Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf (SSF 92)

Original Post: Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf (SSF 92) | Stayforever



Worum geht’s? Mit Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf erscheint 2007 ein Spiel, das eine ungewöhnliche Mischung wagt – und damit einen Nerv trifft. Statt klassischer Spielmechaniken steht hier das Rätsellösen im Mittelpunkt, eingebettet in eine ruhige, fast altmodische Abenteuergeschichte. Als Gentleman-Archäologe Professor Layton und sein junger Assistent Luke reist man in das verschlafene Dorf St. Mystère, einen Ort voller höflicher Eigenheiten, verschrobener Bewohner und offener Geheimnisse. Die handgezeichnete Optik, die entschleunigte Erzählweise und die zurückhaltende Inszenierung verleihen dem Spiel einen ganz eigenen Tonfall.

Fabian und Gunnar sprechen in dieser Folge über die besondere Atmosphäre der Professor Layton-Spiele, über die Rolle der Rätsel als erzählerisches Strukturmittel und über den Erfolg einer Serie, die dem Nintendo DS ein ganz eigenes Gesicht gegeben hat.



Infos zum Spiel:


Thema: Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf

Erscheinungstermin: Februar 2007 (JP), November 2007 (EU)

Plattform: Nintendo DS

Entwickler: Level-5

Publisher: Level-5 (JP), Nintendo (EU/NA)

Genre: Rätsel-Adventure

Designer: Akihiro Hino, Akira Tago, Tatsuya Shinkai u.a.

Musik: Tomohito Nishiura


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Freu :partying_face:

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Ich würde sagen es nicht verwunderlich das dieser Titel gewonnen hat. Das ist im Zuge des Siegeszugs des Nintendo DS eine sehr passende Franchise.

Ich bin aber auch ein großer Fan von Phoenix Wright und Hotel Dusk.

Es gab auch ein Crossover zwischen Professor Layton und Phoenix Wright.

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Vocational Schools kennt man doch aus den Yakuza Games:

:smiley:

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Bin noch nicht ganz durch, aber bisher mal wieder eine ausgezeichnete Besprechung!

Ihr erwähnt, dass diese Ansprachen der Dorfbewohner „A propos … Ich hab da dieses Rätsel“ etwas aufgesetzt daherkommen. Mir fehlte hier der Hinweis, dass es im ersten Teil ja durchaus noch sehr passend ist, im Gegensatz zu späteren Spielen, da die Dorfbewohner in Wahrheit alle Roboter sind, wie man gegen Ende des Spiels herausfindet.

Die Hinweismünzen im übrigen, bis heute, sind doch zu 99% in den Laternen, Büschen und Turmspitzen zu finden :sweat_smile: immer 3 pro Bild, also lang suchen muss man da doch nicht.

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Schöne Folge.

Ihr seid schuld das ich meinen 3DS auf Vordermann bringen musste um mir die Spiele selbst mal an zu schauen.

Danke euch :slight_smile:

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Was einem nie gesagt wird und wofür es auch keinen Counter gibt IIRC.

Man kriegt irgendwann ja das Mittel, die aufzuspüren, aber dann braucht man sie halt auch nicht mehr…

Oh wie schön. War mein erstes Layton Spiel (OK, hab nur zwei gespielt) und es machte uns viel Freude. Hatte es damals mit meiner zukünftigen Frau gespielt. Morgen früh gleich die Morrowind Welt Folge unterbrechen und hier starten…

Schöne Folge!

Ich glaube, Layton steht für mich auch so ein bisschen symbolisch für die Einzigartigkeit des DS; das war die letzte (und, wenn man die natürlich Evolution des PCs ausnimmt, vielleicht sogar alleinige) Plattform, die mir wirklich neue, ungewöhnliche Spielerfahrungen beschert hat: Layton, Brain Age, Nintendogs, Trauma Center, Hotel Dusk, Ace Attorney, Henry Hatsworth, Elite Beat Agents, 999, Ghost Trick, The World Ends With You, Slitherlink, Lock’s Quest, Puzzle Quest …

Vieles davon wäre natürlich ähnlich für andere Systeme möglich gewesen, wurde später portiert oder kam sogar ursprünglich von anderswo (Ace Attorney), aber irgendwie hatte das Gerät sein eigenes “Flair” und fühlte sich für viele dieser Spiele dank Touchscreen und zwei Bildschirmen halt optimal an.

Das war auch die einzige Zeit, in der ich regelmäßig bei PlayAsia und diesem kanadischen Laden, wie auch immer der hieß, Spiele importiert hab, um möglichst früh an den neuesten Kram zu kommen.

