machen junge Kolleginnen von mir aber auch so.

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Haben Computerspiele da ein Alleinstellungsmerkmal? Haben die in unserer Jugend soviel mit uns gemacht, dass wir uns heute gerne daran zurückerinnern? Oder gibt es noch andere Hobbies, die einen so sehr in die Vergangenheit holen, wie Computerspiele?

Es geht mir wie euch und dank eurer Antworten fällt es mir auch leichter, das in Worte zu fassen. Aber am Ende bleibt die Frage: Warum lassen uns ausgerechnet die Computerspiele so nostalgisch werden? Ich war damals mindestens genau so oft mit dem MTB im saarländischen Flachgebirge unterwegs und konnte sämtliche Tricks - jetzt könnte ich die meisten immer noch, aber die Rahmen würden kreischend auseinanderbrechen - Klamotten waren damals wie heute ein ständiges Thema, Bücher, Filme, was weiß ich. Warum sind es ausgerechnet Computerspiele, die diese große Nostalgie und dieses „Hachja, Monkey Island war geil“-Gefühl hervorrufen? Warum die Computer?

Warum organisiere ich mir einen Special Monkey Island-Print und hänge ihn mir voller Liebe an die Wand? Warum weiß ich noch genau, wie das Poster von „Strike Commander“ bei meinem Cousin aussah, dessen Amiga ich vor der PC-Zeit immer in Beschlag nahm und von Interceptor über POW bis Gianna Sisters alles gezockt habe, was der große Plastikkasten an raubkopierten Disketten hergegeben hat. Warum weiß ich heute noch, wie die Redakteure „meiner“ PC Player hießen, komme aber bei meinen eigenen Kindern durcheinander oder fange langsam an, die Namen einiger Mitschüler zu vergessen, die ich seit dem Abi 1997 nicht mehr gesehen habe, weiß aber noch genau, welche LucasArts Adventures ich am liebsten gezockt habe, wie die Charaktere von Baphomets Fluch heißen, warum ich Battle Isle doof fand, welche Strategien ich bei C&C angewandt habe - bei dessen Kauf ich mir übrigens meinen ersten Strafzettel geholt habe, wie ich mich stundenlang in Flugsimulationen wie Falcon 3 und 4 eingearbeitet habe, wie ich für 320 Mark meine 4-MB-Speichererweiterung gekauft und eingebaut habe, wie das von meinem Bruder aus den USA mitgebrachte Double-Speed-CD-ROM-Laufwerk in meinem Rechner keinen Mucks machte, weils mit der Spannung nicht gepasst hat - was bei meinem Papa in der Firma gefixt wurde, wie ich das erste Mal im Laden eine Demo von „The 7th Guest“ gesehen habe und dann total traurig war, weil - und das weiß ich auch immer noch: Die Bewertung dieses so toll aussehenden Spiels furchtbar schlecht ausgefallen ist…

Versteht ihr: Es passt alles, was ihr sagt - aber irgendwas kommt doch bei diesem unseren - früheren Hobby - noch obendrauf. Und das krieg ich nicht so richtig gepackt. Warum erinnere ich mich, was das angeht, an tausende Details - hab aber sonst das Gefühl, ich werde langsam dement??

Ich seh mich schon, auf dem Sterbebett liegend, brabbelnd und sabbernd, und das einzige, was ich noch sauber rausbringe ist „Hinter Dir, ein dreiköpfiger Affe!“

(Und es wird vermutlich keiner da sein, der sich darüber freut. Hachja.)

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Mir deucht, wir haben beide beste Erinnerungen an Monkey Island! Was hab ich damals geflucht und es doch so sehr geliebt - war mittendrin, eingetaucht in diese wundervolle düstere und lustige Welt… Monkey Island war auch meine erste Folge hier. Und die hat mich auch hier bleiben lassen.

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Und wir werden bis zum Ende unserer Tage die Geheimnishüter sein, wie man einen lebenden Hamster in die Zukunft schicken kann! :sweat_smile:

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Über anderen Computer-Kram zu hören ist spannend, aber viel zu nah an meinem Beruf. Podcasts über Geschichte, Politik, oder auch nur aktuelles Zeitgeschehen ziehen mich eher runter.

Ich hab von Spielen nicht so die Ahnung. Von daher bin ich beim Hören nicht „positiv aufgeregt“, und zermartere mir z.B. nicht den Kopf über endlose Details die mir während des Hörens selbst noch durch den Kopf gehen.

