Aber vorher erst noch Kampf der Titanen (2010)!
Endlich Karten für Odyssey im Imax Leonberg bekommen.
Ein absoluter Wahnsinn was der Hype um diesen Film für Auswüchse annimmt.
Freut mich für die Betreiber.
Mich hat The Odyssey absolut begeistert. Für mich ein sensationeller Film bei dem ich seit langem wieder von Anfang bis Ende einfach in denn Bann gezogen war.
Mich hat es so beeindruckt wie echt sich einfach alles anfühlt. Endlich mal kein Film wo alles nach Greenscreen, CGI, Plastik und Gummi aussieht.
Der Soundtrack und Sound waren auch stark. Nichts was ich mir als Album anhören wurde, aber die Stimmung wurde für mich in Szenen wie Troja perfekt aufgebaut. Menschenmenge haben so chaotisch geklungen als würde ich mitten drin stehen und der Sitz hat vom Bass genug vibriert dass man den Film spüren könnte.
Überlege mir den Film noch ein zweites Mal anzusehen solang er noch läuft, weil er so wahrscheinlich nie wieder auf mich wirken wird können.
Super Idee. Falls du es im ersten Durchgang noch nicht gemacht hast, dann solltest Du dir die DBOX-Variante antun. Fantastisch wenn das Schiff durch den Strum schlingert und du ebenso auf deinem Sessel hin und her geschleudert wirst.
Es ist für mich nicht der beste Nolan-Film, aber durchaus sehenswert.
5/5 Sterne!
Also sowas gibt es bei uns nicht. Kann froh sein dass der Saal eine halbwegs große Leinwand und Dolby Atmos Sound hat. Aber es reicht mir auch. ![]()
Hab heute seit Ewigkeiten mal wieder Die Überführung geschaut. Den Film wird wahrscheinlich niemand nördlich der Donau und unter 45 kennen.
Trotzdem ist dieses fast zweistündige Werk von Georg Lohmeier, aus dem Jahr 1979, ein sehr wilder Stilmix. Man kann es sich wie ein Mischung aus Fear and Loathing in Las Vegas und Requiem for a Dream, im (Nieder)bayern der Zeit nach dem ersten Weltkrieg vorstellen.
Zwei Freunde, mit ernsthaften Kriegsverwundungen, Kriegstraumata und Flashbacks, trinken sich durch das Leben während sie eigentlich Leberschäden und Magengeschwüre kurieren sollten.
Den Gegenpol bilden die reaktionäre Kirche, sowie ihre Frauen.
Obwohl im Grundtenor Humor mitschwingt, geht es manchmal ganz hart den Bach runter mit der Stimmung (wobei das, Erscheinungsjahr und Geldgeber geschuldet, eher subtil transportiert wird, wie bei der minderjährigen Prostituierten).
Der Film sollte relativ einfach auf YT zu finden sein, allerdings gibt es halt eine harte Dialekt-Sprachbarriere.
Generell hat der BR mal ein paar gute Filme gedreht, oder in Auftrag gegeben, die sich Heimatfilm-Klamauk der Jahre davor abgehoben haben. Der Ruepp und Die Hochzeit (beides nach Vorlagen von Ludwig Thoma) würde ich noch dazuzählen. Auch die sollten leicht zu finden sein. Bei der Qualität wird es halt schwierig. Mehr als 480p wird das Netz kaum ausspucken, außer man hat in einer Mediathek Glück.
Ich schau sowas immer nostalgisch gerne. Natürlich hab ich zu der Zeit nicht gelebt, aber Dinge, wie das ein Hochzeitslader von Haus zu Haus geht, es eine Kranzljungfrau gibt, die singt, usw. kenne ich noch aus meiner Kindheit. Vielleicht macht mich das dann doch etwas sentimental.
Ich habe heute mit meiner Familie Spider-Man: Brand New Day geschaut. Man hört ja wirklich viel Gutes über den Film und als jemand, der mit den Filmen und Videospielen aufgewachsen ist, wollte ich den neusten Teil natürlich auch sehen.