Außerdem ist der DS tatsächlich das einzige System, das bei uns sowohl jeweils meine beiden Schwestern als auch meine Mutter hatten. Letzeres finde ich bis heute ziemlich crazy. Irgendwo schade, dass Nintendo nach der Wii doch wieder spürbar davon abgewichen ist, diesen Markt zu bedienen.

Bei Layton selbst war die Luft recht schnell raus - den zweiten und den dritten Teil hab ich noch mitgenommen, aber das war dann halt doch Dasselbe in Grün. Wobei ich auf neue Spiel durchaus Lust hätte, falls es denn irgendwann auch aufs Steam Deck kommen sollte.

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Ich habe mir die Android Mobile Version gekauft (Teil 2 und 3 und 5 habe ich auf dem 3DS) und bin begeistert, wie gut die Version ist. Spiele es auf dem S25Ultra mit dem Pen. Das geht hervorragend..

Es gibt bei mobile sogar noch extra Sammelobjekte.

Spielt sich auf dem Handy ingesamt sogsr besser, als auf dem DS..

Ich hab mir mal die iPad-Version gekauft und bin ehrlich gesagt garnicht so begeistert. Ich bin so bei Frage 20 und jetzt schon mehrfach in Probleme gekommen, weil die Fragestellung unklarer ist als sie sein sollte. Das wäre okay, wenn einen das Spiel dann nicht auch bei falschen Antworten bestrafen würde - man kriegt dann Punktabzug. Was ist da der Sinn? Das ichs nochmal durchspiele, dann aber mit perfekten Ergebnissen? Das verleidet mir schon hart das Spielerlebnis. Das ist ähnlich wie die Sache, dass ein harter Platformer auch gute Steuerung anbieten sollte. Wenn du mich für falsche Antworten bestrafst, sollte die Fragestellung seeehr klar sein.

Was ich mag ist dass sie gut wie kein Multiple Choice verwenden, das heisst, man kann sich die Antwort nicht aufs wahrscheinlichen Kandidaten rauspicken.

Darüber hinaus sind die meisten Sachen bis jetzt das was unter Logeleien fallen würde - das ist nett, aber… ich weiss nicht, da kann ich mir auf ein Rätselheft kaufen.

Allerdings muss ich schon sagen: die Figuren machen Spass, insofern kann ich schon nachvollziehen, dass das schon ein echt gutes Paket ist, wenn man die Rätsel mag.

Achja, ich wollte noch anmerken, dass das am Ende der Folge kurz angesprochene Fantasy Life i imo wirklich gut ist!

Gab’s ja auch schon auf dem DS, erinnert recht stark an Dragon Quest Builders mit ein bisschen Animal Crossing/Harvest Moon/Dinkum. Kommt bei den Steam-Reviews sehr gut weg und war meines Wissens überraschend erfolgreich. Bugs hatte ich keine, aber hab’s auch erst paar Wochen nach Release gespielt.

Vielleicht war es hierfür auch ein Vorteil für den DS, dass er technisch limitiert war. Auf den anderen Plattformen musste man zu der Zeit tolle 3D-Grafik haben. Bei der Entwicklung für den DS konnten sich die Entwickler mehr auf die Inhalte konzentrieren.

Ich fand die Folge richtig gut!

Nur das Vermeiden von Spoilern hat mir gar nicht gefallen. Ich hatte dadurch das Gefühl eine interessante Diskussion über eine weitere Ebene der Serie zu verpassen. Ich hoffe das war eine einmalige Entscheidung bei Stay Forever nicht zu spoilern.

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Hab mir den/das DS nur wegen dem Hype und vor allem für meine damalige Frau gekauft. Spieletechnisch bin ich auf dem Gerät dann echt nur bei Gehirnjogging und Layton hängengeblieben, ohne viel Interesse daran zu haben.
Mir war diese Rätselreihung einfach zu schwach und inhaltlich dünn. Dann lieber nur Rätsel ohne Füllmaterial. Das hat mich vom Kauf der Nachfolger abgehhalten, die dann wohl doch mehr Fleisch haben.
Aber die Folge war toll. Ich hätte mich nie mit den Hintergründen, einer, für mich, schwachen Serie, von der ich nur den ersten Teil kenne, auseinandergesetzt.
Aber bei mir hat auch Ni no Kuni nichts ausgelöst. Also bin ich wohl der falsche Kunde und erlebe das Spiel und seine Geschichte lieber audio-transkribiert.

