Drei Spiele für die einsame Insel

Hmm. Drei Spiele, die über Monate und vielleicht Jahre unterhalten könnten, sollten Spieldauer, Abwechslung und Spielspaß beinhalten.

Panzer Corps
Damals habe ich Panzer General geliebt und musste lange darauf und seine Ableger zurückgreifen, aber irgendwann 2000 war SSI leider erledigt und es gab auch aufgrund mangelnden Interesses keine Nachfolger oder Ableger mehr.
Panzer Corps war dann 2011 das Spiel, auf welches ich dann lange, lange Zeit warten musste. Aktuelle Grafik, riesige Kampagnen und ein Editor für eigene Missionen. Ein wirklich würdiger Nachfolger der Reihe.
Leider finde ich das neue Panzer Corps 2 gar nicht so gut wie den Ersten. Das hat sich doch ziemlich vom erfolgreichen Vorgänger entfernt und ist in meinen Augen eine Verschlimmbesserung.
Doch mit dem ersten Teil dürfte der Trieb zu Strategietiteln gedeckt sein.

Big Boss
Ein Spiel, welches kein Schwein kennt. Es war damals Public Domain, lief auf dem Atari ST in schwarz-weiß und wurde von mir + Nachbarskinder rauf und runter gespielt. Eigentlich ist Big Boss nur ein einfaches Würfel-Brettspiel bei dem man ein wenig eine Wirtschafts-Lebenssimulation spielt. Es wird abwechselnd mit drei Würfeln gewürfelt und je nach Wurf durfte man seine Figur auf eines der 12 Spielfelder stellen. Vom Prinzip waren die Felder Einkauf, Produktion und Verkauf die wichtigsten Felder. Auf Einkauf konnte man eben Rohstoffe und Waren einkaufen, auf der Produktion sie zu wertvolleren Produkten verarbeiten und auf Verkauf eben gewinnbringend verkaufen. Hatte man aber mal nicht die richtige Zahl, dann musste man sich eben für ein anderes Feld entscheiden. Da gab es Ereignisfelder mit zufälligen Ereignissen, Glücksspiel wo man Lotto, Glücksrad oder sogar russisches Roulette spielen konnte, aber auch Privates, wo man einen Partner suchte oder Nachkommen zeugte oder das Feld Investition wo man das Einkommen nachhaltig verbessern konnte. Es gab nebenbei auch noch drei Werte, wie Ruhm, Glück und Macht, die wahrscheinlich noch einen kleinen Einfluss auf zufällige Ereignisse hatten. Wenn man z.B. zu wenig persönliches Glück hatte, konnte man depressiv werden und musste für mehrere Runden im Krankenhaus aussetzen.
Ein großartiges Brettspiel, welches ich auch heute noch so 1x im Jahr solo spiele. Ich sollte den Macher mal anschreiben und mich für sein Werk bedanken. Ich habe ihn mal auf Facebook gesucht und sogar gefunden.

Ein relativ aktuelles Open World Spiel
Ich muss zugeben, dass ich weder Witcher 3, GTA V noch Red Dead Redemption 2 oder Cyberpunk gespielt habe, da sie mir tatsächlich zu umfangreich sind. Wenn ich aber sehr viel Zeit auf so einer Insel hätte, würde ich mich an endlich an diesen überumfangreichen Open World Titel setzen und ihn dann abgrasen bis alles eingesammelt, erkundet und freigeschaltet wurde.

Open World + editierbare Kampagnenstrategie und zwischendurch eine Runde nostalgisches Brettspiel.
Das dürfte für so einige Monate bis zur Rettung reichen.
Schlau wäre natürlich irgendein Spiel mit Onlinemodus in dem man Mitspieler um Rettung von der Insel bitten könnte, aber das würde den Spaß an der Frage kaputt machen. :sweat_smile:

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Hat sich eigentlich jemand Gedanken um die Stromversorgung gemacht? :sweat_smile: Solar? Hamsterrad? :laughing:

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Haha sehr guter Punkt! Ich würde sagen Internet über das Musksche Starlink System und Strom über Solar, Windkraft und ggf. Erdwärme :grin:
Wenn der PC erst einml läuft, vergessen wir wie in guten alten Zeiten zu essen :smiley:

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Internet! Ja siehst du, daran habe ich jetzt wieder nicht gedacht :smile: aber wo ein Wille ist, da ist auch ein kurbelbetriebener Generator und ein Satellitentelefon mit Ethernetadapter

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Sehr gut! Ich sehe, wir setzen die richtigen Prioritäten und bauen uns zunächst einmal eine stabile, technische Infrastruktur, um auf der einsamen Insel in Frieden zocken zu können!

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