Find ja durchaus auch, dass Ein Spiel und seine Geschichte, durchaus zum Markenkern gehören. Für mich gar eine Art Hauptfolge+, gerade Guardian of Infinity war ja super. Ist halt immer die Frage, man hat nur endlich viel Zeit, und wenn man dann was anderes macht als die Hauptfolgen muss man gucken ob sich das lohnt. Im Falle der Con und den dadurch entstanden Folgen muss ich klar sagen: Ja, lohnt sich.
Glaube ich, da ihr für die beiden Cons ja auch immer unterschiedliches Programm planen müsst und nicht mit einer Show für alle touren könnt. So ist das wohl in der Streaming-Hölle.
Ich spar mir jetzt Allgemeinplätze, wie mehr delegieren, weniger Perfektionismus, blablabla. Dafür seid ihr schon alt genug .
Irgendwo wird man vielleicht doch einsparen müssen und dafür gibt es ja die Umfragen und Abrufzahlen, als Richtwert. Was man dann daraus macht, entscheidet ihr ja immer noch selbst.
Und das hier jeder individuell das fordert, was man persönlich am Liebsten hört, ist ja auch klar. Ich hätte gern jeden Monat ein Quiz und dazu eine drei Stunden Folge über ein RPG, 4X Spiel oder Adventure aus 1985 bis 201x und eine SSF Folge aus dem Nintendo-Lager, weil ich nie was von Sega besessen habe (außer einem gebrauchten GameGear, aber da hatte ich nur Columns, irgendwas mit Olympia und Wonderboy).
Wow, ihr seid wirklich extrem selbstkritisch Wir haben glaube ich insgesamt vier Shirts von “subtil retro” zu Hause und sind auch nach sehr vielen Waschgängen noch sehr zufrieden mit der Stickqualität
Über manche Dinge muss man ja nicht diskutieren: Klar war Guardians of infinity vom Aufwand her eine Hauptfolge; klar war es super viel Arbeit die Weihnachtswoche 24 vorzubereiten. Aber am Ende sind das halt Geschmacksfragen – obwohl Guardians of infinity toll war ersetzt es für mich keine Hauptfolge; ich hätte auch Weihnachten mit dem klassischen recycelten Programm leben können; ich hätte im Zweifel auch auf beide Cons verzichten können, wenn dafür 3 Hauptfolgen mehr gekommen wären.
Das mag alles keine Mehrheitsmeinung sein, aber wenn ich die anderen Beitträge anschaue wohl auch keine reine Einzelmeinung.
Ihr macht den Podcast ja nicht nur für mich, von daher steht es euch natürlich frei in eine andere Richtung zu entwickeln bzw. euch an anderen Zielgruppen zu orientieren. Ich wollte mein Feedback (das da im kurzen lautet: Auch als Unterstützer sind mir die Hauptfolgen wichtiger als andere Formate; Cons oder Unterstützerinhalte) vor allem Teilen, damit ihr bewusst eine Entscheidung treffen könnt, wo ihr in Zukunft hingeht. .. und dass für einen Teil der Zuhörer euer Projekt mit neuen Entwicklung eben unattraktiver wird (das ist ja ein wiederkehrendes Thema dieses Jahr)
Wenn ihr damit glücklich seid: Go for it – nur seid euch halt bewusst dass dann vielleicht nicht alle den Weg mit euch weitergehen
Das ist eine Verkürzung die ich so ziemlich unfair finde. Ich habe extra geschrieben, dass ich das Festhalten an der Qualität befürworte.
Die Frage ist halt wo man die Quantität kürzt: entweder an den Hauptfolgen oder vielleicht eine Con weniger/ oder keine Wusstent ihr Folgen/ Oder weniger Unterstützerinhalte/ oder oder.
Warst du denn dort? Ich wollte da ja nicht verzichten. Hätte auch gern die Zweite besucht, aber war dieses Mal leider nicht drin.
Ich weiß ja nicht, was solche Aussagen sollen. Klingt ja schon ein bissel nach einer Drohung.
Das SF insgesamt nicht so viel falsch zu machen scheint bestätigen andererseits die rund 900 neuen Unterstützer dieses Jahr.
Fair enough. Aber ist das nicht doch in Teilen ein Aufruf zu weniger Qualität?
Nochmal zu Weihnachten 24: Ich bin sehr glücklich mit dem, was wir zu Gothic gemacht haben, eine aufwändige Folge plus Musik-Folge in Essay-Form plus aufbereitetes Interview mit vier Sprechern und obendrauf noch zwei Stunden Wusstet ihr eigentlich? für Unterstützer. Ich finde, das war Peak SF.
Das hat aber den Januar gekillt und die Carmen-Folge in den Februar verdrängt. Hat sich das gelohnt? Du sagst „nein“, zwei oder gar drei Folgen stattdessen wäre besser gewesen. Das ist legitim. Aber ich denke schon, dass solche Leuchtturm-Folgen eine besondere Wirkung haben, uns und vielen Hörern Freude machen, neue Hörer anziehen. Und am Ende natürlich auch mehr gehört werden als die weniger aufwändigen Folgen. Der logische Optimierungsschritt hier wäre, die großen Rollenspiele nicht am Jahresende zu machen, sondern im Sommer, wenn mehr Zeit ist.
