Ich finde aber schon, dass in der Retro Gamer seit dem Reboot die deutschen, umfangreichen Artikel deutlich zugenommen haben, bei denen man merkt, dass da richtig viel Arbeit reingesteckt wurde. Insbesondere die Artikel von Paul und Hardy. Speziell die Strike Commander-Titelstory fand ich super
Und wenn diese Artikel die englischen 8-Seiter über Spectrum-Spiel XY verdrängen hab ich da nichts gegen
Ich lese seit einigen Monaten tatsächlich wieder Print, aber beschränke das so ziemlich auf Retro Themen. Und bei mir sind es sowohl die Retro Gamer, als auch die Return, weil sich das für mich nicht ausschließt und ich so den doppelten Content pro Quartal kriege. Ich mag beide Zeitschriften für das was sie sein wollen. Früher wollte ich die Retro Gamer trotz allgemeinem Interesse nicht kaufen, weil es ja quasi „nur“ eine Übersetzung war. Seit dem Relaunch hat sich das ja geändert, und so gebe ich da gerne Geld für den sehr guten eigenen Content.
Der Unterton, dass da ein Land einen unrechtmäßigen Krieg angezettelt hat, ist in dem Artikel schon mehr als ein Unterton. Die USA hätten dem Artikel nach unrechtmäßig angegriffen. Spannend ist ja, dass das durch den Verweis auf die UN-Resolution 678 noch bekräftigt wird. Da hat jemand ordentlich recherchiert und sogar die Nummer der UN-Resolution gefunden, wodurch die folgende Information umso fundierter erscheint. Liest man die UN-Resolution 678 vom 29. November 1990 steht da aber drin, dass Kuwait unterstützt werden darf. (Durch das Einfügen des Datums wirkt jetzt auch mein Satz umso recherchierter - ein rhetorischer Kniff, der bei Fehlern umso fataler ist.) Die Welt dreht sich für mich weiter und für alle anderen auch, ich finde es auch wichtig, Unrecht anzumerken, aber beim Grund für einen Krieg sollte kein Fehler passieren. Und da wünsche ich mir einfach mehr Genauigkeit.
Gestern die neue Return durchgelesen, ähnlich wie die aktuelle Retrogamer an drei Abenden durchgesnackt. Ganz tolle Ausgabe mit vielen für mich relevanten Themen. Viel Shmup-Content (besonders der Einblick in „Chouyoku Senki Estique“ hat mir gefallen), der Überblick zu Megami Tensei ist auch toll (habe mich direkt erinnert das ich „Strange Journey“ immer mal zocken wollte) - macht echt Bock sich mal mit Persona und Co. auseinander zusetzen. Dazu passend gibt es gleich noch einen Artikel mit Japanisch-Vokabeln für JRPGs und Eindrücke aus dem Nintendo Museum.
Fand auch die Hardware-Artikel spannend (der Mini-ST auf FPGA-Basis ist sehr cool) und konnte diesmal auch mit dem Artikel zu BASIC was anfangen (die Fraktale im letzten Heft waren mir eine Nummer zu hoch, die Betrachtung rund um den GOTO-Befehl aus diesem Heft war für mich deutlich nachvollziehbarer). Vorstellung von XeenMusic auch spannend (und beeindruckend wieviel Zeit er da scheinbar reinbuttert). Abgerundet wird das Ganze durch eingesprengselten „Memberberries“-Content. Hat mir alles gut gefallen - auch wenn es natürlich teils Überschneidungen mit StayForever-Casts gibt.
Danke für den Hinweis zum Sonderheft.Ich geb dem jetzt mal eine Chance -finde den Ansatz auch ganz spannend. Ansonsten müssten die Zeitschriften sich alle mehr in Richtung Bookazine bewegen, damit sie für mich interessant werden.
Hab die PC Games seit sicher 10 Jahren oder so im Abo und les da immer noch die Print Ausgabe. Laut einem der Redakteure dort, die ich kenn, verkauft sich des Print Mag auch noch ganz ordentlich Auch wenn natürlich Computec auch komplett auf Online setzt. Alles andre wär finanzieller Selbstmord.
Lese ab und an Gamestar, wobei einige Artikel so oder noch umfangreicher online sind.
Die Preise sind schon nicht mehr so ohne. Nehme immer das Magazin, weil ich eh nicht dazu komme auf die DVD zu schauen, aber der Preisunterschied ist nur noch minimal.
PC Games ist mir zu dünn geworden.
CT kann ich nicht mehr lesen. Seit sie 2x im Monat erscheint ging es bergab (ich weiß schon ewig her)
Die normale CT das letzte Mal gekauft für den Windows 10 verlängern Artikel. Der ging zwar über viele Seiten, aber der Redakteur beklagt sich gefühlt nur über MS und immer wenn es interessant wird kommt der Verweis auf gefühlt 20 vorherige Artikel.
Ab und an die Foto CT gekauft (nach Beendigung des Abos) für das Titelthema und dann so ein oberflächlicher Artikel, der nicht weiter hilft.
Bis auf das kontroverse Cover hat mir die Retro-Gamer ganz gut gefallen.
Hier kam die Retro Gamer an. Die Return-Ausgabe hole ich mir wahrscheinlich auf der Gamescom. Wenn ich mal den schlimmen Hallen entfliehen möchte - ich geh nur hin, weil meine Söhne mir nicht glauben, dass es da ganz schrecklich ist.
Ist von meiner Seite aus geplant. Meine Jungs verdrehen zwar die Augen, wenn ich die Halle auch nur erwähne, aber noch bin ich der Erziehungsberechtigte!
Nein. Und zwar aus einem völlig irrationalen Grund: es liegt herum. Und ich hasse Kram. Dinge. Ich will Leere.
Wobei man sagen muss, dass ich bibliophil bin und alle Wände mit Regalen pflastern würde, wenn meine Frau es nicht vehement bekämpfen sollte.
Denn Bücher sind keine Dinge. Bücher sind Bücher. Unsterbliche Folianten der Weisheit.
Magazine könnte ich theoretisch auch in Schubern ins Regal stellen, aber dann müsste ich sie einzeln auseinanderpfriemeln und das wirkt nicht erhaben wie der Griff ins Regal, sondern wie das Wurschteln meines Grundschul-Ichs, der in seinem Schulranzen nicht das Mathearbeitsblatt findet.
Wie gesagt, irrational, aber Magazine kommen mir nicht ins Haus.
Heute ist endlich die dritte Ausgabe des Fearzine gekommen, das sich mit Indie Horror Titeln befasst. Hatte ehrlich gesagt schon fast vergessen, dass das noch unterwegs ist
Neben dem Reload Magazin, das sich mit der Egoshooterszene befasst, das einzige, das ich noch lese (und ich glaube, von letzterem kommen keine physischen Ausgaben mehr)
Die kamen beide genau richtig zum gefühlten Sommeranfang @rsn8887 Ich finde das gar nicht übel, wenn beide Magazine unterschiedliche Themen haben - mehr verschiedene Themen = abwechslungsreicher Lesestoff …wegen mir könnten die sich jedes mal so abstimmen