Mir hat die Folge eigentlich unheimlich gut gefallen. Die Herleitung des Spiels zusammen mit dem DS als Plattform war für mich sehr gelungen - gerade weil hier Spiel und Hardware besonders eng verbunden sind.

Das war so etwa bis 30 Minuten vor Ende, denn dann kam das Gespräch auf die Story. Hier habe die Podcaster leider Entschieden in einem historischen Rückblick auf ein Spiel von vor über 20 Jahren Rücksicht auf Spoiler zu nehmen. Das hat mir als Hörer die Folge verleidet und mich richtiggehend geärgert. Ich finde es konträr zum sonstigen Anspruch des Podcasts sich so einzuschränken und den Hörern eine umfassende Diskussion der Geschichte vorzuenthalten. Das ist wenn ich mich recht erinnere schon einmal bei beyond good and evil passiert und hat mich auch damals unglücklich zurückgelassen.

Mein Hörerlebnis war dadurch gestört, dass ich nach der Erwähnung erst extern den plot des Spiels nachlesen musste. Dieser Wechsel in den Browser und dann in ein mittelmäßiges Fan-wiki ist sehr unbefriedigend und wertet die Folge als Produkt für mich ab. Ich verstehe einfach nicht wie die Podcaster zu dieser für mich falschen Entscheidung gekommen sind gerade weil ja danach freimütig über den plot der Folgespieöe gesprochen wird (was ich eigentlich gut finde). Der Ärger über diese Entscheidung hat mich den ganzen Rest der Episode begleitet und rückblickend wäre es besser gewesen die Folge abzubrechen und einfach zu löschen. Ich empfinde diese pseudo-Rücksichtnahme als entmündigend à la: „mei die Hörer sind so doof - die könnten ja beim bewussten Anhören einer Rückschau auf ein Werk durch eine Besprechung der Handlung pberrascht werden. Und dann ham sie keinen Spaß mehr beim Spielen des Spiels das sue die letzten 20 schon nicht gespielt haben die Dummerle.“ Ich weiß kognitiv natürlich auch dass das nicht so gemeint ist, es kommt aber bei mir so an.

P.S.: Sorry für die halbe Bibel.

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Ich glaube zu wissen, was du meinst, finde deine Kritik aber doch recht harsch, muss ich sagen.

Wenn ich mich recht erinnere, hat Chris nur an einer Stelle bewusst vermieden, den großen Plottwist zu erwähnen. Das fand ich ebenso irritierend, aber falls jemand das Spiel wirklich nochmal anfasst, wird er sich freuen, das nochmal selbst zu erleben.

Ist ja fast so, als würde man jemandem über „Sixth Sense“ verraten, dass Bruce Willis den ganzen Film über … eine Glatze hat :face_with_hand_over_mouth:

Den Plottwist verrate ich übrigens - in meinem Kommentar oben, als Spoiler gekennzeichnet.

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Ich kann ja nur für meine persönliche Hörerfahrung sprechen deshalb kann es gut sein dass Stay Forever ganz unterschiedliche Klientels bedient. Ich höre den Podcast auch mit allen Interviews und Unterstützerfolgen gerne, weil man eine Besprechung eines Werks im Medium Games bekommt, die einem darüber alles erzählt was man wissen muss und dies dann sowohl vor dem Hintergrund der Entstehungszeit, als auch unter heutigen Gesichtspunkten verhandelt. Wenn da ein elementarer Werkbestandteil eines erzählenden Mediums wie in diesem Fall die Auflösung der Geschichte fehlt empfinde ich das als unvollständig. Das bleibt mir dann zu sehr auf dem oberflächlichen Level einer Gamesbesprechung im klassischen Test, die ich ja sonst auch überall bekomme.

Gleichzeitig können natürlich auch andere Hörertypen dabei sein, die Lust auf das Spielen alter Spiele bekommen wollen und diese in einem möglichst naive Zustand spielen wollen.

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Das ist denke ich der Knackpunkt, und oft heißt es auch „das Spiel ist 20 Jahre alt, das kann man jetzt schon mal auflösen“. Und hier wurde nun mal so entschieden :man_shrugging:

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Das verstehe ich nicht. Ich mein, der Natur nach ist dieser Podcast eine Expertenauseinandersetzung mit ganz vielen Teilen des Spiels. Da wird auch gerne mal erzählt, was es für Überstrategien gibt und so. Soll ja auch so sein. Wer hört sich sowas an mit der Vorstellung, danach noch naiv an das Spiel dran zu gehen?

Ich bin da ernsthaft interessiert.

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