Ich würde sagen der Erfolg liegt an Tom Holland und das „echte“ Schauspieler im Zweifelsfall gegen Comicfiguren siegen sehe ich als Erfolg der Schauspieler. Im weiß nicht ob jemand mit „Miles Morales“ als echtem Darsteller ins Risiko geht, nach dem Erfolg von Brand New Day würde ich sagen den nächsten Spiderman macht auch noch Holland. Disney hat ja auch für den nächsten Avengers den alten Captain America aus dem Hut gezaubert, weil Anthony Mackie mit Brave New World halt deutlich hinter den Erwartungen zurück blieb. Die Fans wollen Chris Evans, die Fans bekommen ihn. So sind halt AG. Kino ist tot, es sind halt einzelne Filme die gut performern.
Das ist aber sowohl Sony als auch Disney egal, weil für den neuen Avengers haben halt die X-Men einen festen Bestandteil. Und letztendlich damit das man Chris Evans wieder aus dem Hut gezaubert hat, ist sowieso alles wurscht.
Genau für so etwas haben wir übrigens Spoiler-Tags. Just saying. Bei einem Film, der kaum drei Wochen draußen ist, kann man die IMO durchaus nutzen.
Das mit Evans finde ich auch als eher kontraproduktiv nachdem der sein schönen Abschluss ja schon hatte , fühlt sich schon fast nach Leichenfledderei an.
Disney is echt das pure Böse wenn es um das Auschlachten von Dingen geht.
Immerhin stehen Disney,bei Solo Spideys, nur 5% der Einnahmen zu.
Danke für den netten Hinweis,der noch besser gewesen wäre wenn da ein kleiner Hinweis gewesen wäre wo die Tags zu finden sind.
Hab sie aber selbst gefunden.
.Just saying
Sorry, dachte das sei offensichtlich. Vergesse manchmal, dass nicht jeder viel zu viel Zeit seines Lebens in Onlineforen verbracht hat. Ich träume heute noch manchmal in BBCode…![]()
Für Mitlesende: Die Funktion verbirgt sich hinter dem Plus-Symbol. Damit kann man statt „Spoiler Start“ und „Spoiler Ende“ einfach den gesamten Block markieren und unkenntlich machen.
Ich habe mir jetzt endlich mal Dune: Part Two angeschaut und auch wenn der Film natürlich ein audiovisuelles Meisterwerk ist, muss ich sagen, dass ich kein großer Freund der inhaltlichen Änderungen bin.
Ich kenne alle sechs Dune-Bücher, und dadurch wirken manche Änderungen auf mich einfach zu sehr auf ein modernes Publikum zugeschnitten. Beispielsweise bin ich kein großer Freund von der Darstellung der Fremen als vergleichsweise „freundliches, lustiges Wüstenvolk“. Noch schwerer wiegt für mich allerdings, dass Chani hier teilweise als moralischer Zeigefinger für das moderne Publikum fungiert. Das empfinde ich ebenfalls als Fehlentscheidung.
Deswegen fällt es mir schwer, den Film wirklich zu bewerten. Als eigenständiger Film ist er zweifellos beeindruckend, als Adaption von Herberts Dune habe ich allerdings einige Probleme damit und könnte ihn deshalb nur mit Einschränkungen weiterempfehlen.
Und ich weiß nicht, ob das ein „Hot Take“ ist, aber ich bevorzuge tatsächlich immer noch die Version von David Lynch.
Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren? Das Bemühen von Machtgruppen, ihre usurpierte Herrschaft zu legalisieren? Mittel zur Durchsetzung und Zementierung von Minderheiteninteressen? Du darfst dir die Gesetze nicht zu genau ansehen. Tust du es, wirst du enttäuscht und empört sein, und die Ruhe im Lande, die dir bisher als eine heitere Ruhe erschienen war, wird Leichengeruch annehmen.
Ich bin eigentlich auch nicht bei jedem Film so quellenfixiert, aber bei manchen dann doch (Running Man 1987 hust). Bei Dune ist das auch so, da die Geschichte ja doch relativ simpel ist. Die Tiefe des ersten Bandes ergibt sich ja genau aus den philosophischen, politischen und ethischen Themen. Von daher mochte ich es auch nicht, dass eine Seite „gut“ ist. Die Atreides und Fremen sind eben nur die Guten, weil der Imperator und die Harkonnen noch schlechter sind.
Da vieles davon, im Buch, nur durch Pauls Gedanken adressiert wird, ist das natürlich super schwer zu verfilmen. Dann kommen teilweise seltsame Szenen wie bei Lynch raus. Aber der hat sich auch in seinen anderen Filmen nicht gescheut, einfach mal ein paar Minuten aus dem Off Gedanken zu erzählen, ohne viel visuellen Kontext dazu zu bieten.
Für den Mainstream ist das aber wahrscheinlich nicht brauchbar.
Ich überlege die ganze Zeit schon ob ich in Der Heimatlose gehen soll. Der läuft bei uns noch in einem kleinen Spartenkino.
Hat jemand den gesehen und eine Meinung dazu?
Coyote vs. ACME
Absolute Empfehlung für diesen Streifen. Schön überdreht und mit einem grandios fiesen John Cena. Coyote und die anderen Toons drehen gut auf und sind richtig schön anarchisch unterwegs. Auch das ‚Privatperson vs. Big Corp‘ Setting ist stimmig. Schon lange nicht mehr so über Slapstick gelacht. Definitiv einen Watch wert!
Ich gehe nie wieder in ein großes Kino. Das Benehmen von Jugendlichen und Kindern hat echt ein neues Tief erreicht. Nur noch Programmkino Leute.
