Wie hört und entdeckt ihr Musik?

Hören vor allem beim Radfahren, kann aber auch mal vorkommen, dass ich mich zuhause (ebenfalls mit Kopfhörern) mal wo hinsetze/lege und einfach höre. Einfach Musik mal volle Pulle aufdrehen ist irgendwie falsch für mich. Ich finde Kopfhörer ok und so muss ich mir keine Sorgen machen die Nachbarn zu belästigen.

Ich hatte schon relativ früh einen mp3 Player (bis ich ihn mal mitgewaschen habe):
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Ab dem Punkt wo der Speicher akzeptabel groß war, war es das was ich mir schon immer gewünscht habe bzgl. der Art wie man Musik konsumiert. Alles auf einen Haufen und einfach.
Mit dem Sprung zum Streaming tue ich mich aber tatsächlich noch immer schwer. Daher habe ich auch eine 512GB Karte im Smartphone :crazy_face:

Neue Musik entdecken tue ich mich ein bisserl schwer. Ich tendiere eher dazu auf meinen Bestand zurück zu greifen. Wenn ich was interessantes höre wird aber gleich mit Shazam geschaut was das so ist.
Natürlich höre ich auch mal rein, wenn mir bekannte Künstler was Neues bringen oder auch mal durch ne Playlist auf einem Musikdienst.

CDs kaufe ich nur selten, die letzte war ein Japan Import:

Und dann beim einlesen gemerkt, dass ich jede menge japanische Titel manuell taggen müsste … und hab mir das Ding dann von Amazon runtergerippt …
Ich glaube das wird für lange zeit die allerletzte CD gewesen sein.

Der Gedanke an einen Plattenspieler (als Kind war das in Kombination mit dem Lied der Schlümpfe und der Schlagersammlung meiner Eltern der Start) reizt mich zwar. Aber es würde keinen Sinn ergeben. Vermutlich würde zudem gleich eine Katze auf dem Teller Karussell fahren.

Bon meiner Lieblingsband kaufe ich CDs. Die will ich mit auch ins Regal stellen und da darf es dann auch mal die Delux- oder Limited-Edition sein. Ansonsten kaufe ich Alben in digitaler Form. Gehört wird dann ausschließlich in Dateiform. Meistens höre ich unterwegs, also im Auto oder Zug. Hin und wieder auch neben der Arbeit, dann eher leise im Hintergrund. Streamingdienste versuche ich zu meiden. Nach neuem suche ich selten aktiv. Wenn von irgendwem irgendetwas vorgeschlagen wird, höre ich mir das an und bilde mir eine Meinung. Dann kommt es entweder in meine Sammlung oder auch nicht.

Entdecken ist schwierig. Ganz früher VIVA und MTV, und dann lange Zeit mehr oder weniger zufällig, oft per Soundtrack von Filmen und Spielen. Etwa hab ich zu PS3-Zeiten Motorstorm geliebt, und mir die Songs teils bei iTunes, teils auf CD gekauft. Insbesondere waren zwei Songs vom selben Album von Primal Scream, da hatte ich dann die ganze CD und hab die (damals noch per iPod) ständig gehört.
Soviel Neues entdecke ich aber gar nicht. Es ist eher so, dass ich einiges Altes „wiederentdeckt“ habe, dass ich teils früher nicht so richtig gut fand, aber dass mir heute dann um so besser gefällt. Etwa Blink-182 (nun ist es raus!), oder Freestyler von den Bomfunk MCs.

Hinzu kommt, dass ich inzwischen auch deutlich weniger Musik höre, als früher. Als es mit MP3s losging lief gefühlt immer, wenn nicht der Fernseher an war oder ich zockte, Winamp. Unterwegs auch auf Walkman oder 64-MiB-MP3-Player, später dem iPod.
Als ich (relativ spät) mein erstes eigenes Auto bekam, hab ich dort ein paar Monate gebrannte CDs gehört, und dann ein Radio mit iPod-Anschluß gekauft.
Da hörte ich Musik dann schon mangels Zeit und Gelegenheit primär beim Autofahren.
Nochmal ein paar Jahre später hat sich die Zeit im Auto deutlich erweitert, und ich hatte keine Lust mehr, gefühlt ständig dieselben Songs zu hören. Da fing ich dann mit Podcasts an…
Heute höre ich Musik weiterhin primär im Auto, wenn noch jemand anderes dabei ist, oder ich konkret Lust auf Musik hab.

