Wo wir stehen: Frühjahr 2026

Ja, völlig fair. ich wollte auch hier auch nicht grundsätzlich dagegen argumentieren, dass Ihr für Sachen, die merklichen Zusatzaufwand verursachen, nochmal um etwas zusätzliches Geld bittet. Das ist schon plausibel. Und ein Stück weit ist die Sache mit den Con-Videos ja auch Jammern auf hohem Niveau.

Der Gedanke, mein Feedback hierzulassen war, dass Ihr vielleicht ohnehin irgendwann nochmal über das Thema Streaming-Tickets/Zugriff auf Streaming-Inhalte redet, und sich dann möglicherweise eine Lösung findet, die sich lässt, und die mich (und andere Leute, die ähnlich denken) glücklicher macht als der Status Quo. Wenn Du aber sagst, dass das eher nicht der Fall ist und das Ganze auf Eurer Seite unverhältnismäßig viel Aufwand erzeugen würde, dann lässt sich da halt nichts machen und ich muss schauen, was im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten die Lösung ist, mit der ich am besten leben kann.

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Macht „ihr“ (resp. Christopher, im Sinne eines Pluralis Majestatis) das generell anhand der Mail-Adressen oder auf Anfrage?

Ich frage deswegen, weil ich die Diskussion über die gestiegenen Location-Kosten mitbekommen und absichtlich auf die Nutzung meines Rabatts verzichtet habe, um euch (in diesem Fall das SF-Team) heimlich, still und leise zu subventionieren, damit ihr nicht das Gefühl habt, ihr hättet die Geste forciert.

Edit: Danke @Christopher, für die Erklärung.

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Ne, auf Anfrage natürlich.

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Ah, danke :slight_smile:

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Selbst wenn das passiert (was ich nicht so bald erwarte) können dann ja mehr Remakes in neuer epischer Breite gemacht werden :wink:

Solche Forderungen kommen vermutlich daher, dass bei SF die Grenze zwischen Unterstützung und kommerziellem Abo so stark verschwimmt. Ein Mäzen ist nach der mir bekannten Definition ein Unterstützer, der keinerlei Gegenleistung erwartet. Betrachtet man es als klassisches Abo, sind zumindest die beiden größeren Pakete einfach nur absurd teuer.

Eine veränderte Struktur könnte solchen Missverständnissen entgegenwirken. Hier ein Beispiel:

  • Basis-Abo: Podcasts; 5,- EUR / Mon.
  • Premium-Abo: Podcasts + alle drei Monate ein Heft; 10,- EUR / Mon.
  • Mäzen-Abo: Podcasts + alle drei Monate ein Heft + extra Spende; 20,- EUR / Mon.

Bekämen die Mäzen dann hin und wieder etwas geschenkt, gäbe es sicher weniger Diskussionen darüber, zumal man das nichtmal an die große Glocke hängen müsste.

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Alle Stufen heißen Mäzen! Mensch Kinders, das ist doch offensichtlich das sich das um einen „Scherz“ bzw um ein anderes Wort für Abo handelt, WOHLRIECHENDER MÄZEN, GUTAUSSEHENDER MÄZEN, EXZENTRISCHER GROSSMÄZEN. Weiß ja nicht was eine Änderung da in der „Benachteilungsdebatte“ ändern würde.

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Das ändert doch nichts am Herzen der Aussage und erfordert auch nicht, herumzuschreien.

Der Kern war doch „Die Grenze zwischen Abo und Unterstützung verschwimmt etwas“ und die Namen zahlen da mit darauf ein.
Namen haben Macht. Wenn die Stufe „Basis-Abo“ heißt, vermittelt das etwas anderes als ein Name wie „Tolle Unterstützung“.

Ob das einen Unterschied bezüglich „Ich würde aber gerne Leistung XYZ einzeln kaufen“ machen würde, weiß ich nicht. Aber „It’s just a joke!“ ist da nicht hilfreich, das war dem Poster schon auch klar, dass er nicht wortwörtlich ein Mäzen wird, wenn er ab und zu ein paar Euro in den Klingelbeutel wirft.
Dass die Grenze fließend ist und sich viele eher als Unterstützer statt als Kunden wahrnehmen, das glaube ich schon.

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Danke für das Feedback.

Ich hole ein bisschen aus: SF ist ein lebendes Projekt, das sich mit der wachsenden Finanzierung wesentlich verändert hat, in Qualität und Output und auch in zusätzlichen Aktivitäten.

Es ist das gute Recht, einer Minderheit, zu sagen, das gehe ich nicht mit, ich will kein Abo mit Magazin, ich will keine Con, ich will keine Podcasts mit Leuten, die nicht Chris&Gunnar sind. Das Problem ist, dass da im neuen Feld eben doch zuweilen Inhalte entstehen, die der eine oder andere Purist gern hätte und dann gibt es Rationalisierungen, warum man das strukturell anders machen muss, „debundlen“, wie man im Medienjargon sagt.

