Was habt Ihr zuletzt an Sport gerieben?

Da ist auf jeden Fall was dran. Ich habe auch wenig Lust für alltägliche Kleinigkeit auf andere angewiesen.

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke… Wer körperlich fit ist stürzt nicht so leicht, wie jemand der ohne Hilfsmittel nicht laufen kann. Das darf man auch nicht unterschätzen. Da gab es in meinem erweiterten Familienkreis auch Vorkommnisse.

Bei mir ähnlich, da neigen bzw. neigten fast alle in der Familie zu Übergewicht, Desinteresse an Bewegung etc. - und entsprechend sah es dann leider oft schon mit 50-60 Jahren aus.

Würde sagen, meine Motivation zum Sport ist dreiteilig:

Wie FuLong schrieb, das kurz- und mittelfristige Gefühl der mentalen und körperlichen Besserung, das sich nach der Bewegung einstellt. Halt der klassische Ausgleich zum Rumsitzen, den ich stark spüre.

Dann die schon erwähnte Hoffnung, zwar nicht zwangsläufig länger zu leben, aber länger gut zu leben. Klar, Sport feit nicht vor allem, aber man kann damit zumindest eine Grundlage legen. Und ein paar Dinge - niedrigerer Blutdruck, gute Blutwerte, chilliger Ruhepuls - sind ja durchaus messbar.

Ich mag’s aber auch, mich einigermaßen kontinuierlich in etwas zu verbessern. Gibt natürlich beim Laufen und anderen Sportarten immer Ups und Downs, aber wenn ich mir überlege, dass mein erster Lauf vor knapp 6 Jahren gut 5 km in 40-45 Minuten mit mehreren Gehpausen dauerte und ich danach drei Tage zu nichts mehr zu gebrauchen war, liegen heute schon Welten dazwischen.

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Mein Motivator war ursprünglich auch zu sehen, wie zwei Kollegen, zwar 10 Jahre älter, aber in einem ähnlichen Tätigkeitsfeld, in ihren Mitte-40ern, Rückenprobleme und Bandscheibenprobleme bekamen und quasi aus vielen Familienaktivitäten rausgerissen wurden. War nicht geil zu sehen - das wollte ich für mich vermeiden: deshalb ist’s die Rudermaschine für mich geworden.

Damals hab ich auch angefangen zu laufen - aber nach dem Umzug auf “den Berg” ist’s schwieriger geworden, einfach die Schuhe anzuschnallen, aus der Tür raus und loslaufen. Jetzt müsste ich immer bisschen Auto- oder Fahrradfahren, was das flexible Laufen etwas madig macht. Und mit Steigung (auf oder ab) wieder von Vorne anzufangen hat’s mir bisher madig gemacht. Will ich aber auf jeden Fall wieder anfangen.

Ich bin über viele Jahre regelmäßig (alle 2-3 Tage) ca. 9-10 km gelaufen, musste das zuletzt jedoch immer häufiger unterbrechen bzw. um längere Ruhephasen ergänzen, da ich doch recht starke Knieprobleme (Schmerzen) entwickelt habe. Ich versuche das nun durch Radfahren (1-2 pro Woche, jew. mind. 50 km) zu kompensieren.

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Das Gute, wenn man auf dem Land wohnt: Man kann sich einfach aufs Fahrrad setzen, in irgendeine Richtung losfahren und ist sofort in der Natur :slight_smile: Bei schlechtem Wetter stattdessen Serien-Streaming auf dem Ergometer oder Podcasts auf dem Rudergerät.

