VSTs kann man unter Linux nutzen aber ein offizielles Cubase oder Logic fĂŒr Linux wĂ€r schon nice, da gibt es kaum brauchbare Alternativen. Könnt man aber bestimmt auch Proton-like zum Laufen kriegen wenn sich jemandâą die MĂŒhe machen wĂŒrde.
Wenn ich noch auf sowas angewiesen wĂ€r dann wĂŒrd ich halt Zweit-PC oder Dualboot machen, aber Linux als Daily Driver ist alternativlos.
Bitwig und Reaper sind extrem mĂ€chtige Werkzeuge. Klar, kommt immer drauf an, was man machen will und worin man sich wohl fĂŒhlt. Ich vermisse mit den beiden absolut gar nichts
Ui das ist der erste Thread zum Thema Linux, der nicht voll von OS-Beef und Linux-MissionÀren ist. Das freut mich richtig, beeindruckende Stimmung in diesem Forum.
Ich bin so frei und teile meine Erfahrung:
Beruflich arbeite ich nahezu ausschlieĂlich mit vielen Linux-Distros (Server-bereich, ab und zu ein wenig User support im Clientbereich) und privat hab ich nur noch eine Nextcloud rumlungern
Letztes Jahr versuchte ich mal wieder umzusteigen, von Windows auf Linux und bin leider wieder gescheitert, denn fĂŒr meinen Usecase funktioniert es noch nicht. Wer im Tuning- und Peripherie-Bereich sich bewegt, scheitert an der proprietĂ€ren Software, nahezu alles was ich mache lĂ€uft exklusiv auf Windows :`(
Proton ist super spannend und viele Technologien funktionieren darunter bei vielen Spielen schon recht sauber, am Ende ist eines der KO Kriterien alle Spiele mit Kernel-Level Anti-Cheat Systeme. Ich will kein DUAL boot und will, dass es einfach funktioniert - noch mehr Debugging zu Hause und ich schlaf einfach gleich auf Arbeit hihi.
Durch AI merke ich seit einigen Monaten, wie sehr sich das auf meinen Windows Systemen breit macht, kuriose Fehler, seltsames Verhalten - ich hoffe sehr, dass ich irgendwann wirklich umsteigen kann.
Vielleicht treibst du dich in den falschen Foren rum?
Krassen Beef hab ich bei so etwas schon lange nicht mehr erlebt. Aber das hÀngt immer stark von der Bubble ab, in der man sich bewegt.
I use Fedora, btw. But my 16 year old laptop still runs Arch!
Ich glaube, das ist ein Widerspruch, der sich nicht lösen lĂ€sst. FĂŒr einige wenige Dinge verwende ich auch nach wie vor Windows, weil es unter Linux einfach nicht will. Onlinegames sind da der heiĂeste Kandidat, aber auch ein paar Programme, die einfach nicht wollen.
Ein Freund hat fĂŒr so etwas eine Windows-VM laufen und behauptet, der Leistungsverlust sei nahe 0. Das war mir bisher aber zu nervig einzurichten und dank Chocolatey ist auch das Update meines Windows nicht mehr halb so nervig, wie es einmal war.
Falls bei irgendwem Dual Boot ein Thema ist: ich habe sehr gute Erfahrungen mit Ventoy + Schneegans unattended XML gemacht.
Kurz: Ventoy kommt auf nen Stick. Das ist ein Multi-iso-boot Tool. Dann die ISOs, die man haben möchte auch auf den Stick. Win, Linux etc
Schneegans unattended XML ist ein Script fĂŒr die automatisierte Win Installation. So geil. Du kannst alles einstellen, was du haben willst, was win nicht dĂŒrfen soll etc, dann rattert die Installation bis zum Desktop automatisch durch, inkl lokalem Konto. Mit Win11! Nice.
Das hĂ€tte ich damals gerne sehr viel frĂŒher gewusst
Siehe hier. :ï»ż-ï»ż)
Leider hat irgendein Update den doofen Edge nachinstalliert, aber ich konnte mit irgendsoeinem Entferner wieder âthe Edge off takenâ. Aber zurĂŒck zum ThemaâŠ
Obwohl ich Linux mag, war Spielen unter Linux lange kein Thema. Da waren auch durchaus Vorurteile.
