Liebes Retro Game-Kollegium,
ich wollte mal hören, wie ihr das so handhabt.
Ich höre SF seit 2015, für mich ist es die kongeniale Fortsetzung aller damaligen Videospiel-Zeitschriften, die unsere Kindheit oftmals so sehr geprägt hatten. Ich hatte damals nur einen Gameboy. Kraft des Lesens von Mega Fun und Fun Vision kam ich iwann dazu, mir zu Weihnachten anstatt Mortal Kombat —>Links Awakening zu wünschen. Dieser Kauf veränderte alles. Dieser Titel schenkte mir soviele freudige Stunden wie noch nie ein Spiel zuvor. Ab da wusste ich - wer Tests in den Zeitschriften liest, der geht nicht leer aus.
Damals war ich 11.
Jetzt als Erwachsener, habe ich mein SF als Retro-Spiele-Medium, und auch mehr Einkommen als damals (da gab es jeweils ein GB Spiel zum Geburtstag und zu Weihnachten). Aber auch wesentlich weniger Zeit.
Bei den besprochenen Spielen sind oftmals die fetten Knaller dabei, die ich zT noch aus meinem damaligen Zeitschriftenkonsum kenne, die werden dann positiv bewertet, ich hole sie mir rasch auf GOG und nehme mir vor, sie gleich mal zu spielen, weil super Game, Hobby und so.
Nur - ich komme nie dazu. Mit Beruf, Kindern, Haushalt, Familienkram, Filme, usw. habe ich von allen von mir gehörten SF-Folgen fast gar keine Spiele gespielt (sondern diese nur fleissig in meine GOG Bibliothek eingekauft) . Mit den Kindern kommen wir nur zum gemeinsamen Zocken, da aber aufgrund der begrenzten Bildschirmzeit meist arcadey Sachen wie Mario Kart und Marvel vs. Capcom oder Power Stone.
Ich habe festgestellt, dass nach all den Jahren meine Null-Ausbeute eben zu einer leichten Resignation führt, da ich eben doch keine Chance in meinem Alltag für Warlords oder Colonel’s Bequest sehe. Ich möchte sie zwar sehr gern spielen, es gibt sie auch günstig und gut spielbar bei GOG, (ich habe sie sogar oftmals schon, damnit😁) aber ich komme schlicht nicht dazu.
Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um?