Der große Unreal vs Quake Thread

Genau - Morpheus fanden wir gegeneinander auch genial.

Puh, wenn ich mich entscheiden müsste, würd ich wohl zu Unreal tendieren.

Allerdings weniger die Multiplayer sachen, sondern das erste Unreal. Von Quake fand ich Quake 2 zwar toll (und meine damalige Freundin hatte mir ne gebrannte Kopie von Unreal Tournament besorgt^^), aber der ganze Mutliplayer Schnulli war nie so meins. Hab UT auch in der Regel gegen Bots gespielt (und ja, Facing Worlds war echt super!). Auf Lans haben wir zwar auch Quake 3 usw gespielt, aber da ich vornehmlich immer Single Player spieler war (und bin) hab ich bessere Erinnerungen an die Unreal Teile (vorallem Unreal 1).

Edit:

Btw. gibt nen noclip Video nur zur Facing Worlds Map:

:smiley:

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Boah, ganz schwer. Hab beides gern gespielt. Instagib Bombing Run in UT 2004 war schon großartig.

Ich entscheide mich aber für Quake, weil ich bei Q3A komplett gehyped war. Bei einer Giga-Folge wurde im Sommer 99 die Beta-Version gezeigt und ich war so geflasht davon, dass ich die kompletten 5 Stunden in der nächtlichen Wiederholung der Sendung noch einmal geschaut hab. Die folgenden Monate gehörten dann schon zu meinen besten Spiele-Zeiten.

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Oh ja, das habe ich auch gesehen :slight_smile: Und wir spielten die Beta/Demo auf der LAN rauf und runter, Q3DM17 ist ein Meisterwerk.

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Schwer… sowohl mit Quake als auch mit Unreal Tournament sind großartige Multiplayer- / LAN-Party-Erinnerungen verknüpft. Quake war zuerst da und ließ IMHO mit Teil 2 im Multiplayer nach, aber UT war einfach nur ein Brett. :grin:

Im Singleplayer ganz klar Unreal.

Interessant. Wir haben damals fast ausschließlich Quake 1/2 gezockt. Gerade bei Q2 auf den LAN Parties mit so vielen Mods: Action Quake, Jailbreak, Rocket Olympics, Instagib, Kick. Und irgendeins wo’s super viele alberne Waffen gab.

Headshot! Yes! Das erste UT hab ich endlos gespielt und einfach nur geliebt. Ich fand es damals auch super beeindruckend, dass man das Spiel mit Mutators, Mods und Maps erweitern und verändern konnte. Es waren die Anfänge einer neuen Zeit. Durch die Downloads hatte ich super viel Spaß am Experimentieren und hab auch sehr gerne offline gezockt. Am liebsten hab ich mit 4 2er Teams nur mit der Rifle/Instagib gespielt und dazu via Mutators die Laserschüsse je Teamfarbe Farbig gestellt, das fand ich mega :upside_down_face:

Später, wo ich etwas mehr online sein durfte (ISDN sei dank), hat mich dann die Total Conversion „Tactical Ops“ gepackt. Tolle Zeit damals.

Obwohl ich kein Shooter-Fan bin gebe ich auch mal meine Meinung ab:

Am meisten gespielt habe ich von beiden Serien die Unreal Tournament Demo. Und da fast nur diese Raumstation im Instagib Deathmatch gegen Bots. Stilecht auf 3dfx Voodoo! Beim Start eines Matches konnte man den Level fliegend erkunden und ich bin manchmal ewig wie ein Astronaut die ganze Zeit um die Station geschwebt und habe den Mars auf- und unter gehen sehen zu der genialen Musik!

Aber das von meinem Cousin ausgeliehene Quake 2 im Singleplayer war brachial genial. Da werde ich den ersten Level mit dem Bombardement und den ganzen Geheimräumen mit Raumschiffwracks auch nie vergessen! Genauso wie das Ende mit diesem merkwürdigen Thronraum und diesem Typ der da saß.

Ich spiele kein Multiplayer. Das ebenfalls von meinem Cousin geliehene Quake 3 habe ich deshalb auch nur solo gegen Bots durchgespielt, obwohl es auf Multiplayer ausgelegt ist.

Unreal 1 ist dagegen auf Singleplayer ausgelegt. Das habe ich erst gespielt habe, als es schon Retro war. Aber es hat mich nicht gepackt und ich habe nach wenigen Levels aufgehört.

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:grinning_face_with_smiling_eyes:

[Quake Rally (1997) - Every PC Rally Game]

Ach war das damals schön alles.

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Dass es die Mod-Szene in der Form (meines Wissens) kaum noch gibt, ist echt schade.

Q3A und UT boten ja von Haus aus genug, aber bei Half-Life zum Beispiel weiß ich nicht, ob das ohne Mods jemals so populär geworden wäre. Den mitgelieferten Multiplayer haben wir da meiner Erinnerung nach nie gespielt, dafür aber halt unzählige Stunden CS, Action HL, Day of Defeat, They Hunger, Sven Co-op, irgendein RTS-Crossover (Science & Industry? Natural Selection?) … von all den Nonsense-Mods, die man trotzdem mal installiert hat, ganz zu schweigen.

Und allein die ganzen Custom-Maps für CS … hachja.

Ich gehöre zum Team Unreal, auch weil ich Quake tatsächlich noch nie gespielt habe. Ich bin aber auch nicht der große Shooter-Fan. Unreal habe ich auch nur gespielt, weil es mal bei gog.com kostenlos gab und ich neugierig war, ob das Spiel wirklich so gut ist. Und ja, ist es wirklich gut.