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Ich konnte aufgrund einer Morbus Basedow Erkrankung ein paar Monate keinen Sport machen. Jetzt taste ich mich langsam wieder an Joggen und Krafttraining heran. Ich kann vielen hier nur zustimmen, für mich fühlt es sich mental und körperlich gut an Sport zu treiben. Und der Aspekt mit dem gesunden Altern ist für mich auch motivierend, gerade dafür ist das Krafttraining sehr wertvoll. Heute Abend bin ich das erste Mal bei einer Hobby-Fußball-Runde und hoffe, dass ich morgen davon berichten kann :smiley:

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Mein Sportpensum hatte ich in meinen Dreißigern etwas zurückgefahren. Ihr kennt das sicher: Job, Familie und phasenweise dann einfach zu wenig Elan, die nötigen Freiräume dafür zu schaffen. Das Ergebnis waren mehr Gewicht auf den Rippen und eine deutlich schlechtere Fitness als früher. So etwas beginnt schleichend, und zunächst merkt man es kaum. Ich mache nun seit gut vier Jahren wieder regelmäßig Sport, bin grundsätzlich viel draußen unterwegs und dabei aktiv.

Ich treffe mich montags immer mit einer „Outdoor Gym“ Gruppe, wir machen 45 Minuten lang abwechselnd HIIT, Krafttraining, oder auch mal einfach Mobilitätsübungen (mit Kraft/Cardio eingemischt) unter Anleitung einer Personaltrainerin, und das bei jedem Wetter, ganzjährig.

Außerdem bin ich in der DLRG als Rettungsschwimmer und Ausbilder aktiv, trainiere dafür jeden Mittwoch selbst mit meiner Gruppe im Wasser. Das sind aktuell meine beiden festen Termine in der Woche.

Mit meiner Partnerin gehe ich regelmäßig auf längere Wanderungen, gerne auch mit größeren Höhenunterschieden. Ab etwa 500 Höhenmetern wird es für uns interessant. Sonntags gehe ich in der Regel laufen. Nicht besonders weit, meist zwischen fünf und zehn Kilometern. Große Ambitionen habe ich dabei nicht. Ich sehe das Laufen eher als Ergänzung zu meinen anderen sportlichen Aktivitäten.

Unter der Woche versuche ich außerdem, mindestens eine zusätzliche Krafttrainingseinheit zu Hause einzubauen. Das gelingt allerdings nicht immer. Wenn es zeitlich passt, fahre ich in der Mittagspause eine kurze Runde mit dem Mountainbike aus. Der Odenwald ist dafür wunderbar geeignet: viele interessante Trails, und selbst bei kleineren Ausfahrten kommen schnell 400 Höhenmeter zusammen. Innerhalb von zehn Minuten bin ich auf der Höhe und im Wald. Das schätze ich sehr.

Im Sommer wechselt sich das gelegentlich mit einer kurzen Runde im Freibad ab: entspannt ein paar Bahnen ziehen, kurz auf der Wiese liegen und anschließend wieder an die Arbeit.

Zum Krafttraining zuhause starte ich oft mit Rudern zum Aufwärmen. Habe einen WaterRower, bin damit auch ganz glücklich, allerdings halte ich es auf dem Gerät nicht allzu lange aus: Zu eintönig, zu langweilig. 10 Minuten unter mittlerer Anstrengung rudern ist aber tatsächlich ein ganz gutes Warmup.

Das alles in den Alltag mit Familie und Kind zu integrieren, ist logistisch und zeitlich nicht immer einfach, zumal Letzteres natürlich immer Priorität hat. Möglich ist es aber durchaus.

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Seit mittlerweile 18 Jahren (beinahe mein halbes Leben fällt mir gerade auf) regelmäßig und ohne nennenswerte Unterbrechungen Krafttraining im Gym. Musste damals zwangsweise während meiner Studienzeit in einem Gym anfangen, um nach einem Kreuzbandriss die Muskulatur wieder aufzubauen, davor spielte ich noch klassisch Fußball in der Aktivenmannschaft. Mein WG-Mitbewohner hatte schon Gym-Erfahrung und hat mich dann dazu gebracht, auch generell dabei zu bleiben, was bis heute anhält.

Dazu kam vor ca. 10 Jahren noch HIIT-Training, was man auch daheim machen kann. Nutze immer noch meine Shaun T DVD-Boxen von Programmen wie “Insanity”, “Insanity MAX 30” etc. Nach wie vor einfach mega der Kick, wenn man die Session geschafft hat und komplett am Ende ist :grinning_face_with_smiling_eyes: . Typisches Home-Fitness-Zeug ist auch vorhanden (aka Bänder, Klimmzugstange, kleine Hanteln), wenn mal keine Zeit fürs Gym ist.

