Ich hatte jahrelang einen Minibackofen hier stehen, nur um am Wochenende Brötchen aufzubacken. Das war deutlich praktischer als den Backofen zu nehmen, da er ja immer korrekt eingestellt war und auch schneller aufgeheizt hat.
Allerdings habe ich den nicht gekauft, den hatte ich gebraucht geschenkt bekommen. Trotzdem fehlt er mir jetzt, ist leider kaputtgegangen nach vielen Jahren Einsatz.
Und dann hast Du die Wäsche aufgehangen und gekochten Reis. Was ich so esse, verlangt immer noch weitere gekochte Komponenten. Ich würde also nicht beim Reis kochen die Wäsche aufhängen sondern noch was anbraten und eine Soße zubereiten.
Ich fände den Reiskocher für mich sinnvoll, wenn ich mehrmals am Tag Reis essen würde. Dann machte ich ein mal am Tag Reis und könnte dann immer zum Reiskocher gehen und warm (gehaltenen) Reis nehmen.
Aber ich habe auch keine Lust, den Reis einen Tag vorher einzuweichen. Daher koche ich Reis immer mit Überschusswasser und kippe das dann ab. Aber gerade dann, wenn man viel Reis ist, sollte man vielleicht besser erst einweichen und dann zusätzlich noch mit Überschusswasser kochen?
Wird ja immer interessanter hier, wenn wir jetzt schon anfangen Rezepte zu teilen
Ich für meinen Teil koche ja mittlerweile Reis einfach in einem Topf, richtige Menge Wasser und lass ihn zugedeckt auf kleiner Flamme fertig werden. Dann noch ein paar Minuten ausdampfen lassen, fertig.
Kaum hatte ich diese Technik perfektioniert, schafft meine Frau den Reiskocher an. Ja mei, den muss man halt wirklich nur befüllen und einschalten, soll mir recht sein.
Dafür, dass es die Dinger auch ab 30 € gibt, bin ich da gar nicht so penibel, was das Thema single purpose betrifft. Braucht evtl. Platz, spart aber auch eine Herdplatte ein, im Zweifel.
Ach ja, Reis einweichen? Also ich spüle ihn ja nie gründlich ab und bin mit dem Ergebnis immer zufrieden.
Es kommt halt immer darauf an, was du machen willst. Sushireis gut hinzubekommen so, dass man ihn dann gut weiterverarbeiten kann oder wenn du eben mit Rollgerste, Vollkornreis etc. arbeitest, die anspruchsvoller sind. Klar, kannst du das alles mit entsprechender Technik auch ohne - aber dass erfordert eben Wissen, Können und Aufmerksamkeit. Und dann ist es sicher nicht umsonst so, dass Reiskocher in asiatischen Ländern weit verbreitet sind…
Ich esse natürlich nicht nur Reis:
Bei Sushi stell ich den Reiskocher an und Spare mir dann die halbe Stunde Reiskochen, ehe ich mit dem Rest weitermache
In Kombi mit Ofengerichten ist es super easy – Reiskocher an, Auflaufform in den Ofen - Fertig
Nicht zuletzt habe ich so auch mehr Möglichkeiten mich den anderen Bestandteilen zu widmen; ich kann andere Dinge aufmerksamer und Aufwendiger Kochen, weil ich eben nicht den Reis im Blick haben muss.
Wenn du einmal im Monat Reis kochst und den dann auch eher „deutsch“ dann brauchst du das Gerät natürlich nicht, aber es gibt genügend Gründe sich einen Anzuschaffen
Ich habe in diesem Thread vor allem gelernt, dass ich seit 15 Jahren falsch Reis koche und die Methode „Reis in ganz viel Wasser, dann bisschen Salz und kochen lassen, bis es nicht mehr zwischen den Zähnen knirscht“ komplett barbarisch ist und ich aus jeder Küche geworfen werden würde. Ahem.
Ich habe mal bei so einem “zu Verschenken” Haushaltswarenhaufen eine richtig große Tupperwarebox gefunden. Die war akkurat matrjoschkaartig gefüllt mit kleineren Boxen in denen wiederum kleinere waren und in denen die kleinsten. Das war so toll ordentlich organisiert dass ich es alleine dafür mitnehmen musste!
Ich weiß schon, das ist ein Witz, aber ich hab derlei Sachen schon im Ernst gehört.
Das ist ein weit verbreiteter Kategoriefehler: Ein Reiskocher ist ebenso wie der Thermomix ein Tool, keine Vorzubereitung. Nicht umsonst werden Reiskocher (steht in jedem asiatischen Haushalt) und Thermomix (steht in jeder Großküche) zum nicht unwesentlichen Teil von Leuten benutzt, die das Kochen relativ ernst nehmen.
