Wo wir stehen: Winter 2025

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Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt. Ich empfand es als ein ganz anderes, intensives Erlebnis, 2 Tage SF von quasi morgens bis abends, vor Ort. Bei der Nord-Con hab ich nur nachträglich den Stream geschaut, in 2facher Geschwindigkeit. Das war auch toll, aber halt nicht dasselbe. Und ich liebe auch die Hauptfolgen - aber für ne Con verzichte ich da gern auf 1-2 von.
Und natürlich darfst du da ne andere Meinung vertreten. Es wundert mich nur ein bisschen wenn man einerseits von SF überzeugt ist, und andererseits die Con nicht als ein Jahres-Highlight betrachtet.

Fair enough. Ich hätte es dann vermutlich anders formuliert. :-)

Danke! :grinning_face_with_smiling_eyes:

Natürlich beschreibe ich mein Beispiel so, dass es zu meiner Argumentation passt :smirking_face:

Das ist ja der Punkt , den ich versuche mit einzubeziehen. Im Zweifel ist es halt eine Einzelmeinung und wenn ihr in eine andere Richtung gehen wollt ist das wirklich voll ok.

Eigentlich wollte ich euch nur auf den Punkt hinweisen dass auch für Unterstützer das Hauptformat sehr wichtig sein kann – das war für mich durchaus überraschend- bin ich doch Unterstützer geworden wegen der Zusatzinhalte und jetzt sind mir die Freefolgen im Zweifel aber dennoch wichtiger.

Der Rest ist ja nur Diskussion - da finde ich irgendwie nie den Absprung. . Denn eigentlich sagt mein Erster Post alles wesentliche und der Restlässt es nur so verbissen wirken - was eigentlich gar nicht so gemeint ist

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Sehr gut zusammengefasst, die gleichen Gedanken hatte ich beim Hören der aktuellen Folge.

Gut für die Kreativschaffenden bzw. content creators von heute, dass man so flexibel von 12 auf 9 Veröffentlichungen des Hauptformats gehen kann. Im Printbereich in den 90er / 00er Jahren wäre es wahrscheinlich schwierig gewesen zu sagen, wir haben heuer nur 9 Hefte veröffentlicht :laughing:

Ich denke es ist aber auch bei einer so beeindruckenden Wachstumsgeschichte wie dem Stay Forever Podcast normal, dass es Phasen gibt in denen sich das Wachstum auch verlangsamt oder stagniert. Ich habe die 2025 veröffentlichten Folgen sehr genossen, finde es auch toll, dass man zugekaufte Formate wie das Pixelkino mit in das Portfolio aufgenommen hat.

Grundsätzlich fände ich eine gewisse Kontinuität bei den Hauptfolgen wichtig. Auf die exakt 12 Folgen kommt’s mir nicht an, ich bin auch mit „Ein Spiel und seine Geschichte“ in der gezeigten Qualität als Ersatz sehr zufrieden. Im Sommer hatte ich daher überhaupt keine Entzugserscheinung. Mir fiel es eher die letzten Wochen auf, dass da irgendwie eine Lücke im Hauptprogramm war. Wenn mich SFS nicht so richtig interessiert und auch kein Pixelkino dabei ist, dann fällt das schon plötzlich auf. Vielleicht wäre es tatsächlich eine Überlegung wert, mal ein, zwei Folgen auf Halde zur haben, um solche Durstrecken notfalls ausgleichen zu können.

Die Weihnachtswoche '24 war in der Tat ein echter Kracher und die Zelebrierung als Jubiläumsspecial mit Gothic als 150. Folge sicher mehr als gerechtfertigt. Das war einfach ein Leuchtturm, denn es ab und zu mal braucht. Umgekehrt kann ich sehr gut nachvollziehen, dass das nicht jedes Jahr so weiter gehen kann und bin dann im Einklang mit dem ersten Satz oben vollkommen einverstanden das künftig anders zu handhaben. Ich hatte sowieso bewundert, dass Ihr Euch damals vorgenommen hattet, für alle neue Inhalte zu produzieren. Hab das natürlich dankbar angenommen, kann aber auch mit einer Mischung aus vorhandenem und neuen Content zur Abonnenten-Werbung sehr gut leben.

