Film & Kino

Ich habe ihn auch gerade gestern gesehen und fand ihn ganz erfrischend. Den Vergleich mit Knives out würde ich mitgehen, wer Spaß am Genre hat, hat auch viel Spaß damit.
An einigen Stellen wurde ich auch (ganz wohlig) an Ein Schweinchen namens Babe erinnert :blush:

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Ebenfalls gestern gesehen! Fing mir einen Tick zu langatmig an, entwickelte sich dann aber doch ganz nett. War ein bisschen überrascht, dass die Geschichte mit dem Buch recht wenig gemein hatte, und hab dabei zufällig entdeckt, dass dieses Jahr ein dritter Roman erschienen ist. Sollte ich mal lesen.

Bei den Schauspielern Greg the Egg aus Succession nicht zu vergessen! Und auch wenn prominente Stimmen immer cool sind, hab ich ehrlicherweise nur Patrick Stewart akustisch erkannt, Julia Louis-Dreyfuß und Cranston überhaupt nicht.

Würde auch sagen, ist 'ne Mischung aus Knives Out und Babe, mit etwas stärkerer Tendenz zu Letzterem. Muss man nicht gucken, aber kann man gut gucken.

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:smiling_face_with_tear:

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Das hat mich tatsächlich getroffen.

Meine Top 3 Sam Neill Filme

Possession
In the Mouth of Madness
Jurassic Park

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Mich auch! :sleepy_face:

Meine Top 3:

  1. The Piano
  2. Jurassic Park
  3. Event Horizon
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Puh, völlig unerwartet :frowning:

  • Jurassic Park
  • Wo die wilden Menschen jagen
  • Event Horizon
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Wo Sam Neill hingeht, braucht er keine Augen.

Event Horizon.

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:grimacing:

Jurassic Park
Jagd auf Roter Oktober
Event Horizon

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Da geh ich mit, auch genau meine Reihenfolge.

EH ist so derart unterschätzt worden, den muss ich echt nochmal schauen.

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Naaah, ich weiß nicht. Inzwischen scheint mir das ganze Internet bei jeder passenden Gelegenheit zu behaupten, was für ein sträflich unterschätzter Hidden Gem das doch ist, dass ich mich irgendwie in der Verantwortung sehe diese Überkorrektur zurück zu korrigieren und nochmal klarzustellen, dass der schon eher nur so mittel ist. :sweat_smile: Geschmackssache natürlich. Liegt vielleicht daran, dass sowas heute wirklich kaum noch gemacht wird und in Relation zu Paul W. S. Andersons sonstigem Output wie Citizen Kane wirkt.
Außerdem ist das 90er Sci-fi, was schon mal grundsätzlich immer wenigstens ein bisschen geil ist.

Schade um Sam Neill. Er war für mich so ein Cozy-Darsteller - so lange ich Filme konsumiere schon immer irgendwie da und immer gern gesehen und dementsprechend fest mit der Filmwelt verankert, ohne je in den Superstar-Status aufzusteigen oder durch Extreme aufzufallen.

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Das stimmt, ich hielt ihn immer für einen recht bodenständigen, nun, Gentleman.

Aber zu Event Horizon habe ich wirklich nicht die Hypemeinung von heute, die dem Film Kultstatus unterstellt, sondern meine unbeeinflusste Meinung von Ende der 90er. Der Film floppte brutal im Kino und ich hab den damals schon gefeiert. Aber ich steh halt auch auf SciFi, und in diesem Genre gibt es eben auch 10x so viel Schrott.

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Habe mir die Tage mit meiner Freundin im REX Filmtheater in Wuppertal The Odyssey angesehen.
Nachdem er nun einige Tage in meiner Hirnrinde Spuren hinterlassen hat, würde ich eine Empfehlung aussprechen. Es ist keine dem Werk getreue Umsetzung, was mich persönlich nicht stört. Wenn man ihn mit der Rezeptionshaltung eines psychologischen Antikriegsfilms der Subkategorie Heimkehrerfilm schaut, sollte er gefallen. Negative Kritikpunkte sind für mich der manchmal zu laute Ton, die nicht gut umgesetzten Kampfszenen und der Exposition Talk*. Optisch hat er mich manchmal an The House That Jack Built, Dune II sowie Island erinnert. Es ist ganz klar ein Kunstfilm, das sollte man wissen.

*vermutlich ein Zugeständnis für unbelesene Zuschauerinnen.

Mich hat der Film auch positiv überrascht, auch wenn er mich nicht vom Hocker gehauen hat.

An manchen stellen fand ich schon fast zu kitschig (Polyphem und Circe). Und ich würde widersprechen, dass es sich bei dem Film einen „Heimkehrfilm“ handelt. Für mich handelt es sich um einen „Epochenwechselfilm“.