Seit zwei Jahren mit Freunden auch Padel angefangen, aber schon kompetitiv, damit es einen auch fordert und man besser wird mit der Zeit. Macht Spaß, wird aber nie meine Gym-Sessions ersetzen. Aber bekanntlich haben ja Racket-Sportarten den größten Einfluss auf eine höhere Lebenserwartung, nehme ich also gerne mit. :slightly_smiling_face:

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Was hast Du denn bisher gegen die Knieschmerzen probiert ? Ich kann Dir mal einen Chirotherapeut empfehlen. Hatte letztes Jahr auch Knieprobleme, seit ich die Behandlung mache, habe ich wieder 5-6 Tage Training die Woche und hab sogar mal wieder bisschen mit Tempotraining angefangen. Bisher keinerlei Knieprobleme.

Vorab zum sportlichen Hintergrund - ich war ein sehr unsportliches und übergewichtiges Kind (Jahrgang 1970) - wenn im Schulsport die Mannschaft zusammengestellt wurden stand ich immer als letzter in der Reihe der auszuwählenden “Na gut, dann kommst Du halt zu uns” - das hab ich eigentlich immer gehört. Schulsport war wirklich grauenhaft für mich, Geräteturnen, Ballsport, Laufen, alles furchtbar. Ich war aber immer schon gerne draußen und Outdoor-affin, wir haben hier den Wald nicht weit entfernt. So mit 12 wollte ich unbedingt ein BMX Rad haben (nicht zuletzt inspiriert von E.T.), da war aber meiner Mutter dagegen, zu gefährlich.

Als ich 16 wurde und in der Ausbildung mein erstes eigenes Geld verdient habe wurde dann nach etwas sparen im Januar 1987 das erste Mountainbike gekauft. Mountainbikes waren gerade dabei sich als Sportgerät zu etablieren. Das wurde sehr schnell meine große Passion, ich arbeite auch seit inzwischen mehr als 36 Jahren in der Fahrradbranche. Seit 1987 fahre ich also mit Mountainbikes oder inzwischen auch Gravelbikes (im Grunde Rennräder mit dickeren Reifen) durch die Wälder, bin Rennen gefahren, unter anderem auch Downhill-Weltcup in den frühen 90ern, als das noch mit einer Tageslizenz ging.

In den letzten Jahren hat sich der Focus bei mir ein wenig in Richtung Gravelbikes verschoben, wobei das dem Mountainbike der 80er und frühen 90er doch sehr ähnlich ist - ich merke halt mit inzwischen 56 doch, das die Reflexe und auch die Regenerationsfähigkeit nicht mehr so ist wie mit 25, deshalb spare ich mir die ganz kniffligen Trails und Sprünge inzwischen aus. Ich sammele auch ein wenig alte MTB aus den 80ern und hin und wieder fahre ich auch mit so einem Rad eine Tour.

Also, meine Sportwoche sieht üblicherweise so aus:

so seit etwas über 2 Jahren 2x Krafttraining im Gym mit je eine Stunde, 11 Übungen a 3 Sätze, jeweils bis zur Muskelerschöpfung. Das ist mir inzwischen fast wichtiger als Radfahren, ich merke halt im Alltag, wie gut mir das Krafttraining tut. Ich hab zwar ordentlich Gewicht zugelegt (bin eher Typ Sprinter und weniger Bergfloh, baue schnell Muskulatur auf), was jetzt beim Bergauffahren nicht hilft, aber insgesamt halte ich Kraftraining für Ü-50er für unverzichtbar.