Das hat aber nix mit der Größe des Kinos zu tun, solche Figuren (plärrende Kinder, johlende Jugendliche , telefonierende „Hipster“) gibt es auch im kleinen Kino.. Nach meiner Erfahrung eher mit der Zeit, wenn man außerhalb der maintime geht, sitz man im Großen Kino maximal mit 30 anderen in einem Saal für 200.Bei unseren Arthousekinos ist es meist gerammelt voll, mit teilweise den oben genannten Figuren. Ich erinnere mich da an ein paar schlimme Vorstellungen von Klassikern wie Alien wo „wir“ Kinobesucher dachten, die Aliens sind dem Film entstiegen und sitzen jetzt zwischen uns.
Transformers The Movie (Kino und leider UCI. Und nicht in meinem Stammkino)
Vor mich sind die beiden Transformers Animationsfilme (also auch „Transformers One“) die besten im Franchise und endlich komme ich zu Ehren, den 40 Jahre alten „Transformers: The Movie“ auch im Kino zu sehen. Aber es ist nicht die einzige Premiere, denn ich sehe den Film auch zum ersten Mal mit deutscher Synchronisation. Mein erster Kontakt war nämlich nur mit einer DVD aus England im jämmerlichen 4:3 Format, wobei aktuell die englische UHD im Regal steht.
Nun endlich im Kino und meine Fanboybrille schreit förmlich juchuuuuuuu!!! Ein grandioses Erlebnis, wie zwar jeder Klassiker im Kino, aber hier war ich besonders angetan. Hauptsächlich natürlich wegen dem Soundtrack. Da konnte bisher nur „Top Gun“ mithalten.
Zum Film an sich noch was? Klasse Soundtrack, teils fette Animationen, ein krasser Einstieg (Optimus Prime stirbt einfach am Anfang in einem dicken Fight) und eine ganz gute Story, die quer durch das Universum führt und somit so einige Schauwerte bietet. Ohne die rosa rote Brille gibt’s natürlich auch einiges an Schatten, doch schaue ich gerne drüber.
Ich bin ja kein OT Seher und im Prinzip ist „Transformers: The Movie“ der einzige Film, den ich im OT kenne und schaue. Für mich lebt der Film dann eben auch durch die Sprecher wie dem grandiosen Orson Welles, Leonard Nimoy, Peter Cullen und Eric Idle. Daher gab’s für mich hier den einzigen Dämpfer, zumal im Anschluss noch die letzte Sprechrolle von Peter Cullen als Optimus Prime gab, da er vor drei Wochen verstarb. So, ich lege jetzt noch mal die Vinyl auf dem Teller und entspanne noch mal kurz … „One shall stand, one shall fall.“
Waren heute ebenfalls in ACME vs Cojote und ich war ehrlich überrascht, wie gut die Slapstick funktioniert. Mit gewisser Erfahrung ahnt man ja sonst öfter mal viele Gags voraus, aber die waren hier zeitweise so unerwartet und abstrus, dass sie mich humoristisch auf voller Linie erwischt haben. Vor allem weil sie nicht an der offensichtlichen Stelle enden, sondern einfach nochmal gelungen einen oben drauf setzen. ![]()
Die Story fand ich etwas arg 08/15, aber die stand für mich nicht so sehr im Vordergrund. In den besten Momenten fand ich mich allerdings an Better Call Saul (Setting) und Eine Frage der Ehre (Szene) erinnert. Das Spannendste im Vorfeld war für mich eher, wie die bekannten Warner-Cartoonfiguren darin auftauchen würden, und das war imho sehr befriedigend. Bin kein echter Looney-Tunes-Insider, aber viele bekannte Figuren haben zumindest kleinere Auftritte und sind imho passend in den Film integriert. Will Forte und John Cena als Schauspieler machen ihre Jobs routiniert gut. Cena passt sehr gut als Gegenspieler, das Schauspiel der Beteiligten steht jetzt aber auch nicht sonderlich im Vordergrund. Luis Guzman taucht nach Wednesday auch hier in einer entsprechend Nebenrolle als exzentrischer Richter auf.
Meine Prognose: Wer Falsches Spiel mit Roger Rabbit mochte, wird hier ebenfalls seinen Spaß haben. Ein absolut sympathischer Film für die ganze Familie. ![]()
Ein Hoch auch auf Ketchup Entertainment, die den Film aus dem Giftschrank von Warner herauslösen konnten. Wäre schade gewesen, wenn der bitte das Licht der Welt erblickt hätte.
Ist kein Giftschrank, aus steuerlichen Gründen lohnt es sich in den USA Filme nicht zu veröffentlichen. Im Nachhinein hätte das Disney auch gerne mit dem letzten Indy gemacht;)
The Gamers: Hand of Fate (Teil 3)
Das ist der beste Film in meiner kleinen, persönlichen Welt.
Everything is better with pirates!
Wir haben gestern Backrooms geschaut. Die Verfilmung der Youtube-Serie über den 4Chan-Post.
Ein schöner, kleiner Kunstfilm, der nicht in die Falle tappt, nur die Highlights aufzuwärmen, sondern eine eigene, tragische Geschichte erzählt. Der Film baut vor allem durch das Sounddesign eine fantastische Spannung, auf die sich später etwas verliert, wenn man das Monster gänzlich sieht. Aber das ist nur ein kleines Manko.
Man kann den Film auf verschiedene Arten lesen, mir gefällt er als KI-Kritik gut.
Grandios, dass der erst 21-jährige Produzent der Youtube-Serie auch beim großen Film Regie führen durfte. Tolle Geschichte.
„Who won?“
„It was a… LARP?“
„Ah. So everybody lost!“
Yup, der Film kam ja bei den Vorabscreenings super an, aber nur weil Warner verschuldet bis zur Kante ist, wollten sie ihn abschreiben um die Steuerlast zu drücken. Irre ![]()