Aber Stichwort Heimkehrfilm, was ich mich die ganze Zeit frage. Da wird um die Odyssee von Nolan ein Riesentheater gemacht, aber über „Rückkehr nach Ithaka“ vom letzten Jahr (mit Ralph Fiennes!!!) ging sang und klanglos unter. Dabei war das in meinen Augen der viel viel bessere Film. Ein „echter“ Heimkehrfilm über einen gebrochen Mann der sich nicht traut nach Hause zu kommen, weil er es nicht erträgt den daheimgeblieben in die Augen zu schauen um ihnen mitzuteilen, dass deren Liebsten nicht mehr wiederkommen.

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Nicht nur vermutlich, sondern ganz sicher. Für wen soll der Expositiontalk auch sonst sein, außer für Leute, die die Geschichte noch nicht kennen? :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ich zweifel irgendwie an, das außer Leute, welche Griechisch hatten, viele Leute die im „Original“ gelesen haben. Die wird in Gesängen vorgetragen, egal in welcher Übersetzung, mag eine tolle „Kunstform“ sein, für mich persönlich ist das „Kotz, Spei, Würg“ (in meinem Kopfkino stelle mich mir immer einen dicken alten Mann mit Tunika und Leier vor, der unter total schiefem Spiel, die einzelnen Gesänge herunterleiert und ich schreie dazu „Hurz“). Der Film setzt natürlich auf Aktion, nicht auf lyrisches Versmaß. Die Odyssee ist aber für das lyrische Versmaß bekannt und berühmt geworden, nicht wegen der „Action“ oder dem „Zyklopen“. Also ich würde sagen den Film den ich gesehen habe, der setzte auf Aktionen, wer die Odyssee als Kunst sehen will der ist bei O Brother, Where Art Thou viel besser bedient. Da wird auch viel gesungen, Gottseidank Folk und kein „Grieche“ mit einer Leier.

Ich habe auch einen Filmtipp:

Gwendoline

Gwendoline st ein herrlich unbekümmerter Abenteuerfilm, in dem eine naive, aber erstaunlich zähe Klosterschülerin mit ihrer Begleiterin und einem großmäuligen Söldner nach ihrem verschwundenen Vater und einem seltenen Schmetterling sucht. Die Reise führt von zwielichtigen Häfen über Dschungel und Wüste bis in eine unterirdische Amazonenstadt, wobei der Film jede Gelegenheit für Klamauk, Lederkostüme und liebevoll absurden Größenwahn nutzt. Das Ergebnis ist kein feinsinniges Meisterwerk, aber ein charmant entfesselter 80er-Jahre-Cocktail aus Indiana Jones, Erotikcomic und Fantasy-Trash, der genau deshalb erstaunlich gute Laune macht. Ich hatte großen Spaß! Erwähnenswert auch die tollen Kostüme.

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Du argumentierst hier gegen einen Punkt, der gar nicht gemacht wurde. Nirgendwo wurde behauptet, dass irgendwer es im Original gelesen haben müsste. Es ist glaube ich offensichtlich, dass es um die Freiheiten geht, die sich der Film inhaltlich genommen hat, nicht um Versmaß oder ähnliches.

Wenn ich sage, dass eine Umsetzung der Evangelien sich Freiheiten genommen hat, heißt das ja auch nicht „Das war nicht viermal in Folge furztrocken erzählt“, sondern „Die Schweine sind in Flammen aufgegangen statt von der Klippe zu springen und die Beziehung zwischen Jesus und Josef kommt in der Bibel so auch nicht vor“.

(Bibel als willkürliches Beispiel gewählt, weil die Story wohl jeder kennt)

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Die meisten dürften es wenn, dann über die kinderfreundliche Nacherzählung von Gustav Schwab kennen.

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Das Meisterwerk ist er sicherlich nicht. Bei Epochenwechselfilm würde ich zustimmen, was aber dem Heimkehrfilm nicht widerspricht. Ich will hier nicht spoilern. Hier haben wir einen Mann, der nicht zurückkehren kann, weil die Verbrechen, seine Verbrechen, des Krieges, ihn traumatisiert haben. Und es ist durchaus drin, die Odyssee hier als seine psychologische Verarbeitung dieses Traumas und seiner Schuld zu verstehen. Das Genre des Heimkehrerfilms ist durchaus diverser.

Rambo
Die besten Jahre unseres Lebens
Die durch die Hölle gehen
etc.

Die IMAX Fassung ist auch empfehlenswert falls man die Möglichkeit dazu hat.
Ich habe ansonsten das bekommen was ich erwartet habe: einen guten Nolan Film. Ist für mich sicherlich nicht sein stärkstes Werk aber das ist bei Nolan trotzdem Meckern auf höchstem Niveau.

Nur die Musik ist mir überhaupt nicht in Erinnerung geblieben. Jetzt fehlt es nur ein Double Feature draus zu machen, erst Troja schauen dann die Odyssey.