Finde auch, dass Ihr das Pixelkino mit Heinrich und Christian gut eingebunden habt und es durch die wechselseitigen Bezüge zum restlichen Programm & den Cons imho zu einem natürlichen, ergänzenden Teil des SFS-Kosmos geworden ist.

An dieser Stelle beglückwünsche ich auf jeden Fall aber noch Henner noch zu der Einsicht, dass er einen größeren Keller für noch mehr SF Technik benötigt. Hoffentlich jetzt auch mit weniger Stockwerken dazwischen oder zumindest mit einem Aufzug. Man wird ja nicht jünger. :wink:

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Ich will nochmal in die Waagschale werfen, dass ich es nicht schlimm finde dass es nur neun Hauptfolgen sind. Letztlich ist die Qualität der Produktionen so hoch, dass der Gegenwert am Ende immer stimmt. Außerdem zahle ich auch gern dafür, dass ihr da ein bisschen experimentiert und sich das über die Jahre wandelt.

Die Weihnachtswoche finde ich absolut okay so, das war schon etwas wahnsinnig von der Menge her letztes jahr. Ich persönlich mochte aber sehr das Gefühl, dass in der Woche um Weihnachten StayForever-technisch was los ist, das fühlte sich immer so belebt und Weihnachtstrubelig an. Falls das bei anderen Hörern auch so sein sollte und ihr das nochmal erwägt, würde ich mich z.b. auch über eine Reihe von “Laber” Formaten in dieser Zeit freuen, die vielleicht eher nicht so produktions-heavy sind (dazu zähle ich gedanklich FoN, Quiz, Ausgefragt). Das kann gerne auch experimentell sein und gemischt mit den anderen Podcastern. Das würde mir als Hörer reichen für dieses Gefühl des Beisammenseins am Kamin.

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Ganz abseits der Diskussion finde ich diese Lässigkeit der Aussage großartig. Es ist sehr wohltuend, wenn mal nicht alles auf maximalen Profit getrimmt wird. Ihr habt, vermute ich, ein monatliches Polster und damit kreativen, aber auch finanziellen (Großteile des Teams haben ja auch in der freien Wirtschaft, sei es als Freelancer oder mit eigenen Firmen überlebt. So unerfahren können sie also nicht sein) Spielraum und könnt ein Stück weit machen, was ihr für gut, fordernd und interessant befindet und es kommt halt mal nicht auf z.B. 2,3% mehr Gewinn an (reine Spekulation meinerseits). Ich denke genau diesem Umstand, mehr oder weniger das machen zu können, worauf man echt Bock hat und damit einen Nerv zu treffen, ist die aktuelle Qualität, zumindest teilweise, geschuldet. Und ich bin bei Leibe kein Fan von jedem Format und glaube auch nicht, das alles, hinter den SF Kulissen, immer eitel Sonnenschein, mit Regenbogen und Zuckerpipi, ist. Aber für mich funktioniert es, als mein meistgehörter Podcast.

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Sehr schönes Fotoshooting, das ihr da hattet! Aber hättet ihr dem Menschen im Kapitelbild nicht sagen können, wie man einen N64-Controller richtig hält? Mit einem Publikum voller Nerds bin ich ehrlich gesagt basserstaunt, dass das noch niemand hier angemerkt hat… :wink:

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Ich versuche ja, den Beweis zu erbringen, dass man auch als Unternehmer in der freien Wirtschaft nicht scheiße sein muss. Ob mir das immer gelingt, müssen andere beurteilen, aber es ist insgesamt schon alles sehr wholesome bei SF hinter den Kulissen, würde ich sagen.

Wir kritisieren uns wertschätzend, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind und es besteht weitgehend Einigkeit über die kreative Vision, alle finden das Projekt gut. Wir sind nicht in finanziellen Nöten, was ja immer Stress erzeugt und haben den Ansatz, mit Personen und Firmen langfristig und zu fairen Konditionen zusammen zu arbeiten.

Ah, und wir haben nicht vor, menschliche Arbeit durch KI-Quatsch zu ersetzen. Das muss man ja heute dazu sagen, leider.