Ihr sagt, dass die Pirates!-Folge so enorm populär ist. Ich fand die Folge auch toll! Aber beim Blick auf die Download-Zahlen finde ich noch bemerkenswerter, wie gleichförmig die Zahlen sind. Eure Übersicht (aus dem Kapitelbild):
39k vs. 55k sind nur 30 % weniger Downloads für Platz 20 vs. Platz 1, das finde ich überraschend gleichverteilt. Spricht aus meiner Sicht einerseits für eine treue Hörerschaft (die meisten hören alles) und vielleicht auch auf unvermeidliche Unschärfen in der Messmethode (Download heißt nicht, dass die Episode auch wirklich angehört wird).
Und ihr habt glaube ich auch erwähnt, dass kleine Differenzen in der D28-Metrik sich später entsprechend in größeren Unterschieden im Long Tail widerspiegeln, weil anfänglich populärere Folgen auch langfristig beliebt bleiben. Den Vergleich fände ich bei Gelegenheit noch mal interessant: geht die Schere zwischen Platz 1 und Platz 20 im langfristigen Vergleich (z.B. 1 Jahr oder 3 Jahre nach Veröffentlichung) prozentual weiter auf?
Danke für das Feedback. War immer sehr zufrieden mit den “alten“ Shirts. Dann werde ich den neuen nächstes Jahr ein Chance geben und freue mich auf die neuen Beanies.
Ja, das ist zum nicht unwesentlichen Teil der Messmethode geschuldet - große alte Projekte wie wir haben Hörende mit Podcatcher-Abo und Autodownload, da sind in der ersten Stunde nach Release schon mal 20000 Downloads gezählt, ehe die Differenzierung überhaupt beginnt. Deshalb legen wir so viel Wert auf die Differenzierung bei „kleinen“ Abweichungen, weil das ja große Abweichungen bei den Nicht-Abo-Hörern sind. Und ja: Der Unterschied zwischen super Folgen und normalen Folgen beginnt klein, wird über die Lebensdauer größer.
Die Zahlen auf Spotify sind in diesen enthalten, aber wenn man die für sich nimmt, sind die Abweichungen viel höher: andere Zielgruppe, mehr Gelegenheitshörer, weniger Autodownloads.
Ein Paket aus einer Hauptfolge und einer Begleitfolge zur Bescherung, dazu buntes Lametta aus anderen Formaten, das an den Mittwochen im Dezember hängt und dann ein heiteres Quiz zu Silvester, das klingt doch ganz gut.
Als Weihnachts-Bonbon könnte ich mir noch das Hervorkramen einer alten Folge vorstellen. Ich würde sie nicht in einem Feed noch mal neu veröffentlichen (außer wenn es eine Folge hinter der Paywall ist). Aber wenn man z.B. im Insider eine alte Folge hervorhebt weil sie aus irgend einem Grund wieder aktuell ist oder weil es sonst Gründe gibt, diese Folge jetzt (noch mal) anzuhören fände ich das gar nicht schlecht.
Gerade hier im Forum entsteht ja doch ein „Lagerfeuereffekt“ wenn alle in einem bestimmten Zeitfenster eine bestimmte Folge hören. Der gebotene Inhalt wäre nichts als Recycling. Aber der Wert für die Community könnte mehr sein als das.
Wenn Hauptfolgen wegen der Live-Veranstaltungen wegfallen, kann sich das als Unterstützer schon wie eine schleichende Preiserhöhung anfühlen. Die Hauptfolgen sind zwar im offenen Feed. Aber man kann ja Unterstützer sein weil man die Hauptfolgen unterstützen möchte.
Spielt es eine Rolle ob ich da war? Bzw. Wenn ich kein Interesse hätte auf die Con zu fahren, darf ich dann nicht die Meinung vertreten, dass ich auf eine Con verzichten könnte?
Ich war 24 auf der con und habe 25 beide streams geschaut. Am Ende ist das halt einfach eine Geschmacksfrage – manchen gefällt das eine, manchen das andere besser.
Ja ich weiß, was du meinst, ist aber viel nüchterner gemeint. Das ist ja einfache strategische Unternehmensführung.
Ein Beispiel:
Meine Branche, die Weinbaubranche, steht vor massiven Herausforderungen. Vlt das größte sind die veränderten Trinkgewohnheiten. Viele Winzer richten sich immer noch an der relativ alten Kundschaft aus, die viel Wein trinkt und oft als Stammkunden große Mengen Wein zu eher günstigen Preisen kaufen. Allerdings sinkt mit zunehmenden Alter der alkoholkonsum - irgendwann auf null.
Jüngere Generationen sind tendenziell bereit mehr pro Flasche zu bezahlen, trinken aber viel weniger und brauchen natürlich auch im Marketing eine andere Ansprache.
