Das Quiz: Runde 9

Mir geht es wie vielen hier - als die Quizfolge online ging, hab ich die sofort gehört :upside_down_face:

Das neue Format gefällt mir ganz gut; alle vier gegeneinander würde wahrscheinlich recht unübersichtlich. Gerade die Herleitungen in den Teams hören sich richtig gut an und machen Spaß. Auch die Sticheleien zwischen den Teams und trotzdem zwischen Gunnar und Christian verleihen dem Quiz seinen Charme.

Ich würde mir fast - was als Moderator natürlich schlecht geht - mehr Anteil von Christian Beuster wünschen. Ich mag die Art, wie er das Quiz moderiert.

Alles in allem wieder eine gelungene Quizfolge - ich freu mich jetzt schon auf die Nächste :blush:

Ich mag die Quiz-Folgen immer sehr gerne und habe mich bestens unterhalten gefühlt, ich mochte nur nie das Quiz als solches und es ist auch noch nicht besser geworden. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber die Moderation, die Kandidaten, das Gekappel zwischen ihnen, die Fragen an sich, die damit vermittelten Inhalte - alles toll. Das Quiz selbst finde ich aber doch verbesserungsbedürftig, wenn man denn möchte, dass es ein „ernstzunehmendes“ Quiz ist.

1.) Schätzfragen sind keine Schätzfragen. Das Format passt nicht zum Titel der Frage. Eigentlich gibt ein Team eine Zahl vor, das andere schätzt nur mehr oder weniger. Schätzen wäre es, wenn die Teams unabhängig voneinander Zahlen tippen, sie dann offengelegt werden und man dann schaut, welche dichter dran ist.

2.) Die Runden sind egal. Ob man jetzt sagt, die dritte Runde sei vorbei, oder nicht, ist vollkommen egal. Was definiert denn die dritte Runde? Hier sehe ich zwei Ansätze zur Verbesserung.
a) Runden brauchen entweder einen thematischen oder einen technischen Mantel. Also entweder ist Runde 1 die zum Thema Abenteuerspiele, Runde 2 die Musikrunde und Runde 3 die Runde für Spiele aus den 80er Jahren. Oder man klammert mit der Spielmechanik: Runde 1 ist Multiple Choice, Runde 2 hat mit Sound- und Musikschnippseln zu tun, Runde 3 gibt keine Antworten wie bei Multiple Choice vor, Runde 4 sind Schätzfragen.
b) Die Runden zählen nicht einfach die Punkte durch, sondern sind in sich geschlossen. Der Rundengewinner bekommt dann z.B. einen Punkt. Diese Punkte führen dann aber auch nicht zum Sieg um zu vermeiden, dass jemand drei Runden gewinnt und die letzte Runde egal ist. Damit käme ich dann zum dritten Vorschlag.

3.) Das Ende sollte sich als Spielequiz ernstnehmen. Die Allgemeinfrage hier war ja nicht mal eine besondere Frage, sondern reine Lotterie. Die eine Frage konnten 95% der Forennutzer lösen, die andere konnten 95% nicht lösen. Und wozu? Sollte so entschieden werden, wer der besser Spieleexperte ist? Ich wäre mit der Rundenzählweise für eine Finalrunde, die über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die letzte Runde könnte z.B. unter dem Motto Nenne-5 laufen. Dabei werden wechselseitig Listen abgefragt, von denen 5 genannt werden müssen. Z.B.: Nenne 5 Spiele, die SidMeier’s im Titel tragen. (ist jetzt sehr einfach, man könnte ja auch Nenne-7 oder Nenne-9 spielen oder einfach eine schwierigere Liste nehmen, etwa Untertitel von Ultima-Spielen oder Sidekicks von einem Jump’n’'Run-Helden.) Bevor man das jetzt aber spielt, rechnet man die Rundenpunkte auf und das Team, das mehr Punkte geholt hat, muss weniger Titel nennen. Team A hat 3 Runden gewonnen, Team B nur 2. Dann muss Team A nur Nenne-4 spielen, während es bei Team-B bei Nenne-5 bliebe. Man erspielt sich also Vorteile für die Finalrunde. (Es kann auch ein ganz anderes Format als Nenne-X sein, es sollte nur ein Vorteil abbildbar sein.) Damit bliebe das Quiz als Quiz bis zum Ende spannender, ohne die Teams aufzulösen, das Gefrotzel zu unterbinden oder irgendwas anderes groß zu ändern.

