Ohne diesen hochwertigen Austausch stören zu wollen: Ich lese gerade ein Buch über Drachen im Weltraum.
Schon mal gehört, aber nicht gelesen. Empfehlenswert?
Apropos Drachen: Ich war nie der größte Fantasy-Fan, aber hab vor ein paar Monaten King Sorrow von Joe Hill gelesen und fand das trotz seines enormen Umfangs sehr unterhaltsam, da stark geschrieben. Und meine Frau liest gerade Fourth Wing, diese Drachen-Sex-Reihe oder Drachenflieger-Sex-Reihe, weiß nicht so genau. Muss auch gut sein.
Jetzt habe ich in so einem öffentlichen Bücherregal diese sehr schicke Bertelsmann-Ausgabe von 1988 gefunden und auf einer Zugfahrt reingelesen und bin wieder komplett hooked. Speziell dieser erste Band, mit seinem dystopischen Spaghetti-Western meets magischer Realismus-Setting mit viel religiösem Überbau und einer Sprache, ähnlich trocken wie der damit beschriebenen Wüste - wunderschön!
Stephen King packt lauter Stoffe aus seiner Biografie - Sucht, Methodisten, Horror, Lyrik, USA, Pop - und spinnt daraus eine magische neue Welt. İch glaube jetzt muss ich doch alle sieben nochmal lesen. ![]()
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PS: Die Titel İllu hat absolut nichts mit dem Inhalt zu tun. Aber das ist in der Zeit, in dem Genre, ja fast schon schöne Tradition. Gefällt mir besser als die metallischen Heyne-Wüsten von Anfang des Jahrtausends.
Geil! Das ist dann ja die alte Version ohne Taheen, die 19 und die ganzen anderen später eingefügten Verweise auf den Rest der Reihe!
Hat er den Text später nochmal angefasst? Ach super, dann lese ich jetzt zum ersten Mal die Rohfassung.
Ja, 2003 hat er sich nochmal an Schwarz gesetzt und inhaltliche Widersprüche beseitigt und etwas angepasst. Ich selbst habe nur die überarbeitete Fassung. Von Tot habe ich noch eine andere Auflage, als die von Heyne mit dem metallischen Cover. Da ist aber nur die Übersetzung eine leicht andere. Daher mag ich eigentlich die Heyne Bücher ganz gern, denn dort ist wenigstens alles recht einheitlich, auch wenn ab, ich glaub Wolfsmond ein anderer Übersetzer tätig war. Hat mich aber nicht so sehr gestört…
Bin grad wieder an Glas dran. Leider weiß ich ja schon, was passieren wird und muss mich daher zwingen weiter zu lesen, auch wenn ich der entsprechenden Stelle jetzt schon so nah bin…ich wills eigentlich nicht, weil es zu schrecklich ist, aber ich will ja auch weiter kommen…
Eine wirklich fantastische Buchreihe und wahrlich sein Magnum Opus.
Ich hab mir mal Feynmans beide breitenwirksamste Werke als Sammelband gegönnt.
Ich hatte das schon ewig auf der Liste, aber irgendwie hab ich dann immer was anderes gelesen.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht.
Einerseits hätte ich das Buch vor 30 Jahren gebraucht. Mittlerweile sind mir viele der Inhalte schlichtweg zu vertraut, um noch etwas Neues zu bieten. Dafür kann aber der Autor nichts. Was man Feynman lassen muss: Er hat ein Talent komplexe Zusammenhänge zu simplifizieren.
Andererseits ist ein Drittel des Sammelbandes echt nur Lobhudelei auf Feynman, den man getrost überblättern kann.
Vielen Dank dafür!
Ich hatte die „Dark Tower“-Reihe um 2014-2016 gelesen, allerdings auf einem e-Reader, das haptische Erlebnis und die verschiedenen Cover über die Zeit sind mir bis grade verborgen gewesen.
„…he who shoots with his hand, has forgotten the face of his father.“
Hat jemand „The Book of the New Sun“ gelesen?
Ich bin gerade beim zweiten der vier Bänder und bin ziemlich fasziniert davon. Es ist ein seltsames Fantasy-Setting, das mich etwas an Numenera erinnert. Angeblich soll der Erzähler unzuverlässig sein und die Geschichte komplett anders wirken, wenn man erst mal versteht, was das Unzuverlässige an ihm ist, aber ich habe bis jetzt keinen blassen Schimmer, was es sein soll. Das Einzige, was mir an dem Erzähler aufgefallen war, ist, dass er manche Sachen naiv oder falsch interpretiert. Zum Beispiel sieht er in einem Schloss ein Bild eines „Ritters“, das er so beschreibt:
An armored knight with a golden visor holding a stiff banner aloft in a desolate landscape
Wenn man genau aufpasst, dann merkt man, dass er hier das Foto eines Astronauten auf dem Mond beschreibt. Sehr cool!
Die Handlung ist extrem weird, hat aber dann doch eine erstaunliche Kohärenz, wo scheinbar zufällige Dinge später aufgegriffen werden. Ich bin richtig gespannt, wie alles aufgelöst wird.
Bin halb durch und bisher zufrieden. 60er-Fantasy ohne zu viele moderne Klischees. Schöne Sprache (teilweise sehr gestelzt, aber mag ich), viel Politik, viel Worldbuilding, wenig Schmusi-Schmusi. Die erste Trilogie von den gefühlt 20 werd ich wohl abschließen.