Hat sich mit dem Steam Deck etwas geĂ€ndert, denn da hab ich gesehen: 95% der Sachen starten einfach. Ich bin da schnell in ein âProbieren, die Chancen sind gut dass es einfach lĂ€uftâ Mindset gekommen.
NatĂŒrlich ist es nicht ganz so einfach. Andere Proton Version ist z.B. oft eine gute Idee (muss man aber auch erstmal drauf kommen und so Zeug.
Auf dem privaten Desktop habe ich aber nach wie vor Windows. Weniger wegen der Spiele, sondern weil es nach wie vor Windows Software gibt die ich nicht so einfach unter Linux habe. Und ich auch nicht den ideologischen Drang habe. Ich nutz halt jedes OS fĂŒr da wo es mir am besten taugt.
Oh, was fĂŒr ein schöner Thread.
Ich hab mir vor etwas ĂŒber nem Monat einen neuen Pc gegönnt und bin da dann gleich komplett auf Linux umgestiegen.
Kein Dual Boot etc, Linux or Bust. Bei mir ist es Linux Mint Cinnamon und ich muss sagen bis jetzt bin ich doch SEHR begeistert davon. An ein paar stellen muss ich noch schrauben und kucken wie ich Dinge zum laufen bekomme, aber bis jetzt funktioniert SOO vieles einfach out of the box, das ich garnichtmehr zurĂŒck will. ^^
Gerade was das gaming angeht, hab ich bis jetzt kein Spiel gehabt, das nicht einfach so funktioniert hatâŠliegt aber sicher auch daran das ich keine Multiplayer/Co-Op/whatever spiele spiele. Bin reiner Single player und da lief bis jetzt von neu ( 007 First light) bis alt ( Space Pirates and Zombies, HEY das ist 15 Jaher alt ) , Civ 4 (auch schon fast 20 Jahre alt ^^) bisher alles ohne Probleme. Alle ĂŒber Steam, bei meinen GoG spielen bin ich noch dabei zu testen, was ich alles retten konnte von den unter Windows installierten spielen und wo ich nochmal ein bisschen dran schrauben muss.
Da ich heutzutage aber fast nur noch ĂŒber Steam, und auch fast nur noch aktuelle spiele spiele (die ich ĂŒber Steamgifts beziehe), sind die anderen Launcher eher zweitrangig (zumindest momentan ^^ ). Und unter Steam lief bisher alles problemlos.
Ansonsten hab ich aber wahrscheinlich auch den âvorteilâ das ich kein kreativer Kopf bin der mit verschiedenen Programmen arbeiten muss (fĂŒr Bild, Video, Sound etcetcetc) die vielleicht unter Linux nicht so gut laufen. Soll da zwar auch teilweise gute alternativen geben, aber dadurch das ich ânurâ Spiele, Videos schaue, mp3s höre, im Browser unterwegs bin( Zeitung, youtube, Podcasts, Foren etc), und im HĂCHSTFALL mal eine excel, bzw. Word datei öffnen, fiel mir der umstieg auch nicht schwer.
Denn das lĂ€uft alles wunderbar ohne Probleme out of the box unter Linux fĂŒr mich. Und dank Mint Cinnamon hat man ein schönes âwindowsâ feeling ohne den Microsoft Slop.
Ich spiele seit einiger Zeit nur noch auf Linux und habe gar keine Windows-Maschine mehr (privat) zu Hause. Apple habe ich nie verwendet.
HauptsĂ€chlich nutze ich dafĂŒr Steam (man kann Valve fĂŒr Proton nicht genug danken!) fĂŒr âaktuellereâ Spiele, Retroarch fĂŒr Konsolenklassiker und DOSBOX fĂŒr alle PC-Spiele bis Mitte der Neunziger.
Damit ist zumindest fĂŒr mich alles abgedeckt.
Ich habe ansonsten ein relativ minimalistisches System. Arch mit DWM (dank Nvidia-Karte bin ich an X11 gebunden).
EDIT: âŠund natĂŒrlich die alten Unreal-Teile, die jetzt dank https://www.oldunreal.com/ auf jeder Kartoffel kostenlos laufen.
Habe mich letztes Jahr wieder zurĂŒck zu Linuxx begeben, erst Pop!OS und jetzt wieder Fedora. Dank Steam, Proton und diversen Spielereien funktioniert eigentlich alles.
