Nischen Feedback zu den "Die Welt von" Folgen

Die Analogie passt aber halt hinten und vorne nicht. Tomb Raider positioniert sich z.B. selbst, als Werk, konkret im Diskurs über Kolonialismus. Britische Aristokratin schießt anderswo in der Welt Gedöns über den Haufen um wertvolle Artefakte zu räubern. Das ist der komplette Spielinhalt. Der Name des Spiels ist Grabräuber.

Das hat auch gar nichts mit irgendjemandes persönlicher Wahrnehmung zu tun. Den Bezug auf den Kolonialismus festzustellen ist noch nicht einmal in erster Instanz politisch, sondern einfach eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem was im Spiel halt drin ist. Das ist genauso Teil des Spiels wie die Tank Controls oder die zwei Pistolen mit Autoaim oder die Brüste oder das „Gameplay“.

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Das kann ich aus deiner Sichtweise durchaus nachvollziehen, auch wenn sich die nicht mit meiner deckt. Fair enough.
Aber ich untersage das doch nicht. Ich hab das nicht als Forderung formuliert, dass das ab sofort zu unterlassen bleibt. Und nochmal, es geht mir nicht darum welche Person das sagt, sondern welcher Inhalt in welchem Format vorkommt.
Würden Chris und Gunnar eine Folge „Die Welt“ machen und das auch mit so Kommentaren versehen, würde ich das auch kritisieren bzw. negativ empfinden.

Ich fürchte du projezierst da etwas zu sehr.
Du beschreibts ja oben stehende Aussage als Beobachtung. Gleichzeitig bemängelst du, dass diese „Beobachtung“ nicht mit der Realtität übereinstimmt. Ich fürchte da liegt das Problem beim Beobachter und du mussteinfach deine Einordnung überdenken.
Es ist ja nicht so, dass sich an das Format in dieser Hinsicht verändert hat.

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Sorry, aber hast du meinen Post gelesen? Ich beziehe mich mit dieser Analogie nicht auf den Kolonialismus, sondern auf Repräsentanz.

Das ist ja aktuell der Mehrwert den ich aus der Diskussion ziehe, dass da die Einordnung und Sichtweise zu den Formaten durchaus stark variiert. Und klar, das ist zunächst einmal meine subjektive Wahrnehmung, wenn ich das Format höre.

Finde ich als Format einen spannenden Vergleich. Wobei ich da noch nicht alle Folgen durch habe und mir da politische Kommentare bisher nicht so oft aufgefallen sind.
Wobei ich das fast eher mit der Monster Menagerie vergleichen würde, da der Unterhaltungsfaktor höher ist. Die übrigens auch so schnippischere Kommentare hat, da aber besser passen und gut bei Monstern auch nur selten je nach IP Referenz weniger politisch ist.
Aber z.B. die Wertung mit the good, the bad, the ugly ja auch schon zeigt, dass sich das Format weniger ernst nimmt.

Womit wir wieder bei den Erwartungen wären, die du ja auch schon angesprochen hast.

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Korrigiere mich gerne, aber ist dein Argument, dass man das Format weniger ernst nehmen sollte und weniger als wissenschaftliche Aufarbeitung des Lore ansehen sollte?

Alles fein, aber ich fürchte ich bin für heute (auch aus privaten Gründen) raus.

Die Argumentation dreht sich etwas im Kreis, aber wenn es dir beim Ordnen der eigenen Gedanken hilft, ist doch gut. Das mit dem Hinterfragen der eigenen Prägung wahr im Übrigen ernst und nicht böse gemeint.

Been there, done that. Man wird dadurch kein schlechterer Mensch.

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Nein und es ist auch weniger eine Argument als eine Feststellung.
Wie gesagt am Format hat sich seit geraumer Zeit in dieser Hinsicht nichts geändert.
Du beschreibst einerseits deine Einordnung des Formats in „streng wissenschaftlich“ als Ergebniss von Beobachtungen deinerseits. Andererseits führst du hier aus, dass sich die realiätät des Formates nicht mit deiner Einordnung deckt und daher dein Hörfluss gestört wird.
Das ist ein Problem das leider nur du auflösen kannst.
Es geht hier ja nicht um objektive Fakten sondern deine Wahrnehmung.