1-2x kurze Radfahrten 45-60min, entweder draußen oder auf dem Rollentrainer

Am Wochenende eine lange Radfahrt, Dauer (irgendwas zwischen 3-4 Stunden) wichtiger als Kilometer, da wechsele ich auch zwischen Mountainbike und Gravel, mit und ohne Motor (mit einem eBike kann man sich auch gut auspowern wenn man will)

Dazu alle Alltagsfahrten im Umkreis von 15km mit dem Fahrrad (eCargobike), Schneller, praktischer und natürlich umweltfreundlicher als mit dem Auto

Also, der richtige Mix aus Ausdauersport und Krafttraining ist mir wichtig, und nochmal die dringende Empfehlung für Ü-50: Krafttraining priorisieren! :slight_smile:

Achja, BMX Rad (für den Pumptrack) habe ich jetzt auch, eine Replica des Mongoose Supergoose Race-BMX der frühen 80er. AKtuell gibt es in der Nähe aber keinen Pumptrack, also schaue ich es nur an :wink:

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Ich war in größeren Abständen (hatte früher schon einmal schmerzbedingt aufhören müssen) bei Orthopäden. Beide Male wurden Einlagen verschrieben, die ich tragen solle (Straßen- und Laufschuhe). Diese haben aber nach meinem Eindruck keine grundlegende Verbesserung geschaffen. Im vergangenen Sommer wurde auch eine Aufnahme des Knies gemacht, auf der man wohl altersbedingte (bin 45), aber nach seiner Aussage dafür völlig “normale”, leichte “Abnutzungs-”schäden (mir fehlt gerade leider der Fachbegriff dafür) sehen konnte. Mit den Einlagen soll man das Knie entsprechend leicht entlasten können, um dem entgegenzuwirken. Aber wenn ich regelmäßig laufe, bekomme ich leider immer wieder recht schnell diese Schmerzen und muss dann direkt für einige Wochen unterbrechen, da ich sonst sogar nicht einmal mehr normal gehen kann ohne Schmerzen. Was macht denn der Chirotherapeut in derartigne Fällen?

Du meinst Arthrose. Hab ich auch dritten Grades. Ärzte sagen so gut wie immer kein Sport (zumindest Laufen)mehr,dabei hilft das sogar.War bei mir auch so die Aussage mit nie wieder Laufen nach MRT. Bei der Therapie geht es um die Körperhaltung, Du belastet das Knie dann anders bzw. weniger. Google mal danach.

Vielen Dank für den Tipp - ich werde mich da mal informieren. Und es ist tatsächlich realistisch, dass man allein aufgrund einer veränderten Köperhaltung wieder ein (weitgehend) schmerzfreies Laufen trotz vorhandener Schäden aufnehmen kann?

Also ich bin früher ambitioniert gelaufen. 10er in 37min und Halbmarathon in 1:24. So ein Training fahre ich jetzt nicht mehr vom Tempo her., aber mal flotter und normale Dauerläufe bin ich zur Zeit völlig schmerzfrei. Ob das bei jedem 100 Prozent hilft, keine Ahnung, aber ich bin überzeugt, dass man auch mit Arthrose laufen kann und es sogar gut fürs Knie ist.

Ich habe Sport immer mit Inbrunst gehasst. Schon als Kind keinen Bock auf Fußball gehabt, im Schulsport immer irgendwo um eine 3 herum, mal halbherzig beim Judo mitgemacht (weil das halt auch alle Freunde gemacht haben), ums Abi rum ein bisschen im Tanzkurs und -Training. Im Studium ist auch das dann komplett weggefallen.

Was mich immer ein bisschen „gerettet“ hat waren ein guter Stoffwechsel und viel „ach, das lauf ich eben zu Fuß“/„30 Minuten mit dem Fahrrad, easy, da muss mich niemand mit dem Auto fahren“. Also quasi viel Alltagsbewegung, kein Sport.
In den Zwanzigern ein paarmal halbherzig was versucht, aber richtig Freude hat nie was gemacht.
Dann mit Anfang 30 mal von einem Date ein paarmal mit zum Bouldern genommen worden. Das habe ich einer Freundin (N.) erzählt und ihre Reaktion war „Oh, das wollte ich auch lange wieder machen, wir gehen jetzt jede Woche!“

