Die Stimmen der Moderatoren bei Spieleveteranen sind zwar nicht „furchtbar,“ aber etwas dünn sind sie und nicht gerade bequem am Ohr. Als Hörspielsprecher oder Erzähler würden die beiden zum Beispiel gar nicht gehen, finde ich. Stay Forever würden dagegen auch als Hörspielsprecher geeignet sein, finde ich. Man merkt an den Inszenierungen bei den Abenteuerspielbüchern, dass es schon nahe an Hörspielqualität rankommt.
Es kann auch an den Mikrofonen liegen. Das glaube ich aber nicht, denn mittlerweile haben selbst die Spieleveteranen gute Mikrofone gekauft.
Vielleicht bin ich bei Stimmen auch überempfindlich. Ich höre viele Hörbücher und Hörspiele. Da sind die Stimmen der Erzähler einfach tausendmal angenehmer zu hören, als in den meisten Podcasts. Die Stimmen haben mehr Volumen und Bass und sind oft professionelle Schauspieler mit guter Intonation.
Jau, sag ich doch. Stimmen, die man insgeheim ein wenig hasst, findet doch jeder für sich. Das ist natürlich alles Geschmackssache. Der nächste umme Ecke wiederum findet die Stimmen von Herr Jörg und Herr Heinrich ganz doll.
Eine richtig prächtige Stimmfarbe hatte meiner Meinung nach immer Anatol Locker. Aber der ist ja schon LANGE raus bei den Spieleveteranen.
Wo Du es erwähnst, die Stimme/Tonlage von dem Sprecher von Retronauts kann ich inzwischen auch überhaupt nicht mehr leiden. Der Podcast war früher mal gut, aber inzwischen ist er derartig oberflächlich und gehetzt, dank der ständig hetzenden Moderation mit dieser nervösen Stimme, dass ich es nicht mehr hören kann.
Es ist nicht nur die Stimme, auch dieses „Habe ich nie gespielt, nächstes“ Phänomen nervt.
Dazu kommt das komplette Unwissen des Hauptmoderators, was Heimcomputer angeht. Ich verstehe, dass es in den USA nur Konsolen in den Kinderzimmern gab. Aber zumindest jetzt als Erwachsener kann man sich die Computerspiele dann doch mal angucken. Speziell wenn man einen Retropodcast moderiert.
Au weia. Da kommen dann neben dem Klang der Stimme ja auch noch andere relevante Sachen hinzu, bei diesem Retronauts-Podcaster …da wird’s kritisch, hömma. Roter Alarm!!
Überhaupt: noch nie von dem Podcast gehört. Ich geh mir gleich mal eine Folge zum irgendwann-mal-kurz-reinhören runterladen.
Die Stimme (der letztendliche Klang) ist für mich immer schwierig zu kritisieren. Denn niemand kann was für die eigene Stimmfarbe. Die hast du so wie Gott gegeben und fertig, aus die Maus. Geboren zum Podcaster oder Call-Center Agenten… oder: kaum besser als die zwei krächtzenden Krähen auf Futtersuche in der belebten Stadtmitte, vor der versieften McDonalds-Filiale. Vieles kannst du dir einfach nicht aussuchen.
Aber auch hier ziehe ich immer das Argument: ihr geht in die Öffentlichkeit! Ihr wollt ein Publikum! Alles gut. Kommt also damit klar, dass einige nicht auf euch klar kommen. Wenn jemand auf deine dünnen Ärmchen kopfschüttelnd aufmerksam macht, dann zieh dir verflixt nochmal nicht gleich ein Muscle-Shirt an, wenn du dich draußen präsentierst, verdammte Axt.
Ich hab natürlich auch Stimmen, die unfairerweise von Grund auf an sehr wenig bis keine Chance bei mir haben. Dom Schott. Jochen Gebauer. Beide ganz, ganz, GANZ schlimm. So leid es mir tut.
Ich habe eben nochmal reingehorcht und ganz so schlimm wie in meinem obigen Post beschrieben ist der Retronauts Podcast jetzt auch wieder nicht, da ist meine Erinnerung etwas mit mir durchgegangen. Zum Beispiel haben die inzwischen andere Experten im Podcast, die sich mit Heimcomputern auskennen, zum Beispiel gibt es ein Lemmings Special, wo sich Jeremy Parish komplett raushält.
Ist’s jetzt echt nötig hier Leute wegen ihrer Stimme - etwas sehr persönlichem - zu bashen? Find ich ganz ehrlich daneben.
Zum Thema:
Ich möchte zwei Podcasts empfehlen.
“Der phantastische Film” von Ulrich Wößner. Es werden Genrefilme filmjournalisitisch besprochen ohne dabei trocken zu sein.
“Dogpatch”
Dante Carfagna und Jon Kirby besprechen im Stile einer Radioshow Musik aus ihren Sammlungen. Die einzelnen Episoden sind thematisch zusammengefasst, die Musik in der Regel unbekannt. Die beiden haben von ihrem Thema ungeheure Ahnung, zeigen das auch, aber ohne hochnäsig rüber zukommen. Dante Carfagna könnte man eventuell auch als Express Rising kennen.
Es kommt auch auf die Intonation an, und so weiter, also was man aus seiner Stimme im Podcast macht. Manche machen Podcasts mit extrem monotoner Stimme, da schlafe ich bei ein, andere betonen und zeigen Emotionen extrem, das ist mir dann auch zuviel. Das ist ein riesiges Spektrum was auch mit der Stimme zu tun hat.
Ich stimme zu: Warum soll man nicht über Stimmen reden, wenn man über Podcasts redet?