Von „streng“ hab ich jetzt auch nicht gesprochen, sondern das sich ein Grossteil aus meiner Sicht dem annähert.
Und ja, das Format ist relativ stabil. Mein Punkt ist ja nicht, dass das Format eine Änderung vorgenommen hat, die ich kritisiere.

Wenn man die paar Passagen rausschneiden würde mit den Kommentaren, dann ist das Format um weniger als 5% gekürzt und primär das sachliche Format als das wie ich es bisher gesehen habe. Mein Punkt dreht sich ja lediglich um diesen Anteil und ob der Anteil eben auch anderen Leuten eher negativ aufgefallen ist oder eben nicht (siehe auch Kommentare der Leute hier) bzw. sogar positiv empfunden wird.

Meine persönliche Präferenz wáre, wenn diese Kommentare einfach anders formuliert/betont wären, man sich sparen würde oder eben um Tiefe ergänzt werden würden um sie zu untermauern, je nach Kontext. Dann wäre das Format aus meiner Sicht und Erwartungshaltung wieder stimmig.
Wie wir sehen ist das ja sehr subjektiv, mehr Stimmen sehen das nicht so, vereinzelte Stimmen schon so wie ich.

Nun steht es den Podcasterinnen ja frei zu sagen, die Mehrheit ist happy, lassen wir so oder haben evtl. eine kreative Idee wie man auch die Minderheit glücklich machen kann. Um mehr geht es am Ende des Tages ja nicht einmal.

Also, ich hab grad zuviel Zeit und liebe ja wie gesagt die Manuskript-Funktion. Ich habe keine Idee, woher denn die Kritik gerade an der Folge zu Alien im Detail kommt. Auch nicht unter dem Blick der Wissenschaftlichkeit.

Die Sache mit den Gewerkschaften kommt wortwörlich in den letzten 5 Minuten bei der schnellen Zusammenfassung.

[2:00:08] Ja, es ist ein Horrorfilm im Weltall, aber der eben auch Dinge tut, wie den Hyperkapitalismus kritisch zu beleuchten. Oder wie ich es immer gerne nenne, warum Betriebsräte und Gewerkschaften eine gute Sache sind.

Folge endet 4 Minuten später, das ist das Endgeplänkel. Da hab ich in wissenschaftlichen Fachvorträgen härteres gehört.

Zu den Gegenwartsbezügen finde ich:

[12:33] Dann, in den 2080ern ändert sich die gesamte, sag ich, politische Sphäre mit einem relativ großen Schritt. Das ist etwas, was sich ohnehin schon entwickelt hat. Die Corporations, große Firmen werden immer mächtiger und dafür schließen sich dann Staatengruppen zusammen. Und in den 2080ern bildet sich das sogenannte Three World Empire, führend mit Großbritannien und Japan als zwei große Mächte, aber nicht nur. Und die wiederum sind sehr eng verbandelt mit Weyland und Yutani. Also politische Macht und wirtschaftliche Macht gehen da Hand in Hand. Nicht als wäre das nicht heute hier auch so, nur da ist es sehr viel offener.

Finde ich okay, das beleglos so zu sagen, „Kapitalismus im Endstadium“ ist nicht umsonst ein geflügeltes Wort. Kann man wiedersprechen, muss aber glaube nicht unbedingt überall ausgeführt werden.

Es gibt noch ein paar Verweise, dass Alien in der Zukunft eine Konfiguration aufbaut, die den kalten Krieg reflektiert. Find ich auch beleglos so okay.

Das Zitat zu dem Mann ist, wenn ich das richtig sehe, das hier:

Rahel:
[20:03] Ich bin versucht, aber ich glaube, das schneiden wir später raus, hinzuzufügen, von einem schlecht erzogenen männlichen Androiden.
Mháire:
[20:10] Er hat schon Daddy-Komplex, ne?
Rahel:
[20:12] Absolut.

Da sehe ich jetzt irgendwie den Aufreger nicht. Ich mein, hätte man rausschneiden können, wird auch so gesagt, aber ey. Ich find banter nun echt okay. Das kann man auch einfach verwerfen.

Ganz abgesehen davon, das wir hier von David reden, der Charakter gibt diese Interpretation absolut her, auch in der Kürze.

