Keine Ahnung, wie das die anderen wahrnehmen, aber ich habe das Spiel nicht gespielt, ich habe mir dazu auch nichts angesehen und die Sachen, die ich aus dem Podcast erfahren habe, sind:
- Es gibt eine originale Person und einen Replikanten (vermutlich Android)
- Es gibt 6 Inventarplätze
- Es ist eine Audioansprache auf Deutsch zu hören
- das Spiel ist wie Resident Evil
Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich das Format super schlimm finde, es hat ja, wie du schon sagst, seine Daseinsberechtigung, es ist auch komplett okay, dass man das Spiel mit seinem Urvater vergleicht, da macht es schon Sinn, das Ganze als Hommage zu betiteln. Nur mir fehlt da einfach ein Abholen am Anfang. Eine simple Prämisse - du bist der und der, du startest dort und dort, deine Möglichkeiten sind die und die. Oder noch einfacher - du drückst Knopf X, der Charakter greift an, du drückst Knopf Y - der Charakter springt.
Es ist ja vielleicht übertrieben, aber ich höre die Podcasts immer an, wenn ich mit dem Hund draußen oder auf dem Fahrrad unterwegs bin und ich komme in dem Moment nicht dazu mir parallel ein Video anzugucken um zu erfahren, wie das Spiel aussieht. Und wenn mir nicht mal vorstellen kann, wie das Spiel aussieht oder was dort stattfindet, mag ich es halt nicht.
Im ersten Teil von Homage, also das mit dem Exorzisten, haben die beiden wenigstens erzählt, wie die Kämpfe dort ablaufen oder was man da machen / drücken muss, so das wenigstens eine Vorstellung im Kopf entstehen kann. In diesem wars es mir deutlich zu wenig.
Du hast natürlich recht, wenn man sich explizit an die Leute wendet, die es gespielt haben, entsteht beim Hören auch ein anderer Eindruck. Dadurch aber, dass es hier um die Indietitel geht, die verhältnisweise weniger bekannt sind, werden die Hörer von Stay Forever mit dem höheren Altersdurchschnitt und der kaum verfügbaren Freizeit wohl eher schwieriger zu erreichen sein.