Ich hatte meinen Spaß mit dem Film, aber ich verstehe die Begeisterung leider nicht so ganz. Erstmal zum Guten: Die Geschichte fühlt sich nach einer guten Spider-Man Story an. Selbstfindung, die Balance zwischen Privatleben und Superheldendasein ist einfach typisch Spidey. Die Antagonistin ist ein interessantes Crossover und als jemand der mit dem MCU außer Spider-Man eigentlich nichts mehr am Hut hat, fand ich die Szenen mit dem Punisher ziemlich gelungen.
Ich habe gelesen, dass man sich für die Kampfszenen an den aktuellen Insomniac Spielen orientiert hat und das zeigt sich absolut. Die Kamerafahrten, wenn Spider-Man durch Manhattan schwingt, die Perspektivwechsel wenn er von der Decke aus hängend kämpft und die Moves, die sich teilweise wirklich 1:1 identisch anfühlen - optisch macht der Film einfach Spaß.
Aber der Film hat einen schrecklichen Blaufilter, den er fast über die gesamte Spielzeit einsetzt, was vermutlich über die leider mittlerweile Marvel-typischen CG Einlagen, die auch eindeutig als solche zu erkennen sind, etwas hinwegtäuschen soll. Zudem finde ich, dass die Antagonistin am Ende zu glimpflich davonkommt für das, was sie in der ersten Hälfte des Films anstellt. Und wo ich schon bei der ersten Hälfte des Films bin: Die ist sehr unausgeglichen. Sehr viele kurze Szenen, die den ganzen Film deutlich länger anfühlen lassen, als er tatsächlich ist. Die zweite Hälfte hat dann zum Glück ein deutlich angenehmeres Tempo.
Ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt, aber ich würde andere Spider-Man Filme diesem immer noch weit vorziehen. Allen voran natürlich Spider-Man 2, gefolgt vom ersten Spider-Verse Film. Von den Tom Holland Streifen finde ich Far From Home und vor allem No Way Home deutlich unterhaltsamer. Das macht Brand New Day aber keineswegs schlecht. Als Neuausrichtung wird das auf jeden Fall interessant. Ich hoffe nur, dass ich beim nächsten mal nicht wieder so viel Vorwissen aus dem MCU mitbringen muss, dass ich halt ansonsten einfach nicht mehr schaue.
Was mich an den aktuellen Spider-Man Filmen stört ist das diese Filme als Trilogie nicht funktionieren weil man unbedingt diese ganzen MCU-Kram noch dazwischen packen musste.
Und anstatt jetzt einfach Spider-Man mal aussen vor zulassen beginnen die mit brand new day erneut Spidey mit dem MCU zu vernetzen.
Aber für mich der zweitbeste Holland Spidey ,nach Homecoming.
seit Marvel nach endgame so viel lore in streaming aufbaut, komme ich bei den Filmen schon gar nicht mehr mit → bin einfach raus aus dem Fandrom ![]()
Meine Meinung. Bis Endgame mochte ich die Filme und die ganzen Zusammenhänge, doch seit auch die Serien Pflicht sind, bin ich ebenfalls raus.
Hinzu kommt, das viele Filme mittlerweile auch einfach schlecht sind. Nach drei Viertel der Filme nach Endgame war ich enttäuscht. Im Prinzip sind nur die Spidey Filme Sehenswert gewesen. Vielleicht noch der Dr. Strange von Sam Raimi.
Loki und Wandavision als erste Serien hatten auch ihren Reiz, der hat aber schnell nachgelassen.
Die neuen Helden hatten auch immer schlechteres CGI und schlechteres Writing.
Vielleicht holts Endgame mit Robert Downey Jr. ja wieder raus, aber mir fehlt wirklich die Lust den anzuschauen ![]()
Die zweite Staffel Loki war dann aber auch schon wieder dünne. Da der Aufbau des neuen Bösewicht aber eh gecancelt wurde, kann man auf die zweite Staffel mittlerweile aber eh ignorieren.
She-Hulk (was sonst keiner mochte) und Hawk Eye waren ebenfalls noch gut und haben uns prächtig unterhalten.
Ich mochte Raimis „Härte“ aber der Film ist DAS Paradebeispiel für das MCU Problem.
Es steht zwar Dr Strange drauf aber es ist Wandas Geschichte und die Konklusion findet in „Dr Strange in the Multiverse…“ statt.
