Irgendwie geht die Homepage nicht richtig.
Ist das ein retro Magazin mit Horror Einschlag?
Ich kann das sehr gut nachvollziehen!
Wir haben ein Super Nintendo am Stand, die Kids werden BEGEISTERT sein ![]()
Es gibt zwar auch Reviews zu alten Titeln, aber der Hauptfokus liegt auf aktuellen und kommenden Horrorspielen aus dem Indie-Sektor. Größere und wichtige aktuelle Titel wie die Resident Evil und Silent Hill Remakes werden aber auch gelegentlich besprochen
Danke. Mir gefällt die Aufmachung sehr gut. Aber inhaltlich ist das nicht so mein Genre.
Lese gerade die neue Ausgabe der Edge. Da ist ein langes Interview mit Peter Molyneux drin. Für mich sah er eigentlich seit Mitte der 90er immer gleich aus, aber hier am Foto wirkt er zum ersten Mal nicht einfach nur älter sondern alt.
Ja, ich lese noch Print, derzeit sogar wieder mehr als weniger. Eigentlich nur die M! Games und die Retro Gamer, ab und zu kaufe ich noch eine PC Games, aber ich finde es für mich persönlich wieder angenehmer, so zu filtern. Vor 10 Jahren habe ich noch gesagt “Ich will alle News und Berichte online lesen und vor allem will ich alles WISSEN sobald es passiert ist!”, das sehe ich heute anders. Es bereichert mein Leben nicht, wenn ich alles sofort erfahre, und schon gar nicht macht es mein Leben gar schlechter, im Gegenteil. Vor ein paar Jahren war ich so mit News lesen beschäftigt, dass ich darüber überhaubt nicht mehr zum eigentlichen Hobby “Videospiele” gekommen bin. Heute reicht es mir, wenn ich News und Tests ein paar Wochen später gedruckt lese und die Redaktionen auch die Vorauswahl treffen lasse, worüber ich lese.
Kann ich dadurch Sachen verpassen? Sicher, macht mir aber rein gar nix aus, man kann eh nicht alles spielen, was mal rausgekommen ist, war auch früher nicht anders, also mach ich mir da keinen Stress.
Nach meinem Empfinden wurde er damals oft verächtlich angegriffen und als Blender abgetan, aber ich vermisse Visionäre mit Leidenschaft in dem Bereich.
Hätte man in den 90ern gewusst, wie sich die Industrie entwickelt, hätte man ihn geklont oder in Carbonit eingefroren. Wir hätten uns von ihm verabschiedet mit „wir lieben dich“ und er hätte traurig geantwortet „ich weiß“.
Er hat der Spieleindustrie und insbesondere uns Spielern einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Wenn man seine ersten Spiele zusammennimmt, die waren voll von Innovationen und wahr gewordenen Visionen.
Mich stimmt es immer etwas traurig, wenn ich daran denke, dass er danach 2 Jahrzehnte lang als Schwätzer abgetan wurde, der seine Versprechen nicht einhält. Er ist ein Geschichtenerzähler, ein Visionär, der es im Anschluss selten geschafft hat, alle seine Ambitionen in ein Spiel einfließen zu lassen. Mmn wollte er natürlich stets zu viel, scheiterte aber auch an den damaligen technischen Limitationen.
Dieses Bashing hatte er jedenfalls nicht verdient. Jeder WUSSTE, auch damals schon, wen er da vor sich hatte, man hätte seine reißerischen Ankündigungen ebenso ignorieren können statt ihn immer wieder daran zu messen und jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Mmn hat sich vor allem die Presse ins Fäustchen gelacht, da er seinen eigenen Abgesang quasi selbst inszeniert hat, indem sie einfach nur abgedruckt und harsch kommentiert haben, dass er es „mal wieder“ verkackt hat.
Nicht mehr lange und wir werden feststellen, dass der Industrie „solche Träumer“ fehlen und für immer verloren sind.
Die Visionäre und “Stars” der Branche gibts ja eh kaum noch, vor allem im AAA-Segment, mit ihren Aberhunderten von anonymen Entwicklern. Und die Industrialisierung geht ja rasend voran, siehe alles was derzeit bei Microsoft und jetzt bei EA passiert.
Nicht mehr lange und wir werden feststellen, dass der Industrie „solche Träumer“ fehlen und für immer verloren sind.
Das klingt jetzt irgendwie etwas kläglich. Wir haben doch gerade in gewisser Weise eine Demokratisierung der Spielebranche durch die Distributionsplattformen erlebt, allen voran Steam. Da gibt es jede Menge innovative Spielideen. Ich meine, wir benötigen keine einzelnen Molyneuxs mehr, weil es viele gibt. Dass die großen industriellen Producer kaum (mehr) Visionen verfolgen, ist doch schon vor Molyneux eingetreten. Das läuft ähnlich wie in der Filmbranche. Aber da gibt es auch immer wieder visionäre Produktionen. Die sammeln sogar echt große Budgets zusammen.
