In diesem Kontext, nutzt jemand Immich als Alternative zu Google Photos oder iCloud?
Es ist bei mir etwas hakelig zu installieren und ich frage mich, ob sich der Aufwand lohnt.
In diesem Kontext, nutzt jemand Immich als Alternative zu Google Photos oder iCloud?
Es ist bei mir etwas hakelig zu installieren und ich frage mich, ob sich der Aufwand lohnt.
Hab da Gutes gehört, es aber selber nicht ausprobiert. Ist imo immer eine Sache der eigenen Kapazitäten: Wenn man speziell das sucht, um seine Fotos aus den US-Clouds zu befreien, lohnt es sich sicher, da ein bisschen Fummelarbeit zu investieren. Ist es Teil eines großen Moves, bei dem man Dutzende Tools ersetzt, würde ich möglichst viel Friktion vermeiden.
Daher hab ich privat den ganzen Teil VPN und Filehosting und Password-Management mit Proton erschlagen und hatte damit ein bisschen mehr Luft, mich anderen Sachen intensiver zu widmen. Muss nicht immer auf Proton bleiben, aber als Zwischenlösung zum schnellen Loswerden von iCloud, OneDrive, Dropbox und dem ganzen Zeug auf jeden Fall empfehlenswert.
Okay, das war keine rechte Antwort auf deine Frage, sorry.
In dem Zusammenhang ein Tipp, den ich von meinem Bruder habe: Libation ist ein tolles, kostenloses Tool, um die bezahlte Bibliothek an Hörbüchern aus Audible zu befreien. Ich hab sie jetzt erstmal stumpf in der Cloud liegen, aber mittelbar will ich die per Audiobookshelf irgendwo hübsch hosten, vielleicht auf einem NAS. Neue Hörbücher kaufe ich derzeit auf Libro.fm.
Danke für den Tipp zu Libitation. Audible Abo ist gekündigt, aber dort liegen noch sehr viele Hörbücher. Audiobookshelf ist definitiv auf meiner Liste für den Server.
Ich schaue noch mal das ich Immich zum laufen bekomme und werde dann berichten. Aktuell sind die Fotos alle Lokal auf dem Handy, auch nicht ideal falls es mal weg kommt oder kaputt geht.
Wie es der Zufall will hab ich Immich ich letztes Wochenende installiert.
Bisher bin ich begeistert.
Ich bin nicht ein riesen Fan davon, alles als Docker-Container zu installieren, weil es mMn oft unnötig Komplexität hinzufügt, aber hier hat das ganz gut geklappt und war auch recht simpel.
Ich hatte meine Bilder schon auf dem Server liegen und hab die in Immich als „external Library“ schreibgeschützt eingefügt. Da musste einmal eine Configdatei für anfassen. Der Rest ging in der Webgui.
Alle Bilder und Videos werden indiziert, mit einer lokal laufenden Gesichts- und Texterkennung ausgewertet und es werden Thumbnails erstellt. Die Bilder sind dann auf einem Zeitstrahl angezeigt oder nach Orten, Gesichtern oder Text durchsuchbar bzw. anordbar. Die Gesichtserkennung ist so gut, das ist schon creepy ![]()
Man kann dann auch selbst Alben aus den Bildern erstellen.
Die ganze Oberfläche ist superflüssig. Ich hab die Bilder auch in der Nextcloud-Gallery drin und die ist auf der gleichen Hardware unbrauchbar langsam.
Ich hab Immich bisher nur lokal im Heimnetz laufen, will das aber später auch von außen erreichbar machen und dann meine verbleibenden Alben bei Google Fotos löschen.
Es gibt eine Android-App, die ist auch gut und tut das gleiche wie der Browser. Allerdings braucht die App beim Start ein paar Sekunden zum synchronisieren. Danach ist die aber auch schnell.
Was ich nicht getestet haben: (automatischen) Upload und editieren von Metadaten. Weil die Bilder wie gesagt read-only eingebunden sind.