Wie gesagt, ich genieße die Folgen sehr, aber ich glaube, dass das Quiz selbst mit einigen kleinen Änderungen optimiert werden könnte.

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Hervorragende Ideen! Gerade die Runden könnten Spannung bis zum Ende garantieren.

Also zur Urbanen Legende von Polybios:

Ich finde ja „Sinneslöschen“ ist ein astrein deutsches schwurbeliges Wort, dass sich jemand wie der nationalsozialistische Philosoph Martin Heidegger ausgedacht haben könnte.

„Dabei hatte ich so oft recht!“ → Da war aber auch der eine oder andere „lucky-Lott“ dabei. Ich erinnere, dass Christian mindestens einmal aus der Haut hätte fahren können, als dann doch noch auf den letzten Meter die richtige Antwort kam

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Da sind schon gute Vorschläge dabei, obwohl ich die Folgen allesamt immer gut fand, gerade weil es immer eine Optimierung oder Erweiterung gab.

Vielleicht ist auch ein spezielles Punktesystem interessant, bei dem es bis zum Schluß spannend bleibt, wer gewinnt, weil das zurückliegende Team noch die Chance hat, aufzuholen.
Etwa wie bei Schlag den Raab/Schlag den Star, wo jede Runde einen Punkt mehr verspricht.

Ist aber auch nur so eine Idee von vielen :smile: und würde wohl auch zuviel umschmeißen.

Das macht ja den Charme des Quizzes aus :wink: aber „lucky“ finde ich doch etwas hart. Ich finde es immer sehr bewundernswert wie Herr Lott auch aus Halbwissen noch sehr stabile Antworten ableitet. Wenn er dann einen Francis Mechner aus dem Hut zaubert, kann man das schon eher Intuition als Glück nennen :wink:

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Meine Aussage war ja als kleine pointierte Hommage an gerade Gunnar gedacht, weil er ja früher gern und oft Alliterationen genutzt hat, was ja bereits ein paar Mal Thema der Rückblick Folgen war.

Danke für den Post, das ist alles ganz sinnig. Wir nehmen das mal in unsere Ideen-Liste.

Eine generelle Anmerkung allerdings: Wir sind uns bewusst, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, das Quiz als Leistungswettbewerb zu optimieren. Das ist aber nicht das Primärziel - ein Audio-Quiz muss ohne visuelle Unterstützung verständlich bleiben und auch interessant sein, ohne dass man die Reaktionen der Spieler sieht, die bei TV-Quizzes viel vom Spaß ausmachen.

Das Quiz soll lustig, unterhaltsam, leicht konsumierbar und idealerweise bis zum Schluss spannend sein, das ist im Zweifel wichtiger als dass es regelmechanisch komplett fair ist.

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Spannende Ideen - gerade das mit den Runden, die einzeln gewertet werden finde ich spannend.

Ich würde nur ungern zu viel Rubberbanding haben: lieber mangelt es ein wenig an Spannung, als dass am Ende derjenige gewinnt, der die ganze Zeit daneben liegt aber am Ende Glück hat.

Hallo,

das mit dem Rubberbanding ist bei einem Spaßquiz nicht so schlimm, finde ich. Die Runden davor sind aber auch nicht unwichtig, weil man sich ja einen deutlichen Vorteil schaffen kann. Ich bin da bei Gunnar, dass es vor allem Spaß machen muss, wenn es Leute hören. Weder die Runden, noch der Vorteil fürs Finale sprechen meiner Meinung nach dagegen, sondern eher dafür. Durch die Runden hat man ja immer ein deutliches Fazit. Es steht 2 zu 1 für Team A, noch eine Runde, dann wissen wir, ob es einen Vorteil gibt oder ob Team B ausgleichen kann. Dann ist jeder auf dem Stand und es kann weitergehen.