Solange Chris Roberts noch an Star Citizen arbeitet, wird es immer einen geben, der die Fahne hochhält. ![]()
Als das berühmte Interview mit RPS rauskam, hatte Molyneux zuvor durchaus den Bogen überspannt gehabt. Das war das Thema mit dem Curiosity-Gewinner und Godus. Solange Molyneux nur die Geldbeutel der Publisher belastet hat, konnte er mit seiner Dampfplauderei durchkommen. Als er damit aber die Fan-Geldbeutel bei Kickstarter geschröpft hat, dann erstaunlich wortkarg nicht geliefert hat und sein Versprechen über die Beteiligung des Curiosity-Gewinners nicht eingehalten hat, ist er zwei Schritt zu weit gegangen. Dafür hatte er jede Form von verbaler Prügel verdient gehabt, denn sowas tut man einfach nicht. Was er allerdings nicht verdient hat, ist eine Generalabrechnung mit seinem Lebenswerk, da gibt es weiterhin genug, was man ihm positiv anrechnen kann.
Aber ich muss soniq Recht geben, er sieht tatsächlich inzwischen stark gealtert aus. ![]()
Wirklich regelmäßig lese ich noch die Retrogamer und das RETURN-Magazin (beide als Abi). Ansonsten läuft mein Games- und Retronews-Konsum überwiegend online ab. Wenn ich in der hiesigen Innenstadt bin, gibt’s weiterhin noch ein, zwei Geschäfte, die eine gut sortierte Zeitschriftenwand haben - da ist’s schonmal vorgekommen, dass ich nach dem Anlesen eine Gamestar oder so noch mitlief. Wenn’s exotischer würde, hätte ich aber keine Ahnung, wo genau ich hier den nächsten großen Zeitschriftenhandel hätte - vermutlich nur das Bahnhofskiosk.
Ich habe durch puren Zufall eine der letzten RETURN Magazine gekauft weil das Discworld Cover so schön aussah und es einen Shin Megami Tensei Artikel gab. Und ich schämte mich ein bisschen als ich beim blättern merkte das mir in all den Jahren ein richtiges Kleinod entgangen war. Die Thematiken und Texte treffen genau meinen Geschmack. Dazu lässt das glänzende Papier die durchgehend tollen Bilder besser zur Wirkung kommen.
Also inhaltlich und äußerlich spricht mich die RETURN so dermaßen an, das ich momentan dabei bin mir mehrere älteren Ausgaben nachzukaufen (was gar nicht so einfach ist).
Ganz großes Lob an sämtliche Leute die dieses Magazin erstellen.
Ich fand die Häme, die Peter Molyneux über die Jahre so abbekommen hat oft überzogen. Ja, er hat gern das blaue vom Himmel versprochen für seine Projekte bei Bullfrog und Lionhead, aber da hatte man ja immer die Möglichkeit, bei Release der Spiele zu prüfen, ob das dann alles so stimmt, also Tests abwarten.
Bei seinen Crowdfunding-Projekten muss man da kritischer sein, ganz klar.
Aber er hat auch viele wegeweisende Spiele mit auf den Weg gebracht.
Die nächste Ausgabe des Amiga Germany Fanzines steht auch schon wieder in den Startlöchern! Wirklich fleissig die Jungs!
Erhältlich unter www.amiga-germany-fanzine.de
Klingt gut und ziemlich günstig.
Ab spätestens 22Cans wurde es halt einfach schräg und daher kommt auch sein jetziger Ruf. Ich mochte Faible 1 und The Movies sogar gern, aber es waren einfach keine runden Spiele.
Später hat er weiterhin groß angekündigt, aber noch weniger gebracht. Und Godus war einfach nur schlecht. Eigentlich wäre es eher traurig, da er ja anscheinend wirklich, zumindest kreativ, ausgebrannt ist. Aber die Hybris, die er um sich verbreitet, macht ihn halt eher unsympathisch, da sie aktuell nicht mit Leistung gepaart ist.
Ja, ist wirklich ein super Zine zu einem sehr fairen Preis und zudem von sehr sympathischen Jungs, die da ihr Herzblut reinstecken! Ist hauptsächlich auf Nostalgie ausgerichtet, gibt aber natürlich auch Tests und Berichte zu aktuellen Games und Veranstaltungen. Für mich persönlich die perfekte Mischung und neben den Amiga Joker Neuauflagen ein absolutes Highlight in Punkto aktuellem Amiga-Lesestoff! ![]()
Danke für den Hinweis. Schau ich mir mal an.


