Auf dem Desktop, der offiziell nicht unterstützt wird, lasse ich noch mindestens bis Oktober Windows 10. Dann steht eine Neuinstallation von 11 an. Ich habe mir bereits vor ein paar Monaten ein auf 24H2 basiertes tiny11 Abbild mit angepasster autounattend.xml erstellt, dass ich nach erfolgreichen Tests in einer VM ebenso erfolgreich auf meinem Laptop installiert habe (wo ich es allerdings quasi nie nutze, weil Linux (Arch, btw)).
Der Vorteil von meiner personalisierten Lösung hier ist, dass die Installation, abgesehen von der Festplattenpartitionierung, voll automatisiert ist, und zusätzlich bereits einige für mich relevante Einstellungen gemacht werden. Der Spaß dauert auch keine 15 Minuten bis zum einsatzbereiten System.
Zusätzlich wird jede Menge an, für mich, unnützem Zeug gar nicht erst installiert, was mehrere Gigabytes auf der SSD spart. Einen lokalen Benutzer (ohne Microsoft-Konto) bekomme ich angelegt, und die Sperren ala kein TPM, et cetera, werden auch aufgehoben.
Natürlich besteht das Risiko, dass spätestens größere Windows-Updates dann Probleme machen, aber ich schätze auch die Wahrscheinlichkeit recht hoch ein, dass eine Neuinstallation mit einem neuen tiny11-Image da helfen würde. Ich brauche unter Windows eigentlich nur 4-5 Programme zu installieren, Steam, Lightroom, Capture One, SyncThing, optional VMware. Den Rest habe ich inzwischen als portable Versionen in SyncThing, das erleichtert mir da einiges.