Das alles wohlgemerkt in einer Story, die durchsetzt ist von Männern, Frauen, und Schwangerschaftssymbolik

Ich mein, mal kurz O’Bannon über sein eigenes Drehbuch:

I said, ‘That’s how I’m going to attack the audience; I’m going to attack them sexually. And I’m not going after the women in the audience, I’m going to attack the men. I’m going to put in every image I can think of to make the men in the audience cross their legs.’”

Ich mein, wenn man da ins Detail gegangen wäre, hätte das gerne auch so aussehen können:

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TIL: Die ist ja nun direkt eingebaut. Danke für den Reminder!

Lediglich weil das die Folge war, die ich jetzt zuletzt von dem Format gehört habe und mir es da wieder aufgefallen ist, u.a. mit den Passagen die du netterweise herausgesucht hast. Danke dafür.

Aufreger ist auc nicht was ich meine. Das ist evtl. ja auch für manche der passende Humor.

Aber z.B. dein Verweis auf das Zitat von O’Bannon ist doch ein super Beispiel wie man das so dann im Kontext sehr gut einbetten kann oder etwa nicht?

Den gibt es, für mich, auch nicht. Einfach weil das Format so gut ist, dass wir hier über minimalste Geschmacksunterschiede reden.
Stell dir mal vor, dass ich die Stelle mit einem kleinstmöglichen Spock Augenzucken gehört habe.
Es bedient halt ein Cliché, auf das sonst 90% des Internets steil gehen würden und ich denke Rahel ist sich dessen sehr bewusst. Aber sie haben es gelassen und nicht geschnitten.
Besser geht es doch nicht.

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Ja, aber es ist halt „Die Welt von“ und nicht die Interpretaton der Filmstories. Ich glaub, das Problem ist hier eher, dass das ein Lore/World-Building-Format, kein Story-Format ist. Deswegen finde ich halt gerade unausgeführte Verweise okay.

Das Thema, dass Gender und Rollen ein substantieller Teil des Universums sind, wird ja schon angeschnitten.

Was übrigens meine grosse Kritik an dem Lore-Gerummse ist, die Lore vieler Franchises ist ausufernd und macht zwar Mood, aber wenig Punkt. Die Fallout-Folge spricht das ja sehr konkret an.

Ich bin voll dabei, dass ich gerne mehr Sachen hätte wie zum Beispiel „Random Encounters“ drüben bei Insert Moin, wo zum Beispiel gerne mal 2 Stunden lang über Sexualitätsdarstellung in Cyberpunk 2077 gesprochen wird - auch unter feministischer Linse, aber halt ausführlich.

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Dank dem Transkript hab ich mal die Beispiele aus der Shadowrun Folge herausgesucht, die u.a. auch ein Auslöser waren, bzw. in den Kontext passen:

Rahel:
[2:30] Ja, es ist eine düstere, brutale und schmutzige Zukunft, eine hyperkapitalistische Welt, viele Megakonzerne und trotzdem ist es an vielen Stellen auch sehr humorvoll, wie du das schon hervorgehoben hast.

Da geh ich ja mit, ob hyper kann man sich streiten aber es ist eindeutig eine düstere und brutalere Zukunft. Kann man als „Fakt“ (ka ob man das bei Fantasiewelten so nennen mag) sehen. Zumal hier klar nur auf diese Welt der Bezug genommen wird.

Rahel:
[32:33]…

Also man erkennt ganz genau in Shadowrun, was sind so die Gegebenheiten von unserer Gegenwart, die völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Also deregulierter Kapitalismus, die wachsende Macht von global agierenden Unternehmen, Pandemien und so weiter und so fort. Das sind alles Dinge, die wir jetzt auch schon kennen, die in Shadowrun auf 180 aufgedreht werden.

Das interpretiere ich als Hörer in dem Moment als sei das ein anerkannter Fakt. Das mag aus der Brille der Podcasterinnen vmtl. auch so seien, würde aber kritisch hinterfragen ob der dergulierte Kapitalismus bei den hohen Staatsquoten und umfangreichen Regulierungen nun wirklich korrekt ist.

Wir haben hier also einen Bezug zur Realität, der hier aus meiner Sicht nicht belegt wird.

Dazu dann im weiteren Verlauf:

Mháire:
[55:38] Ja, es bewegt sich von Einheit und Demokratie wieder weg. Was ja dazu passt, dass wir eben diese Dystopie mit Konzernherrschaft haben, denn der Kapitalismus will ja nicht gemeinsame Einheit und Demokratie. Im Grunde entwickelt sich die Welt in ein Spielfeld, wo die Oligarchen recht freie Hand haben in jeder Hinsicht.