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Der junge Mann ist 17, ich fand das lustig.

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Ich finde generell Qualität wichtiger als Quantität und ich kann gut mit dem neuen Dezemberformat leben.

Ich weiss dass ihr immer versucht dass Beste aus einem Thema rauszukitzeln und mangelnden Fleiss kann euch, bei dem enormen Archiv, sowieso keiner vorwerfen….

Macht weiter so! :slight_smile:

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Möchte das kurz mit einem Statement verbinden:

Dieses weit verbreitete Denken, Wirtschaft sei ein Nullsummenspiel, in dem der Gewinn des einen automatisch der Verlust des anderen ist, halte ich für unsinnig. In der Praxis gibt es laufend Win-Win-Situationen und man sollte sie auch aktiv anstreben.

Ein kleines Beispiel aus unserem Alltag: Einer unserer Dienstleister hat zum Jahreswechsel seine Preise deutlich erhöht. Für alle Kunden, außer für uns. Nicht, weil wir hart verhandelt hätten, sondern weil wir im Sommer, als es berechtigten Grund zur Beschwerde gab, nicht auf den Tisch gehauen haben, sondern fair und lösungsorientiert geblieben sind. Vertrauen und ein vernünftiger Umgang zahlen sich am Ende fast immer aus.

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Das hab ich auch nicht unterstellt, bzw. wollte es nicht, falls es so rüberkam. Für mich ist das ein Berufsbild, das ich nur aus den ganz frühen 2000ern kenne. Da hat ein GF (Baujahr 1944) mal Sätze abgelassen, wie „Sie müssen doch froh sein, dass Sie hier arbeiten dürfen“. Aber ich hatte zwei andere GF’s (Geburtsjahr 58 und 60) die mich immer gefördert, korrekt entlohnt haben und auch heute noch meine Freunde sind, obwohl sie 2019 aus der Firma ausgestiegen sind. Und ich hab jeden Job gerne gemacht, weil sie immer am Terminal gewartet und mich heimgefahren haben, egal ob ich erfolgreich war oder auch mal verkackt habe. Aber es gab nie einen Anschiss. Wenn mal was nicht geklappt hat, wurde nach Lösungsansätzen gesucht und es wurde mir nie vorgehalten. Das war halt echt gut und nie wurde ein Fail in einer Lohnrunde zur Sprache gebracht. Aber intern gab es dann schon, teils harte, Reibereien. Aber das lief immer fair ab. Und das erhoffe ich mir auch von SF, vor allem weil ich das seit 15 Jahren aktiv, als Team/Abteilungsleiter lebe. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her und wenn dann hab ich zuerst was falsch gemacht.

Was will man mehr? Wenn das so läuft, dann einfach nur :+1:

Das hatte ich, bei euch, gar nicht auf dem Schirm. Hirnlose Shorts mit Gunnar, Christian oder Fabian KI-Stimme wäre für mich ein Sargnagel. Dann wäre sogar ich raus.

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Meine Rede. Ich hab Jahrzehnte mit gesichtslosen Automobilkonzernen und Zulieferern gearbeitet, die manchmal alles Geld der Welt haben und manchmal komplett blank sind und x-tausend Stellen abbauen. Trotzdem kannte ich meine Verhandlungspartner sehr lange persönlich und und wir hatten ein ehrliches Niveau. Sie sagen was möglich ist und ich habe ein Angebot gemacht, dass knallhart auf 30%+ kalkuliert war und kein wenn und aber enthalten hat. Genau darum war ich jetzt im ALG1. Der Konzern wollte mehr Umsatz aber bevor ich überteuerte Scheiße anbiete, gehe ich lieber. Ich kann das nicht mit meinem eigenen Anspruch kombinieren.
Und euer Dienstleister kämpft sicher auch und ziemlich sicher ist die Forderung sogar begründbar. Aber es geht halt um Geben, Nehmen und vor allem Vertrauen in den Lieferanten oder die Person(en), die dahinter steht/stehen.

Ich finde das sehr verständlich. Es gibt ja auch beispielweise Menschen, die Musikalben rauf und runter hören, aber absolut keinen Drang verspüren, auf ein Konzert zu gehen.

