Hab ich auch schon immer, hatten meine Eltern schon, war für mich bei der ersten eigenen Wohnung gesetzt. Damit kann man Brotscheiben viel dünner schneiden als mit der Hand (und ich bin ganz gut mit Messern) und sie schneidet ja nicht nur Brot sondern auch Schinken, Wurst, Speck, Käse (Weichkäse ist ein Traum statt ein Alptraum wie mit dem Messer, kein Hartkäse war bisher hart genug um die Graef zu schlagen)…
Ich hab Eierkocher, Reiskocher, Brotschneidmaschine, Knoblauchpresse, Kartoffelpresse, Kartoffelstampfer, Kontaktgrill, Fondueset, Ingwerreibe, Waffeleisen, Kaffeemaschine als “Single Purpose Items” (wobei die meisten ja viel mehr können als nur eine Sache). Und einen Slow Cooker. Das wäre das einzige was ich als überflüssigen Kauf sehen würde. Die anderen würd ich nicht mehr hergeben und bei einer Neuausstattung der Küche sofort wieder kaufen.
Das mit dem gepressten Knoblauch war bei uns immer eine unbefriedigende Erfahrung. Kann man aber gut durch eine Keramikreibe, wie in Spanien scheinbar üblich, ersetzen. Die kann dann auch Ingwer.
Das meine ich auch mit Ingwerreibe (meine ist aber japanisch, auch aus Keramik, aber gleiches Prinzip). Knoblauch geht damit aber schlecht muss ich sagen, die ist wirklich “Single Purpose”. Knoblauchpresse funktioniert bei uns super (die klassische Ikea, hab ich seit sicher 20 Jahren), auch wenn ich selbst meinen meist mit dem Messer zerkleinere. Ist meiner Frau aber zu gefährlich/zu viel Arbeit. Microplane geht auch, aber da ist es bei feuchten Sachen - wie eben Ingwer oder Knoblauch - immer sehr mühsam das Zeug abzustreifen.
Unsere Sammlung an Küchengeräten ist mittlerweile auch recht stattlich: Wasserkocher (natürlich! auch mit einem Induktionsherd nur zwei schritte entfernt), Waffeleisen, Sandwich Maker und Kontaktgrill, Handmixer (zusätzlich zur Multifunktions Küchenmaschine), Stabmixer, Küchenwaage, Siebträger und Kaffeemühle. Wir nutzten auch alles regelmäßig. Als ich vor ein paar Jahren zum Kaffeejunkie wurde hat mir meine Frau noch eine Reise Espressomaschine samt Handmühle geschenkt. Schön mit Handpumpe um den Druck auf zu bauen. Die kommt auch regelmäßig zum Einsatz, also in den 2 Wochen Urlaub pro Jahr
Das einzige was wir wegen Einstaubgefahr verkauft haben war der Entsafter. Das Raclette leihen wir uns aus wenn wir es wirklich mal brauchen.
Zum Thema Taschen muss ich mir zuhause einiges an Spott anhören. Über die Jahre hatte ich sehr viel mehr als meine Frau. Insbesondere für das Kamera Equipment hab ich so dies und das ausprobiert… hier passt das eine nicht… dort das andere… Immer wieder verkauft und was anderes getestet.
Für den Alltag hab ich (endlich) einen Rucksack gefunden mit dem ich wirklich zufrieden bin. Fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und hab auch mein Essen dabei. Alles andere finde ich dann unpraktisch. Solange die Kinder noch klein waren hab ich darin auch immer den halben Hausrat mit mir herum geschleppt.
Wenn es mit kleinem Gepäck aus dem Haus geht hab ich mittlerweile auch oft eine von den “verhassten Hüfttaschen” dabei. Trage sie aber zu 95% der Zeit einfach quer wie eine Umhängetasche. Wenn man beim Ausflug am kraxeln ist und das gebaumel nervt kommt sie an die Hüfte. Best of Two Worlds.
Ne klassische Umhängetasche mit A4 Maß und Laptop Fach gibst auch noch in meinem Taschen Berg. Aber die kommt wirklich nicht mehr sonderlich oft zum Einsatz. Der Rucksack hat schließlich auch ein Laptop Fach.
Ich wollte dir da nicht auf den Schlips treten. Ich wollte lediglich meine Einstellung zu dem Teil wiedergeben.
Ich bin aber auch kein Eierköpfer sondern schlage die wahlweise am Tisch, mit einem Löffel oder an meiner Stirn auf und piepel die Schale dann ab. Gehört für mich zum Frühstücksritual dazu. Und ich suhle mich dann wohlig in meiner Ineffizienz
Ich halte es so, außen hart und innen weich. Dann werden natürlich nur 30% weg gepellt. Was ich nicht mag, wenn das Eiweiß noch flüssig ist. Wenn ich die zum mitnehmen als Snacks habe, dann gerne fest und fluffig. Und immer ohne Salz
Kleiner Tipp: Zum echt super uncool sein darf der Rucksack auch weniger als 350 Dollar, die Wickeltasche auch weniger als 100 Dollar kosten. Glaub mir, bin Dad und bald 50.
Aus der Liste werd ich nicht ganz schlau.
Was ist der Maßstab dafür, ob ein Gegenstand eher oben oder unten in der Liste landet?
Ein Maiskolbenspieß (den ich nie verwende und auch niemanden kenne, der einen hat) ist auf der gleichen Ebene wie ein Espressokännchen, welches in meinem Umfeld mindestens 3 Leute täglich verwenden um ihren Kaffee zuzubereiten.
Jeans kann ich nicht ausstehen, und meine Kohle in der Gesäßtasche halte ich nicht aus. Trage seit Jahren (jahrzehnten?) Cargohosen des dramatisch benannten Typs Airbrone-irgendwas aus Baumwolle. Die synthetischen finde ich pfui.
Die sind luftig, haben enormen Stauraum dank Oberschenkeltasche (die Flasche Cola wurde weiter oben schon erwähnt) und wenn ich ne neue Hose brauche kaufe ich wieder genau diesselbe.
Aber n Gürtel muss sein, sonst is man nach der Flasche Cola etwas zu sehr 90er-Baggypants und die Hose haut ab. Und bei mir ists meist das Smartphone, das mir die Hosentaschen zerlegt. Die Hosen werden sehr sehr gut nass. Ohne die Extrataschen hat weiss ich sofort nicht wohin mit Geld(rechte Oberschenkeltasche) und Utility (meist Taschentücher, aber Utility klang besser). Aber irgendwas is ja immer.
Aber der ist doch saulaut, oder? Wir hatten den kurz und haben ihn weiter verschenkt, und ich erinnere mich noch dran, dass man gerade bei hartem Zeug wie Möhren ziemlich weit hinten (weil Hebelgesetz) und mit voller Wucht draufkloppen muss.
Ich hab nur gedacht, bei mir überlebt der net lang