Auch da würde ich hinterfragen worauf die Annahme beruht, dass der Kapitalismus keine Einheit und v.a. Demokratie will. Wobei zur Verteidigung von Mháire es nicht ganz klar ist ob sie sich da rein auf die Umsetzung in Shadowrun oder auf unsere Welt bezieht.

Oder der Bezug zu Lone Star:

Rahel:
[1:14:56] Das ist der eine Punkt, aber es ist auch noch spezifisch die Lone Star Police Force. Es ist ein Polizeiprivatunternehmen, gegründet in Texas.

Mháire:
[1:15:06] Es ist eigentlich nichts, mit dem man sich anlegen will. Und darauf basiert auch ihr Ruf und ihre Dienstleistung. Also die sind das Klischeebild des Ich schieße zuerst und frage danach Sheriffs. Nur eben mit militärischen Waffen aufgerüstet und in schweren Fahrzeugen unterwegs und von Privatleuten mit viel Geld unterstützt. Moment, das ist gar nicht so viel anders als die Realität.

Wo haben wir das denn in der Form in der Realität, zumindest wenn wir uns auf demokratische Länder fokussieren?

Zu hinterfragen wäre auch im folgenden Ausschnitt wie das eigentlich gemeint war:

Mháire:
[1:46:47] Kann versuchen, dir das zu erklären, weil das Phänomen sich nicht nur auf Shadowrun bezieht, sondern auf viele Pen-and-Paper-Rollenspiele, die realweltliche oder an die reale Welt angelehnte Anteile haben. Und der Grund dafür ist, die wurden von weißen Leuten geschrieben, von durchaus wohlmeinenden und auch linksorientierten weißen Leuten, aber nicht unbedingt welchen mit der tiefsten Ahnung beziehungsweise mit begrenztem Recherchematerial.

Sind nun linksorientierte auch zugleich wohlmeinend und sind es konservative dann automatisch nicht?

Das ist der Punkt den ich meine, es werden politische Aspekte erwähnt und stehen dann dort als vermeintliche Tatsache. Das greift mir etwas zu kurz. Gerade bei Shadowrun spielen die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ja eine noch gravierendere Rolle als z.B. bei Alien.

Man kann das ja alles durchaus aus seiner eigenen Perspektive auch so sehen und sich dann weniger daran stören, aber ist zumindest nachvollziehbar warum man das mit etwas anderer politischen Sichtweise durchaus anders auffassen kann?

Es schwingt, zumindest rein subjektiv, bei den Themen eine Haltung mit, dass eine bestimmte politische Positionierung die „Gute“ sei und verknüpft das mit den Welten und deren Betrachtung auf die Thematik. Es gibt aber nun mal abseits der politischen extremen Ränder genug legitime Positionen die sich da trotzdem stark genug unterscheiden und die Bewertung anders treffen.

Ich war erst versucht, nun auch in Transkripten Belege zu suchen, aber im letzten Absatz sprichst du ja recht deutlich aus, was du als für dich suboptimal empfindest:

Für mich steckt da, bewusst oder unbewusst, eine Verdrehung der Argumentation drin, auf die @Jay_AD oben schon gut hingewiesen hat: Shadowrun positioniert sich mit seiner Kapitalismuskritik selbst, gänzlich unabhängig von der politischen Position der Sprecherinnen und baut dabei auf all den zeitgenössischen Werken aus Literatur und Film auf, die den Cyberpunk Kanon bilden.

„Gut“ und „Böse“ ergeben sich schon aus diesem Kanon. Diese Einordung dann im Gespräch lose mit aktuellem Zeitgeschehen zu verknüpfen und dadurch darauf aufmerksam zu machen, dass manche Befürchtungen aus der Entstehungszeit des Cyberpunk immer noch Relevanz haben, halte ich für absolut legitim und eine große Qualität dieser Episoden.

Diese Verknüpfungen jedes Mal mit dem aktuellen Forschungsstand aus Politik- und Wirtschaftswissenschaften zu verbinden, um aus - in deinen Worten - vermeintlichen Tatsachen, Tatsachen zu machen, würde dieses und jedes andere Format überreizen. Diese wissenschaftliche Betrachtung von Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft gehört dann vielleicht doch eher in die entsprechenden Studiengänge. Zumindest hat sie da mehr Raum.

