Eine Super-Reihe. War zwar vor allem mit dem Quasi-Reboot der Serie mit Soviet und Nuclear Strike auf der PlayStation unterwegs, hab die alten Teile auf dem Mega Drive aber auch noch selbst gespielt. Schade, dass Future Strike nicht mehr wie ursprünglich angedeutet kam. Future Cop war nicht so meins, mir fehlten einfach General Earle und Hack. ![]()
Das Spiel Grim Fandango macht in seiner Geschichte einige wunderschöne Zitate über das Leben, Liebe und Freundschaft.
Interview: Die Entwickler hatten damals viele Freiheiten und Zeit für das Spiel, da die Point & Click Adventures auf ihrem Höhepunkt waren und das Spiel folglich immer größer wurde.
Ich sehe auch, dass die Teile 2 und 4 die fortschrittlicheren Spiele sind, aber Teil 1 finde ich deutlich faszinierender. Man darf nicht vergessen, dass da drei Planeten, zig Monster, Fahrzeuge und 3D-Dungeons auf ein 512 kByte Modul gequetscht wurden - für eine 8-Bit-Konsole. Das erste Medal of Honor war sicherlich nicht der beste Serienableger, aber für eine Besprechung dadurch nicht weniger interessant. Mich begeistert an Phantasy Star 1 gerade, was da aus den technischen Voraussetzungen rausgeholt wurde. Die anderen Teile waren sicherlich keine schlechten Spiele, aber das Wow! fühle ich beim ersten Teil noch deutlicher.
Und so klein war das Master System nicht. Jetzt kann jeder seinen Freundeskreis rauf und runter durchzählen, am Ende gab es zu der Zeit zwei prominente Spielekonsolen in Deutschland und für das Master System konnte man auch in jedem Karstadt Spiele kaufen.
Technisch ist PStar 1 zweifelsfrei eine tolle Leistung (wenn auch mit Tricks erkauft die das Spiel in Teilen nicht gut altern lassen haben, bspw. unterschiedlich gefärbte, immer gleiche Steinwände). Der Umfang bzw. diese Shopping-Liste an Inhalten macht es (für mich) allerdings nicht unbedingt besprechenswert. Es gab ja durchaus auch noch andere, umfangreiche Spiele auf dem Master-System (denke bspw. an den gelungenen Ultima Port oder das tolle Miracle Warriors (imo origineller als PStar)). Letztlich ist es ein sehr schickes Wizardry / Bard’s Tale mit viel Komfort.
Innerhalb von der Phantasy Star Reihe finde ich einfach aufgrund des spielehistorischen Impacts den zweiten Teil viel spannender; mit starkem Fokus auf Charaktere und Handlung (alles schön schick und “anime”-reif verpackt) wird ja im Prinzip das moderne JRPG geformt wie es später von Final Fantasy auf dem SNES perfektioniert wird. Wo PStar 1 ein Derivat ist, ist PStar 2 imho eher eine Pioniersarbeit. PStar 4 (nach dem schwachen dritten Teil, der in vielen Punkten abseits der Idee / Handlung ein klarer Rückschritt war) war dann einfach die Perfektion. Ähnlich “wichtig” war dann erst wieder PStar Online - obwohl, wenn ich es recht bedenke, ist das vermutlich auch das mit Abstand “wichtigste” Phantasy Star und hat eine Besprechung mehr verdient als alle 4 alten Teile und die Gaiden-Ableger zusammen.
Ich komme ja ausm Osten, ich kannte zwei NES-Besitzer im Umkreis von 30km ansonsten hatte man hier ein Master System (10+ Geräte). Ändert nichts daran das man auf dem Master System aufgrund von Nintendos restriktiver Lizenzpolitik und Knebelverträgen in erster Linie SEGA Titel bekam und ansonsten nur Euro-Zeug. Die richtig großen Entwickler und Pioniere dieser Zeit wie KONAMI, CAPCOM usw. fanden abseits von Ports durch Dritthersteller gar nicht statt. Willst Du Castlevania spielen, hier haste Master of Darkness - Contra? Viel Spaß mit Running Battle. Commando? Hier ist Secret Command / Rambo oder “The Ninja” (mit immerhin eigenem Setting).
Und SEGA war da ja auch echt kein Kind von Traurigkeit, “Golden Axe Warrior” ist cool, aber auch echt dreist so als Zelda-Klon, schick gemacht aber die Ideen hatte jemand anders bzw. hat das Spiel die Formel auch nicht maßgeblich verändert oder bereichert. Wenn man sich da umschaut in der Master System Bibliothek gibt es erstaunlich wenig Eigenentwicklungen und ganz viel “me too”-Produkte. Und wenn man das erstmal realisiert verliert das Master System echt viel an Reiz.
