Weil niemand weiß, wie man das richtig ausspricht. ![]()
Aus der Japano-Ecke kann man Mary Skelter noch nennen.
Weil niemand weiß, wie man das richtig ausspricht. ![]()
Aus der Japano-Ecke kann man Mary Skelter noch nennen.
Wobei hier gerade Wizardry ein schlechtes Beispiel ist. Das ist zwar auch fixer aber eben auch rundenbasiert. Mit Dungeonmaster wurde quasi ein neues Subgenre der Dungeoncrawler aufgemacht: Dungeoncrawler mit Echtzeitkampf, die sich anfangs auch stark an DM orientiert haben.
Jau, Legends of Amberland kann ich ebenfalls empfehlen (orientiert sich an Might and Magic 3-5). Bards Tale IV ist auch ein tolles spiel, das übrigens ganz anders ist als die ersten 3 (viel taktischere Kämpfe) und auch für free-roaming designed ist.
Bei Legend of Grimrock muss ich aber sagen, dass das erste LoG sich extrem an Dungeon Master orientiert und auch quasi keine Story bietet. Mehr als eine Hand voll Zettel mit Nachrichten und ein paar Texten beim Träumen gibt es da nicht.
Legend of Grimrock 2 hat zwar auch fast keine story, aber eine wesentlich immersivere und ausgestaltetere Welt. Imho ist LoG2 auch der einzige Echtzeitcrawler, wo der Kampf wirklich gut funktioniert. Bei anderen ist der Kampf immer zu einem gewissen Grad problematisch. Ich gebe mal als extrem Beispiele Stonekeep und Anvil of Dawn an, wo man eben ständig nur vor-schlag-zurück vor-schlag-zurück machen wird. Bei Grimrock 2 muss man sich wirklich auf die Gegner anpassen, was sehr cool ist.
Grimrock 2 ist in meinen Augen mechanisch klar der beste Echtzeit-Crawler. Bei Story ist sicher ein Lands of Lore weiter vorn. Oder auch ein Stonekeep.
Also es kommt hier darauf an, worauf du genau aus bist.
Du hast bei Dungeoncrawlern und Blobbern (Spiele, wo du mehrere Chars aus Ego Perspektive spielst, aber nicht notwendigerweise mit Grid) im Endeffekt unterschiedliche “Schulen”, die in sehr unterschiedliche richtungen gehen.
Wizardry und Wizardry-Likes: Rundenbasiert, und oftmals auch mit random encounters und Grind. Ausgehend von den ersten 5 Wizardries gibt es dann auch sehr viele Asiatische Crawler, die diesem Prinzip folgen. Wizardry 6-8 koppeln sich ein wenig ab und gerade Wizardry 7-8 sind auch offener, bleiben aber auch bei den Zufallskämpfen.
Es gibt Spiele wie Bards Tale 1-3 und Might and Magic 1-2, die die Formel ebenfalls etwas weiter tragen und zB in eine offenere Welt gehen. Persönlich mag ich dieses grindige, das man auch zB in BT exzessiv sieht (nicht im 4.!) so gar nicht.
Dungeon Master-Likes: Mit Dungeon Master wurde quasi das Untergenre der Echtzeitcrawler gebracht. Hierbei handelt es sich fast immer um lineare echtzeit Dungeoncrawler mit in der Welt sichtbaren Gegnern (logisch, sonst wird das mit dem Echtzeitkampf nix). EOTB ist schon quasi ein direkter Clon und hat dem ganzen ein klein wenig Story und D&D Fluff gebracht. Lands of Lore und Stonekeep haben noch mehr Story reingebracht. Grimrock 1 orientiert sich wieder stark am original. Grimrock 2 wird da deutlich offener.
Open World Crawler: Man kann natürlich überlegen wo es anfängt, und es ist teils gradueller. Also mit Wizardry 7, Bard’s Tale oder Might and Magic 1 schon. Aber ich würde diese “Schule” vor allem bei Might and Magic 3 ansetzen. Dort hast du eine offene Frei erkundbare Welt und Gegner die du in der Spielwelt siehst. Might and Magic 4-5 bauen darauf auf. Die modernen Legends of Amberland Teile sind stark davon inspiriert. Ich würde auch BT4 hier ansiedeln. The Quest ist ein weiteres modernes Spiel das ich hier anordnen würde. Und mit den free roaming Titeln wie Might and Magic 6-8 wurde ja dann ein weitere Gruppe geschaffen. Dort gibt es dann nun auch neue Spiele wie “A Quest that became Legend” oder das sich noch in Entwicklung befindliche Archaelund.