Ich bin völlig begeistert von Jellyfin. Man kann seine komplette Film und Seriensammlung auf dem eigenen Server hosten und über Jellyfin organisieren und konsumieren. Smartphone und Tablet App gibt es auch ![]()
Metadaten, schöne Cover Bilder per einfacher Suche, gar kein Problem. Man kann sogar automatisch in der App zu einem Film oder einer Serie Untertitel auswählen, ohne das man sie vorher aufwendig im Netz suchen muss. Ich habe über kleinere Umwege und Side Loading sogar eine App für meinen Samsung Fernseher gefunden und es ist jetzt super komfortabel.
Ich nutze Immich seit ~Sommer 2024, bin hoch zufrieden. Es war damals noch keine stabile Version und damals waren Updates auch manchmal mit kleineren Arbeiten verbunden, aber alles in allem läuft das super stabil. (Natürlich hab ich dennoch 2 Backups von den Fotos!)
Ich hab Google Photos nie benutzt, aber so in etwa stelle ich mir vor dass es funktioniert haben muss und freue mich sehr das unter meiner eigenen Kontrolle nun auch zu haben.
Audiobookshelf ist in meiner Familie wahrscheinlich der meist genutzt Dienst, die Kinder hören Hörbücher rauf und runter. (Beide Kinder hatten jeweils 2025 ~30 Tage lang Hörbuch laufen
) Und ja, viele der Hörbücher kamen von Audible und wurden mit Libation befreit.
Also von mir alles nur Bestätigungen der Empfehlungen.
Imnich ist auch etwas, was ich mir bei Gelegenheit anschauen werde. Aktuell nutze ich für Fotos Synology Photos. Das reicht mir aktuell, aber bin stets neugierig für Neues.
Letztens habe ich paperless ngx für meine Ablage zum laufen gebracht.
Danach jellyfin für meine Mediensammlung und da bin ich stark begeistert von ![]()
So, hab jetzt das hauptsächliche System auf Linux (Bazzite) umgestellt. Damit ist Windows bei mir komplett raus: Ich hab noch einen iMac für Podcast-Aufnahmen und ein Macbook für zuhause (und als Reserve für Reisen und so). Gibt noch ein paar Kinderkrankheiten (gestern wurde für einen Call das Mikro nicht erkannt, eine ganze Menge Spiele laufen nicht, der Labeldrucker will nicht funktionieren), aber für einen kompletten Systemumstieg ging das erstaunlich easy. Und ich habe ein paar tolle neue Tools entdeckt. Ist aber auch ein frischer Rechner mit AMD-Bausteinen, also schon die ideale Bazzite-Umgebung.
Hab’ das genutzt, um ein bisschen aufzuräumen, auch bei Medienzeug (next step: eigenes NAS), und um meinen ganzen Stack an Emulatoren nochmal zu überdenken. Ist alles noch ein bisschen Work in Progress, aber es sieht schon gut aus und macht viel Freude.
Am Rande: Dass ich vor einiger Zeit für meinen Umstieg von iOS zu Graphene OS beim Handy mir ein Abo von Proton geleistet habe und jetzt von denen VPN, Password Manager, Mail und Drive nutze, hat den Umstieg zu Linux ein bisschen erleichtert, weil damit eine ganze Gruppe an Tools einfach weiter funktioniert und nicht ersetzt werden musste.
VPN, Password Manager, Mail und Online Speicher sollten eh relativ unproblematisch sein.
Bei meinem Scanner wüsste ich auch nicht, ob ich den unter Linux zum laufen bekomme. Da bin ich ja froh, dass die olle Software unter Windows noch läuft ![]()
Aber je stärker sich Linux verbreitet desto höher die Chance dass es immer besser wird.
Ich habe ein QNAP TS-469L seit 2015 (also können die heutigen Modelle durchaus besser sein), und bin langfristig wenig begeistert. Sobald man etwas mehr will, als das Gerät offiziell kann, muss man basteln und basteln, und stößt gefühlt ständig an Grenzen die man bei einem „regulären“ Linux nicht hat. Dann kommt hinzu, dass irgendwann der Support eingestellt wurde, und ich seitdem quasi keine Updates mehr kriege. Dafür dann einen Uptime-Rekord, haha.