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Es gibt da eine Konstante in meinem Leben: Joggen oder Spazierengehen. Dabei begleitet mich seit 1993 entweder ein Walkman, iPod oder jetzt das Telefon. Insbesondere der iPod hat damals zu einer echten Explosion an Eindrücken und (wieder)entdeckten Alben und Künstlern geführt, weil ich die Möglichkeit hatte, plötzlich die halbe Festplatte an Musik mitzuschleppen und physische Einschränkungen bei der Titelwahl und dem schnellen Skippen plötzlich nicht mehr existierten. Das war so um 2002-2005.

Parallel dazu lief eine sehr heiße Phase in Plattenläden und dem Verschlingen von Szene-Publikationen. Ich stand 1999 mal eine abgeschlossene Berufsausbildung und einen Nachmittag lang auf dem sehr wackligen Entscheidungsbein, doch Vollzeit-DJ zu werden und in Vorbereitung dieser Situation wurden zwischen 1995 und 2005 Vinlys in einem doch sehr ungesunden Rahmen angeschafft. Finanziell und platztechnisch gleichermassen. Lustigerweise sind sporadische Vinylkäufe von Dingen, die man digital nicht bekommt, heutzutage das letzte, verbliebene Standbein in den Tonträgerkauf.
Parallel zum Zufallshören im Plattenladen (mindestens fünfmal habe ich sehr hübsche Dinge entdeckt, einfach, weil sie der Verkäufer über die PA im Laden laufen liess…) und dem Lesen von Groove & Co. , wurde ab 1999 im damals größten BB für Techno abgehangen, wo Word of Mouth-Empfehlungen an der Tagesordnung waren.

2003 ging es los mit beruflichem Programmieren und dem begleitenden Konsum von Internetradio. Das löste die manchmal doch sehr engmaschige Stöberei im Plattenladen ab, weil man favorisierter Musikdienst zumindest am Anfang einen herrlich eklektischen Mix aus Italo Disco, krudem Elektro (Der „Richtige“ aus Detroit mit den Kraftwerk-Wurzeln, nicht den Quatsch, den die Kids heutzutage als „Electro“ handeln und der meistens gähnend-langweiliger Deep House ist.) und Soundtrack-Collagen lieferte. Da explodierte nochmal so einiges im Kopf und die Weichen wurden in eine Richtung gesetzt, die mich bis heute beschäftigt und pleite macht.

iTunes-Käufe waren zwischen 2004 und dem Beginn von iTunes in the Cloud / Apple Music noch ein Ding. Inzwischen nehme ich da alles nur noch als Stream mit und kaufe selten. Wie oben schon geschrieben: Das bleibt Sachen vorbehalten, die ich nicht irgendwo digital laufen lassen kann.

Zwischendrin waren ein paar Facebook-Kanäle mal sehr wichtig, aber da ging es dann schon eher darum, Dinge zu finden, die ich 1980 und später verpasst hatte, als neuen Kram. Ja, dieses Retro-Ding zieht sich bei mir durch viele Aspekte. Durch den Social Media-Hiatus ist das aber auch kein Einfluss mehr.

Generell ist es ruhiger geworden und die letzte große Entdecker-Tür war leider echt das eben beschriebene Cybernetic Broadcasting System, das mich 2003 auf einen sehr aufregenden Trip genommen hat, aber vielleicht passiert mir das nochmal in diesem Leben. Ich würde es mögen…

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mal zu einem Detail Deiner Frage: was mich selber erstaunt hat, vielleicht gerade durch Spotify ist die Musik wieder aus dem Hinter- in den Vordergrund gewandert.
Früher habe ich Musikzeitschriften gelesen und mir dann aus finanziellen Grunden wenn überhaupt mal eine CD von den vorgestellten gekauft, dazu kamen unbesprochene Platten und CDs MEINER Bands, die nicht besprochen wurden, es war ein bißchen unbefriedigend über Musik nur zu lesen…

Heute lese ich wieder RICHTIG gerne Musikzeitschriften, gerade als Print, mit (ordentlich guten!) Kopfhörern auf, lese und höre dazu. Häufig höre ich wirklich einfach Musik, dank Kopfhörer kann auch jemand daneben den Tatort oder so`n Kram sehen, ICH kann Musik hören!