Es gibt natürlich auch noch einige Spiele die da “rausfallen”. Allein schon die Kombination Linear und rundenbasierte Kämpfe ist unüblich. Mein persönlicher liebster rundenbasierter Crawler fällt aber darunter: Operencia. Kann ich wärmstens empfehlen, wenn man anspruchsvolle Kämpfe mag.<
Genauso andersherum Open World mit Echtzeitkampf ist auch eher unüblich. Die Ishar-Teile fallen aber darunter.
Aber die Ausnahme bestätigt die Regel und zumeist werden Spiele von eine der genannten Gruppen inspiriert sein.
Natürlich gibt es auch die Realms of Arkania Spiele mit ihrem Overland Travel, schonmal zufällig aufploppende Kämpfe, und dem isometrischen Kampf. Vielleicht könnte man das mit den GoldBox Spielen zusammenwerfen.
Wovon es erstaunlich wenige Crawler gibt, sind spiele, die in den Bereich Roguelike gehen oder daraus kommen.
Man könnte eine neue “Untergattung” bei Spielen wie StarCrawler sehen, das auch Conglomerate 451 inspiriert hat, wo man eben auf “Runs” geht, und bei Conglomerate sogar XCom mäßig seine Gruppe verwaltet. Würde aber persönlich beide Spiele nicht wirklich empfehlen.
Es geht weiter und weiter…
Aber wenn du nach etwas in richtung von Antara suchst, würde ich vor allem die Open-World Spiele empfehlen. Schau mal in Might and Magic 4+5 rein (world of xeen, beide Spiele werden zusammengeschlossen), oder eben auch die neueren Titel (MM6-8 sind free roaming, MM10 orientiert sich wieder an den alten Spielen, zu MM3, MM4+5 und MM10 hab ich auch LPs und zu 10 auch ein altes Review). Legends of Amberland ist sehr lightweight und einstiegsfreundlich. Kann man sich auch gut anschauen.
Wie du jedenfalls siehst, ist es ein weites, weites Feld, das tatsächlich dieses Jahr wieder einige Neuzugänge erhalten sollte. Von dem angesprochenen Archaelund (open world, Isometrischer Kampf) über Mystic Land: The Search for Maphaldo (open world, MM inspired) hin zu Underkeep (eher EOTB like aber turnbased). Auch von Underworld 2 gibt es wieder Lebenszeichen, mit Dungeons of the Amber Griffin ist ein Spiel mit Kashubischer Folklore dabei (Echtzeit), und eigentlich müsste sich auch bei The Quest 2 aka Betrayed (open world Real time) so langsam was tun, aber da herrscht seit einer Weile Funkstille. Natürlich gibt es danabene auch noch einen Haufen weiterer “kleiner” Titel wie auch Dverghold oder Trenchcoat Adventurer.
Danke, dass habe ich mir auf GOG geholt. Die Kombi aus „altem Look“ + „Neues Spiel“ gefällt mir. Hat das was mit der alten „Ambermoon“-Serie zu tun…?
Nachdem ich „Eye of the Beholder 1“ und den Rest ausprobiert habe werde ich die Teile mal angehen. Tatsächlich habe ich „Might & Magic“ 6-9 und „Wizardry“ 8 bereits seit Jaaaahren in meinem Archiv der Retro-Rollenspiele: https://community.stayforever.de/uploads/default/original/3X/4/3/4314df1b3ba660ea2ce6356201afbd5c1326cbb4.png
Wird mal Zeit dass ich die anfange.
Ansonsten nochmal danke @all für das Feedback, ich denke ich habe jetzt erstmal genug Stoff.
Wenn du alten Look und neues Spiel magst ist ja vielleicht auch SKALD: Against the Black Priory etwas für dich.
Gibts auch bei GoG:
Ich bin hier im Forum schon bekannt dafür, dass ich Runden-basiert (IGOUGO, WEGO, etc.) und Echtzeit (Pausierbar, nicht pausierbar, etc.) scharf unterscheide. Aber hier ging es mir um die Komplexität und die Dauer der Kämpfe. In Wizardry und Dungeon Master ist die Party immer auf ein und dem selben Feld und man schaut auch beim Kampf aus der Ego-Perspektive in die Welt. Der Kampf bei den Goldbox Spielen ist in einer Draufsicht und spielt sich wie ein Wargame. Eine Runden-basierte Kommandokette ala „Fight, Fight, Fight“ in Wizardry und Echtzeit-Klicks auf Icons in Dungeon Master sind was völlig anderes, als jedes Party-Mitglied einzeln auf einer scrollbaren taktischen Karte zu steuern wie bei den Goldbox- und den früheren Nicht-D&D SSI Rollenspielen.