Im ganzen Thread hier werden andere Podcasts kritisiert, vom Inhalt her, von der Art zu sprechen (zum Beispiel zuviel Äh Öh, zuviel Gelächter usw.), das hört nicht bei den Stimmen auf.
Edit: Manche Schreien die ganze Zeit in Ihren Podcasts, andere reden viel zu leise….
Edit2: Die normale Stimme im täglichen Leben würde ich nicht beurteilen, nur was halt im Podcast zur Schau gestellt wird. Bei Leuten die professionell singen, bei Hörspielsprechern, Synchronsprechern usw. beurteilt man ja auch die Stimme
Ich muss sagen, all die Podcast die ich inzwischen gehört habe, habe ich noch keinen gehört wo mich rein die Stimme abschreckt. Das ist scheinbar kein Problem für mich.
Nochmal kurz zu Retronauts.
Für mich ist das Haupttproblem das die neue Host haben aber genau diese mag ich nicht besonders. Ich meine der eine ist Engländer und dadurch kommen zwar mehr Computer und weniger Konsolengames zur Sprache, was natürlich gut ist, aber die Folgen mit dem Host sind oft einfach nur „Laber-Podcast“.
Und überhaupt schon, die ganze Energie von den Podcast ist irgendwie falsch. Wenn der Host schon anfängt und nicht weiß welche Nummer der Podcast hat und dann so tut als ob das ja ehe egal ist, ja dann denk ich mir, warum soll mich das dann interessieren.
Ich merke da überhaupt kein Herzblut mehr
Apropos PC Games, gehört zwar nicht zum Thema ich habe aber vor kurzem ein Youtube Kanal entdeckt der sich mit japanischen PC Games der 80iger und frühen neuziger beschäftig. Ein echte Nische die mehr beleuchtet gehört. https://www.youtube.com/@BasementBrothers
Das ist mir bei Retronauts auch aufgefallen. Es kommt mir beim Moderator so rüber, als müsste er jetzt eine Folge machen, aber eigentlich hat er keinen Bock.
Was mich tierisch interessieren würde, wäre ein Retropodcast moderiert von einem echten Entwickler, der damals tatsächlich an der Spieleprogrammierung, Grafik oder Musik mitgearbeitet hat, statt immer nur von Leuten die sozusagen im „Marketing,“ also bei Zeitschriften und/oder bei Firmen in der PR Abteilung gearbeitet haben. Gibt es sowas?
Ganz genau. Ist gar nicht so lange her, da haben die eine Folge gemacht wo sie die Resident Spiele einordnen. Da hatten die eigentlich ein Gast geplant der war aber nicht da, da haben die dann zu dritt halt eine „Tierlist“ gemacht.
So eine Zeitverschwendung. Ich meine für alle, nicht nur der Höhrer.
Rumschreien im Podcast wäre eine Katastrophe. Wer macht denn sowat? Meine Ohren signalisieren ja schon bei einigen YouTube-Videos ein „Game Over“. Wenn es da zu einem Beef kommt, zu einem Multiplayer-Match, dann wird’s in Videos sicher häufig lauter. Aber in einem gediegenen Podcast erwarte ich das nu wirklich nicht.
Ja, Betonung und Emotion in der Stimme zu kontrollieren ist echt eine Kunst. Ich hatte vor zig Jahren mal eine halbjährliche Schulung zum Dialogmarketing absolviert (quasi eine zertifizierte Call Center-Agentin im Inbound) - dort haben wir in dem halben Jahr auch immer formelle Gespräche simuliert. Das kontrollieren der Stimme kann man lernen, ist aber auch (meines Erachtens) ein langwieriger und schwieriger Prozess. Jeder hat so seine Defizite beim sprechen. Das völlig unzukrempeln ist schwierig. Alte Gewohnheiten und so. Guck dir Gunnar an. Der ist mit dem Gunnar aus den allerersten zehn Stay Forever-Folgen kaum noch zu vergleichen. Viel mehr Emotionalität in Gesprächen, viel besseres betonen. Das ist wohl die harte Schule des Podcasts über einen so langen Zeitraum hinweg. Da lernst du so viel über den Gebrauch deiner Sprache/Stimme, dass du da wahnsinnige Fortschritte machen kannst.
Kalypso hatten doch so einen Podcast. Gut, das sind jetzt nur Publisher. Und keine Entwickler. Aber ich fand die Idee auch immer gut. Seitdem sind mir aber auch keine Podcasts von Softwareentwicklern oder Publishern mehr über den Weg gelaufen. Vielleicht gibt es da einige empfehlenswerte da draußen, irgendwo.
Das würde mich, selbst als Softwareentwickle (aber nicht im Gaming-Bereich), auch sehr interessieren. Bei the Pod hab ich Folgen mit Ralf (weiß nicht seinen Nachnamen), der aus der Gaming-Branche kommt, immer super interessant. Leider weiß ich nicht, wie ich aus den vielen Folgen von the Pod die „Ralf-Folgen“ identifizieren kann, da ich die gerne alle nachhören wollen würde.
Was Retronauts auch macht, ist halt gefühlt jede zweite Folge hinter einer Paywall zu „versteckeln“.
Ich meine, ich find es immer gut wenn es mehr Content gibt für z.B. Patreons aber hier fühlt es sicht echt so an als ob wann für die regulären Folgen zahlt.
Das wird auch echt mies wenn die, das war vor ein paar Monaten, über eine Spieleserie reden und dann den ersten Teil hinter einer Paywall packen.
Ich meine, liegt das nur an mir oder ist das echt mies?
Das Ding ist, ich könnte Retronauts locker 5 Euro zustecken aber ich will dieses Projekt so nicht noch weiter unterschtützen.