Was schaut ihr gerade

Ich habe letzten Freitag in 70mm Kill Bill the Whole Bloody Affair i’m Kino geschaut. Im Prinzip sind das Kill Bill 1+2 uncut und mit zusätzlichen Passagen. Beispielsweise gibt es bei Kill Bill 1 ein extra Manga-Segment und dieser epische Fight gegen die Crazy 8 ist in Farbe und nicht mehr schwarz und weiß. Insgesamt 270 Minuten.

Ich hatte beide Filme schon mehrfach gesehen, aber mindestens 15 Jahre nicht mehr. Ich war auch damals bei beiden im Kino.

Mir ist wieder bewusst geworden, dass QT mindestens einen an der Waffel hat bei so viel Gewalt (und auch die Vergewaltigungszene). Und die Einblendung von Harvey Weinstein in den Credits hat natürlich auch einen faden Beigeschmack, mit dem was wir heute alles dazu wissen.

Trotzdem finde ich die beiden Teile auch in 2026 über große Strecken episch. Die Zeit ging um wie im Flug trotz 4,5 Stunden im Kino.

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Danke für deine Antwort :smiley:
Reingepflanzt hört sich für mich so negativ an. Ich habe das Revival nicht gesehen, aber einen neuen Charakter non-binär zu machen hört sich für mich eigentlich ziemlich organisch an. Zumal die Macher damit ihre Kinder repräsentieren wollen. Find ich eigentlich ganz sympathisch.

@Christian80 Ich finde das Finale der 4. Staffel ganz wunderbar und mein persönliches perfektes Ende der Serie. Zwei Sätze, schöne Musik und die Andeutung einer guten Zukunft und das alles in nur 40 Sekunden. Besser geht’s nicht. Da hätte ich die anderen Staffeln alle nicht gebraucht und hab da auch länger nicht alles von gesehen.

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Was den Gewaltgrad angeht, habe ich letztens erst mit den Jungspunden an der Arbeit diskutiert. In Japan gibt es ja eine sehr aktive Gore-Szene.
Ich sage nur Tokyo Gore Police und vor allem Robo-Geisha!

Die Filme im Ganzen anzusehen, ist allerdings recht mühsam, weil es teilweise eine zu dichte Aneinanderreihung von Trash ist.
Aber auch ein Urotsukidoji III - Return of the Overfiend bietet da einiges mehr, was man nicht gerade gewaltgemindert nennen kann.

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Also ich fand die Staffeln 6 und 7 besonders stark. Und Benders Game (Staffel 5, Ep. 81 bis 84) ist auch ein ewiger Klassiker.
Staffel 9 hab ich dann aber nur noch halb gesehen und auf 10 hatte ich keine Lust mehr.

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Ich habe mir jetzt auch die neuen Folgen von Malcolm gegönnt und kann sagen: Ja, kann mal wohl nicht besser machen. Es fühlt sich durch die Teilnahme und spürbare Leidenschaft fast aller damals Beteiligten einfach wie früher an und die Gags und Katastrophen fügen sich gut in die Mutterserie ein.
Bin gespannt, ob da noch was kommt. Ich geh aber fest davon aus.

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Ich schaue gerade “Botox im Krankenhaus”. Eine Doku über ältere Menschen, die sich gegen Falten immer und immer wieder Botox spritzen und deshalb total gruselig ausschauen.

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Schaue das Scrubs-Reboot auch, es ist echt toll. :smiley: Aber es sei gesagt, die sehen in „echt“ echt sehr viel altersgerechter aus. Denke nicht, dass da Botox im Spiel ist. Bin da immer wieder überrascht, wie sie die zurecht machen. Vielleicht auch Kamera-Tricks. Zach Braff ist sehr viel grauer. Aber eine Stunde in der Maske können wahre Wunder bewirken. :smiley:

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Sorry…aber vor allem Christa Miller kann noch nicht mal mehr ihr Gesicht auch nur ein bisschen bewegen. Das ist komplett steif operiert.

Mal davon ab, dass es in dieser Pauschalität wenig über die Leistung oder die Qualität der Serie aussagt, war das nicht schon damals bei ihr der Fall? Nur dass der Kampf gegen das Altern bzw. das Uncanny Valley der Erwartungshaltung nun immer deutlicher wird? Und warum sollte das nicht zu ihrer Rolle passen? „Schönheit“ war schon damals ein Charakteristikum ihrer Rolle und alle zusammen repräsentieren ja durchaus weiterhin einen sichtbaren Teil der amerikanischen Gesellschaft bzw. der dort gängigen Schönheitsideale. Vielleicht nicht mehr das von Wunsiedel oder Aurich, aber das amerikanischer Großstädte mit hoher Wahrscheinlichkeit schon.