Auch weil es halt viele Spiele hat, die es auch für den Mega Drive gab, dort aber in “Spielhallen-Qualität” (Mercs, Golden Axe, E-Swat, Mortal Kombat, Streets of Rage, Ecco usw. usf. - da sind die SMS Versionen halt grob als die Vorbilder zu erkennen, manche sogar okay spielbar - aber man merkt die Sparflamme schon sehr im Vergleich). Insofern kann ich verstehen warum das Master System verhältnismäßig wenig Rolle spielt bei den SF-Folgen. Gibt imho wirklich wenig Titel die wirklich herausstechen oder irgendwie die Kultur insgesamt berührt haben (und das sage ich als jemand der viel an der Kiste gespielt und gute Erinnerungen an diese Zeit hat).
Danke für die Info mit den Röhrenmonitoren. Stimmt das wirklich ? Ich schob es immer auf die Neigung der Erinnerungen, besser zu sein als die Realität. Aber anscheinend waren Röhrenbildfernseher besser (?)
Gibt es hier Menschen die das verifizieren oder begründen können?
Ich konnte den Ursprungskommentar für deine Frage jetzt nicht finden, interpretiere aber mal, das du wissen möchtest warum alte Spiele auf Röhrenmonitoren/TVs besser aussehen als auf einem 4K Monitor…
Kathodenstrahlmonitore tendieren dazu, die angeregten, fluoreszierenden Punkte ineinander verschwimmen zu lassen und haben keine definierte Auflösung, in der sie besonders gut funktionieren (außer der maximalen). Bei LCDs muss man skalieren, bei Kathodenstrahlröhren trifft der Strahl dann einfach mehr Pixel gleichzeitig und skaliert so „automatisch“.
Insgesamt sind Retrotitel vor allem auf dieses „Verschwimmen“ optimiert, das moderne LCDs schlicht nicht können, bzw. man muss es softwaretechnisch emulieren.
Siehe:
Um es mal ganz vereinfacht zu sagen.
Ergänzend dazu, die verwendete Verbindung bringt auch noch eigene Features mit, composite stellt Wunderdinge mit dithering an.
Ich hab mir letztes Jahr einen alten Commodore CRT gekauft und ich war direkt geflasht davon, wie gut Pixelspiele darauf aussehen. Speziell die 16-Bit-Hochzeit. Amiga, Snes, VGA-Dos und ganz besonders NeoGeo. Es wirkt so, als wären diese Spiele für eine Röhre gemacht worden ![]()
Seitdem klemme ich alle Spiele, die älter als 3 Jahre sind, an die Röhre. Hab mir dazu so einen billigen HDMI2Analog-Konverter gekauft (~20€) um die Mini-Konsolen, Evercade, etc. da auch anschließen zu können. Wenn man dann das Ausgangsmaterial auf 16:9 strecken kann (was eigentlich eine Sünde ist) staucht der Konverter das wieder auf 4:3 und es sieht immer noch gut aus.
Ist schwierig zu beschreiben oder gar auf Fotos zeigen. Es sieht einfach „echter“ aus.
Oh, das würde ich alles auch so unterschreiben.
Desert Strike könnte man auch bei den Hauptfolgen unterbringen, weil die Amiga-Version vielleicht nicht das Original aber die deutlich bessere Version war ![]()
Hi, na, wie gehts euch?
Ich bin mit fast 40 Vater geworden und nun sitzt man Sonntag morgens um halb 7 neben dem Lütten und lässt, während er langsam doch nochmal einnickt die Gedanken schweifen. Die Entwicklungsschritte von Kindern sind doch echt irgendwie, wie ein skillbaum in Computerspielen. yeah, new skill unlocked: sachen fixieren, soziales lächeln, dinge gezielt greifen etc… Naja, parallel wollte ich nochmal die liste ergänzen und fest alle daumen drücken, dass etwas von den Wunschgames umgesetzt werden kann. Brauche nicht erwähnen, dass ihr alle samt eine grossartige Arbeit leitet!!!
Als Vorschläge für SF hätte ich folgendes noch ergänzend:
Der Clou, 1869 oder Oldtimer, MDK, The incredible machine und natürlich Quake 1 oder Quake 3 Arena.
Für SSF ganz klar Secret of Evermore. Finde ich ganz klar besser, als Secret of Mana (was-das hat er nicht gesagt!?). Grafik, Soundtrack(!!), Abwechslung,Popkultureller Humor., Gegnerdesign. Einzig die Tatsache, dass man es nicht zu 2. spielen konnte, war wohl eines der fatalsten Fehlentscheidungen der Entwickler und kostete dem Spiel -vor allem nach Secret of Mana und der 3. spieler option, Popularität.