N. schleppt mich also jetzt seit ein paar Jahren jede Woche mit zum Bouldern. Sieht mir ähnlich, den Trendsport erst anzufangen, wenn er schon wieder uncool geworden ist.
Und seit das Fitnesstudio wirklich exakt auf dem Arbeitsweg liegt und ich eine gewisse Freude an Podcasts und Audiobooks gefunden habe, baue ich auch ein- bis zweimal pro Woche das Studio in meinen Wochenplan ein. Hinzu kommt natürlich weiterhin „Ach, keinen Bock auf U-Bahn, die halbe Stunde von der Arbeit laufe ich heim“ bzw. „Mit der U-Bahn brauche ich länger als mit dem Drahtesel, also los da!“.

So richtig krasse Unterschiede merke ich nicht, aber Numbers Go Up, also scheint sich schon irgendwas zu tun. Und das ist ja auch nicht schlecht. Schnell aus der Puste bin ich immer noch, was auch daran liegen mag, dass ich Ausdauersport hasse wie die Pest…

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Ich bin ganz bei Chris. Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und gehe gerne spazieren. Das muss reichen, denn was keinen Spaß macht – oder gar quälend ist, kann nur ungesund sein. Ich habe auch mein Auto verkauft und nehme ungerne Öffis um noch mehr Rad zu fahren. Außerdem denke ich das Staubsaugen auch Sport ist.

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Bei mir ist es das Rennrad, im Winter auch gern mal Gravel und/oder Cyclocross. Tatsächlich ist mein Gravelrad eigentlich ein Cyclocrosser. Seit Anfang des Jahres bin ich auch in einem Radverein. Als Ausgleich gehe ich hin und wieder auch Laufen, im Sommer aber eher unregelmäßig, im Winter deutlich öfters, wenn es nach der Arbeit zu dunkel zum Radfahren ist. Außerdem ist es im Winter gern nass und kalt, wo das Radfahren dann doch eher weniger Spaß macht.
Früher habe ich auch Fußball gespielt, das habe ich mittlerweile aufgegeben.

Ich bin beim Thema Sport eher so bei der ersten Hälfte des Beitrages von @Frodo_Brömmelkamp aber ohne das Judo und Bouldern :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich habe einfach nichts gefunden was mir Spaß macht und das sich nicht wie Arbeit und Quälerei anfühlt.

Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden, ich bin einfach faul und hab schon immer nur das Nötigste gemacht, gute Gene tun den Rest. Das tägliche Radfahren zur Schule hat mich damals fit genug gehalten, nach der Ausbildung Bundeswehr war zumindest in der Grundausbildung vermutlich das einzige mal an dem ich mich längere Zeit regelmäßig mit echtem „Sport“ beschäftigt habe (z.B. diverse 20 Km-Märsche überlebt ^^). Irgendwann musste ich zur Arbeit und mir ein Auto besorgen, spätestens da wars vorbei mit regelmäßiger Bewegung.

Ich versuche schon mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren wie Treppe statt Aufzug und was man halt an Kleinigkeiten so machen kann im Alltag aber „Sport“ in dem Sinne nee

Meine Frau und ich haben uns irgendwann im Fitness-Studio angemeldet. Eher so aus Pflichtgefühl (Man muss ja was machen) als aus richtiger Lust. Dementsprechend ging das auch aus. Neben der Quälerei an den Geräten (Warum muss ich eigentlich bezahlen für die Arbeit!?) die ich hasse und nur mit Hilfe von Podcasts und Musik überhaupt ertrage gefällt mir das Gym-Ambiente an sich überhaupt nicht. Überall (schwitzende) Menschen bah und ständig ist irgendwas besetzt was man benutzen will und in die Hantelecke kriegen mich sowieso keine 10 Pferde. Meiner Frau gehts ähnlich und wir habens eingesehen und schließlich gekündigt.