Dein Vorschlag ist nicht so weit weg von dem, wie die Abo-Tiers entstanden sind: 5 für Podcasts, 10 für Engagement, 15/25 für Gönner mit relativ wenig Gegenleistung. Selbstverständlich würde das die „Debatte“ (und ich benutze das Wort im Sinne von „ein paar Leute hier im Forum“) nicht beenden. Ist dann halt nur verlagert. Die Leute, die der Meinung sind, alles, was das Projekt über den Podcasts hinaus produziert, sollte nicht an ein Abo geknüpft sein, sondern in einen Einzelverkauf, die wären damit ja auch nicht zufrieden. Der Unterschied unserer gewachsenen Version zu deinem Vorschlag ist nur der, dass wir Dinge wie Kalender, Magazine, Blu-Ray, die enorme Produktionskosten und Gestaltungskosten haben, damals nicht auf der mittleren Ebene eingeführt haben, sondern auf der 15er-Ebene, die die eh schon eine „physische“ Komponente hatte.

Kann man natürlich argumentieren, dass wir lieber mit den wertvolleren Goodies auf der mittleren Ebene hätten einsteigen sollen, damit wir damit nicht, wie du sagst, „absurd teuer“ sind, aber erstens hätte das die Goodies für das ersten Jahr zu einem Verlustgeschäft gemacht und zweitens bin ich da ein bisschen altmodisch und würde den Leuten, die viel zahlen und auch schon mehr gezahlt haben, als die Gegenleistungen noch ein paar Aufkleber und Pins waren (mit der einen Ausnahme des initialen Posterversands), gern auch mehr bieten. Ich finde das auch gar nicht verwerflich, wir haben uns für die nachhaltigere Variante entschieden, die uns erlaubt, weiter in Qualität zu investieren, bessere Umschläge für den Versand der Artworks, besseres Papier für den Kalender, mehr Seiten für das Magazin etc.

Kann man doof finden und „absurd teuer“, okay. Aber die Tatsache, dass ein substantieller Teil der Unterstützenden das „große Abo“ gewählt hat, ist einerseits ein Zeichen dafür, dass das so schlecht nicht sein kann und andererseits der Grund dafür, dass wir unabhängig und werbefrei bleiben, auf Preiserhöhungen verzichten und immer wieder (auch im kostenlosen Bereich) in Qualität investieren können.

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Danke für deinen Beistand. Ich war tatsächlich etwas geschockt über die Reaktion des anderen Nutzers. Zu seiner Ehrenrettung sei aber gesagt, dass er wahrscheinlich nur die Großbuchstaben aus den Überschriften der Mitgliedschaftenübersicht kopiert und eingefügt hat. :slightly_smiling_face:

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Danke, dass du dir die Zeit für eine so ausführliche Antwort genommen hast.

Ich glaube halt einfach, dass viele sich am besten fühlen, wenn sie sich aussuchen können, ob sie Unterstützer sein oder stattdessen einfach ein Produkt kaufen möchten. 120 Euro Aufpreis gegenüber dem kleinen Abo sind halt viel Geld, wenn man es eigentlich nur auf einen bestimmten Artikel abgesehen hat und ansonsten mit dem zusätzlichen Podcastfeed glücklich gewesen wäre.

Deshalb war meine Idee einerseits eine klare Trennung zu haben und andererseits nur zyklische Artikel, wie Podcasts und Magazine, in die Abos aufzunehmen und alles Andere über den Shop zugänglich zu machen. Das kann man für gut befinden oder auch nicht. Der Erfolg gibt euch ja Recht, dass man es auch genauso machen kann, wie es aktuell gerade ist.

Und sorry übrigens für das „absurd teuer“. Das kam sicher falsch rüber. Es ging mir darum, dass die Leute, rein marktwirtschaftlich betrachtet, geringere Preise gewohnt sind. Wer ein qualitativ hochwertiges Projekt wie Stay Forever unterstützen möchte, wäre mitunter aber sicher bereit noch deutlich mehr dafür zu bezahlen – auch ohne zusätzliche Gegenleistung.

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Ich wollte hier nur mal generell sagen wie gerne ich diese “wo wir stehen” Folgen mag. Der regelmäßige Blick hinter die Kulissen ist top, auch wenn die Conventions (die ja naturgemäß nur wenige betreffen) immer viel Zeit beanspruchen. Gerade die Besprechungen zum Stand von Formaten oder wenn es die Userbefragung auszuwerten gilt ist das Format einfach top.

