Was lese ich aktuell

Hier liegt Band 7 von Gotrek und Felix auf dem Nachttisch.

Immer wieder eine Freude mit denen durch die Warhammer-Welt zu reisen.
Da erhebe ich gleich meine „schinkengroße“ Hand für ein High-(oder eher Low???) Five mit Gotrek dem Zwergenslayer.

Und Snorri denkt er findet das gut!! :slight_smile: :rofl:

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Ich lese gerade „Morgen morgen und wieder morgen“ von Gabrielle Zevin


ich bin über das Buch gestolpert, weil ein Freund es las und mir sagte, er hätte das sehr gerne getan und… ach so, eigentlich sagte er gar nicht mehr.
Mich sprach die Sache mit den Computerspielen und der Welt Mitte der 90er Jahre an und die Sache, daß es um Freundschaft geht, auch im Laufe eines Lebens und es klang an, daß die Autorin das an die Idee anschließt, daß unser Leben sei oder nicht sei wie ein Computerspiel, daß man nicht noch einmal Geld einwerfe oder neu starte… IRGENDWIE SO WAS halt!

Was mir richtig gut gefällt ist, daß ich es teilweise richtig berührend finde, irgendeine Seite bringt das bei mir zum Schwingen, irgendwo docke ich da richtig fest an und das ist nichtmal die Verzahnung mit dem Computerspielthema, manchmal ist mir das sogar etwas oberflächlich eingestreut, aber die Kulisse, der (pop)-kulturelle historische Rahmen, da paßt was, die Figuren, die sind mir gar nicht egal, irgendwie saugt mich das stark rein und nach 200 von 400 Seiten (auf dem Tolino, das muß ja mit print nicht übereinstimmen, also nach der Hälfte) weiß ich nicht, ob das wirklich gut oder wichtig ist und wie das weiter- oder ausgeht, manchmal plätschert das auch, aber so, daß ich da gerne zusehe, wie wenn draußen der Regen plätschert und ich will auch wissen, wie das mit deren Freundschaft weitergeht und ich möchte, daß es gut ausgeht und das ist doch schon mal was.

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Ich habe endlich Doom Guy: Life in First Person von John Romero durchgelesen. Meine Befürchtung war, dass es sich ein wenig mit Masters of Doom doppeln könnte, aber ich habe weder den Kauf noch die Lesezeit bereut. Masters of Doom habe ich damals auch im Urlaub gelesen, aber es hatte am Ende so einen traurigen Nachgeschmack. Da waren talentierte junge Menschen, die tolle Spiele gemacht haben, aber sie konnte das Team nicht zusammenhalten. Am Ende ist das Buch leidlich versöhnlich, aber es geht eben neben programmiertechnischen Erfolgen auch viel um menschliches Scheitern.

Ein Buch von einem Beteiligten ist natürlich immer aus einer einzelnen Perspektive geschrieben und wer da was wann gesagt hat, muss man dem einen Autor glauben oder nicht, aber man stolpert dabei nicht ständig über Widersprüche oder möchte Beschriebenes anzweifeln.

Sehr positiv ist aber, dass sich das Buch bei kritischen Entscheidungen der Vergangenheit immer wieder Zeit für Reflektionen nimmt. Fehler des Autors analysiert werden von ihm analysiert und Alternativen benannt, die ihm damals leider verschlossen blieben. Das Buch ist zudem an vielen Stellen extrem um Fairness bemüht. Die Trennung von John Romero und id wird nicht in Selbstmitleid ertränkt, sondern damit eingeleitet, dass es ein Fehler von John Romero war, John Carmacks Nöte nicht gesehen zu haben. John Romero wirkt nie verbittert, er verzeiht, räumt Fehler ein und stellt Dinge richtig, wobei er mitunter die spektakuläre Version einer Geschichte durch eine weniger aufregende ersetzt, was ihm an manchen Stellen wichtig ist.

Mir hat das Buch jedenfalls sehr gefallen.

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House of Leaves fand ich zum Ende hin etwas langatmig, und manchmal dienen Danielewskis Stilspielereien nicht dem Inhalt, aber insgesamt ist es doch ganz großartig. Besonders, wie es mit den “übernatürlichen” Elementen umgeht und diese (nicht) auflöst. In gewisser Weise eine Art Antithese zu den Werken von Abrams, die ich aber auch nur teilweise kenne. Da hat mich diese Empfehlung doch überrascht. Da ich es aber schon früher mal lesen wollte, habe ich S. dann nun endlich mal bestellt. Bin gespannt :slight_smile:

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Das Schiff der flüsternden Träume von Alastair Reynolds. Also eigentlich hab ich es nicht selber gelesen, sondern habe es mir von Richard Barenberg / Audible Studios vorlesen lassen.
Reynolds, bekannt für unter anderem die Episode „Beyond the Aquila Rift“ der ersten Staffel von Love, Death & Robots, „Das Haus der Sonnen“ und das „Unendlichkeit“ Universum wendet sich diesmal dem Galactic Horror zu.
Doktor Silas Coade ist Schiffsarzt auf der „Demeter“, einem Schiff, das auf dem Weg in den Norden Norwegens ist, um ein mysteriöses Artefakt zu untersuchen. Dabei kommt es zu einer Katastrophe, und wer Reynolds kennt, weiß, dass sich die Geschichte wohl über mehrere Jahrhunderte erstrecken wird. Und da Heyne ein Raumschiff auf dem Cover zeigt, ist es keine Überraschung, dass wir nicht in der Vergangenheit bleiben werden.