Grüsse!
Herzlichen Glückwunsch!
Und ja, Quake Spiele MÜSSEN dringend behandelt werden. Mein absolutes Lieblingsspiel aller Zeiten ist Quake 2.
Hört ihr nicht die ständigen Hilfeschreie von @Henner_Thomsen, der bei allen Conventions Quake ins Spiel bringt?
Hi, ich möchte hier nicht vom Thema abdriften, deshalb vorweg:
Ich würde hier Quake 1 mit neuer 3D engine und dem unvergesslichen Granaten Sound sehen
Oder
Quake 3 als online shooter trendsetter (Kann man sich mit UTlern streiten)
Was mich aber eigentlich interessiert: was gefällt dir an Quake 2? Ich bin damals damit nicht warm geworden und habe heute nochmal die RTX Version probiert, aber nach ein paar Minuten war Schluss.
Auch wenn ich nicht der angesprochene war, für mich ist Quake 2 auch immernoch das beste Quake.
Hatte für mich die beste Singleplayer Erfahrung (multiplayer hat mich nie so interessiert) UND den besten Soundtrack. Fand das vom “gesamt-feeling” für mich immer am stimmigsten.
Auch wenn ich mir bewusst bin das die Quake-Serie vorallem wegen des Multipayer Parts berühmt ist. ^^
Ich möchte @Wintermute101 beipflichten, mich hat die Single-Player-Erfahrung damals geflashed. Ich war damals Schüler und habe, ähm, sehr viel gespielt anstatt Hausaufgaben zu machen
Und ich war nicht nur von der Grafik begeistert sondern mich hat tatsächlich das Sci-Fi-Szenario und World Building gefallen. Ich empfand alles als stimming, insbesondere das Gegner-Design.
Bzgl. Multi-Player kann ich das Spiel garnicht so sehr bewerten. Ich schließe nicht aus, dass wir das ab und an im LAN gespielt haben, aber ich kann mich nicht dran erinnern. Ich war und bin meistens ein Single-Player-Spieler.
Läuft hier regelmäßig.
„Descent into Cerberon“ klatscht auch heute noch voll rein.
Da schließe ich mich an. Fantastische Musik. Bei mir war es auch aus Gründen das erste Quake das ich in die Finger bekam. Da gabs “Story”, man war n Typ namens Bitterman und musste Missionen erledigen wie die “Big Gun” ausschalten (Story!! ;), das SciFi-Setting mit diesem Hardcore-Cyberpunk-Typen (ich mochte immer den fliegenden Fernseher, in dem nur noch ein Kopf war)
Hinterher Quake 1 kennengelernt. Schreckliche Shotgun ![]()
Ich möchte eine Folge mit Rahel, in der sie erläutert, warum Narrative/ Lore heute wesentlich schlechter ist, als früher. Why?
Beispiel: Doom. Früher hat man über die dumme, einfache Story gelacht. „Haha, teleporting gone wrong“. Aber die Stories der neuen Doomspiele sind irgendwie unnötig komplexer, deswegen aber nicht besser.
Wiesu tun sie su?
Ich hätte gerne mal ein neues Format namens “Evolution” oder so ähnlich. Die Geschichte der “Cave-Flyer” oder anderer Genres zum Beispiel. Oder etwas zu “4-Spieler” Spielen und den dazugehörigen Adaptern für Computer wie den C64 oder den AMIGA, natürlich mit BOMBERMAN Special. Jetzt könnte man sagen “Das macht der nur, weil Gunnar nie im Leben eine Folge zur “Gravity Force” Reihe auf dem AMIGA machen wird, aber das ist natürlich nur ein Gerücht. Generell fände ich Tests zu neuen Retrospielen auch nicht uninteressant, aber das ist natürlich Geschmackssache. Nischen-Computer wie den C16 sollte man auch einmal bedienen, auch wenn da vermutlich der große Konsens fehlt. Vermutlich werde ich den C16 Podcast “Der kleine hässliche Bruder” also selbst verwirklichen müssen…
Oh, das wäre ne geile oder Idee. Absolut dafür.
Wahrscheinlich um das Universum künstlich auszubauen und den Weg für andere Medien, wie Serien, Filme etc. zu ebnen und um Fans zu suggerieren, dass sinnlose Lore = mehr Substanz bedeutet. Das wiederum führt zu mehr Engagement durch die Spieler. Und wir wissen ja was heute zählt: Menschen an Marken binden.
Dabei könnten die neuen Doom Titel kaum stumpfer sein.
Aber ja, coole Idee für ein Format.