Nur noch eine Sache zum Schätzen: Das ist tatsächlich schwierig, so oder so, wenn es auch noch ums Audioerlebnis geht. Noch ein Vorschlag dazu, wenn man in Teams spielt. Alle 4 tippen innerhalb kurzer Zeit per Nachricht an den Moderator. Dadurch hat jedes Team 2 Schätzungen. Dann sagt jeder, was er gedacht hat, man lacht und diskutiert, wirft sich Absurdität vor - und dann wird enthüllt, wer am nächsten dran war und damit den Punkt für sein Team geholt hat.

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Bei der Sid Meier Frage habt ihr Covert Action vergessen. In der Wikipedia Liste zu Sid Meier’s Spielen fehlt das „Sid Meier“ vor dem Game. Der volle Titel ist aber Sid Meier’s Covert Action. So wird das Game auch auf der Packung genannt und so ist auch der Name auf der Wikipedia Seite des Spiels.

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Man kann Wikipedia nicht vertrauen, wenn es um Spiele geht. Mobygames liegt schon eher richtig, finde ich.

Ich frage mich auch manchmal, wieviel der Stay Forever Hauptpodcastrecherche auf Wikipedia basiert :confused:

Auf Mobygames heißt das Spiel aber auch Sid Meier’s Covert Action. So steht’s ja auch auf der Packung.

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Man kann Wikipedia nicht vertrauen, wenn es um Spiele geht.

Ich frage mich auch manchmal, wieviel der Stay Forever Hauptpodcastrecherche auf Wikipedia basiert.

Ich bin mir nicht sicher, wie ich das interpretieren soll - hältst du unsere Recherchen nicht für vertrauenswürdig? Wenn du Fehler in unseren Folgen findest, dann sag sie uns gern.

Wikipedia ist für uns keine Quelle, sondern allenfalls ein Ausgangspunkt für eigene Recherchen.

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Ich mache mir nie die Mühe, selber nachzuforschen, von daher würde ich eventuelle Fehler nicht bemerken, falls es sie überhaupt gibt.

Es ist gut zu wissen, dass Ihr weiter geht als Wikipedia. Ich hatte mich bei manchen Folgen, wo es mehr um Fakten als persönliche Erfahrungen ging, schon gefragt, ob ich durch Zuhören wirklich mehr lerne, als ich durch Lesen der Deutschen und Englischen Wikipediaseiten zum Spiel erfahren würde. Aber ich habe das aus Faulheit nie im Detail selber nachgeprüft. :slight_smile:

Neue Erkenntnisse, die sich aus Interviews mit den Entwicklern ergeben, sind immer der spannendste Teil für mich ist, neben den persönlichen Erfahrungsberichten.

Schleswig-Niederschmäufer!

Oh, wo ich das mit den thematischen Runden lese, erinnert mich das an Buzz. Und da gab’s ja keine neuen Folgen mehr von, richtig toll waren ja die mit Ingolf Lück. Wir spielen die immer noch gerne, nur wegen Buzz is im Wohnzimmer noch die Ps2 angeschlossen, statt verstaut wie meine Playstation 1.

So,die Idee: werft euch doch mal in Unkosten und macht StayForever Quiz als Spiel wie Buzz als Multiplatform-Titel. Ich würd es kaufen! :joy: :smiley:

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Nee, Mobygames ist auch inakkurat, unvollständig und oft fehlerhaft bei alten Spielen.

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Ok. Aber Testberichte in Magazinen waren auch, was die Fakten anging, oft nicht akkurat. Was nehmt Ihr dann als Quellen, ausser den Interviews mit O-Tönen der Entwickler? Vielleicht die originalen Spielepackungen, die Credits im Spiel, oder vielleicht Bücher? Das Thema finde ich sehr interessant.