Obwohl ich kein großer Fan von Horror bin, wurde ich die rund 10 Stunden, die das Hörbuch dauert, gut unterhalten. Vielleicht sollte ich mir ein bisschen mehr in der Richtung anschauen.
Ein bisschen Spoiler

Das Ganze wirkt ein bisschen wie eine Voyager Folge, in der der Doc die Crew retten muss, und dabei am Ende vor dem moralischen Dilemma steht, einen Menschen zu opfern, um den Rest der Crew zu retten. Aber doch deutlich finsterer, besonders im letzten Drittel, da kommen dann Aquila Rift Feelings durch.
Ein Teil der Faszination am Anfang war für mich, zu erraten in welcher Zeitperiode sie denn jetzt wieder sind, und wie da die bereits bekannten Storyelemente umgesetzt werden. Und als ich dann das Muster erkannt habe, war die Geschichte dann doch interessant genug, um mich dabei zu halten.

Die letzten drei Bücher waren:

  • Die drei ??? und die schwarze Rose
  • Andreas Eschenbach: Die Auferstehung
  • Sebastian Faulks: Der Tod ist nur der Anfang

Der Eschenbach-???-Roman war überraschend gut. Bin für Geschichten rund um Justus, Peter und Bob allerdings auch sehr empfänglich.

Am Faulks-Roman bin ich noch dran. Ist eine Bond-Geschichte, aber bisher (nach knapp hundert Seiten) kommt er mehr so vor, als würde Faulks zwar alle typischen Zutaten zu einem leckeren Kuchen zusammen packen - und dann vergessen, das Rührgerät anzumachen.

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So, ich habe in den letzten Monaten die vier Batman Novellen…

  • The Killing Joke
  • Das erste Jahr
  • Die Rückkehr des dunklen Ritters
  • Das lange Halloween

…durch. Am besten fand ich Das lange Halloween, während die anderen drei gleichauf dahinter liegen. Habt ihr Empfehlungen für weitere Batman Geschichten? Ich bin stilistisch offen für alles.

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tatsächlich alles schöne Titel, und Das lange Halloween ist wirklich besonders schön.

Natürlich böte sich jetzt Dark Victory als direkte Fortsetzung vom langen Halloween an. Da machst Du nichts falsch.

Wenn Elseworld für Dich okay ist, ich denke, das sollte es, denn nach all den Jahren besteht natürlich ein großer Reiz auch einfach in so einer Art Jammen mit der Figur, dann wäre mein Tipp:

Kelley Jones ist meiner absoluten Lieblingsbatmanzeichner, die Geschichte macht wirklich Freude, wenn man ein bißchen Batman in Düster mag, und anders geht doch eigentlich gar nicht (Lego-Movie: “Ich arbeite nur mit Schwarz… oder ganz ganz dunklem Grau!”)

Natürlich kann man dann auch noch Klassiker nachlesen, wie “Knightfall” oder so, dafür muß aber auch ein bißchen comicarchäologisches Interesse dazu komen.

ah, einer noch, was mir neulich sehr sehr sehr gut gefiel, da sind wir aber auch wieder ein bßchen beim bekannte Pfade verlassen, weil Zeichenstil (nun auch wieder ganz anders als Kelley Jones) aber der ist wirklich toll und nach kurzer Gewöhnung merkt man auch, wie toll die Erzählung ist:

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Danke für die super Tipps!

Dark Victory wird wohl das nächste und danach dann Vampire Saga.

:ok_hand:

Den ??? Roman würde ich mir als Startpunkt für eine neue Hörspiel Serie rundum die gealterten drei ??? wünschen.

Ich lese aktuell “Wind” von Stephen King.

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Vom neuen Andreas Eschbach ??? Roman Die Auferstehung gibt es auch schon eine Hörbuchfassung, gelesen von Matthias Koeberlin, der schon viele andere Eschbach Hörbücher eingelesen hat.

Ich habe es mir gerade bei Hugendubel als Download gekauft und bin schon direkt vom Anfang begeistert!

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Hab ich mir auch geholt, obwohl ich natürlich auf ein Hörspiel hoffe. Als Andrews- und damit Fröhlich-Fan bin ich im Hörbuch immer irritiert, dass ausgerechnet Bob die höchste Stimme der drei hat. Ansonsten sehr gut gelesen.

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Ich lese gerade “Himmelsstürmer” den ersten Band von “Die vergessenen Reiche” von Tracy Hickman und Margaret Weis. Eigentlich habe ich damit schon letztes Jahr begonnen, doch ich habe das als eBook und lese das nur sporadisch. Jetzt will ich es aber endlich mal zu Ende lesen, weil ich die Welt in der es spielt faszinierend finde.

