auf die Gefahr hin, hier einen allseits bekannten, in diversen „wo wir stehen“ Podcasts bereits erwähnten alten Hut zu posten und mich damit der Lächerlichkeit preiszugeben - oder auf die harte Tour zu lernen, dass ich die Suchfunktion des Forums null beherrsche: ich bin gerade durch einen absoluten Zufall auf dieses ab 08.12.26 lieferbare Buch gestoßen, habe hellauf begeistert direkt auf „kaufen“ geklickt und wollte es nun mit dem Forum teilen. Insofern: selbst bei „old news“ war es die Begeisterung und der gute Wille, der mich angetrieben hat. Ich bitte um Nachsicht und Verständnis.
Aus Buchhändler-Sicht: Der Rheinwerk-Verlag bietet diese hübschen Bundles (Buch+Ebook) nur über die eigene Webseite an. Sorgt mindestens einmal im Monat zu enttäuschten Kunden bei mir im Laden oder am Telefon.
Wow, bei anderen eBook- und Buchhändlern auch schon vorbestellbar!
Den Verlag kenne ich ehrlich gesagt nur vom Insel-Buch (Java ist auch eine Insel) und diversen anderen Informatik-Büchern.
Eine kritische Nachfrage: Kommt die eBook/Buch Preisgestaltung, dass der Preis für eBook und Buch gleich ist, vom Verlag? Ein 400 Seiten starkes Hardcover in Farbe, etc. muss doch teurer sein als die epub Bereitstellung in der Tolino Cloud.
Das Buch ist ein KulTurGuT! Sorry für den Zynismus, ich bin bei der Thematik immer griesgrämmig, da wir hier ein Ungleichgewicht im Markt künstlich beibehalten, das für andere Kulturgüter nicht gilt.
Der Verlag darf den Preis für Ebooks unabhängig vom gedruckten Buchpreis festlegen. Ist aber ähnlich wie bei Datenträgern und den Online-Shops: Die Verlage und Hersteller sind natürlich an möglichst viel Gewinn interessiert.
Überraschung: Querfinanzierung gibt es innerhalb eines Verlages schon immer. Die Bestseller tragen schlechter verkäufliche Titel, die trotz geringerer Auflage auf diese Weise zu einem halbwegs erträglichen Preis gedruckt werden können. Wird uns jedenfalls in der Berufsschule so erklärt
Ja, diese Art Querfinanzierung gibt es in vielen Medien (Bücher, Musik, Filme, Spiele). Diese Art meine ich aber nicht. Stell Dir einfach ein Album einer Band vor und MP3 Download, CD und Schallplatte würden gleich viel kosten.
Danke für den Tipp, das kommt auf meine Wunschliste für Weihnachten.
Noch ein wichtiger Hinweis: Auf dem Cover ist von „Henner Thomson“ [sic] die Rede. @Henner_Thomsen: Das wollt ihr doch sicher noch korrigieren lassen, bevor das so in den Druck geht, oder?
EBook unterliegt nicht der BPB. In der Regel wird das auch günstiger angeboten.
Ich persönlich würde das jetzt weder für ein eBook aufrufen noch zahlen.
Doch, auch eBooks unterliegen der Buchpreisbindung:
E-Books unterliegen ebenfalls der Preisbindung. Seit dem 1.9.2016 stellt § 2 Abs. 1 Nr. 3 des Buchpreisbindungsgesetzes klar, dass Bücher im Sinne dieses Gesetzes auch Produkte sind, „die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren, wie zum Beispiel zum dauerhaften Zugriff angebotene elektronische Bücher, und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind“. Seit dem 18.12.2019 fallen auch elektronsiche Verlagserzeugnisse unter dem reduzierten Umsatzsteuersatz.
Ich hab mich blöd ausgedrückt. Ja, jedes Ebook muss gleichzeitig überall gleich kosten (außer Gratisaktionen), während die Printbücher aber einen anderen Preis haben dürfen (auch jeweils gleiche Fassung überall gleich).