Endgültig verloren hast du mich mit dem Verweis auf die politisch extremen Ränder. Aufrufe zu anarchistischer Wirtschaft, einer Rückkehr zum Sozialismus oder ein Befürworten eines libertären Sozialdarwinismus habe ich nicht in Erinnerung. Vielleicht muss ich die Folge nochmal hören.

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Das hab ich auch nicht behauptet, dass das nicht so ist. Es geht mir um die Referenzen auf die Realwelt.

Auch da bitte genau lesen worauf ich mich bezog. Es geht nicht um den Inhalt innerhalb des Shadowrun Kanon selbst, sondern die Einordung die impliziert wird was bei uns als Gute bzw. Böse zu gelten hat, um in deinem Beispiel zu bleiben.

Bei dem Punkt kann ich insofern mitgehen, dass das ja der Aspekt ist, zu hinterfragen was ist die Erwartungshaltung und wie tief steigt man da ein, v.a. bei Dingen aus der Realwelt. Das ist ja legitim zu sagen, mir reicht das so oberflächlich wie es an manchen Stellen gemacht wird.

Kann es sein, dass du meinen letzten Absatz versehentlich als direkten Bezug rein zur Shadowrun Folge gesehen hast? Das war so nicht gemeint.

Worum es mir geht, wenn man diese Anmerkungen/Kommentare aufnimmt und zwar in den unterschiedlichen Folgen, dann schwingt da aus meiner Sicht eben im Gesamtbild eine Tendenz mit die unterschwellig und vmtl. nicht einmal mit Absicht projeziert wird. Es fällt in Folgen, die diese Thematik berühren natürlich auch mehr auf.

Um es plastischer zu machen, ein SPD oder Grünen Wähler findet sich da in der Position die dargestellt wieder. Jemand der eher CDU oder FDP wählt wiederum weniger. Aus Sicht der ersten Gruppe mag die Ansicht sein: „Hey die haben Recht, genau so ist es auch hier bei uns, der Vergleich passt perfekt“, während die andere Gruppe es eher so sieht: „Moment mal, so stellen sich die Gegebenheiten in der Realität nicht da, der Vergleich passt nicht“. Ist es so nachvollziehbarer?

(Darauf bezog ich mich mit „abseits“ der extremen Ränder, dass man innerhalb dem inneren Spektrum da schon unterschiedliche Sichtweisen auf die Thematik hat)

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Ja, mittlerweile ist deutlich geworden, dass du dich mit deiner politischen Position in einem Podcast zu wenig repräsentiert fühlst. Dafür können die Podcaster:innen nichts.

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Ich benötige keine Repräsentation von Seiten der Podcaster sondern es geht u.a. um inhaltliche Kritik zu poltischen Themen bei denen es eben nicht einfach nur Schwarz/Weiss bzw. Gut/Böse gibt was gerade im Bezug zur Realität durchaus eine Rolle spielt. Wenn man Dinge als vermeintlichen Fakt formuliert, sollte das durchaus Stand halten. Gerade, wenn man es bei genug Themen eben schafft auf Fakten zu verweisen.

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Auch für die Befindlichkeit, Aussagen direkt als Fakten (mögen sie wahr sein oder nicht) hinzustellen, können die Podcaster:innen nichts. Starke Aussage auch, nachdem du gerade Realität einer politischen Ansicht zugeschrieben hast.

Fakten und Realität haben mit der politischen Ansicht wenig zu tun.

Insofern möchte ich dich erneut bitten, doch den Mut zu fassen und in den Thread der bspw. Shadowrun-Folge zu gehen und deine Kritik dort zu diskutieren.

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Tätigen Podcaster Aussagen denn nicht in einem mehr oder weniger öffentlichen Format? Insofern spielt es schon eine Rolle.

Ohne Fakten kommst du auch bei politischen Ansichten nicht weit, hat also sehr wohl etwas damit zutun.

Ich würde es eher vermeiden, auch wenn es bei der Shadowrun Folge thematisch noch am besten dazupasst. Das würde vmtl. eher den Thread dort zu sehr zu einer Grundsatzdiskussion verwässern, was ich bewusst vermeiden wollte und daher einen dedizierten Thread erstellt habe.

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