Alleine die Minecraft Modding Szene ist riesig und es gibt unzählbar viele neuen Spielmodi dadurch. Im Gegensatz zu sowas wie Roblox, wo solche Kreativität innerhalb des Spiels organisiert wird, ist die dann auch teilweise recht chaotisch. Inklusive shady Mods entwickelt innerhalb von Forenposts mit Download von dubios wirkenden Filehostern. Also alles ähnlich anarchisch wie früher :slight_smile:

QUAD DAMAGE :sign_of_the_horns:

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Für Half-Life gabs mit vielen beknackten Knarren eine Mod namens Cold Ice. HL Mods (Action HL) waren z. Tl. Abkömmlinge von QuakeMods soweit ich weiss. Hieß das vielleicht auch so?
Die Waffen waren alle auf 11 gedreht und mit (wer hätte es gedacht) Eis-Skins eingefärbt.

Ganz kurz und knapp: Unreal. Ich bin grosser Fan und fand die Modding-Szene immer cooler. Ich hab Jahre mit Infiltration usw. verbracht. Einfach meine erste grosse Liebe in dem Bereich.

Ich mochte auch Unreal lieber als z.B. Half-Life, weil ich Realismus schon damals nicht so ansprechend fand. Da fand ich diese Unreal-Traumwelten besser.

Sowohl an Quake und Unreal mag ich die Zeit, in der es einfach egal war, ob eine Map irgendeinen Anspruch an Realismus hat. Platformen, die in der Leere schweben? Kein Problem.

Aber Quake kommt echt auf 99.9% dran. Heute spiele ich auch immernoch Q3A, wenn ich bock auf nen schnellen Shooter aus der Zeit habe. ID pflegt die Spiele einfach besser und das ist halt schnell von Steam installiert. UT… uff, das ist Arbeit.

Ich hab in beiden Aberstunden verbracht, wir haben in riesigen Mengen Rocket Arena Quake 2 gespielt und eine Morpheus-Runde war auch immer drin.

Und beide haben einen grandiosen Soundtrack, Unreal und UT waren die letzten Züge von Tracker-Musik, Quake mit NIN und Frontline Assembly einfach mit einem sehr guten Händchen.

Ermmm, ich glaub du hast die falsche person gequotet :smiley:

Ich bin Team Unreal.

Meine Quake Erfahrungen beschränken sich auf einen Kindergeburtstag mit nem kleinen Fernseher, einer Playstation, 4 Controllern und Quake (2?) sowie Quake 1/2 als es irgendwann mal im Gamepass aufgetaucht ist. Oder ich es gekauft habe. Weiß ich nimmer.

Unreal, genauer UT99, habe ich da schon mehr gespielt. Immer gegen Bots, weder online noch im LAN.

Auch wenn die Spiele schon einige Jahre auf dem Buckel haben, finde ich Quake irgendwie „sperriger“. Vor kurzem hab ich UT99 nochmal installiert und bin, im Rahmen meiner Möglichkeiten, viel besser damit klargekommen, fühlte sich einfach vertraut an. Sogar Online hab ichs gespielt. Und Frags erzielt. Und das um einiges schneller als in einem Quake. Mit UT2004 gehts mir gerade genauso.

Am meisten gespielt habe ich früher aber Nexuiz und das wiederum hat denke ich mehr Ähnlichkeit mit Quake

Da ging es mir genau umgekehrt. UT und Mods, da bin ich nie mit warm geworden. Es gab auch Counterstrike Klone usw. Aber die Mods, die ich kannte, kamen nicht an die HL ran. Bei Quake war ich wahrscheinlich zu jung oder es fehlte das Internet oder beides. Die Urväter sind mir da entgangen. Für Quake 3 habe ich gar nichts großes in Erinnerung.

Den Punkt mit dem Unrealismus :wink: kann ich gut nachvollziehen. Den Unreal Singleplayer mochte ich auch. Aber für mich waren es hauptsächlich die Waffen, die nicht gepasst haben. Bei Quake das ikonische hüpfen der Granaten… Außerdem fand ich den “gedrungenen” Stil der Figuren nicht so toll. Wohingegen die Level und Effekte schon mega cool waren. Das war bei Quake 3 auch nicht schlecht, aber nicht so herausragend.

Das beste auf der Welt, nämlich: Geschmackssache.

Was ich halt an UT sehr mochte waren diese graduelle Runde von Mutatoren, als eine Art Minimod bis zu größerem. Das gabs in den anderen nie so bequem. Irgendwie war UT mehr eine Art Zusammensteck-Kasten.

Bei Half-Life war ich bei Mods dagegen immer raus. Ich mochte als Team Fortress-Quake-Spieler die Half-Life-Variante garnicht. Irgendwie… vibte nicht. Bis Counter-Strike, das ich irritierenderweise nach der Beta-Phase nicht mehr so mochte, aber Beta 4-6 haben wir ohne Ende gespielt.

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Das trifft es perfekt. Mit dem Problem das es am Ende kaum noch eine eigene Identität hatte, weil es (als Vorgriff auf Fortnite) bei jedem mit anderen Figuren, Mutatoren, Karten usw. ausgestattet war. Wenn man gesagt hat: lass UT spielen, dann hatte da jeder was anderes im Sinn.

Q3 hat das schön vereinheitlicht und so einen Goldstandard rausgearbeitet und blieb dabei konsistent(er). Erinnere mich das die Mods für Q3 auch oft versucht haben selbst witzigen Scheiß mehr aufs Szenario anzupassen - weiß nicht woran das lag, aber da war mehr Verständnis für Kohärenz gegeben.

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