Ohne Wandavision ergibt der ganze Film keinen Sinn.
Ich habe das MCU aufgegeben nach Endgame. Mit den Serien wurde es mir dann einfach irgendwann zu viel, vor allem weil auch merklich die Qualität darunter gelitten hat. Ich schaue wie gesagt nur noch die Spider-Man Filme.
Naja du kritisierst das Disney natürlich der erfolgreichste Avenger dessen Rechte leider bei Sony liegen natürlich mit dem MCU verknüpft. Das sind aber vielleicht 5 Minuten Brand New Day lässt sich auch ohne das Vorwissen genießen. Es tauchen Spiderman typisch Gegner auf, es gibt eine Überschneidung zu den X-Men, bei denen Spiderman auch oft auftritt. Weil er halt der beliebteste Marvelheld ist. Ohne dein Deal mit Disney hätte Sony halt auf den Hulk, Punisher & X-Men verzichten müssen. Selbst der Kingpin als Spidey Obergegner gehört Disney. Deswegen lässt man sich halt auf eine Kooperation ein. Das war ja bei Venom auch nicht anders. Besser als die halbfesten zwei Spiderman Filme mit Garfield wo Sony halt auf alles aus dem MCU verzichtet hat. Und der Erfolg im Kino gibt Sony und Disney Recht, 2 Milliarden aktuell. Da macht Sony nichts falsch.
Also bei Marvel bin ich bis auf Daredevil schon länger komplett raus. Doomsday wird einfach ausgelassen.
Habe mir heute auf Max erst Lanterns, was ganz nett war, und den Weißen Hai angeschaut. Leider auch hier nur in der schrecklichen Neusynchronisation.
Aber ist euch mal aufgefallen, dass Der Weiße Hai, Ghostbusters, Gremlins und Poltergeist thematisch einfach derselbe Film sind: Westlicher Kapitalismus zerstört die Umwelt. Und in allen Filmen wird das Problem aus niederen Beweggründen zunächst verharmlost, was dann zu noch mehr unnötigen Opfern führt. Im Unterschied zum Klimawandel, auf welche man diese Filme anwenden kann, gibt es nur im Film ein Happy End.
Das ist sozusagen Söder, der weiter seine Wurst essen will.
Was Lanterns angeht, bin ich zwar zufrieden, jedoch sehe ich das neue DCU ebenfalls als gescheitert. Clayface wird trotzdem geschaut.
Kingpin stammt zwar aus den Spidey Comics ABER ist schon sehr lange eigentlich der Erzfeind Daredevils und genau deshalb teilen sich Marvel und Sony die Rechte an dieser Figur.
Aus dem Spider-Man Lizenzpool aber dort nicht sp relevant wie bei Daredevil.
Spoiler
Ich mochte NewDay, könnte aber auf Hulk,Punisher und vorallem auf Jean Grey verzichten.
Das ist nicht wieder nur ein Aufbau für die X-Men im MCU sondern revidiert wieder fast komplett No Way Home.
Spoiler Ende
Zwei Milliarden für Brand New Day und das jetzt schon? Da sieht sich Avatar ja mal ernsthaft gefährdet. Aber schön, dass das Kino wieder blüht, nachdem es fast totgesagt wurde.
Ich finde Spider-Man cool, Tom Holland unglaublich sympathisch und idealbesetzt. Doch nach den lahmen Andrew Garfield-Episoden fand ich Homecoming auch nur okay, Far from Home mindestens ungut und No Way Home hasse ich mit Leidenschaft.
Der hier soll wohl besser sein. Mir ist dennoch nicht ganz klar wie es zu diesem Erfolg kommt. Was lockt die Menschen in so gewaltigen Massen ausgerechnet zu diesem Film? Fand die Trailer irgendwie null interessant. Na ja, wenn ich jetzt weiter schreibe, würde ich nur arrogant vorabkritisieren. Ich hab’ ihn aber noch nicht gesehen und werde damit bis zur Steam-Veröffentlichung warten.
Ich denke dennoch, dass in einer gerechten Welt der tolle Into the Spider-Verse und der absolut gottgleiche Across the Spider-Verse diesen Erfolg vermutlich eher bekommen hätten.