Eine Anmerkung noch: Ich bin gerade unterwegs und habe nur meinen Macbook dabei.
Mir ist eben aufgefallen, dass zumindest laut GOG Galaxy überraschend viele alte RPGs auch auf Mac laufen. Ich muss das nochmal testen, aber GOG behauptet, dass u.a. die folgenden Spiele auf Mac OS funktionieren:
Hätte ich so nicht erwartet
Also schlussendlich ist es bei DOS Spielen (alle ausser Wizardry 8) ja nicht verwunderlich, da die ja alle via DOSBox oder SCUMVM laufen. Wenn die Spiele per DOSBox laufen kann man sie übrigens auch einfach rauskopieren und auf Originalhardware laufen lassen. So mach ichs bei spielen, die ich nicht physisch hab.
Oh, ganz vergessen, und es dauert vermutlich auch noch Jahre bis es fertig ist, aber “Call of Saregnar” ist ein spritiueller Nachfolger von Betrayal at Krondor. Gab es auch mal eine Demo von, zu der ich ein Video gemacht hab. Die ist aktuell aber wieder off. Das wird langfristig wohl das sein, was am nächsten an Antares sein wird. Aber wie gesagt, das wird noch Jahre dauern. Sollte aber erwähnt sein
Ok das erinnert mich tatsächlich an ein modernes „Antara“ (bzw. soll ja eher „Krondor“ nacheifern)
Ich hatte kurz Angst vorm nächsten Unreal-Engine-Assetstore-Baukastenspiel gehabt, aber die haben ja sich wirklich Mühe gegeben den Look der „Betrayal…“-Spiele umzusetzen. Inklusive der zweidimensionalen aber realistisch aussehenden NPCs.
Jepp, in SKALD steckt in der Tat sehr viel drin. Allerdings ist das Spiel auch sehr textlastig, mit vielen Dialogen und Entscheidungen und viel weniger ein klassischer „Crawl“.
Um nochmal auf die Gold Box Spiele zu kommen:
Ich weiss nicht ob es schon erwähnt wurde, aber „Gold Box Companion“ ist auf jeden Fall „Pflicht“:
Ich würde außerdem zu Anfang irgendein Walkthrough empfehlen, der einem zumindest mal so ein Bisschen was an die Hand gibt, bzgl. der richtigen Zusammensetzung der Party und so:
https://gamefaqs.gamespot.com/pc/564785-pool-of-radiance/faqs/73869
Nicht das ich wüsste…
Ich wollte mich nochmal bedanken, ich habe jetzt zwei Abende Ravenloft: Strahd’s Possession gezockt und es macht Spass! Dachte am Anfang ich brauche sicher 1-2 Tage um mich in das Spiel zu immersieren, aber die alte Grafik war überraschend schnell vergessen. Glaube so ein altes Spiel so natürlich zu spielen hatte ich ansonsten nur einmal, als ich mal „Wing Commander II“ ausprobierte.
Mit Ravenloft hatte ich bis jetzt keinen Kontakt, aber ich habe dunkel in Erinnerung, dass meine Freundin mal davon gesprochen hatte. Wir suchten vor paar Jahren nach Fantasy romanen im D&D Universum, und während ich bei Drizzt und Dragonlance blieb meinte sie „Ravenloft“ klänge doch am interessantesten. Muss sie mal fragen ob sie auch wirklich was davon gelesen hat.
Ah, sehr cool, freut mich! ![]()
Oder es wird nie fertig, wenn man sowas als 1 Mann Projekt mach, dann ist AE unbedingt nötig (wie bei Death Trash), gibt es aber nicht. Ich glaube daher das wird nix.
Was meinst du mit AE?
Ich bin sehr zuversichtlich, dass das fertig wird. Der ist bereits ewig daran, und macht auch Fortschritte und es gab eine öffentliche Demo.
Finanzieren tut sich die Entwicklung unter anderem durch Patreon, wo es auch (abgesehen vom letzten halben Jahr, wohl aufgrund von Schwierigkeiten mit der Platform) regelmäßig Progress Reports gibt.
Die Frage ist bloss wann. Das kann dann auch noch 10 Jahre dauern. ^^
Kann natürlich sein, dass der Entwickler vorher am Herzinfarkt stirbt oder ähnliches.
Ich persönlich würde das „Pools of Darkness (1991)“ aus der „Collection Two“ spielen. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich über die meisten anderen Spiele nicht viel sagen kann, aber ich mag die taktischen Kämpfe (z.B. die Position der Partymitglieder spielt eine Rolle).