Retro-Spielereien funktionieren dank RetroArch und Lutris ebenfalls sehr gut.
Habe mir einen schweineteuren PC mit Manjaro KDE zusammengestellt. Ich spiele im Moment sehr gerne MAD Television Tycoon auf Steam, welches mir sehr gut gefÀllt. Das benötigt meine schwere Maschine zwar nicht, aber es gibt ja auch andere Games.
Ich schaue auch immer, dass meine PCs etwas ĂŒppiger ausgestattet sind, damit ich Reserve habe und das Ding eine Weile benutzen kann. Mein Linux-Gaming-/Allzweckrechner hat aktuell 6 Jahre auf dem Buckel (mit kleineren Upgrades zwischendurch), ich hoffe dass er noch durchhĂ€lt, bis die Preise wieder niedriger sind.
Ich muss zugeben, dass mich Linux jetzt doch wieder an einer Reihe Ecken zunehmend nervt und es ist ironischerweiseâŠaus GrĂŒnden der Sicherheit.
Wayland lĂ€sst (anders als X11) globale Shortcuts nicht ohne weiteres zu. Das heiĂt, ich kann z.B. meine Recordings in OBS Studio nicht einfach so durch einen Druck auf dem Numblock starten, solange es im Hintergrund ist. Das nervt.
Wo wir bei OBS Studio sind: Dadurch, dass Wayland die Freigaben von Fenstern relativ stark absichert, muss ich bei jedem Start die Applikationen wieder neu zuweisen. Bei Windows hatte ich relativ klar definierte Szenen und das Tool war gut darin, selbst zu merken, dass BloodBowl2.exe immer dasselbe Fenster ist. Mit Wayland scheint das nicht so einfach zu sein.
Ăhnlich verhĂ€lt es sich mit der Soundausgabe: Hier konnte ich (meiner Erinnerung nach) relativ einfach unterscheiden zwischen âNimm den kompletten Desktop aufâ und âNimm bitte Discord und Spiel XYZ auf, aber ignoriere Spotifyâ. Das ist unter Linux nicht so einfach möglich, die ersten Tutorials erfordern irgendwelches Configfile-Gefrickel mit Pulseaudio, auf das ich eigentlich gar keinen Bock habe.
Als nĂ€chtes wollte ich mit Flameshot Screenshots machen, das ist quasi eine Alternative zu Greenshot. Klappt nicht. Theoretisch sollte es im Tray auftauchen, aber das tut es einfach nicht. InkompatibilitĂ€t mit Wayland? Oder konkret mit Gnome? Keine Ahnung, irgendwie sowas scheintâs zu sein. Ein Blick in die Anleitung verrĂ€t, dass da AbhĂ€ngigkeiten fehlenâŠaber es ist wieder ein Schritt mehr als âInstallieren, ausfĂŒhren, fertigâ wie es unter Windows meist lĂ€uft. Ăhnlich verhĂ€lt sich ksnip.
Und dann wĂ€re da noch Flatpak, welches eigentlich ganz geil ist, aber dann im Detail auf einmal zu Problemen fĂŒhrt. UZDoom beispielsweise als Flatpak zu installieren klingt erstmal bequem, fĂŒhrt aber zu dem Problem, dass die Fehlermeldungen komplett nutzlos werden. Die Fehlermeldung fordert mich auf, Dateien an Ort XYZ zu legenâŠwas aber nur korrekt wĂ€re, wenn UZDoom als AppImage ausgefĂŒhrt wird. Als Flatpak muss man es an Ort ABC legen. Bin dann doch wieder zum AppImage zurĂŒck.
Das sind bestimmt alles keine unlösbaren Probleme, aber ich merke definitiv, wie Sicherheit und Bequemlichkeit hier gegensĂ€tzliche BedĂŒrfnisse haben. Gerade das Abschotten der Apps zueinander ist so ein bestĂ€ndiger kleiner Nervfaktor und ich glaube, wenn ich wieder mehr streamen wollen wĂŒrde, wĂ€re die Versuchung sehr groĂ, dann doch wieder einfach ins Windows reinzubootenâŠoder zumindest auf eine BenutzeroberflĂ€che mit X11 zu wechseln.
(Aber immerhin positiv: Installieren, fluchen und deinstallieren von Flameshot, ksnip und Openshot geht immerhin fix, danke dnf!)