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Hach ja, die Reihe habe ich - ebenfalls in Schüben - irgendwann in den 2000-ern gelesen, nachdem ich “Death Gate” zum wiederholten (vielleicht auch nur zum zweiten, jedenfalls nicht zum ersten) Mal durchgespielt hatte.

Ich war direkt irritiert, dass mit Hugh ein Charakter, der im Spiel nur ‘nen kurzen Auftritt hat, im ersten Buch eine größere Rolle spielt. Und er ist nicht mal das extremste Beispiel.

Ich wünsche dir viel Spaß.

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Death Gate, auf Deutsch die Vergessenen Reiche, von Weis & Hickman, war damals so eine Serie, wo ich immer fieberhaft auf den nächsten Teil warten musste, weil ich schneller gelesen habe, als die Bücher übersetzt wurden.

Ich kann zur Zeit von Kunstbüchern nicht genug bekommen. Jetzt habe mir bei eBay für $14 gebraucht noch das Kunstbuch “The Magic Mirror of M.C. Escher” gekauft, weil es ansonsten überall vergriffen war. Das Buch ist der Hammer, und auch schön gross, etwas grösser als DIN A4.

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Ich habe gerade Hen Na E - Seltsame Bilder des japanischen Autors Uketsu gelesen.

Das war fantastisch, hatte die ca. 300 Seiten nach 4 Sessions durch.
Es ist ein Episodenartiger Krimi, der auch leichte Horror-Vibes hat. Es ist düster, beklemmend, hat Twists und Charaktere mit denen man mitfühlen kann. Und ein im Buch erwähnter Blog wurde als Website reproduziert. Sowas Cross-mediales mag ich. Bin nur leider des japanischen nicht mächtig.

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Leider gab es die Tipps jetzt auf die schnelle nirgends gebraucht, aber sie stehen weiterhin auf meiner Wishlist. Daher erst mal das:

Mhhh, bei Damned hatte ich gelesen, das in den digitalen Fassungen Batmans Döddel kaschiert ist, doch in den Print Fassungen nicht. Leider ist beim kompletten Band nun doch das Panel zensiert. Bisschen schade (also rein aus Zensur Sicht xD ).

Gotham by Gaslight fehlt mir tatsächlich selbst noch, kommt wohl nächsten Monat bei Panini als Paperback-Variante, ich hab schon große Lust auf Batman von Mignola, der ja unter anderem da drin ist.

Damned ist von Bermejo toll toll toll gemalt, die Geschichte war irgendwie, ich hab`s vergessen, ist mehr so ein Bilderbuch, aber, opulent, auch ohne den kleinen Bruce, der zur Unkenntlichkeit ins Dunkel retouchiert wurde.

Den letzten Ritter auf Erden habe ich nicht gelesen, das war mir von der Inhaltsangabe zu sehr Waberlohe und Hamstibamsti, ich mag Batman eigentlich immer lieber realistischer, geerdeter als die ganze andere Superheldenmetaphysik, aber auch hier wieder: der Zeichner ist toll, Capullo mochte ich schon richtig gerne bei Spawn.

Batman und Turtles gefällt mir sehr gut, was soll da auch schon schief gehen?!

Marinis dunkler Prinz ist sehr schön, gute Wahl, sehr stilsicher.

Und dann noch Hush, ja, der gilt auch als essentiell, vielleicht ein bißchen häufig genannt und vor allem aufgelegt, ich glaube den gibts gerade aktuell in 3 neuen Versionen und dazu eine Fortsetzung, wo man sich auch manchmal fragt… aber in jedem Fall wohl ein Must-Read.

Nee, schöner diverser Querschnitt, nix egales dabei, alles fürs Regal, viel Spaß dabei.

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Ich habe jüngst den Fehler gemacht ein Dragonlance-Buch aus dem Regal zu ziehen…
Nun ringe ich mit der Versuchung einen Teil der Goldbox-Spiele wieder auszugraben. :sweat_smile:

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Hi!

Ich hab grade “I am error” von Nathan Altice fertig gelesen: I Am Error: The Nintendo Family Computer / Entertainment System Platform | Books Gateway | MIT Press

Das ist aus der “Platform Studies”-Reihe von MIT Press. Es geht um die Entstehung und die Plattform-Spezifika des Famicom/NES. Wer an der Geschichte des NES interessiert ist und etwas über die Plattformarchitektur lernen will, besondere Peripherie und Erweiterungen nachlesen will und interessante Details zu Donkey Kong, Mario Bros. und Zelda lernen will, wird dieses Buch sicher interessant finden. Liest sich natürlich nicht wie ein Roman.

Ich persönlich habe einiges über das erste Zelda gelernt (das erste Game, das Spielstände speichert, dank battery-backed Cartridge. Und dass das Spiel zunächst auf dem Famicom Disk System (FDS) existierte.

Mein Motivator für das Buch waren Interesse an der Systemarchitektur und den Details zu den Spielen, die da beschrieben sind.

Ich habe das physische Buch gekauft - da kommen die Screenshots und Abbildungen auch sehr gut raus.

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