"Sea of Stars hat mich auch von der Story her gegen Ende denken lassen: Jetzt reicht’s aber langsam .
Mir haben dann die Echtzeitelemente beim Kampf, vor allem der „Moonerang“, soviel Spass gemacht, dass es trotzdem ein empfehlenswertes Spiel für mich ist.
Und durch die zuschaltbaren Elemente konnte man sich den Kampf auch leichter machen..
VII kennt jeder, VIII ist das ungeliebte Sequel, IX hat die cute Comicgrafik, X war auch ein Ereignis mit vielen Sequels, XI und XIV waren die MMOs, XIII kennt man wegen bombastischer Grafik (und viel Spott über alles andere), XV war die Boygroup…
…und XII ist das, bei dem ich jedesmal Screenshots suchen muss und das gefühlt nie erwähnt wird. Ich würde also nicht sagen unbeliebt, sondern vielmehr unbekannt.
Ja…und nein. Unter Kennern der Reihe ist der schon unbeliebt (soweit ich das halt mitbekomme), wegen den Charakteren und dem Kampfsystem. Denke die geringe Beliebtheit bei Kennern, führt dann eben auch dazu, dass es auch außerhalb der „Bubble“ eher unter dem Radar bleibt. Wobei man auch sagen muss, dass es eben auch nichts gravierend falsch macht und auch dadurch nicht besonders auffällt. Teil XIII ist halt doch recht unbeliebt, was sich dann wieder auch in medialer Berichterstattung wiederspiegelt und dann natürlich auch die Bekanntheit steigert, schlechte Publicity ist auch Publicity.
Spannend. Bin kein Insider, mir fällt nur auf, dass The Zodiac Age anders als die Lightning-Saga von der PS2 dann doch nochmal u. a. für PS4 und Switch geportet und dabei auch das Charaktersystem nochmal erweitert wurde. Das ist ja doch mehr Aufwand als die regelmäßigen Neuaufgüsse von FF7 Remastered. Hätte dadurch gedacht, dass das Spiel mittlerweile doch eine gewisse Reichweite erlangt hat.
Naja für The Zodiac Age wurde ja „kaum“ was am Spielprinzip geändert. Man hat halt einfach das Job-System der japanischen FF XII „International Zodiac Job System“ Version auf PS2 genommen. Noch ein paar leichte Anpassungen und die Grafik halt remastermäßig verbessert. Das war für sie glaub kein riesen Aufwand. FF XIII hat das „Problem“, dass es eben auf der PS3 raus kam. Leider bekommen generell nicht allzuviele PS3-Spiele eine Neuaflage, warum auch immer. An der Architecktur der Konsole kann es kaum liegen, denn FFXIII kam auch auf der Xbox und gibts ja auch auf dem PC, wo es auch nur mittelprächtig läuft…XIII könnte aber wirklich der absolut unbeliebteste Titel der Reihe sein, wobei ich es zumindest zum Release gar nicht so schlecht fand, aber die ganzen Sequels dazu, hab ich mir auch nicht mehr gegeben.
Ich halte ein echtes JRPG mit unter 20 Stunden für unmöglich. Ich kenne JRPGs der richtig guten Sorte, bei denen die Cutscenes in Summe schon 20 Stunden dauern.
Verloren. Cthulhu Saves Christmas hat einem Metacritic von 8.3 (richtig gute Sorte) und dauert maximal 8 Stunden und wer das nicht als „echtes“ JRPG bezeichnet, der hat keine Ahnung davon.
Ich würd mich als Kenner sehen. Tatsächlich hatte ich seinerzeit erst mit Teil 10 angefangen, das ich mal „auf gut Glück“ bei uns im Supermarkt gekauft hatte. War mein erstes JRPG und boah, war ich nach anfänglichem Fremdeln weggeblasen! Ich hab da heute noch wahnsinnig wohlige Erinnerungen dran: Es gab diesen einen lauen Sommerabend, draußen hatte es gegossen wie aus Eimern, es gewitterte auch etwas und ich saß in meinem Zimmer, spielte dieses seltsame Spiel und auf einmal machte es „klick“, als hätte ich mich plötzlich verliebt. Der Moment ist bei mir wie eingebrannt, warum auch immer.
Hab im Anschluss Teil 7, 8 und 9 nachgeholt und sogar 10-2 fand ich wirklich nett. Teil 8 ist bis heute auch mein heimlicher Liebling. Hab mich dann riesig auf Teil 12 gefreut und als ich es endlich hatte … tja, ich wollte es mögen, aber es ging einfach nicht. Wie du sagst: Es war das Kampfsystem und es waren die wirklich blassen Charaktere. Alles war so … anders. Ich war sooo enttäuscht und hab das Ding bis heute auch nie beendet. Ich war damals sicher, dass das ein Ausrutscher sein musste. Little did I know …
Die 13er Reihe war schlimm, Teil 15 dann ein seltsames Frankensteinmonster von einem Spiel und Teil 16 war, als ich wirklich dachte, schlimmer geht es nicht, der absolute Tiefpunkt. Schade, schade …
Kann aber auch jeden verstehen, der zumindest mit Teil 12 Spaß hatte. Ich glaub, in der Rückbetrachtung bekommt das Spiel zumindest meinem Vernehmen nach deutlich mehr Liebe ab als seinerzeit nach Release. Vielleicht weil man heute weiß, was die anschließend noch alles verbrochen haben.
Wurde schon Child of Light erwähnt? Ist zwar keine klassisches JRPG (2D Sidescroller), aber doch stark davon inspiriert. Es ist nicht sonderlich schwer und dauert je nachdem 12-15 Stunden.
In Sachen Zeit finde ich schon. Die machen alle drei Laune und sind flott runtergespielt und vollwertige JRPG. Ich mag die Dragon Quest Reihe, aber bei der Vorstellung von 60 bis 130 Stunden Spielzeit für eine aktuellen Teil eher nicht. Und Dank Steam & CO wissen wir ja das max 30 Prozent der Käufer die durchspielen. Sprich haufenweise Content für die Tonne.
Bei diversen Test wurde damals schon auf den „japanischen“ Einschlag hingewiesen. Und das Spiel muss im Koop gespielt werden, wer das nicht macht, beraubt sich um ein tolles Spielerlebnis. Schöne Zeit, als UBI noch Geld für Kunst hatte.
Wenn du ein SNES JRPG spielen willst was nicht zu lange ist, dann Final Fantasy 4 und 6
PS1 ist Final Fantasy 7 ungeschlagen.
Diese würde ich empfehlen wenn die Spielzeit nicht zu lange sein soll. Chrono Trigger geht sogar unter 20 Stunden (ich hatte damals 17 Stunden gebraucht).
Alle anderen Spiele wie Shin Megami Tensei sind da ein wenig länger und anspruchsvoller.
Falls du etwas ausgefalleneres magst, kann ich dir Sakura Wars für den Saturn ans Herz legen (Japan exklusiv aber es gibt einen English Fanpatch).