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Mit Synology hab ich keine persönlichen Erfahrungen, wohl aber bekam ich die zeitweilige künstliche Einschränkung auf bestimmte Festplatten mit, woraufhin der Hersteller bei mir generell raus ist.
Will sagen: ich würde beim nächsten NAS auf Hersteller-unabhängige Standardtechnik setzen. Also quasi ein kleines NAS-Gehäuse mit aber ein paar mehr Laufwerksschächten, aber da drin ein reguläres mini-ATX- oder ITX-Mainboard. Quasi einen dicken Thin-Client. Und da drauf dann entweder eine für NAS gedachte Linux-Distribution oder halt einfach Arch und alles selber machen. Hat halt den Vorteil langfristig Updates zu kriegen, respektive bei Arch sogar, dass man sich nicht um große Versionssprünge kümmern muss weil Rolling Release.
Ich kam mit SANE (und dem mitgelieferten XSane) gut zurecht. Ich musste ein bisschen mehr einstellen bis es optisch halbwegs gut aussah, aber ich bearbeite mein Zeug ja eh nach.
Das betrifft aber auch nur Fotos und besondere Dokumente; 99% meiner Scans sind einfach am Multifunktionsgerät „nach PDF gescannte“ Rechnungen und so Zeug.
Danke, das teste ich mal. Ich hatte bisher mit Scanner/Drucker noch gar nicht getestet - weil ich dann eben Windows anwerfe. Aber das wäre wirklich mal interessant zu testen. Das sind vor allem auch Dinge die ganz schnell mit einer neuen Windows Version nicht mehr funktionieren.
Irgendwo (ich glaube war sogar anderer Thread) hat Gunnar irgendwann mal KDEConnect empfohlen. An für sich geiles Tool aber mittlerweile habe ich da einen gewissen Hass drauf. Ich hab mich auch noch nicht in die Fehlersuche reingesteigert, aber offenbar scheinen bereits kleine Versionsunterschiede dazu zu führen dass es nicht mehr funktioniert. Ich hab ein System wo ich wunderbar mit dem Smartphone dateien senden/empfangen kann und alle anderen stressen in irgendeiner Weise.
Ich schiebs dann halt in den Cloudspeicher oder so, aber irgendwie ärgerlich.
Bazzite schau ich mir mal an, danke für den Tipp! CachyOS wollte komischerweise nicht so recht laufen und Mint nutze ich zwar gerne, da super stabil, aber zum Spielen sicher nicht das Nonplusultra.
Ansonsten kurzer Zwischenstand nach gut anderthalb Monaten: Bin mit Pixel + Graphene weiterhin sehr zufrieden; kann nicht behaupten, wirklich etwas zu vermissen.
Eine Alternative suche ich immer noch für Yazio; FoodYou hab ich getestet, aber da schien mir die Datenbank doch recht dünn zu sein und für manuelles Anlegen bin ich zu faul. MyFitnessPal verzichtet auf Yazios ärgsten Nervkram, aber bedient sich mit Sicherheit noch großzügiger an den Daten, und bei FDDB war ich gefühlt schon 2005 oder so, und irgendwie zieht’s mich da nicht hin zurück - die Website sieht bis heute gleich aus, obwohl die App wohl ordentlich bewertet ist.
Garmin hat neuerdings auch Food-Tracking, versteckt das aber hinter einem Abo, und ist halt ein großes US-Unternehmen. Andererseits landen meine Health-Daten leider eh alle da …
Neu hab ich noch Standard Notes. Gefällt mir, gehört wohl zu Proton, aber ist aus Gründen nicht in Proton integriert? Nutze ich wesentlich mehr als das doch eher halb gare Proton Docs, auch wenn’s nicht exakt das Gleiche ist oder sein will.