Mir ist die beschissenen Einnahmesituation für Künstler über Streaming bekannt, das macht vieles von dem, was ich dazu sagen würde einerseits heuchlerisch, andererseits finde ich für mich als Hörer auch alles ganz wundervoll, für einen moderaten Betrag kann ich dauern und überall immer das hören, was ich gerade möchte, das Familienabo ist noch viel großartiger, 4 Familienmitglieder hören dauern ihre Sachen, alles was sie möchten, kein Kind wird illegal irgendwo eine CD herunterladen.
ICH habe sicher noch nie so viele unterschiedliche Musiker gehört und mal riengehört und kennengelernt und weiterempfohlen und dann auch das Konzert besucht.

Bei den physischen Datenträgern werde ich auch ambivalent, was war die Zeit der Platten nicht… es war die beste, es war die schlechteste!
Um nichts in der Welt würde ich die Plattensammlung meiner Jugend und danach her- oder weggeben, die stehen gut aufgehoben herum, der CD weine ich nicht sehr hinterher, ich finde es sogar ziemlich angenehm, das das Wohnzimmer leerer geworden ist und da nur noch Sonos-Boxen stehen und ich mal eben meine Lieblingsplaylist des Moments hören kann und Playlists habe ich wie Mixtapes im Handschuhfach, einfach weil jede Stimmung und jede Tätigkeit und jede jedes eine eigene Playlist verträgt und wie schön ist es die zusammenzustellen…!

ach so, wie wird Musik „entdeckt“ (ist schließlich wie beim Columbus, die Musik ist auch schon da, bevor ich sie kennengelernt habe, andere sind schon vor mir da, vielleicht sogar die… naja, jetzt wird der Vergleich schief…) viel über Musikzeitschriften gerne im Print s.o.
und auch hier hilft Spotify oder vielmehr Freunde: wir haben zu fünft eine gemeinsame Playlist, in die wir alle vier Wochen jeder 3 Lieder einstellen, am Ende des Monats punkten wir und der Sieger kommt auf eine Sieger-Playlist.
Zwischendurch kann man drüber chatten, meckern, loben, Alternativen empfehlen, wir kommen so über Musik ins Gespräch, alles ist mit Links zum Streamer leicht teilbar. Wir reden vielleicht viel mehr über Musik als jemals, also ernsthaft über Musik. Da jeder von uns unterschiedliche Quellen und wieder Freunde hat, stelle ich mir vor, daß da eine Art Quintessenz des Monats zusammenkommt.

Spannend finde ich, wie meine Kinder Musik entdecken, teils wiederentdecken… siehe oben, wir waren häufig schon da… „Kennst Du eigentlich Black Sabbath…?!“
Die entdecken jetzt auch tatsächlich die CD wieder als Art von Nostalgie und bewußterem Hören, neulich hat sich schon jemand erkundigt, ob ich nicht noch einen alten Plattenspieler hätte… ja, natürlich, aber vielleicht erkunden wir doch mal zusammen die Möglichkeiten, wie wir allte Welt (Platten) und neue Welt (ohne Kabel) zusammenbringen können…

Musik ist immer noch wichtig und vielleicht ist früher war alles heute besser oder so schwer zu beurteilen!

Spotify ist für mich ease of use, aber auf keinen Fall meine Musiksammlung, dafür ist es zu Lückenhaft und man besitzt dort ja auch nichts. Das ist eher was für Leute die Musik wie Fast Food konsumieren.

Sehe ich tatsächlich ganz anders, klar lädt Spotify u.ä. dazu ein, mal eben in Musik reinzuhören, schnell weiterzuwischen usw. aber am Ende ist es der Hörer, die entscheidet, wie sie das nutzt oder wie Musik gehört wird, das war schon immer so.
Ich kann mich auch tief in Spotify reinhören, wo ist haptisch der Unterschied zur mp3-Sammlung?