Ich kann mich einfach belehren lassen und Spaß haben. Spielen macht allgemein Spaß, und das überträgt sich auch aufs Hören darüber.

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Nostalgie. Ich wette, wir alle sind um die 40-60 und werden hier gemeinsam alt.

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Ja, Nostalgie spielt schon eine wichtige Rolle. Die in SF besprochenen Spiele haben ja eine starke Überlappung mit meiner ersten Hochphase des Videospiels (Heimcomputer und PC, frühe bis mittlere 90er), insofern gibt es da schon ziemlich häufig einen Wiedererkennungseffekt. Und da sich die im Zweifelsfall die beiden Podcaster mit den Eigenheiten der Spiele herumschlagen und wir nur die freundlich aufbereitete Version bekommen, bleiben auch die in 4K und Dolby Surround abgespeicherten Erinnerungen weitgehend ungestört :smile:

Das alleine würde dann, wie bei anderen, aber nicht reichen, damit ich dauerhaft dabei bleibe. SF agiert mittlerweile auf einem m.E. wirklich sehr hohen Niveau - sowohl inhaltlich, als auch, was die Technik angeht. Und auch wenn Gunnar SF mal als Unterhaltspodcast einsortiert hat, ist das für mich (zumindest mittlerweile) eher Infotainment, weil ich auch zu den mir grundsätzlich bekannten Spielen noch eine ganze Reihe neuer Dinge erfahre. Zudem gibt es ja oft genug, neben der strukturierten Präsentation von Fakten und Einschätzungen, auch oft genug noch Interviews mit den jeweiligen Autoren, die nochmal zusätzlichen Mehrwert schaffen.
Und nicht zuletzt stimmt auch einfach die Chemie - zumindest von außen entsteht der Eindruck, dass nicht nur im Kernteam, sondern insgesamt bei SF die Zusammenarbeit gut funktioniert und die Mitarbeiter auf einer Wellenlänge sind.

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Mir geht es mindestens noch so mit Warhammer 40,000 / Space Hulk in den jeweiligen Erst- und Zweiteditionen, der ersten Welle Anime/Manga (vornehmlich Manga UK Kram), den alten DSA-Boxen, Schwermetall-Comics und Jan Tenner Hörspielen.

Das ist alles die gute, alte Zeit™. Als der Körper noch nicht ächzte, man unendlich Energie hatte und jedes nerdige Teil welches man der eigenen Sammlung bzw. dem Jugendzimmer zugeführt hat noch etwas ganz besonderes war, da das alles nicht im Überfluss vorhanden und per Mausklick im Internet besorgbar war (mir fiel mal der Power Play Katalog '95 in die Hände - und das war wie eine Bibel die ich gehütet habe - da war alles drin: Gunpla, Miniaturen, Pen & Paper Rollenspiele, Schwermetall-Comics, Anime-VHS, TCG usw. usf.).

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Bei mir war es Corona bzw. der Lockdown. Habe angefangen 3-4 x die Woche spazieren zu gehen (Wälder, Wiesen, Felder etc.). Mir war der Podcast schon länger bekannt und wenn mal ein Adventure besprochen wurde, habe ich auch vorher reingehört. Durch Corona wurden verschiedenste Podcasts zu meinen ständigen Begleitern. So ein Spaziergang konnte 20-30 Kilometer lang sein. In der Zeit schaffte ich etwa 1 1/2 SF-Podcasts und genauso mache ich das jetzt auch.
So Retrophasen hatte ich immer wieder mal in meinem Leben. Serien, Gamesworkshop, Spielzeug, Comics, Filme, Brettspiele, Klamotten, Musik etc. Dann sauge ich so ein Thema aus, bis es mir nichts mehr gibt und lasse es für ein neues Thema fallen, bis ich dann 10 Jahre später wieder bei dem Thema lande. Vielleicht ist es der Versuch, etwas zu fühlen, das längst nicht mehr existiert (Das Citizen-Kane-Syndrom oder so). Man sammelt alles, gibt jede Menge Geld aus und wenn man dann »fertig« ist, ist der Reiz weg und die Erkenntnis da, dass diese magische Zeit zwischen Kindergarten und Grundschule unwiederbringbar verloren ist. Die Generation vor uns hat Eisenbahnen oder Blechspielzeug gesammelt. Selbst das Wetter ist nicht mehr wie früher. Ein richtiger Herbst, Jahreszeiten, die sich unterschieden. Ja, warum höre ich heute den Podcast? Es wird immer mehr ein historisches Interesse. Computerspiele sind nur ein Baustein eines Gesamtzusammenhangs, den ich vermisse.