Sport draußen wie Laufen oder Rad fahren wäre ne Option aber es ist ja sowieso immer zu kalt, zu heiß, zu nass, zu windig nee da sehe ich mich auch nicht. Laufen Marathon und so fühle ich irgendwie sowieso nicht. Wandern könnte ich mir vielleicht vorstellen aber das ist ja nichts für regelmäßig einmal oder gar mehrmals die Woche.

Ich habe mich neulich mit dem Thema Fitness-Apps beschäftigt. Ich bin der Meinung man kann das Meiste was man an diesen Foltergeräten im Gym macht bestimmt sehr gut zuhause mit irgendwelchen Übungen ersetzen und die Hürde nach der Arbeit extra noch irgendwo hin zu müssen fällt auch weg. Hat auch so halbwegs funktioniert trotz meiner mangelnden Selbstdisziplin, blöderweise kam jetzt der Sommer mit 40 Grad dazwischen ahem… :face_with_peeking_eye: Aber ich versuche dran zu bleiben, das ist die beste Option die mir bisher einfiel.

Selbstdisziplin ist immer das Problem.
Ich persönlich habe mit 32 Jahren das erste Mal ein Gym betreten, meine Frau musste nochmal 10 Jahre älter werden …

Man sollte sich grundsätzlich fragen, warum will/soll/muss ich das machen. Die Gesundheit ist ja schon mal ein guter Grund. Und dann muss man natürlich etwas finden, das sich a) in den Alltag integrieren lässt (ohne Schmerz) und b) idealerweise bisschen Spaß macht. Sonst wirds einfach nix.

Ich bin sehr froh, dass wir als gemeinsames Hobby das Wandern entdeckt haben. Wir können kleine und große Runden (6km bis 20km) jederzeit von zuhause starten. Oder wir fahren IRGENDWO hin und entdecken neue Flecken. Das geht tatsächlich am Wochenende als auch entspannt als Abendspaziergang. Apps wie komoot sind da schon hilfreich.

Da muss ich sagen, wir haben für jedes Wetter passende Klamotten, und wenn man einmal durch Ungemütliches musste, merkt man ja auch, dass man nicht aus Zucker ist :grin:

Mich hat meine Huawei Watch wieder drauf gebracht, was man theoretisch (und praktisch) gleich neben dem Sofa erledigen kann, jederzeit. Also Eigengewichtsübungen usw.
Die mitgelieferte App ist auch voll von Übungen und Workouts, und ansonsten gibt’s ja auch YT und was weiß ich alles.

Mein Geschwafel wird dich jetzt nicht gerade aufspringen lassen :grinning_face_with_smiling_eyes: aber vielleicht hast es deinen Schweinehund ein wenig erheitern können

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Genau das. Man kommt mit Eigengewicht-Training schonmal SEHR weit. Kommt natürlich drauf an, welche Ziele man hat. Wenn man so ein richtiges Musikelpaket werden will, wird’s auf Dauer ohne Geräte nicht gehn. Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass man mit nur 10, 15 Minuten Eigengewichttraining pro Tag seinen Körper bzw. seine Muskulatur auf einen richtig guten Stand bringen kann (und den dann auch hält).

Ich mache zwischen 30 und 50 Liegestütze, danach einige Sit-ups und ein paar Übungen für die Rückenmuskulatur. Das ganze täglich. Kostet mich 15 Minuten. Da kommt natürlich kein Schwarzenegger raus, aber die Auswirkung spüre ich den ganzen Tag. Sowas reißt dir auch nicht die Kilos runter, aber etwas mehr Kraft und generelle Stabilität steigert das Wohlbefinden ungemein. Automatisch steigt dadurch auch die Motivation für andere sportliche Aktivitäten. Und ich hab NULL Rückenschmerzen (und das war nicht immer so). Für alles gilt natürlich, dass man sich vorher kurz darüber informiert, auf was bei den Übungen zu achten ist. Und dann mal so Dinge wie den Seitstütz versuchen. Ist dann schon etwas fortgeschritten, aber ich finde, das Zeit/Leistungsverhältnis ist bei Eigengewicht-Training zumindest für die muskuläre „Alltags-Fitness“ unschlagbar.

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