Gedanklich habe ich mich damit schon länger beschäftigt, aber das war nun ein ziemlicher Spontankauf.
Dual CS 701, vermutlich 1974/75 anhand der Seriennummer. Das waren auch die Modelle bei denen sich der Herrsteller gesagt hat: „Alles aus Metall“. Allein mit dem Plattenteller könnte man locker jemanden töten. Damals einer der besten Plattenspieler die man erwerben konnte zum Preis eines Monatsgehalts. Nussbaumfurnier, Direktantrieb, Automatik, Anti-Skating, Stroboskop. Der Händler hat auch Elkos und Steuerpimpel getauscht und auf Cinch umgebaut. Original hatte der einen Shure Tonabnehmer drauf, der Händler hat ein Einsteigerding von Audio Technica genommen.
Hab meinen ATN3600LE drauf getan, irgendwann wird mal das Thema Tonabnehmertausch auf mich zukommen.
Ist es nun akkustisch besser? Nein. Auf der einen Seite bin ich eben doch ein Banause, auf der anderen Seite ist es derselbe Tonabnehmer. Aber ich mag Audio Equip aus den 70ern und allein die Automatik ist ein fettes Upgrade. Und preislich lag der auf dem Niveau des anderen Spielers (den ich jetzt versuchen muss zu verticken).
Hab ich früher sehr gemocht, spielen auch immer hier in der Ecke auf den Mittelaltermärkten. Die letzten Alben haben mich allerdings auch nicht mehr so abgeholt, aber bis zur Leviathan war das schon Affengeil! Noch besser fand ich allerdings das Knasterbart-Projekt.
Das Foto ist vom MPS in Bückeburg, ich sach jetzt aber nicht wer wer ist!
Sehr schön, vielen Dank! Cultus Ferox kannte ich noch nicht, werde aber mal versuchen, eine ihrer Kaperfahrten rund um Berlin nächstes Jahr abzupassen. Mir scheint, deren Energie passt nicht vollständig in die YouTube-Flasche, aber live macht das bestimmt viel Spaß.
Mal wieder etwas mit C=64 Bezug
Welle: Erdball liefen hier ja auch schon des öfteren!
Eine der wenigen etwas bekannteren Bands hier bei mir ausm Umkreis.
Irgendwie eskaliert das ein wenig hier …. hab mich entschieden mir doch nochmal einen CD Player zuzulegen und es wurde ein Marantz CD-63SE.
Habe den NieR Automata Soundtrack rausgekramt
Bin zwar kein ausgewiesener Band-Experte, aber ich mochte die Hives schon immer wegen ihrer starken Gitarren-Ausrichtung und dem extrem hohen Tempo ihrer Stücke. Die hatten schon immer so eine treibende Kraft, wie man sie sonst vll noch aus dem Teenage Punk Rock kennt, ist aber deutlich näher am Rock ‚n‘ Roll und dreht sich nicht ständig um Akzeptanz- und Liebesprobleme von Teenies.
Letzten Monat kam das neue Album und obiges Stück hat mich beim Durchhören instant gecatcht.
Letztes WE auf zwei Konzerten mit zusammen fünf Bands gewesen. Grund waren jeweils die Headliner, die ich vorher hoch und runter gehört habe. The Bones sah ich vor 20 bis 25 Jahren regelmäßig und mochte die sehr. Danach sah ich sie aber nie wieder, da sie irgendwie nicht mehr in die Nähe kamen. Jetzt war es wieder soweit und sie rockten noch immer! Da tropfte der Schweiß von der Decke.
Zwei Tage später ging’s zu 45 Jahre Die Krupps. Hab die früher nie gehört und kannte nur die üblichen Hits. Auf meiner „Könnte man mal sehen“ standen sie aber noch. Hatte mich nun Monate vorher reingehört und war dann richtig heiß. Leider war der Anfang schwach, doch zunehmend wurde es besser bis fett.
Kleiner Fun Fact: ich wurde dumm angemacht und gefragt, warum ich hier bei den Krupps bin (ok, hätte vielleicht kein weißes Bandshirt inkl. karierter Schiefermütze tragen sollen). Ist mir bei ca. 500 Konzerten noch nicht passiert.
Ach ja, die beiden Vorbands war OK. Johnny Tupolev waren musikalisch ganz gut, Schattenmann hätte mit seinen Texten gefühlt auch im Bierkönig auftreten können. Der Bassist sah zudem aus wie frisch aus einem 1980er B-Movie. Nett war die kurze Scooter Hommage.