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Das generelle Interesse an Spielen, klar, weniger die Nostalgie, da ich einige Spiele nie gespielt und einige mehr Plattformen nie besessen habe. Was ich sehr an dem Podcast schätze: Das große Fachwissen des Teams und die seriös und strukturiert geführten Gespräche (klar, nebst der nötigen Prise Humor). Das Medium Games wird ernst genommen, die Beiträge werden ausführlich recherchiert und tiefgründig besprochen. Die Moderatoren verzetteln sich nicht in Anekdoten oder Zoten.
Nebenbei: Auch wenn ich hier nur wenig aktiv bin: Die Leute im Forum (interessiert, offen, höflich) und der Umgang des SF-Teams mit Kritik oder Feedback sind ein großes, dickes Plus. Hier fühle ich mich wohl, auch wenn mich rein inhaltlich andere Spiele-Podcasts mehr ansprechen müssten (wenngleich ich zusätzlich noch die Spieleveteranen und InsertMoin unterstütze). Kurzum: Ich höre den Podcast aufgrund der herausragenden Qualität des Produkts Stay Forever.

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Gestartet bin ich mit StayForever, weil meine Frau vor ca. zwei Jahren ganz aktiv angefangen hat Podcasts zu hören und plötzlich ein Spotify-Duo Abo im Haus war. Beim Durchhören verschiedenster Casts zum Thema Spiele war es SF die einfach in mehrerlei Dingen gepunktet haben.

Beeindruckt hat mich (und tut es nachwievor) wie SF es schafft Spiele die mich als Jungspund überhaupt nicht interessiert haben in kurzweilige und spannende Geschichten einzubetten - die Ausrichtung Infotainment die hier bereits im Thread genannt wurde, trifft da voll ins Schwarze. Hier müssen natürlich auch die Interviews genannt werden die einfach vielen Folge eine immense Tiefe im Vergleich zu anderen Produktionen der Konkurrenz geben wo die Faktenlage eher dünn ist und mehr so aus dem Bauch heraus argumentiert wird - bei SF gibt es die Info direkt von Zeitzeugen, was einen unschätzbaren Wert hat was die Historie und Aufarbeitung selbiger angeht.

Gleichzeitig ist der Cast sehr breit in der Themenwahl aufgestellt, die Mischung aus allgemeinem Nerdzeug (Beleuchtung von verschiedenen Universen/Welten), extrem guten Technikfolgen und (eher ungewöhnlich für Deutschland) der auch öfter mal gewagte Blick in Richtung (frühe) Arcades und viele kleinere Produktionen wie die „Neuzugänge“ oder die (schmerzlich vernachlässigte) „Zweite Reihe“ machen das Angebot so wunderbar rund und abwechslungsreich.

Die tolle Produktionsqualität und das teils wirklich hochwertige Sounddesign (nachwievor schwer beeindruckt von der SF spielt-Ausgabe mit den „Reitern der Schwarzen Sonne“ und dem starken Hörspieleinschlag - gefühlt ja eine komplett andere Welt als das „Hauptprodukt“) tun ihr übriges.

Und das wäre alles weniger wert wenn die sprechenden Personen alle nicht so maximal sympathisch rüberkommen würden - gibt keinen im Team den ich nicht gerne höre, was bei einem Audioprodukt natürlich sehr hilfreich ist.

Kurzum, das Gesamtpaket ist der Hammer und für 5 Euro gibt es ordentlich „bang for the buck“. Ich habe jetzt fast anderthalb Jahre gebraucht um SF einmal komplett zu hören. Und eine Ende ist ja noch lange nicht in Sicht. Gerade nebenbei, also wenn ich Hausarbeit mache - füllt es sinnentleerte Zeitfenster (Geschirrspüler ausräumen, Wäsche aufhängen, shit like that) mit wunderbarem Wissen über alte Spiele und geht weit über die üblichen Laberpodcasts hinaus.

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Naja, ist ja nicht nur Nostalgie, man kann halt nicht alles spielen, das merk ich ja schon allein bei den Sachen die ich hier hab und spielen will und irgendwie nie zu komme.

