Wie hört und entdeckt ihr Musik?

Für mich findet Musik inzwischen nur noch statt, wenn ne Party ist, oder ich auf ein Konzert/Festival gehe. Im Privaten, für mich allein Musik zu hören, hat seinen Reiz verloren. Zum Berieseln, bei langen Fahrten, Flügen oder auch beim Putzen nehme ich inzwischen Podcasts.
Neue Bands (bin in der Metal/Core Ecke) kommen wenn dann als Vorbands oder über Festivals rein.
Da ich trotz meines Alters mit Maiden, Metallica usw. nichts anfangen kann bin ich auch froh um neue Bands. Aber Lorna Shore, Whitechapel und vor allem Gutalax machen halt alleine, im Wohnzimmer keinen Spaß.
Dafür sieht man mich, vor allem auf Summerbreeze Videos, immer mal gerne angeheitert in der ersten Reihe von Napalm Death, Carnifex usw.
Ich gebe mal ein Beispiel:


Man beachte den Bademantel. Die einzig richtige Bekleidung für ein Festival.

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Indem ich danach Google. Hört sich dumm an, ist es vielleicht auch. Aber ich mag kein Streaming mehr und vermisse die Zeiten mit Winamp.

Ich höre Musik und Hörbücher vor allem beim Bahnfahren im Abstand zum Gedankenkreis der Arbeit zu bekommen. Ich widme mich dem Inhalt. Deswegen höre ich es auch selten bei der Hausarbeit.

Ich möchte wieder mehr mp3 playlists und Player benutzen statt meines Smartphones. Vielleicht nischig und pseudoedgy, aber ich hab Bock darauf. Ich will wieder Musik haben und nicht nur leihen.

Ich liebe die Haarfarbe! <3 Ist das Natur?

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Ich habe (viel zu viele) CD und Platten hier stehen, welche auch meine erste Wahl sind, wenn ich bewusst Musik hören will. Das haptische gehört für mich nach wie vor dazu und mp3 und streaming empfinde ich als “wertlos”.
Allerdings nutze ich auch Deezer zum Musik hören wenn ich unterwegs bin oder eh den Rechner an habe. Dort höre ich auch gerne in alte und neue Bands/Interpreten rein, denen ich jahrelang keine Beachtung geschenkt habe und freue mich, wenn ich über etwas stolpere, was mir gefällt.
Konzerte und Festivals sind auch immer eine gute Quelle für neue Musik. Wobei manche Bands auf der Bühne der absolute Hammer sind und auf Platte dann irgendwie nach Fahrstuhlmusik klingen. (ok, besser so als anders rum) Dieses Jahr auf dem Ruhrpottrodeo bin ich so auf die Sondaschule und Monsters of Liedermaching aufmerksam geworden, die ich 10 Jahre lang echt einfach ignoriert habe. Was ein großer Fehler!!!

Ich bin leider rechter Hand im Bild. Aber cool dass du meine grau bis weiß-Töne im Haar magst. Ja ist Natur. Seit ich 23 war. Bist du auch auf Tinder? :wink:

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Ja, such mal nach “LatinLover69”

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Match incoming :heart_eyes:

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Darum höre ich lieber live. Ich war z.B. bei Nile (im Backstage. In München ist das die letzte Anlaufstelle für Metal, solange man nicht 90€ pro Ticket im Kesselhaus oder Zenith zahlen will) und als Vorband kam Vitriol. Live waren die Jungs der Hammer. Hab mir instant ein Bandshirt gekauft, danach noch nen kleinen Schnack mit der Band bei vier bis acht Halben pro Person gehalten und wollte das Feeling auf Spotify wiederholen. Das war sowas von enttäuschend. Alle Tracks waren dermaßen dünn abgemischt, das es kaum anhörbar war.
BTW: Nile war, wie immer, der Hammer.

Gutalax ist geil, aber die Nachbarn denken man hat nen Schaden und man würde ein Schwein quälen.

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Gutalax und z.B. auch Deserted Fear sind aber auch Beispiele dafür, das man mit Musik nur selten den dicken Otto machen kann. Viele Fans und auch ich haben für beide Bands öfter fünf bis zehn Tickets gekauft, damit sie überhaupt auf Tour gehen konnten und nicht arbeiten mussten.

Bei Gutalax ist das nächste Konzert ausverkauft - ich denke die habe es “geschafft”.

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Das haben sie definitiv. Aber 2014 haben „wir“ = die Fans noch Geld nach Tschechien überwiesen, damit der Drummer Petr nicht als Koch während der Festivalsaison arbeiten musste und sie touren konnten.