Das mit dem Besitzen war mir früher ganz wichtig, ich wollte meine Platte haben, ich wollte auch wenn das Netz ausfällt oder der Strom (…!) immer noch meine Platte haben. Irgendwann gab es den Wandel Besitz oder Access, das ist vielleicht ein Riesenthema für sich), denn tatsächlich läuft den Menschen das Sammeln nicht weg.
Ich habe meine Musiksammlung, aufgebaut 80er bis 2000er, irgendwann eingefroren in der Zeit, die gebe ich nicht weg, würde ich heute als junger Mensch mit dem Musikhören beginnen, würde ich das nicht tun, da würde ich mich auf Streaming verlassen und wohl meine „Must-Haves“ definieren und mir die sehr punktuell physisch holen, vielleicht doch nochmal nen Plattenspieler usw. …
Aber was solls, bricht das Streaming zusammen, gehen die Streamer pleite, dann wird es Musikmedien auch immer noch/wieder physisch zu kaufen geben, denn die Nachfrage wird da sein, außer es bricht uns alles zusammen und wird apokalyptisch und kein Strom und… dann ist auch irgendwie egal, DANN sehen wir mal, wie das DANN mit dem Musikhören wird.

Ganz klassisch mit Gitarre und Selbstgebranntem am Lagerfeuer natürlich.

Und wenn sie nicht da ist, kann ich dann mal die EAV- Perlen aus den 80ern laut aufdrehen, das geht bei mir immer, als Zwölfjähriger war ich Mega-Fan. Aber muss man wohl selbst miterlebt haben.

Ich weiß gar nicht, ob man sich damit disqualifiziert, aber „Geld oder Leben“ halte ich immer noch… nein, falsch, immer mehr[!] für einen Geniestreich!

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Ich glaube, in dieser Runde hier kann man sich dazu ungestraft bekennen. Es ist auch genial. Ohne diese Band / die Platte würde ich so wichtige Vokabeln wie Bolide, Pitralon, Furchenadel oder Palmers gar nicht kennen…

Oh, sehr schönes Thema. Ich habe letztens festgestellt, dass ein Schrank bei uns noch voller CDs ist, aber inzwischen fehlt ein Abspielgerät dafür. :sweat_smile: Nicht so schlimm, vieles davon höre ich heute gar nicht mehr bis zumindest selten.

Bin vor einigen Jahren auch auf einen der großen Streaming-Dienste gewechselt. Das Immer-und-überall ist einfach zu reizvoll. Nur mit dem Entdecken klappt es trotzdem nicht. Eigentlich kamen fast alle Neuentdeckungen für mich (auch früher schön) über Freunde.

Vor ein paar Jahren hatte mir ein Freund – bitte nicht lachen – die letzte Iron-Maiden-Platte empfohlen. Da war ich direkt hooked. Hatte die vorher echt nie auf dem Schirm. Hab mich dann wie ein Musikmaulwurf rückwärts durch die komplette Diskographie gewühlt und das meiste für sehr gut befunden. Die sind fast in Rente und ich hab die neu entdeckt. Nun ja …

Tja und da wären wir beim Entdecken: Seither versuche ich, über die Empfehlungslisten im Streaming was ähnliches zu finden. Nun gibt’s zwar Metal wie Sand am Meer, aber sobald der Gesang ins Schreien oder Grunzen wechselt, bin ich raus. Bisher hat das mit den Empfehlungen für mich nur bis Judas Priest gereicht (das ist irgendwie gefälliges Schreien), die hör ich inzwischen fast noch lieber. Aber auch hier: Suche ich was Ähnliches, Fehlanzeige.

Werde aber dran bleiben und weiter fleißig in die „So-ähnlich-wie“-Listen wenigstens reinhören. :smile:

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Was sind das alles für mega Antworten hier? Vielen Dank für die rege Beteiligung! Ich habe so viel Spaß, eure verschiedenen Ansätze und Entwicklungen zu lesen. Was ich besonders interessant finde, wie unterschiedlich eure Erfahrungen stellenweise sind. Das beruhigt mich fast schon und unterstützt ein wenig meine weniger zynische Seite, die sagt, dass Streaming letztlich auch nur die Möglichkeiten erweitert. Finanzielles mal außen vor gelassen.

Generell ist aber eine Tendenz zu sehen, dass Digitalkäufe und CDs eher selten geworden sind. Das deckt sich aber auch mit meiner eigenen Erfahrung. In gewisser Weise ist es auch einfach unkomfortabler, sich irgendwo Dateien zu kaufen und sie irgendwie zu übertragen, als alles in einer App zu haben.