Durch StayForever kann man irgendwie in gehörter Form das alles nachholen, was man verpasst hat, wobei man ja manchmal doch wieder richtig Bock kriegt, wenn man beim Zuhören sich an die ganzen Screenshots von damals erinnert zu den Spielen (sofern man darüber mal gelesen hatte).

Und so schnell wie die Jahre vergehen, sind manche Retrosachen ja eigentlich für einen selbst teilweise noch gar nicht alt, sondern noch neu :joy_cat:

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Angefangen habe ich selektiv mit bestimmten Folgen, so um 2020 rum. Ich weiß garnicht mehr was die allererste Folge war - ein Freund hat mich auf den Podcast aufmerksam gemacht. Bis dahin war ich Podcast-technisch auch eher schmal unterwegs. Ein richtiger Spätzünder also.

Irgendwann habe ich dann entdeckt dass man Podcasts hervorragend beim Autofahren oder anderen semispannenden Tätigkeiten hören kann, und ich habe meinen Konsum entsprechend erhöht.

Warum jetzt genau Stay Forever?
Gaming als Basis ist klar. Ich habe auch eine sehr schöne Erinnerung an Spiele aus meiner Kindheit, und freue mich wenn die Erinnerungen nochmal hervorgeholt werden.
Podcasts müssen für mich Unterhaltung bieten. Informationen im technischen Sinne besorge ich mir auf anderem Wege. In der Regel in geschriebener Form, das ist für mich am effizientesten. Die Unterhaltung sitzt hier aber perfekt. Ich höre jedem aus dem Team gerne zu, und so wird dann auch das Drumherum um die eigentlichen Spiele, Hintergründe, Querverweise etc., superinteressant.
Einigermaßen aktuelles Beispiel für mich die Breakout Folge. Niemals hätte ich gedacht dass man um so ein simples Arcade-Spiel so viel Geschichte erzählen kann, aber Stay Forever hats geschafft, und ich fands sehr unterhaltsam und sogar informativ. :slight_smile:

Das wars ansich auch schon. Mehr kann ich dazu sinnhaft garnicht sagen. Es passt einfach für mich, mir gefällts hier.

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Ok, ok, ok.

Ich bin nicht zu 100% korrekt in meinen eignen Aussagen gewesen :grimacing:

Ich habe alle SF Folgen bis Mitte 2022 gehört, aber nur einen kleinen Teil der SSF Folgen. Und zwar nur die Spiele die ich von Konsolen her kenne. Und das sind nicht wirklich viele. Ich habe @Fabian
mittlerweile schätzen gelernt, weil er auch ein guter Podcaster ist, mit sehr guter Recherche und viel Liebe zum Detail, aber meine Erfahrungen speisen sich aus der Heimcomputer und der PC Zeit, so dass ich in erster Linie die SF Folgen höre.

Seit Mitte des Jahres freue ich mich nun auch die Unterstützer Folgen hören zu dürfen. Und da habe ich einige SFS Folgen gehört. Dort liebe ich auch die FON Folgen.

Also hätte ich doch noch einiges aufzuholen :rocket:

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Aus heutiger Sicht ist es wahrscheinlich schwer zu verstehen, wie bahnbrechend Computerspiele damals waren.

Die wenigsten Erwachsenen haben damals gespielt und somit waren wir Jugendlichen die erste Generation der Spieler. Das hat uns verbunden und auch irgendwie zusammengeschweißt.

Der persönliche Austausch mit anderen Spielern und das Lesen von Magazinen war auch eine viel physischere Erfahrung als heute.

Wenn ich meine Kinder beobachte, würde ich schätzen, dass diese trotz Spaß am Spielen das nicht das gleiche Verhältnis zu Computerspielen aufbauen werden.

Manchmal frage ich mich aber auch, ob das nicht das simple Altern ist, also das Schwelgen in alten Zeiten ist, das mich zu Podcasts wie diese hineinzieht.

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Warum Stay Forever? Obwohl ich andere Podcasts auch sehr mag, die teilweise unterhaltsamer sind, erzeugt StayForever bei mir irgendwie das Gefühl, dass jede Folge perfekt und abgeschlossen ist, quasi für sich alleine stehen kann. Deswegen mag ich solche Sprüche am Ende des Podcasts eigentlich nicht, wie „Haben wir noch was?, Gibt es noch etwas zu dazu zu sagen?“

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