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Erinnert mich ein bisschen an die Anvil Story. Nur irgendwie rückwärts. :slight_smile:

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Ist halt ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gönne ich jedem seinen Erflog, andererseits drehen Leute halt auch echt schnell ab, wenn das Geld zu schnell kommt. Ich war z.B. lange Fan von Coal Chamber und DevilDriver. Dann hab ich 2012 mal Frontmann Dez Fafara für drei bis vier Stunden getroffen und der Typ ist halt echt der größte Arsch, den man sich vorstellen kann. Also volles Programm. Behandelt die Backstage Crew wie Scheiße, schreit rum wenn das Sandwich mit Kruste kommt und denkt alles dreht sich nur um ihn. Dann kann er live nicht mal ansatzweise den Sound aus dem Studio liefern. Und dann pisst er noch das Publikum an, wenn die nicht begeistert sind und bricht nach 22 Minuten ab. Das ist für mich nicht Metal. Das soll ja eine Gemeinschaft sein.
Als Gegenbeispiel: Mit Gerhard Stass von Crematory hab ich am Metalfest, in Pilsen, Bier und Gulasch zum Frühstück, am Biertisch, genossen, über Gott und die Welt aber nicht über Musik gesprochen und Gerhard hat danach sogar noch bezahlt.
Das schönste Erlebnis: Ich war mit der Familie im Bandhotel (ohne es zu wissen. War eine Zufallsbuchung. Es war eine Suite mit zwei getrennten Schlafzimmern und damals konnte man das in Tschechien noch für eine schmale Mark, ich glaube 600€ für das WE, bekommen), ebenfalls am Metalfest, und meine Tochter (damals 6) hat beim Essen auf der Poolterrasse gestresst. Also gewaltig. Dann haben die fünf Typen vom Nachbartisch, die schon fertig waren mit Essen, sie mit in den Pool genommen und angeboten sich um sie zu kümmern, bis wir fertig sind. Ihr auch Eis gekauft usw. Und so hatte ich Edguy bzw. den Lead von Avantasia mal als Babysitter.

EDIT: Nochmal ein ganz großes Shoutout +1 an die Tschechen. Meine Tochter konnte am Infield immer frei rumrennen und jeder hat sich um sie gekümmert. Sie ist nie ohne Essen oder ein Getränk wiedergekommen (das war mir sehr peinlich) und sogar bei Amon Amarth und Milking the Goat Machine ist sie, durch den Pit, in die erste Reihe marschiert, ohne das irgendwas passiert ist. Ganz im Gegenteil. Die Jungs, und die waren alle voll bis Oberkante Unterkiefer, haben ihr den Weg frei gemacht und ihr sogar noch geholfen auf den Wellenbrecher vor der Bühne zu klettern und sie den ganzen Gig lang gehalten und darauf geachtet, dass niemand gegen sie fällt. Das ist für mich Metal at its best.

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Dann heute Abend doch mal wieder eine Band entdeckt: War beim Konzert der Gorilla Biscuits und Terror, die erste Band, die gespielt hat war No Pressure.
Eigentlich typischer Skatepunk, sehr melodisch, nix originelles, aber sowas gibts mittlerweile ja auch nicht mehr so oft, wie noch in den 00er Jahren.

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Genial. Die Tracks Big Man und Lock it Up knüpfen an die großen Zeiten von Pennywise und Millencolin an. Im Skate-Ska-Punk Sektor fehlt mir nur noch ein Nachfolger für Against all Authority. Die sind leider 2006 gestorben und hatten ihren Zenit um 1999.

Edit: Als Ersatz empfehle ich Nasty aus Belgien. Warum die Jungs auf deutsch singen konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Ich hab mal einen Abend mit Matthi und Paddy verbracht, aber da haben wir nur getrunken und meinen Bass gequält und uns geärgert das wir kein Schlagzeug hatten. Gesprochen haben die beiden entweder Kauderwelsch oder Französisch. Immerhin kamen um 2 Uhr morgens die Bullen, weil es zu laut war. Da haben wir Chastisement - But lost we are auf 100% auf meiner Teufel Definion 5 Anlage gehört.

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Wie oben mal erwähnt: Projektartig.

Derzeit hören wir (+2 Musikfreunde) uns parallel die enorme Diskographie von Rome an. Eine Woche, ein Album. Chronologisch. Jeder wählt einen Track des Albums, den er am wichtigsten/tollsten/besten empfindet.

Haben alle drei gewählt (und natürlich in der eigens dafür angelegten Gruppe gepostet), geht es ins nächste Album.

Die Band ist uns seit 20 Jahren bekannt. Dennoch entdecken wir sie gerade wieder neu und niemand darf skippen. ^^

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Suche gerade vergeblich nach der s/t CD, hätte wohl besser gestern nach dem Gig am Merch-Stand geschaut, hatte sogar während der Show kurz daran gedacht, aber dann wieder vergessen.