Bin zwar auch immer erschrocken, wie stark sich Russell Crowe verändert hat, also von Maximus zu Hermann Göring ohne speziell dafür „trainiert“ zu haben. Oder Brendan Fraser von der Mumie zu The Whale. Ihren Beruf haben sie dadurch aber nicht verlernt.

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Ich möchte betonen, dass das Remake Spitze ist. Keine meiner Sorgen wurden bestätigt, ich war nach wenigen Minuten wieder voll im alten Scrubs-Feeling drin.

Aber mir ist noch in keiner Serie derart Schönheits-OPs aufgefallen wie bei Miller, Braff und auch dem Schaupieler von Todd. Miller kann nicht mehr LÄCHELN, sie kneift dann immer so komisch die Augen zusammen wie auf dem Screenshot.

Gerade weil es mit John Mc Hinley und Donald Faison Beispiele gibt die natürlich gealtert sind. Oder Sarah Chalke, die vermutlich nur „das übliche“ an OPs hinter sich hat.

Finde ich eine gute, faire Kernaussage. Ich bin auch kein großer Fan von dem, was die drüben an „Kultur“ haben, und was das teilweise für Auswüchse hat. Aber es sind und bleiben ja respektable Menschen.

Ich nutze schnell die Pause, um zu schreiben, dass ich (mit großer Begeisterung) den Stream der Stay Forever Convention schaue. :smiley:

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Der Stream ist schon eine eigene Community :laughing: wir haben definitiv Spaß im Chat

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Ja, das war super :smiley: Letztes Jahr hatte ich auch ein Streaming-Ticket, es dann aber später geguckt, weil ich keine Zeit hatte. Diesmal habe ich es live gestreamt und mich im Chat beteiligt, das war schon noch deutlich amüsanter :slight_smile:

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Wir haben gestern das Finale von Twin Peaks geschaut. Ich hab’s zuletzt 2017 bei der Veröffentlichung geschaut. Erst diesmal hat es bei den Namen Tremond, Chalfont und Richard Klick gemacht. Wahnsinn! Auch wenn das natürlich trotzdem nur wieder neue Fragen aufwirft, aber die sind ja sowieso spannender als Antworten.
Die beiden finalen Episoden finde ich ganz großartig, Dougie war diesmal mit Vorwissen erträglicher, aber mir fehlen die eleganten Genresprünge mit den liebenswerten Charakteren der ersten beiden Staffeln. Es ist eben ein düsterer superlanger Lynchfilm. Außerdem hätte ich es begrüßt, wenn sich das Übernatürliche auf Twin Peaks beschränkt hätte. Es ist aber überall. Naja.

Die ganze Serie ist übrigens momentan über ARTE streambar. Was für ein toller Sender!

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Das Ende von Twin Peaks ist meiner bescheidenen Meinung nach das beste Serienfinale überhaupt.

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ich hab twin peaks nicht gesehen, keine minute, hat sich nicht ergeben, ich weiß, eine entsetzliche lücke, und ich werde mich darum bemühen, sie zu schliessen, wenn ich das heute überhaupt noch sinnvoll kann und es nicht in seiner zeit gesehen haben müßte… ABER: da muß schon ECHT was passieren, daß es die enden von „six feet under“ oder den „sopranos“ aussticht oder, fangen wir kleiner an, dem in der kunst der beendigung etwas ebenbürtig hinzufügt!

Ist halt meine Ansicht, das schmälert aber doch nicht die Wirkung der von Dir genannten Serien.
Nur soviel: Lynch wendet einen einmaligen Kniff an, wie nur er es konnte. Ganz anders als Sopranos und SFU.

klar, jede*r seine sicht!:slightly_smiling_face:
ich bin sehr gespannt, wenn ich es IRGENDWANN mal sehe, ich wollte nur zum ausdruck bringen, daß du die erwartungslatte sehr hoch legst und ich freue mich drauf, wenn sie da oben hingehört.

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FM4 streamt den ESC mit Live Kommentar von Jan Böhmermann und Olli Schulz. :heart:

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