Als Winzer musst du dich entscheiden, du kannst es nicht beiden recht machen - entweder nimmst du noch den Profit der Stammkundschaft mit so lange es geht, oder, du versuchst die neue Zielgruppe zu erreichen – dabei entscheidest du dich aber immer auch gegen die andere.
Dass ist alles nicht schlimm, man sollte nur eine bewusste Entscheidung treffen.
Hallo zusammen, ich habe (wie auch immer) erst dieses Jahr Stay Forever entdeckt und direkt mal nen Großteil der Folgen “durchgesuchtet”. Musste also kurz erstmal nachschauen, welche Folgen denn 2025 rausgekommen sind, für mich sind ja alle neu. Aber mein Favorit war It came from the Desert. Eines meiner Lieblings-Amiga-Spiele und mir hat sehr gut die Segemetierung mit den Gästen gefallen. Freue mich sehr 2026 up to date mit euch zu starten!
Oh Gott, es zuckt so sehr in den Fingern Winzer Kommentare zum Trollinger und zur Sabotage bei deiner Konkurrenz abzugeben und zu fragen ob Du deinen Wein legal oder illegal anmeldest.
Keine Ahnung wie viel das am Ende bringt hier alles im Einzelnen durchzugehen
Gothic hat sich imho schon gelohnt und bis ich damit wirklich durch war kam dann auch schon Carmen San Diego - 20 Tage später kam dann aber auch schon die Sims. Im Sommer empfand ich es schlimmer. ..
Am Ende ist das ja auch alles nicht so heiß , wie es hier in der Diskussion wieder gekocht wird. Qualität geht über alles und ich würde gerne im Zweifel lieber auf andere Dinge als die Hauptfolgen verzichten – ich verstehe aber, dass das nicht so einfach ist.
Vielleicht würde da auch eine andere Kommunikation helfen. Dieses Jahr war es eben Häufiger so, dass im ersten Insider aufgezählt wurde, was alles kommt und im nächsten wurde dann berichtet, was verschoben werden musste.
Vielleicht würde es helfen gleich von vornherein zu sagen: „Die Con steht an, deshalb gibt es leider keine Hauptfolge sondern drei kleine Formate“
oder doch den Weg gehen immer eine Folge Puffer zu produzieren - würde sich ja mit der Novemberfolge anbieten - bringt halt andere Probleme mit sich
Das ist sogar für den Weinmarkt so simplifiziert, dass es, wenn überhaupt, nur als ganz grobe Vereinfachung Sinn ergibt. Ja, im Weinbau ist die Traube endlich. Wenn sie in den 7,50-€-Riesling geht, kann sie nicht gleichzeitig im 16-€-Steillagenwein landen. Arbeit, die in Gothic steckt, kann nicht in Carmen stecken. Insofern ist da ein Moment der Wahl. Aber die Zielgruppen und das Geschäft sind weder bei euch noch bei uns so klar umrissen und so eindimensional.
Auch wir haben Segmente von Hörern, wie die Weinbauer Kundensegmente haben, aber genau wie die auch mal eine 20-Euro-Flasche an einen Altkunden verkaufen, der seinen Konsum reduzieren, aber den Genuss steigern möchte, so hören Hörer theoretisch alle alles: Stammhörerinnen hören neue Formate, Neuhörer hören rauschende alte Hauptfolgen nach, 50jährige Hörerende freuen sich über Folgen aus den 2000ern, 30jährige Hörer nehmen das historisch relevante King’s Quest mit ohne dabei die Nostalgie zu fühlen. Viele hören einfach alles, andere nur, was anderswo nicht erzählt wurde, wieder andere nur, wozu sie einen nostalgischen Bezug haben. Wenn wir optimieren wollten im Sinne der Weinbauer, müssten wir nicht auf Folgenzahl gehen sondern auf Popularität, Konsenstitel, die großen Titel der späten 90er, alles von LucasArts und dann nochmal. Statt dessen bemühen wir uns um eine Mischung, weil wir glauben, dass das das Projekt lebendig hält.
Schau, du posititionierst dich als Fan des wahren SF, Hauptfolgen, Hauptfolgen, anderes gern auch mal, solange die Hauptfolgen nicht leiden. Das steht sicher für einen Teil der Zielgruppe. Aber ich bin schon nicht sicher, ob alle Leute in deiner Ecke den Punkt mitgehen würden, dass ESUG nicht gleichwertig zu einer Hauptfolge ist. Die beiden ESUG von Chris auf den Cons waren imo mit das beste, was SF je gemacht hat, das scheint durchaus nicht nur meine Meinung zu sein. Und die zusätzlichen Angebote finden ja auch ihre Hörer und der Mehraufwand in großen Folgen scheint sich auch zu lohnen.
Auch 2025 bleibt SF ein wachsendes Projekt und ich denke, das liegt daran, dass wir uns verteufelt viel Mühe geben, offen kommunizieren und versuchen, ein „Produkt“ zu machen, das wir toll finden. Man kann das alles taktischer sehen und die Kommunikation stärker in Richtung PR drehen, in dem man halt keine Folgen mehr im Insider ansagt, die man dann vielleicht zurücknehmen muss, aber mei.