Letzten Endes ist SF etwas, was mich nicht jeden Tag, aber zumindest doch mehrmals pro Woche begleitet. Die Con ist im Vergleich dazu halt „nur“ ein Wochenende. Zwei bei den Ultras.

Ich persönlich messe der Con einen ähnlichen Stellenwert zu wie du, aber das liegt auch zu einem echt großen Teil an den Freundinnen und Freunden, die ich dort treffe. Verstehe aber, dass die Rechnung nicht für jede:n so aussieht. Im Extremfall ist’s dann halt „Bald ist wieder diese Con, zu der ich nicht kann oder will…ich muss mich also auf eine Durststrecke bei ‚meinem‘ Hörverhalten einstellen“.

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Lieber Gunnar und lieber Christian,

da es in der Folge um die Konventions geht, möchte ich euch bitten, in den nächsten Jahren eine Ost-Konvention in Betracht zu ziehen.

Ein idealer Ort dafür wäre Chemnitz. Chemnitz ist mehr als die schlimmen Demonstrationen 2018. Wir haben eine einzigartige Videospielgeschichte ( Poly-Play – Wikipedia ). Durch unsere Zeit als europäische Kulturhauptstadt 2015 sind auch schöne Orte entstanden, die für eine Konvention gut geeignet wären. Ihr könntet bei einer solchen Konvention zudem einen Schwerpunkt auf Computer- und Videospiele aus dem Osten legen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr über den Vorschlag nachdenken würdet.

Beste Grüße

Simon

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Ich gehöre auch eher zu denen, die auf die Cons (im Zweifel) verzichten könnten. Ich fand das Angebot auch in diesem Jahr sehr aufregend und habe mit mir gerungen, bin letztlich aber aus persönlichen Gründen wieder nicht hin.
Das Streaming-Angebot habe ich dennoch gern genutzt, und vieles, was auf der Bühne gemacht wurde, hätte so nicht in einem reinen Podcast funktioniert.

Ich finde diese Entweder-Oder-Debatte aber reichlich deplatziert. Der Pöbel (pardon: die Mehrheit) schrie nach Cons, und es hagelte Cons! Die dafür benötigte Zeit wurde woanders abgeknapst. Dann gab es aber auch noch Neuentwicklungen, andere frisch beliebte Formate, die gefördert werden wollen, Teambuilding, aufwändigere Produktionen, mehr und längere Interviews, usw. Alles frisst eben Zeit!

Am Ende ging die Rechnung nicht auf, und jetzt sieht man, hups, gerade mal 9 Hauptfolgen.
Ich höre aber mehr als nur zwischen den Zeilen raus, dass ihr da an eurem eigenen Anspruch vorbeigeschlittert seid und im kommenden Jahr mehr Prio drauf legen wollt.

Allein im Dezember einem Gang rauszunehmen, halte ich für eine gute Entscheidung, aus vielerlei Hinsicht. Der letzte Dezember war grandios! Aber sogar mir ein wenig zu viel des Guten (!) Ich bin ebenfalls bis Mitte Januar noch beschäftigt gewesen, aber alles, was ihr produziert habt, war einfach großartig.

Auf das Mittwochs-Programm bin ich jedenfalls gespannt und gehe ganz entspannt mit euch durch die Feiertage und ins Neue Jahr. Danke für eure Offenheit und ich sag mal, ihr macht das schon!

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Das ist so, egal wie irgendetwas entschieden wird. Das ist eine völlig triviale Feststellung und bestimmt kein Argument in irgendeine Richtung.

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Das fände ich auch eine schöne Idee, hatte so etwas auch schon mal vorgeschlagen.

Mir fehlt eine Jahresabschlussfolge, bei der sich alle Podcaster gemeinsam gemütlich versammeln, mit Plätzchen und Glühwein, dann über ihre Lieblingsfolgen des Jahres plaudern, die überraschendsten Erkenntnisse und die lustigsten Erlebnisse während des Spielens oder Recherchierens.

Das soll und darf gar nicht überproduziert und geplant sein, einfach eine schöne Laberfolge.

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