Die Ausnahme scheint ja Bandcamp zu sein. Das zieht jetzt bei meiner Musik zum Beispiel bisher so gut wie gar nicht, aber es scheint dort immerhin zumindest international eine kleine Szene zu geben. Da muss ich mich mal mehr mit auseinandersetzen.

Bis hierhin vielen lieben Dank :)!

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Bei Spotify gibt es halt nicht alles. Wenn man einen 08/15-Musikgeschmack hat, mag das anders aussehen, aber die Undergroundsachen sind da meist nicht vertreten. Ich finde da zwar heutzutage mehr als früher, aber eben einen Großteil immer noch nicht.

Also Spotify kann heute schon ganz gut dienen einem einen Ausblick auf andere, neue Genre zu geben, aber sobald man sich intensiv mit der Musik beschäftigt, stößt man ständig auf große Lücken. Und wenn ich gerade ein bestimmtes Lied hören will dann will ich das auch hören und nicht ständig enttäuscht werden, das die ganzen Tracks nicht da sind.

Für Hören und Entdecken mittlerweile hauptsächlich Spotify. Da ist der Algorithmus mittlerweile tatsächlich nützlich, um basieren auf meinem Geschmack neues zu entdecken.

Außerdem bin ich seit ca. 1.5 Jahren unter die Vinyl-Hipster gegangen. Das geht tatsächlich ziemlich ins Geld, die Ausgaben für CDs in den 90ern waren da gar nichts gegen. :grimacing: Und jede Platte wird nur selten gehört, weil Verschleiß und so…

Konzerte sind für mich vor allem dazu da, um Bands, die ich bereits kenne und schätze, zu zelebrieren und blaue Flecken im Pit zu sammeln. :sweat_smile: Weniger jetzt, um Künslter kennenzulernen. Bei uns in Göttingen ist es allerdings auch schwer, war für meinen Geschmack zu finden. Da muss ich meistens mind. nach Hannover.

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Mir persönlich ist es wichtig, bei einem Konzert auch mal Clips oder ganze Songs mit dem Smartphone aufzunehmen, wenn ich geraden nicht im Pit bin. Die schau ich mir dann gerne abends an und zehre davon noch monatelang. :slight_smile:

hab ne Einladung für ne Listening Party bekommen für CoLD SToRAGE und hab mir dann das neue Album gekauft, gibt es auch auf diversen Formaten, Digital, CD, Vinyl, etc.

Kaufe seit diesem Jahr eh wieder viel CDs, also passte das super.

Interessant war, als ich sagte, es wäre so schön, wenn es doch mal nen wipeout mit Musik von CoLD SToRAGE für PS5 gäbe, da war Tims Antwort in etwa sowas wie “was nicht ist, kann ja noch werden”. Wir waren alle ein wenig entzückt, ich hoffe wir haben ihn nicht falsch verstanden :joy_cat:

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Das ist ja interessant! Wie läuft so eine Listening-Party eigentlich so ab? Hört man da gemeinsam im Raum ein paar Lieder oder läuft das so im Hintergrund? Ist das überhaupt vor Ort oder war das quasi eine Online-Listening-Party?

Da wurde das Album gespielt und wir haben alle gechattet. Tim Wright hat auch zu jedem Track ein wenig erzählt. Hat Bock gemacht, war für mich auch das erste Mal.

Nutze ich sehr gerne um Bands zufinden, die Ähnlichkeit mit Bands haben die ich mag.

Sonst habe ich bei der Arbeit einen coolen Kollegen, der mich hin und wieder mit guten Tipps zu Metal-Bands versorgt. Metal war für mich als Teenager ein großes Ding, dann war es lange Zeit begraben und jetzt höre ich meine alten Sachen (Sepultura, Metallica, Manowar uvm) und die neuen Sachen die mir empfohlen wurde Gloryhammer, Ghost uvm)

Ich entdecke eigentlich gar keine, mir, neuen Künstler mehr, soviel Musik konsumiere ich auch gar nicht mehr, wenn ich mal Lust auf was habe, krame ich das aus meiner CD Sammlung. Streaming nutze ich seit 2 Jahren nicht mehr, ich hab da gemerkt, dass ich viel überspringe und auch keine ganzen Alben mehr höre, außerdem möchte ich oft auch das Booklet dazu durchblättern.

CDs kaufe ich noch, aber halt alte Sachen, die ich noch nicht habe.