Bei Kagi hab ich inzwischen etwas gemischte Gefühle; so ganz klappt die Unterscheidung zwischen “echten” Webseiten und AI-Slop imo nicht, komplexere Suchergebnisse sind bisweilen durchwachsen. Ich weiß aber auch nicht, ob ich wirklich genug suche, um das Abo zu rechtfertigen, selbst wenn’s nur 5 oder 10 € im Monat sind.
NAS ist bei mir von Synology, läuft seit mindestens fünf Jahren einwandfrei, lässt sich sehr bequem einrichten und verwalten, was mir dabei doch wichtig war. Sind WD Blue HDDs drin.
Das geht mir auch so, hab alle Problemchen mittlerweile gelöst, vermisse nix. Gehe nie mehr zurück zu iOS, denke ich.
Kagi finde ich immer noch besser als Google.
Foodyou ist prinzipiell ok, aber die Datenbank… verhält sich komisch? Ist nicht, dass man nicht das allermeiste fände, aber die Sortierung ist merkwürdig und irgendwie schlägt zuweilen die Suche einfach fehl. Hmmm.
Ah, okay, dann war’s bei FoodYou vielleicht die Suche, für die ich zu doof war, denn ich hatte da beim Testen echt eine Menge nicht gefunden.
Kagi besser als Google: Fair enough, aber das ist ja ein Gimme.
Mir wäre es schon wichtig, dass die den AI-Kram zumindest zu 95% rausfiltert, und das war zumindest bei einem Themenbereich, den ich letztens etwas intensiver beackern musste, leider gar nicht der Fall.
Bin jetzt nicht gänzlich unzufrieden, aber ich behalt die auf dem Kieker!
Hast du schon einmal LocalSend (LocalSend: Dateien an Geräte in der Nähe senden) statt KDE Connect versuch?. Das läuft für mich super auf allen Devices und interagierte bisher auch sehr gut. Zudem gefällt mir die UI besser, aber das ist Geschmackssache.
Das hatte ich davor schon. Und ja das hat sauberer funktioniert. Ist ehrlich gesagt dann in Vergessenheit geraten. So oft brauch ichs dann auch nicht aber grabe ich dann nochmal aus.
/edit: da es eh installiert war gestern nochmal getestet. Funktioniert und macht dasselbe. Also warum mit KDE Connect rumärgern.
Wie bist du denn genau auf Bazzite gekommen? Hast du vorher auch andere Systeme ausprobiert?
Ich habe seit ein paar Monaten CashyOS auf meinem Laptop (Zweitrechner) laufen. Auf dem spiele ich hin und wieder auch. Ich komme mit dem System gut zurecht, und bin jetzt kurz davor meinen Desktop auch von Win 11 auf CashyOS umzustellen.
Es gibt ja diverse Vergleiche zwischen den Distributionen, gerade mit Fokus auf Gaming.
Mir ist allerdings immernoch nicht klar, ob jetzt ein Fedora-Unterbau (Bazzite) oder Arch (CashyOS) die bessere Wahl ist. Oder sonstwas. Ich bin mir ziemlich sicher die Antwort ist „komm drauf an“, aber das macht es nicht besser. ![]()
Ich finde das “ausprobieren” ist immer so ne Sache. Klar kann man sich einiges ansehen, aber so ein OS bzw Distribution ist ja auch eine Langzeitbeziehung und manche Macken erkennt man erst mit der Zeit, findet raus wie man sie behebt oder drumrum arbeitet.
Welches Tool/App würdet ihr für die Verwaltung von Veranstaltungen empfehlen? Ich kenne bisher campflow und eveeno aber bin mit beiden nicht 100% zufrieden.
Was könnte besser für ein Verein passen?
Habe ich mich auch gefragt, aber Bazzite klingt nicht schlecht und scheint wohl auch recht zugänglich zu sein.
Schaue mal hier: CachyOS vs. Nobara vs. Bazzite: Welche Gaming-Distribution ist die beste?