Ich versuche schon, wie im Podcast angedeutet, nicht zu viele Single-Purpose-Geräte in der Küche zu horten, aber natürlich stammt diese Haltung daher, dass ich dazu neige, Sachen wegen der glitzernden Neue-Dinge-Aura zu kaufen, was dazu führt, dass ich sie zwei, drei Mal nutze und dann im Schrank vergesse, weil mir, sagen wir, Waffeln zu viele Kalorien haben, um sie regelmäßiger zu machen und Käsefondue auch mit passendem Equipment nicht das ideale Gericht für den Mittwochabend zwischen Arbeitsende und Sport ist. Oder so. Aber wenn das Einzweckgerät die Hälfte Zeit aus der Zubereitung eines Standardgerichts nimmt, ist das natürlich cool.
Außerdem, uh, habe ich inspiriert durch diesen Thread so einen Mikrowellen-Reiskocher gekauft und der Reis war schon beim ersten Versuch … perfekt…, dass ich möglicherweise mehr Reis esse zukünftig.
Ich, als Handwerker, sehe schon den immensen Nutzen und Vorteil an Werkzeugen, die für einen speziellen Anwendungszweck gedacht sind. In der Küche hab ich persönlich jedoch gesteigert Spaß daran, möglichst spartanisch alles hinzubekommen. Hier und da bestimmt umständlicher, jedoch halte ich dann im Geiste immer triumphierend den ollen Kochlöffel empor.
Ich erwäge aber jetzt ernsthaft einen Reiskocher, weil „Reis mit Scheiß“ bei mir tatsächlich so ein Standard-Gericht ist…
EDIT: Es ist glaube ich auch immer ein Faktor, ob man es zelebriert oder es halt Arbeit ist. Meine Mutter steht seit über 30 Jahren jeden Tag in der Küche, da ist ein Thermomix schon eine enorme Erleichterung. Genauso wird immer noch jede Strecke mit dem Fahrrad gefahren, auch vereinbarte beinahe täglich. Wenn dann jemand kommt und mault, dass das ja gar kein „richtiges“ Fahrradfahren sei (aber selbst nur jeden zweiten Sonntag eine kleine Tour dreht) geht sie auch jedesmal an die Decke…
Keine Kana → vermutlich Chinesisch. Meins ist hart eingerostet, aber sieht vom kurzen drüberschauen aber nach traditionellen Schriftzeichen aus, was für HK oder Taiwan sprechen würde.
Reiskocher ist auch so eine Angelegenheit, über die ich seit Ewigkeiten nachdenke, aber unter einem Zojirushi will ich’s dann irgendwie nicht machen… und mit Induktionsherd ist die “Standardvariante” halt auch total einfach: Reis und Wasser 1:2 in den Topf, mit Powerfunktion aufkochen, dann auf Stufe 2 oder 3 runter und den Timer auf 10 Minuten (bzw. 15 für braunen/Wildreis) stellen. Nicht rühren! Noch etwa 10 Minuten ziehen lassen und fertig. Mglw. nicht ausreichend für Sushireis, aber das ist mir ohnehin immer zu viel Arbeit selbst zu machen.
Ich mache das tatsächlich sehr ähnlich, allerdings wasche ich den Reis vorher gründlich. Hab mir das aber nicht wegen der Konsistenz angewöhnt (für die ist das nämlich egal) sondern zur Reduktion von Arsen und Co.. Macht das nur mir Bedenken oder ist das eher unbekannt?
Und ja es ist extrem aufwändig den Reis vorher zu waschen, aber in sehr viel Wasser kochen finde ich auch nicht so lecker und die Konsistenz bekomme ich dann nicht so gut hin
Ich wasche auch den Reis, damit wird er auch sehr viel lockerer, weil man einen großen Teil der Stärke auswäscht, neben dem ganzen anderen Dreck.
Was ich benutze und was nur eine Funktion hat, ist ein Standmixer, der auch gefroren Lebensmittel (Früchte) püriert und nur deshalb einen Thermomix anzuschaffen nur damit ich darin etwas koche, dass immer gleich schmeckt, eher nicht.
Ich habe noch den Aspekt, dass er ansonsten schäumt wie die Hölle. Was ist das, Stärke? Jedenfalls, ja, lockerer wird er so auch, und natürlich hat man das Gefühl, dass man irgendwas abspült, was da nicht hingehört.
Arsen höre ich allerdings zum ersten Mal
Wenn du deinen Reis wäscht um unter anderem “den ganzen Dreck” abzuwaschen, solltest du bedenken, dass Tiefkühlfrüchte direkt nach der Ernte eingefroren werden und da noch alles an Pestiziden, Viren und Düngemitteln dran hängt.