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Ich schreie nicht, ich habe lediglich die Mäzen Beschreibungen aus Steady kopiert, stell dir vor, die werden da groß geschrieben. Seit dem man bezahlt, heißen die so, war das 2016? Und jetzt sind die Namen ein Problem?Weil jetzt haben Namen Macht?Vor 10 Jahren hatten die keine?Und klar reitete der genau auf dem Wort Mäzen rum, ließ nochmal seinen Text : „Ein Mäzen ist nach der mir bekannten Definition ein Unterstützer, der keinerlei Gegenleistung erwartet“. Sprich er hat offensichtlich den Scherz nicht verstanden, kommt vor, ich versteht auch nicht jeden Scherz. Und es gibt doch schon lange ein Lösung, kommt etwas was ich unbedingt haben will, wie das Magazin, oder sonst einen Tineff, da bezahle ich halt für einem Monat den „absurd“ hohen Preis von 15,90 Euro. Warum ich das in Anführungszeichen setzte? Ich zahl für ein Kinoticket je nach Sitzplatz auch das gleiche. Die Inflation nagt an uns allen, aber 15,90 Euro als „absurd“ hoch zu bezeichnen, wenn ein Speicherriegel, den man ja auch irgendwann zu „gaming“ braucht mittlerweile den Preis vervierfacht hat, und die StayForever Preise bisher nicht angehoben wurden, das finde ich absurd.

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Das eine schließt das andere nicht aus. Großbuchstaben haben im Internet die Bedeutung „Ich schreie“, aber gut, war dann keine Absicht, ist okay.

Du verstehst hier insbesondere den Punkt offensichtlich nicht, sorry.
Es ist offensichtlich augenzwinkernd gemeint, ja. Das zahlt aber doch darauf ein, dass es in Richtung Unterstützer und „ich zahle aus Freundlichkeit“ gerückt wird. Dass der Kern eben nicht ist „Ich erhalte eine Gegenleistung“, sondern auch „Ich unterstütze euer tolles Projekt“.
Dass das jetzt auf einmal ein Problem ist, nö, das sehe ich nicht so. Es geht ja auch in beide Richtungen: Wenn die Stufe ganz neutral „Bonus“ und „Premium“ hieße, würde das (mMn) eher zu so Einmal-Zahlern führen („Ich bezahle jetzt einmal, um alle Bonusinhalte der GmbH zu erwerben“), weil es viel mehr nach trockener Transaktion klingt statt nach dem Support eines kleinen Projektes. Quasi so, wie ich es mit Nebula oder Dropout.tv halte, wenn doch mal wieder etwas für mich interessantes kommt.

Das hat sich ja glücklicherweise bereits geklärt.

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Bisschen wenig themenbezogen, aber bitte, ändert nicht die Namen, der Unterstützungsstufe, ich mag die :sweat_smile:

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Vielleicht. Gibt ja auch Leute, die sagen, sie finden die unterste Stufe des Unterstützerstufen schon zu teuer und die Podcasts dort nicht so Killer, aber die SFS hätten sie schon gern, wir sollen die bitte einzeln verkaufen oder alle als Mega-Cut zu Weihnachten kostenlos veröffentlichen. Gibt immer einzelne Leute, die den Zuschnitt unserer Angebote nicht gut finden, ist ja auch okay.

Ich verstehe das schon, ist ein Phänomen unserer Zeit, dass es plötzlich überall Abos gibt, aber bei uns finanzieren die Abos ein aufwändiges kostenloses Angebot mit, das kann man immer einberechnen. Wir machen das alles ja nun wirklich fair, indem man auch kurz ein Abo abschliessen kann, und ohne Wartezeit Zugriff auf Back-Issues bekommt.

Aber wir sind halt im Abogeschäft. Gab nie ein Versprechen, dass wir in ein anderes Geschäftsfeld einsteigen. Oder andersrum: Der von dir monierte Begriff Mäzen findet sich ja nicht umsonst in den Namen der Stufen. Du verwendest eine enge Definition im Sinne des Altertums, nach der der pure Mäzen gar keine Leistung erhalten darf, aber das gibt es ja heute fast gar nicht mehr, vielleicht noch in der Hochkultur. Auch früher haben Mäzene im klassischen Wortsinn schon auch Gegenleistungen erhalten, einen exklusiven Auftritt hie, Kontakt zum Künstler da, Bragging Rights auf jeden Fall. Und die unterste Stufe war zu Beginn eben das, ein niedrigschwelliges Angebot an Leute, die mithelfen wollen, den Podcast zu finanzieren, mit 1 Podcast pro Monat als kleine Gegenleistung, kein vollwertiges Abo mit mehr als 6-8 monatlichen Casts wie heute. Das galt für alle Stufen, wir haben dann mit den steigenden Einnahmen nach und so viel „Leistung“ hinzugefügt, dass die jeweiligen Stufen jede für sich mittlerweile auch als reiner Abo-Deal für viele Leute attraktiv genug sind. Aber natürlich finanzieren die Mäzene weiterhin das kostenlose Programm mit: Wenn es die nicht gäbe, auch in der Spreizung über die Stufen, müsste das normale Programm überdacht werden, Archiv hinter die Paywall oder Werbung in neuen Folgen oder so. Ich denke weiterhin, das ist in dieser Form alles sehr fair oder „win-win“, wie man heute sagt.

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Zu was Mäzenatentum bisweilen geführt hat, dem empfehle ich mal diesen Wikipedia-Artikel:

Da ist die aktuelle Lösung doch eigentlich ganz gut gewählt. :joy: